BMW X2 xDrive20d: ADAC RDE-Test bestätigt Diesel-Sauberkeit

BMW X2 | 24.04.2018 von 9

Der ADAC hat den BMW X2 xDrive20d und zwei weitere aktuelle Diesel-Modelle Abgas-Tests unterzogen und überprüft, wie sauber die Motoren wirklich arbeiten.

Der ADAC hat drei aktuelle Diesel-Modelle Abgas-Tests unterzogen und dabei überprüft, wie sauber die Motoren wirklich arbeiten. Im Fokus standen dabei die seit Jahren heiß diskutierten Stickoxid-Emissionen (NOx), die dank moderner Abgasnachbehandlung innerhalb weniger Jahre drastisch reduziert werden konnten. Dass es auch weiterhin große Verbrauchs- und Emissions-Unterschiede zwischen dem praxisnäheren WLTP-Zyklus und einer zügigen Autobahn-Fahrt gibt, liegt in der Natur der Sache.

In einer Infografik zeigt der ADAC nun die gemessenen Stickoxid-Emissionen des BMW X2 xDrive20d, der mit seinem 190 PS starken Vierzylinder-Turbodiesel B47 einen der absoluten Motoren-Bestseller der BMW Group unter der Haube trägt. Den aktuell gültigen Euro 6d-TEMP Grenzwert für die WLTC-Messung von 80 Milligramm pro Kilometer unterbietet der B47 dabei ebenso locker wie den RDE-Grenzwert von 168 mg/km, selbst in den anspruchsvolleren RDE-Messungen bleibt der BMW B47 weit von den Prüfstands-Grenzwerten entfernt.

Im Rahmen des noch praxisnäher gefahrenen ADAC EcoTest kommt der Motor auf NOx-Emissionen von 31 mg/km und ist damit das sparsamste der drei genauer untersuchten Fahrzeuge. Der vom ADAC als Extremtest bezeichnete Autobahn-Lauf zeigt, dass es unter Extrembedingungen mit hoher Lastanforderung auch weiterhin zu erhöhten Emissionen kommen kann – allerdings liegen die gemessenen 84 mg/km in diesem Ausschnitt des Tests auf einem Niveau, das nur marginal über den zum Vergleich in die Grafik integrierten Prüfstands-Level liegt und nur die Hälfte des erlaubten Grenzwerts darstellt, der derzeit für die Real Driving Emissions (RDE) gilt.

Der ADAC verweist außerdem darauf, dass die vor einigen Jahren noch kritischen Emissionen aus den Schadstoffgruppen Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Partikel für “moderne Dieselmotoren heute kein Problem mehr” sind. Insgesamt präsentiert sich der Diesel-Motor mit moderner Abgasreinigung also nicht nur als effizient, sondern auch als sehr sauber:

“Das Ergebnis: Sowohl auf dem Prüfstand wie auf der Straße können die Fahrzeuge im Test überzeugen. […]

Die Ergebnisse von BMW und vor allem von Peugeot beweisen, welches Potenzial auch unter hoher Last in ihrer Reinigungstechnik steckt und damit sogar manchen Benziner in den Schatten stellt. Auf der Straße liegen alle drei Testfahrzeuge weit unter dem für den 6d-TEMP gültigen RDE-Grenzwert von 168 mg/km und bestätigen damit die guten Prüfstandwerte. Die guten Ergebnisse der Straßenmessungen sind auch deshalb hervorzuheben, weil sie bei niedrigeren Temperaturen zustande kamen als normalerweise auf dem Prüfstand üblich.”

(Grafik: ADAC)

9 responses to “BMW X2 xDrive20d: ADAC RDE-Test bestätigt Diesel-Sauberkeit”

  1. Quer says:

    Laut einem ADAC Angestellten ist die SCR Technik seit 20 Jahren bekannt, in LKW‘s wird diese Technik seit 10 Jahren eingsetzt sagte dieser Herr.
    Angesichts dieser Tatsachen wieso hat die Autoindustrie geschlafen und jetzt wo der Diesel durch den VW Konzern, der DUH und den Grünen vor allem durch Frau Hofreiter mit Bart in Misskredit gebracht wurde, wachen manche Autobauer endlich auf. Übrigens BMW hat bis jetzt 34 verschiedene Modelle die EU6dTemp erfüllen im Abgebot, der große VW Konzern nur zwei.

    • Gregorij Jerkov says:

      LKW Sprit in PKW ist Bloedsinn! In ein Paar Jahren sie verpesten wieder Ost Europa, weil doch wieder wurde geschummelt. Oder passendes Temp Fenster war nur am 30. Februar.

      • Mini-Fan says:

        Osteuropa (genau: ab der Zonengrenze östlich) hat sich ebenso wie China selbst verpestet, die letzten 50 Jahre. Stichwort 2-Takter, Braunkohlenkraftwerke, Chemieindustrie in der DDR.
        Umweltschutz war dort doch (und ist immer noch) ein Fremdwort.
        Und heute herrscht dort nur der pure Kapitalismus.
        Die brauchen gar nicht erst mit dem Jammern anzufangen.
        Aber schon wieder ist natürlich der Westen schuld, das alte Feindbild.

        • Gregorij Jerkov says:

          Oh, Pardon me! Das Jammern hast ja du exclusive gebucht. Aendert aber nichts an der Tatsache.

          • Mini-Fan says:

            Die sollen doch froh sein, wenn “unsere” ausgemusterten Euro4,5,6-Diesel bei ihnen drüben die dort aktuell noch wesentlich größeren Stinker ersetzen – und die gehen dann vermutlich nach Afrika oder in den Nahen Osten.
            Einen Benziner mit Kat ruinierst dir doch gleich mit dem Sprit da drüben. Da ist alles drin, nur kein Blei nicht. Und vor allem “volatile” Oktanzahlen.

    • Mini-Fan says:

      Euro 6d-TEMP

      Du hast recht:
      Im VW-Konzern lediglich der Audi A7 Sportback 50 TDI sowie der VW up! GTI, also 2 Modelle.
      BMW incl. Mini haben 34 Modelle – ohne die beiden Modelle i8 Coupé Hybrid und i8 Roadster (ab Mai 2018) aktuell also 32.

      Selbst Mercedes hatte bis dato nur 2 Modelle (der E 300 d sowie das E 300 d T-Modell), allerdings sind zu diesen im April 2018 nun 6 weitere Modelle hinzugekommen. Es sind also aktuell 8.

      • Quer says:

        Die Auto Motor und Sport testete einem 520d auf der Straße im Realtest, im Durchschnitt hatte der einen Nox Ausstoß von gerade mal 28 mg/km. Der müsste doch auch die EU6d Temp Norm erfüllen.

  2. Sascha says:

    Super, jetzt wo die Grüninnen den Diesel kaputt geredet haben kommen saubere Selbstzünder raus. Hätten wir doch einfach Cannabis freigegeben, dann wäre denen alles egal.

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