Bild-Vergleich: Neuer Audi A1 2018 trifft MINI Fünftürer F55 LCI

MINI | 21.06.2018 von 23

Acht Jahre nach Einführung der ersten Generation rollt im Sommer 2018 der neue Audi A1 zu den Händlern. Auch die zweite Generation des Premium-Kleinwagens basiert …

Acht Jahre nach Einführung der ersten Generation rollt im Sommer 2018 der neue Audi A1 zu den Händlern. Auch die zweite Generation des Premium-Kleinwagens basiert auf dem Technik-Baukasten des VW Polo, folglich steckt unter der Neuauflage die in beinahe unzähligen Modellen des VW-Konzerns bewährte MQB-Architektur der Wolfsburger. Während die erste Generation zunächst nur als Dreitürer erhältlich war, geht die Neuauflage direkt als Fünftürer namens Sportback an den Start – und dabei dürfte es auch bleiben, denn die Nachfrage nach dem Dreitürer blieb stets hinter den ambitionierten Zielen der Ingolstädter zurück, weshalb ein Nachfolger der cooleren, aber weniger praktischen Version derzeit praktisch ausgeschlossen scheint.

Der unstrittig wichtigste Gegner des neuen Audi A1 2018 – zumindest abgesehen von den konzerneigenen und technisch eng verwandten Rivalen VW Polo und Seat Ibiza – ist der MINI Fünftürer F55, der kürzlich per Facelift auf den neuesten Stand gebracht wurde. Unser Bild-Vergleich zeigt Audi A1 Sportback und MINI F55 LCI aus ähnlichen Perspektiven und erlaubt so zumindest virtuell bereits eine direkte Gegenüberstellung der schicken Premium-Kleinwagen. Nachdem MINI seit Jahrzehnten mit der Weiterentwicklung eines ikonischen Designs erfolgreich ist, versucht es nun auch der Audi A1 mit Anleihen bei einem berühmten Urahn. Auch wenn der in Details zitierte Ur-quattro eine völlig andere Zielgruppe bediente, erschien er den Designern des A1 offenbar als geeignete Inspiration.

Im Innenraum setzt der Audi A1 2018 voll auf digitale Anzeigen. Das aus anderen Modellen bekannte Live Cockpit und der optionale Touchscreen mit 10,1 Zoll Bildschirm-Diagonale lassen das Interieur sehr modern wirken. Auch das Angebot der Assistenzsysteme ist sehr aktuell und umfasst auf Wunsch unter anderem einen adaptiven Tempomat mit Abstandsregelung, eine Spurverlassungswarnung und einen Parkassistent – Systeme, die in vergleichbarer Form auch bei MINI seit Jahren erhältlich sind.

Die Motorenpalette des Audi A1 umfasst zunächst ausschließlich Benziner in einer Leistungsspanne von 95 bis 200 PS, auf das Angebot effizienter Diesel-Motoren verzichten die Ingolstädter zumindest zum Marktstart vollständig. Bei MINI umfasst das Angebot derzeit vier Benziner mit 75 bis 192 PS sowie drei Diesel mit 95 bis 170 PS. Der MINI John Cooper Works Fünftürer mit 231 PS ist derzeit im Zuge der Umstellung auf WLTP und Otto-Partikelfilter nicht erhältlich, wird aber 2019 wieder ins Programm genommen und könnte dann gegen einen möglichen Audi S1 antreten, den die Ingolstädter mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren werden.

Die Preise für den A1 beginnen in Deutschland knapp unter 20.000 Euro für das 95-PS-Modell, ein vergleichbarer MINI One Fünftürer mit 102 PS ist ab 19.900 Euro erhältlich. Unterhalb rangiert der MINI One First mit 75 PS, der bereits ab 17.900 Euro den Besitzer wechselt.

[Fotos: MINI/Audi]

23 responses to “Bild-Vergleich: Neuer Audi A1 2018 trifft MINI Fünftürer F55 LCI”

  1. Meo says:

    Hm, so sieht also ein Fahrzeugheck aus, wenn Ingolstadt versucht sich beim Design etwas aus München abzuschauen…

    • B3ernd says:

      Was genau hat man sich abgeschaut?

      • Meo says:

        Na, ich finde bzgl. den Leuchten die L-Form (wenn auch hier nur leicht und weit außen), die Kennzeichenposition, das Profil bzw. die Aufteilung der Außenhautteile und die Positionierung der Leuchtenteile darin. Mag sein dass ich mich täusche, aber beim G31 sieht es doch (nur was diese Punkte angeht) vergleichbar aus.

  2. Cornelis Thoen says:

    Seit wann gibt es bei Mini ein Spurverlassungs-assistent??

  3. driv3r says:

    Also die aktuelle MINI-Generation fand ich optisch noch nie die hübscheste, das war aus meiner persönlichen Meinung eher der Vorgänger.

    Was Ingolstadt mit dem neuen A1 wagt ist erstmal positiv zu bewerten, mutiges Design. Doch auf mich wirkt die Aufmachung wie ein Brutalo-Kleinwagen im Macho-Look. Die wilden Kanten und Spoiler in Schürzen und Karosse treiben ein irres Spiel, gigantische Fake-Lufteinlässe für den 1.0l-Dreizylinder und Quattro-Zitate für ein Fahrzeug, dass eigentlich zu 95% als Fronttriebler ausgeliefert wird: Für mich ein Griff ins Klo. Der neue A1 versucht das weibliche Image abzulegen, was eigentlich das Facelift des Vorgängers sehr gut getan hatte und ein sehr harmonisches Fahrzeug war.

