DTM 2018: Timo Glock und BMW mit Rückenwind nach Ungarn

Motorsport | 1.06.2018 von 1

Mit bisher starken Leistungen haben sich BMW Motorsport und vor allem Timo Glock vor dem dritten Wochenende der DTM 2018 in eine gute Ausgangsposition gebracht. …

Mit bisher starken Leistungen haben sich BMW Motorsport und vor allem Timo Glock vor dem dritten Wochenende der DTM 2018 in eine gute Ausgangsposition gebracht. Wenn die BMW M4 DTM an diesem Wochenende auf dem Hungaroring in Ungarn antreten, ist eines jedenfalls schon vorher klar: Der gelbe M4 von Timo Glock wird eines der Fahrzeuge sein, das die Konkurrenz besonders genau unter die Lupe nimmt – und besonders gerne hinter sich lassen würde, denn am Steuer des Post-M4 sitzt der aktuell Führende der Gesamtwertung.

Da der Hungaroring zu den Strecken gehört, auf denen der ehemalige Formel 1-Pilot Timo Glock schon in der Vergangenheit häufig Top-Leistungen gezeigt hat, dürfte das allerdings nicht einfach werden. Viele Punkte will nach Möglichkeit auch Marco Wittmann sammeln, der Fürther liegt nach vier Rennen auf dem siebten Rang der Fahrerwertung. Neben Timo Glock und Marco Wittmann gelang auch Philipp Eng bereits eine Podiums-Platzierung für BMW bei der DTM 2018.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Wir haben in Hockenheim und am Lausitzring zwei Rennwochenenden voller Spannung, Dramatik und Emotionen erlebt. Besser hätte die DTM gar nicht in die Saison 2018 starten können. Nun heißt es Bühne frei für die dritte Runde auf dem Hungaroring – und wir sind überzeugt, dass die Fans auch dort begeisternde Rennen erleben werden. Wir reisen mit viel Rückenwind nach Ungarn. Timo hat am Lausitzring die Tabellenführung erfolgreich verteidigt, bisher stand in jedem Rennen dieser Saison mindestens ein BMW Fahrer auf dem Podium, und der Hungaroring war immer schon ein gutes Pflaster für uns. So kann unser Ziel nur lauten, dort weitere Erfolge einzufahren.“

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG): „Budapest war schon immer eine Strecke, die uns gelegen hat. Nach den ersten beiden Rennwochenenden sind wir natürlich top-motiviert. Mit Timo und Marco möchten wir in der Erfolgsspur bleiben, nun wollen wir auch mit Augusto weiter nach vorn kommen. Wir wissen aber auch: Wenn man auf einer positiven Welle schwimmt, dann muss man eine ganze Menge tun, um auf dieser Welle zu bleiben.“

Marco Wittmann (#11 BMW Driving Experience M4 DTM, BMW Team RMG – 7. Platz Gesamtwertung, Punkte: 26): „Ich mag die Strecke in Budapest sehr gerne. Es ist ein technischer Kurs, aber trotzdem sehr schnell. Der Hungaroring bietet von allen Kurventypen etwas. Außerdem sind die ungarischen Fans sehr enthusiastisch. 2014 habe ich in Budapest gewonnen. Daran erinnere ich mich gerne. Allerdings haben wir uns in den letzten Jahren dort etwas schwerer getan. Trotzdem freue ich mich riesig auf Ungarn. Nach dem Podestplatz auf dem Lausitzring bin ich top-motiviert.“

Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG – 15. Platz Gesamtwertung, Punkte: 2): „Budapest war im vergangenen Jahr eine gute Strecke für uns, und ich mag es dort. Der Kurs ist das komplette Gegenteil vom Lausitzring. Er ist extrem flach, das Set-up muss entsprechend darauf ausgerichtet werden. Die Strecke bietet eine schöne Sequenz von mittelschnellen Kurven. Das liegt mir. Hoffentlich haben wir dort ein gutes Wochenende.“

Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR – 1. Platz Gesamtwertung, Punkte: 72): „Wir müssen abwarten, wie Budapest in diesem Jahr für uns läuft. Audi war dort im vergangenen Jahr sehr gut unterwegs. Unser Auto ist aber im Augenblick sehr stark und funktioniert auf unterschiedlichen Streckentypen. Budapest ist grundsätzlich immer ein Highlight. Die Strecke hat mir in der Vergangenheit immer sehr gut gelegen. Ich bin gespannt darauf, ob wir dort auch weiterhin eine gute Pace haben werden.“

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM): „Die Rennen in Budapest sind die ersten außerhalb von Deutschland in diesem Jahr, die Atmosphäre ist einzigartig. Man fühlt sich dort immer sehr willkommen. Die Strecke ist definitiv eine Herausforderung. Dort haben wir schon viele spannende DTM-Läufe erlebt. Nach den ersten Rennen sind wir wirklich gut drauf. Hoffentlich geht es in Budapest so weiter.“

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RBM – 9. Platz Gesamtwertung, Punkte: 23): „In Budapest stand ich im vergangenen Jahr auf dem Podium. Deshalb freue ich mich riesig darauf, dorthin zurückzukehren. Es ist eine sehr interessante Strecke. Die vielen mittelschnellen Kurven sind toll. Dort ist es schwierig zu überholen. Deswegen ist das Qualifying extrem wichtig. Ich denke aber, dass die Basis unseres Autos sehr gut zu diesem Kurs passen sollte. Als Fahrer freut man sich auf jeden Fall sehr auf dieses Event.“

Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM, BMW Team RMR – 8. Platz Gesamtwertung, Punkte: 26): „Ich bin sehr gerne in Budapest. Die Stadt ist einfach großartig. Davon werden wir zwar während des DTM-Wochenendes nicht viel mitbekommen, dennoch ist die Atmosphäre einfach großartig. Uns Fahrern macht diese Strecke riesigen Spaß. Dort in einem DTM-Auto anzutreten, wird sicher speziell. Ich hoffe, dass wir den Schwung aus der Lausitz mitnehmen können.“

Joel Eriksson (#47 BMW M4 DTM, BMW Team RBM – 11. Platz Gesamtwertung, Punkte: 15): „An den Hungaroring habe ich nur gute Erinnerungen. Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsstrecken. Die Stadt liebe ich auch. Ich gehe mit einem guten Gefühl in dieses Wochenende, denn in der Formel 3 habe ich dort im vergangenen Jahr gewonnen und stand auf der Poleposition. Die Strecke kenne ich also sehr gut.“

One response to “DTM 2018: Timo Glock und BMW mit Rückenwind nach Ungarn”

  1. Gregorij Jerkov says:

    Tim O’Glock:
    Bundesbeauftragter fur Grunglasrecycling, :))

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