Lightweight BMW M2 Cabrio: Mit 428 PS und vom Dach befreit

BMW 2er, BMW M2 | 7.05.2018 von 15

Ab November bietet BMW M Performance ein Carbon-Dach für alle BMW M2 und M2 Competition an, aber die Lösung mit dem niedrigsten Schwerpunkt kommt von …

Ab November bietet BMW M Performance ein Carbon-Dach für alle BMW M2 und M2 Competition an, aber die Lösung mit dem niedrigsten Schwerpunkt kommt von Lightweight – denn was könnte leichter sein als gar kein Dach? Die sonst eher mit Rennstrecken-Umbauten befassten Leichtbau-Profis haben im Kunden-Auftrag ein BMW M2 Cabrio auf die Räder gestellt und die Technik des 2er Cabrio F23 mit zahlreichen M2-Komponenten aufgewertet.

Unter der Haube arbeitet eine modifizierte Variante des aus dem M2 bekannten N55-Motors, dieser ist genau wie im M2 mit einem Siebengang-DKG kombiniert. Auch die Achsen vorn und hinten sowie die das Sperrdifferenzial an der Hinterachse wurden aus dem Coupé übernommen und in das einzigartige BMW M2 Cabrio gebaut. Damit das möglich ist, wurde natürlich auch die Karosserie umfassend angepasst, wobei vor allem die breiteren Kotflügel und die aggressiven Schürzen des M2 ins Auge fallen. Zusätzliche Aerodynamik-Elemente und die GTS-Motorhaube aus Carbon werten den Auftritt zusätzlich auf.

Für weitere Verbesserungen gegenüber der Serie sorgt eine Leistungssteigerung per Kennfeldoptimierung. 428 PS und bis zu 600 Newtonmeter Drehmoment sind die Folge, das erlaubt dem Lightweight BMW M2 Cabrio bis zu 300 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ein eigens abgestimmtes Bilstein Clubsport-Fahrwerk sowie mehrere Hard- und Software-Lösungen aus dem M4 GTS runden den Tuning-Umbau ab und machen den offenen LW M2 zum bisher vermutlich performantesten 2er Cabrio F23 überhaupt.

Marc Müller (Lightweight Chef): “Uns war es wichtig, dass wir dieses Fahrzeug nicht nur optisch auf M2 Basis umbauen, sondern auch wirklich die komplette Technik aus dem M2 im Fahrzeug verbaut wird. Optik Umbauten eines F23 auf M2 gibt es bereits, das war für uns nicht die Herausforderung – aber das DKG – Getriebe inkl. Differential und M2 Achsen komplett zu verbauen – das war Pflicht. Mit dem gewählten Radsatz wollten wir das Maximum an Optik und Performance erreichen. Niemand hat bis dato 305/25/21 unter einen M2 gepackt.”

15 responses to “Lightweight BMW M2 Cabrio: Mit 428 PS und vom Dach befreit”

  1. M54B25 says:

    Zitat “aber die Lösung mit dem niedrigsten Schwerpunkt kommt von Lightweight” und wie werden die in der Cabrio Bodengruppe integrierten Cabrio-Versteifungselemente ersetzt oder kompensiert? Das F23 240i Cabrio bringt 1710kg, das M2 Coupe 1595kg mit DKG auf die Waage – Irgendwie finde ich im Text nicht ein Wort davon, welches Gewicht jetzt mit dem “M2 Cabrio” erreicht wurde. Mit den ganzen M2 Aufrüstungen (DKG und Achsen) sowie den Monster 21 Zoll-Felgen dürfte nach EU Angabe irgendwas um die 1750kg auf der Waage anstehen.

    Lightweight = nein eher LightJoke für HeavyMoney!

    • Fagballs says:

      Mal von dem Namen der Firma abgesehen: Wenn der hier kein Dach hat und die Versteifungselemente, die den Wagen über 100kg schwerer machen im Boden sitzen, dann ist der Schwerpunkt doch besonders niedrig, oder? Nichts anderes sagt doch der von dir zitierte Satz.