    Die LEDs an Front und Heck wirken mit den Unterbrechungen als ob die Hälfte der Dioden ab Werk schon defekt wäre. Insgesamt lässt die äußere Optik für mich die Eleganz die ein neuer A6/A7/A8 hat vermissen. Fortschritt im Design muss ja nicht durch Brachialität erzwungen werden. Hoffen wir, dass der A1 in der Nicht S-Line Variante (im Bild ist ja das S Line Modell zu sehen) ein wenig harmonischer wirkt.

    Zudem hat Audi den ersten Berichten zu nach zu urteilen im Innenraum vielfach auf recht günstige Plastikteile gesetzt, ein Problem, dass die letzte MINI-Generation eher hatte. Darüber hinaus hat man sich auch die Gasdruckdämpfer für die Motorhaube eingespart, die der MINI hat und die auch der A1 der vorigen Generation hatte.

  4. BertBert says:

    das schlimme ist:
    gegen die dritte generation bmw-mini -speziell als fünftürer- macht jedes auto optisch eine gute figur.
    einfach nur unproportioniert und scheußlich die kiste.
    das passiert, wenn man aus einem unpraktischen auto, dass die leute wegen des designs und kultfaktors aber trotzdem kaufen, versucht ein praktisches auto zu machen aber in einem sehr engen design-korsett gefangen ist. schade, weil die zweite generation fand ich noch echt schick.
    aber wie immer ist das natürlich geschmacksache.

    • Mini-Fan says:

      Muß dir leider recht geben:
      Der Mini 3-Türer ist gelungen – und sieht auch aus, wie ein Mini auszusehen hat. Im Gegensatz zum 5-Türer und vor allem zum Countryman.
      Genauso verhält es sich beim 3-turigen Fiat 500.
      Im Gegensatz zu den zum 500L Aufgeblasenem.

  5. Ferro says:

    Ich finde den neuen A1 ziemlich schick!

    Allerdings frage ich mich ob Audi nicht vllt an der Zielgruppe vorbei designed hat.
    Ich sehe in MINI, A1 und Co. überwiegend junge Frauen die auch eher auf ein entschärftes Design zu stehen scheinen.

  6. Gregorij Jerkov says:

    Praktisch: Damit kann Stadler in seiner Zelle rum fahren.

    • Mini-Fan says:

      Wie lange bleibt er?

      • Gregorij Jerkov says:

        in U Haft erst mal 6 Monate. Kann verlaengert werden.

        • Mini-Fan says:

          Ich habe gelesen, er würde in der JVA Schummelhausen einsetzen.
          Und damit er sich auch ganz heimisch fühlt, haben sie ihm die anläßlich des Rückrufs der EA189-Motoren verbauten “Gitterchen” auf seiner nun höchstpersönlichen Einlaßseite und in das Thermofenster eingebaut.
          Ja, auch seine Motoren müssen gesiebte Luft atmen…

          • Gregorij Jerkov says:

            Du meinst den “Stroemungsgleichrichter”, beim 1.6, wo in Wirklichkeit reduziert Ansaug Querschnitt…Ich wuerde landen in Nachbar Zelle wenn so ein VW Schummel Schaerge mir wuerde versuchen das zu erzaehlen. Armes Deutschland!

            Naja, wir kaufen billig auf die Dinger, und wir vera…unsere Kunden net, haben wir nicht noetig! 🙂

  7. Pepe Winterkorn says:

    Ich finde der A1 hat außen wie innen sehr große Ähnlichkeit mit dem neuen Polo

  8. Fabi says:

    Finde auch, dass sich MINI wenig zum Positiven entwickelt hat.
    Ich war früher (vielleicht liegts auch einfach am Alter) ein großer MINI Fan, hatte selber nen Cooper S der ersten “New” Generation. Das Auto war klein, hat wahnsinnig Spaß gemacht und das ganze Plastik im Fahrzeug hab ich verziehen, bzw. ist es mir nicht mal negativ aufgefallen.
    Die Werbung, das Auftreten der Marke war frisch – einfach was neues.

    Jetzt hat man (BMW) die Marke meiner Meinung ent-emotionalisiert (gibts das Wort?) …. auf 08/15 Größe gewachsen, Überhänge nicht mehr MINI, das Design ist stehengeblieben wirkt sogar unproportional, komische “geschwülstartige” Lufteinlässe / Heckschürzen, das MINI Logo aufs wesentliche reduziert, schaut euch die langweilige Homepage an, wo sind die lustigen/beeindruckenden MINI TV Spots geblieben??? usw. usw. Ich weiß nicht was BMW mit MINI vor hat.

    Den A1 finde ich gelungen – müsste ich mich entscheiden, würde ich ganz klar nen A1 kaufen.
    Frage ist, ob er sich eindeutig genug vom A3 abgrenzt – dieses Problem hat BMW mit dem MINI zum 1er schon mal nicht.

  9. /// RickSupertrick says:

    War nie Mini Fan, aber der Mini ist einfach knuffiger. Das was er halt immer sein sollte.

  10. Fagballs says:

    schicker Polo

  11. captainbmw says:

    Tja, der Audi gefällt mir klar besser, was bei dem aktuellen Mini Design aber auch keine Kunst ist.

  12. Thomas1 says:

    Macht jetzt Audi auf BMW mit dem fahrerorintierten Cockpit? Was sollen diese Lüftungsschlitze in einem Kleinwagen? Wieso ein derart radikales Design in einem Frauenauto? Ich glaube, Audi verliert sich so langsam in sich selbst….

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