Aragón: BMW M8 GTE absolviert weitere Tests vor Le Mans

Motorsport | 12.03.2018 von 7

Die 24 Stunden von Le Mans werfen ihre Schatten voraus, schon bald findet in Le Castellet der offizielle Prolog der FIA World Endurance Championship statt. …

Die 24 Stunden von Le Mans werfen ihre Schatten voraus, schon bald findet in Le Castellet der offizielle Prolog der FIA World Endurance Championship statt. Das Rennen im Vorfeld des weltberühmten Klassikers an der Sarthe ist nicht nur ein Härtetest für den BMW M8 GTE, es hat auch großen Einfluss auf die finale Einstufung der Balance of Performance für den vielbeachteten Klassiker. Ob ein starkes Abschneiden in Le Castellet gut für einen Erfolg in Le Mans ist, ist also keineswegs sicher.

Bei den nächsten Testfahrten, die in dieser Woche im spanischen Aragón stattfinden, wird der BMW M8 GTE auf den Prolog in Le Castellet und damit natürlich auch auf das Rennen in Le Mans vorbereitet. Beim offiziellen Prolog wird der BMW M8 GTE auf die gleichen Konkurrenten wie bei den 24 Stunden von Le Mans treffen und sich in der GTE Pro-Klasse mit Corvette C7.R, Porsche 911 RSR, Ford GT, Ferrari 488 GTE Evo und Aston Martin Vantage AMR messen.

Bei den Testfahrten in dieser Woche werden mit den DTM-Piloten Augusto Farfus und Philipp Eng und dem ehemaligen DTM-Champion Martin Tomczyk ausgesprochen erfahrene Piloten im Cockpit sitzen, außerdem darf BMW Motorsport Junior Mikkel Jensen aus Dänemark erste Erfahrungen mit dem BMW M8 GTE sammeln. Jensen wird bei allen Rennen der FIA WEC 2018 als Ersatzfahrer für BMW Motorsport vor Ort sein, sitzt an den Renn-Wochenenden aber zumindest planmäßig nicht im Cockpit.

Für den Mitte Juni steigenden Langstrecken-Klassiker in Le Mans plant BMW Motorsport mit dem Einsatz von zwei BMW M8 GTE. Die Startnummern 81 und 82 werden vom Team MTEK eingesetzt und gehen wie alle Fahrzeuge der GTE Pro-Klasse mit Hochleistungsreifen von Michelin an den Start.

7 responses to “Aragón: BMW M8 GTE absolviert weitere Tests vor Le Mans”

  1. quickjohn says:

    Sehr interessant ließt sich in diesem Zusamenhang ein Artikel in spa vom letzten Wochenende (Ausg. 04/18).

    Dort wird ausführlich über Irritationen in der Konzept-/Bauphase zwischen FIA/ACO und BMW berichtet sowie über die restriktive BoP der IMSA für die 24h von Daytona.

    Bezüglich technischer Details wird u.A. Klargestellt daß der V8 nicht über das heiße-Seite-innen Konzept der Serie verfügt.

      • quickjohn says:

        Zitat von Jens Marquardt in spa S.127:
        “Das Konstruktionsprinzip aus der Serie, also heiße Seite innen, entfällt damit: Die Auspuffkrümmer samt der Rennturbolader liegen jetzt auf der Motorenaußenseite”.

        Marquardt begründet dies mit der Verwendung einer 180° Kurbelwelle und den (beim Vorgänger-Motor) permanenten Interaktionen zwischen den beiden Zylinderbänken die zu Problemen mit der Ladedruckkontrolle führten (Ladedrucküberschreitungen!).

        Aufgrund der Fotos könnte man auch Anderes vermuten – allerdings sieht man insbesondere weder die Abgas zu- noch abführenden Leitungen.

        • Oliver Borgmann says:

          Tut mir leid, aber auf dem Bild sieht man deutlich die Turbolader innen im V liegen. Entweder ist Herr Marquardt da falsch zitiert oder übersetzt worden oder er hat Unsinn erzählt. https://www.slashgear.com/bmw-m8-gte-designing-a-racecar-24520970/#jp-carousel-520947

          • quickjohn says:

            Nachdem man sich wohl auf Deutsch unterhalten hat dürfte ein Übersetzungsfehler auszuschließen sein und wohl auch das Marquardt etwas Falsches erzählt hat.

            Die Turbo’s liegen nebeneinander (Serie hintereinander) und m.E. auch vor (nicht im) dem V-Ausschnitt. Insofern wäre das auch die Motoraußenseite – wobei ich natürlich bei diesem Begriff auch an die Außenseite der Zylinderbänke gedacht habe.

            Klar dürfte auch sein, daß die Turbo’s in dieser Lage das Abgas nicht wechselseitig von jeweils beiden Zylinderbänken erhalten können (so wie in der Serie). Man sieht halt die Abgasleitungen nicht – das ist das Problem.

            • Oliver Borgmann says:

              Puh. Es gibt eine Definition von “heiße-Seite”. Und die ist zwischen den beiden Zylinderbänken. Und das hat nichts mit der Luftführung davor und danach zu tun.

              […] Erstmals haben die Ingolstädter Ingenieure bei einem Achtzylinder den Spieß umgedreht, und haben die Ansaug- und Abgasseite getauscht. Turbolader und Auspuffkrümmer liegen nun im Winkel zwischen den Zylinderbänken. Diese von Fachleuten als „Heiße-Seite-innen“ bezeichnete Anordnung verbessert mit ihren kurzen Strömungswegen entscheidend das Ansprechverhalten der Lader, liefert mehr Leistung sowie Drehmoment und reduziert den Verbrauch.[…]

              http://www.auto.de/magazin/vergleich-hochleistungsmotoren-von-bmw-m5-und-audi-s8/

              Und wenn Herr Marquardt sagt, dass sowohl Turbos als auch Krümmer außen angebracht sind und “die heiße-Seite entfällt” stimmt das ganz simpel nicht, wie man auf den Bilder ja deutlich sieht.

              Aber vielleicht kann Benny das aufklären. Ich lerne auch gerne noch dazu.

              • quickjohn says:

                Ich auch ……

                Aber eine Anmerkung habe ich schon noch:
                Die erste heiße-Seite-innen Lösung stammt von BMW!

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