      • M54B25 says:

        Bingo und wieder einer der auf den Quatsch reingefallen ist – Was glaubst bringt der vermeintlich niedrigere Schwerpunkt auf dem Track im Vergleich zu 150kg Mehrgewicht?

        Physik läst sich nun mal nicht überlisten – ob du 1750kg oder 1600kg um eine 90 Grad Kurve wunchten musst, entscheidet über eine Gesamtzeit. Da sind die eventuell 30kg leichtere Dachpartie egal. Und dann kommt noch dazu dass die Versteifungselemente ja nicht nur alle in der Bodengruppe stecken sondern auch in den Türen und rund um das versenkbare Dach – also höher als die nicht vorhandenen Teile des M-Coupe liegen.

        Das Ganze ist also nur eine Augenwischerei und ein super toller Aufmacher für den Artikel. Erkennt man auch daran, dass sich überall die nahezu gleiche Pressemitteilung und Fotos zu dem Auto finden aber nirgends die interessanten Werte wie das Gewicht. Da hilft dann einfach nur selbst mal nachschauen wie die Werksangaben sind und nachdenken 😉

        • Gregorij Jerkov says:

          Nochmal: Es hat keinen Dach, Kaefig o. Monocoque. Nix Tracktimes. Sag Bescheid wenn du bist fertig mit Nachdenken!

          • M54B25 says:

            Und warum dann dieser Umbau? Wer macht so viel Blödsinn nur um vor der Eisdiele zu posen?

            Ach ja sorry natürlich nur Poser keine Trackdayer/Racer – ja sorry war mein Versehen.

          • moehre says:

            Gerade dass ist doch der Schwachsinn an der Sache.
            Warum ein Schönwetterauto bauen, sich mit M2 Technik brüsten (ich wüsste nicht, was daran die Herausforderung sein soll, M4-Technik wäre spannend gewesen) und dann auch noch vom niedrigen Schwerpunkt faseln. Nicht nur, dass der Artikel eigentlich nur eine Pressemitteilung ist und das ganze nicht thematisiert; der Performancezuwachs ist marginal. Ein “normales” Umbau-M2 Cabrio hätte ich ja verstanden. Aber das hier ist eher der Traum eines Ahnungslosen (nur warum ist dann wieder die erweiterte Anzeige für Motordaten verbaut).

        • Fagballs says:

          Ich verstehe, was du mir sagen möchtest, aber nicht wieso. Die Überschrift spricht vom Schwerpunkt, ich auch, du nicht. Dass ein Cabrio obwohl das Dach fehlt, schwerer ist, überrascht doch keinen. Beim M4 beträgt der Unterschied sogar über 200kg. Aber wer in Dreiteufelsnamen würde denn ein Cabrio als Tracktool verwenden?

          Die meisten Ms taugen doch gar nicht als Tracktool (Ausnahmen sind vielleicht M4 CS, M4 GTS, M3 CSL) und sehen eine Rennstrecke in ihrem ganzen Leben nicht. Das sind sehr sportliche Alltagsautos mit viel Komfort, der halt seinen Preis in Form von Gewicht hat. Deswegen verstehe ich auch nicht, was du dich die Tage ständig über Gewichte echauffierst. Außer ganz wenigen Modellen (siehe oben, Porsche hat sowas auch hin und wieder im Angebot), sind doch alle Serienautos für den Alltag gemacht, habe elektrische Sitzverstellung, Abstandstempomat und Klimaautomatik.

          Willste ein leichtes Tracktool, kauf dir einen Ariel Atom. Der wiegt 520kg, hat keinen Kofferraum und keinerlei Komfort. Dafür reichen dann auch die 245 PS. Damit willst du dann aber auch nicht mit Kind und Kegel in den Urlaub fahren, was mit nem M5 schon geht.

          Irgendwas ist immer.

          • GaB38riel says:

            Also laut LW wiegt das Cabrio 1725 kg. Also nix mit “Lightweight´´…

          • M54B25 says:

            Der Artikel suggeriert einen Wagen der aufgrund des fehlenden Daches und der Umrüstung auf Höhe bzw. aufgrund des “besseren Schwerpunktes” vor einem M2 Coupe sein soll. Leider wird dies komplett durch das Gewichtsdefizit negiert, das Gesamtgewicht als Performanceindikator wird jedoch mit keinster Silber erwähnt – warum wohl….

    • Gregorij Jerkov says:

      Es ist ein Pimpmobile fur die Cote d’Azur. Fur die Renn Strecke es fehlt der Roll Cage. 🙂
      Wenn du ihn in F oder ITA ausfaehrst du gehst schwupps in Knast.

    • Dailybimmer says:

      Wenn mir damals jemand in den 90 ziger gesagt hätte, das der M5 F90 2018 mit knapp 2 Tonnen Gewicht von 0-100 Km/h schneller ist als ein Mc Laren F1 mit 680 PS und 1200 Kg, hätte ich zu ihm gesagt Sie sind wahnsinnig geworden, Sie sehen alles doppelt oder 10 fach. Sie sehen Geister, Sie sehen Gespenster.

      • M54B25 says:

        Äpfel und Birnen – der McLaren f1 ist ein Sauger und knapp 380km/h schnell – wo kommt da der M5 mit? Hätte der McLaren F1 auch AWD stünde da eine 2 vor dem Komma beim 0-100 Sprint. Aber bastel Dir nur deine Traumrealitäten und Vergleiche wie es Dir gefällt.

        Wobei ich fast davon ausgehe, das ein McLarenF1 mit den gleichen neuen Reifen wie der F90 mithalten wird beim Sprint – alleine die Gummientwicklung sollte diese minimalen Zeitunterschiede schon egalisieren können.

        Mein LM ist die Werkangabe übrigen sogar 2,9 sec – da muss dein F90 schon mal gut vorglühen um mitzuhalten. Spätestens auf der Hunaudières schnuppert der F90 nur noch die Verwirbelungen

        Hätte mir 1994 gesagt, das es mal einen Golf offizell von VW mit 300PS und Allrad gibt der 270 fährt hätte ich ihn eingewiesen – und was soll uns das jetzt sagen? Der Fortschritt existiert!

        • Dailybimmer says:

          “Hätte mir 1994 gesagt, das es mal einen Golf offizell von VW mit 300PS und Allrad gibt der 270 fährt hätte ich ihn eingewiesen – und was soll uns das jetzt sagen? Der Fortschritt existiert!”

          Und somit wären wir wieder bei Äpfel und Birnen vergleichen. Golf AWD und 270 Km/h mit Sportler zu vergleichen, geht irgendwie gar nicht auch nicht 500 PS und 1200 Kg Gesamtgewicht. Denn laut deiner Definition ist ein Sportwagen nur dann ein echter Sportwagen, wenn er soviel wiegt wie ein Golf mit awd und 300 PS+ X? Ein M5 Competition dagegen braucht sich nicht vor einem Vergleich mit Mc Laren F1 zu scheuen, ganz im Gegenteil. Von 0- 60 mph in 2.8 Sekunden. Willkommen im Club der Supersportler.

        • Dailybimmer says:

          Der M5 hat doch schon bereits bewiesen, dass er in einer anderen Liga fährt, als z.B. ein Porsche Panamera Turbo, E63S AMG, Caddilac usw. Für mich heissen die wahren Gegner des M5/M8 Comp mit V8, Ferrari, Mc Laren, Lambo und co. Ein Golf mit awd und 300 PS wäre höchstens mit einem M135i Xdrive zu vergleichen. Ich habe M5 mit McLaren deshalb verglichen, weil der McLaren F1 von einem Bmw V12 mit 580 PS, maximal 680 PS angetrieben wurde, und das obwohl der McLaren nur 1200 Kg wiegt. Würde man den McLaren F1 mit neuster Technik bestücken wie Getriebe, Motor, Antrieb, Elektronik usw, wäre eine glatte 2.0 Sekunden von 0-100 Km/h für den McLaren F1 durchaus vorstellbar gewesen.

  2. Dailybimmer says:

    ^^
    Warten auf Genehmigung von Bimmertoday, weil ich wieder beleidigend gewesen sein soll? Lächerlich und armselig.

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