WiWo: Kraftfahrtbundesamt vor Entlastung der BMW Diesel

News | 15.02.2018 von 20

Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche hat das Kraftfahrtbundesamt bei seiner Untersuchung des BMW 320d keine illegalen Abschalteinrichtungen entdeckt.

Immer neue Vorwürfe halten den vor über zwei Jahren von Volkswagen ausgelösten Diesel-Skandal am Leben, auch die fragliche Abgasreinigung bei Motoren anderer Autobauer ist im Kontext der TDI-Manipulationen aufgeflogenen. Vorwürfe muss sich dabei auch die BMW Group immer wieder gefallen lassen, anders als bei anderen Autobauern gibt es in diesem Fall aber weiterhin keinen einzigen Motor, der gegen gültige Gesetze verstoßen hat – eine Tatsache, die längst nicht allen Menschen bewusst ist.

Dass häufig verallgemeinert und davon ausgegangen wird, dass letztlich doch alle Autobauer das gleiche getan hätten und Volkswagen lediglich das Pech hatte, zuerst erwischt zu werden, liegt auch an Organisationen wie der Deutschen Umwelthilfe. Mit einem hochgradig fragwürdigen “Experiment” hat die DUH versucht, den BMW 320d in den Abgasskandal zu ziehen: Durch bewusste Fehlbedienung wurden Real-Emissionen provoziert, die fernab der Realität liegen – nur, um die hohen Emissionen schließlich anprangern zu können. Ob der Umwelt mit derartigen “Versuchen”, bei denen bewusst und völlig vorhersehbar unnötig hohe Emissionen generiert werden, geholfen wird, sollte man sich vielleicht auch bei der DUH fragen.

Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche könnte BMW nun von höchster Stelle entlastet werden, denn das Kraftfahrtbundesamt hat den BMW 320d als Reaktion auf die Vorwürfe der DUH erneut genauestens unter die Lupe genommen. Auch bei dieser Untersuchung konnten, genau wie bei zahlreichen Tests mit BMW-Motoren zuvor, keine illegalen Abschaltvorrichtungen entdeckt werden. Zwar hätte es teilweise erklärungsbedürftige Ergebnisse gegeben, die damit verbundenen Fragen konnten von BMW aber offenbar zufriedenstellend beantwortet werden.

Das bisherige Ergebnis der KBA-Tests trägt zwar noch das Prädikat “vorläufig”, laut BMW mache man sich aber auch vor dem “endgültigen” Ergebnis keine Sorgen. Da das KBA die Ergebnisse der Untersuchung derzeit noch nicht veröffentlicht hat, bleiben die Details abzuwarten. Die Zusammenfassung der Aussagen der von der WirtschaftsWoche befragten Insider klingen allerdings recht eindeutig: “Die bisherigen Testergebnisse ließen nach derzeitigen Erkenntnissen schlicht keinen Schluss auf eine unzulässige Abschalteinrichtung zu.”

Sollte der endgültige Bericht diesen Zwischenstand bestätigen, darf sich die Deutsche Umwelthilfe auf einige unbequeme Fragen einstellen. Schon kurz nach Veröffentlichung der Vorwürfe wurden diese von mehreren renommierten Quellen scharf zurückgewiesen, unter anderem bestätigte der TÜV Süd ausdrücklich die Sauberkeit und Gesetzeskonformität des untersuchten BMW 320d.

20 responses to “WiWo: Kraftfahrtbundesamt vor Entlastung der BMW Diesel”

  1. Thomas says:

    DUH – Deutsche Umwelthilfe.
    Klingt so als wäre das eine offizielle staatliche Institution. Dabei ist es nur ein vom Kopf sinkender Verein, welcher in teils fragwürdige Machenschaften verstrickt ist.
    Hätte der Bielefelder Kulturverein so ein Schwachsinn veranstaltet, hätte es wahrscheinlich niemanden interessiert.
    Viel Tamtam um nichts, genau so wie die Kartellvorwürfe.

    • quickjohn says:

      Ich finde die Scheinheiligkeit die hinter den beiden Beispielen steckt echt zum ko..en!

      Zum Einen spielt sich ein Verein als selbsternanntes Gewissen auf und scheut sich nicht dazu ein mieses Konstrukt zu erfinden.
      Zum Anderen spekulieren 2 DAX-Schwergewichte mit einem Straf-Bonus und verhandeln mit dem Nichtsahnenden Dritten weiter wie bisher.

      Wer präsentiert solchen Beschmutzern eigentlich die verdiente Rechnung?

    • Mini-Fan says:

      hoffentlich auch ein “sinkender” Verein 🙂

      Der “Kopf” ist dieser Resch.

      Und hoffentlich nehmen die Richter am Bundesverwaltungsgericht dieses Ergebnis des KBA zur Kenntnis. Und haben die Gesinnung der DUH im Hinterkopf – wenn sie am 22.02.18 eine Entscheidung in einem von der DUH initierten Verfahren verkünden.

      Und anstelle von BMW würde ich versuchen, zu erreichen, daß “diesem Verein” die Gemeinnützigkeit aberkannt wird.

  2. Dailybimmer says:

    So als nächstes bitte die Wettbewerber genauer unter die Lupe nehmen. Bei einem gewissen Van wurde eine illegale Abschalteinrichtung entdeckt.

  3. Hank Moody says:

    Na Gott sei Dank: Es war eine ZULÄSSIGE Abschalteinrichtung! ^^

    • Mini-Fan says:

      Ja und?

      Wenn dir einer auf die Fresse haut – dann darfst du auch zurückschlagen.
      Das ist eine ZULÄSSIGE Körperverletzung (Notwehr).

      Und wenn dir der Zahnarzt einen Zahn zieht – auch das ist dann eine vom Gesetz gedeckte Körperverletzung. Und eine zulässige Abschalteinrichtung wäre auch vom Gesetz gedeckt.

      • Hank Moody says:

        …von einer lex Ölofen – Lobby sei Dank!

        • Mini-Fan says:

          Weißt du, was ich seltsam finde?

          Jahre- und jahrzehntelang hat sich kein Autofahrer einen Dreck um die Umwelt geschert (Bsp.: der BMW 325e von 1984/85 war seinerzeit das allererste Auto auf dem deutschen Markt mit serienmäßigem, geregeltem US-Kat. Und was tat die hohle Kundschaft? Sie verschmähte ihn – weil er 70 DM mehr an Kfz.-Steuer p.a.verschlang als der leistungsgleiche 320i mit 122/ 129 PS).
          Und heute tun alle so, als würden sie niemals etwas anderes als ein e-Auto fahren (wollen). Von wegen Diesel.
          Und auch keinen Hybriden.
          Nur die böse Industrie bietet diese Autos nicht an.
          Sie zwingen ihren Kunden den Diesel auf.
          (Und das in einer Marktwirtschaft!)

          So ein Schwachsinn!

          • Hank Moody says:

            Was möchtest du sagen?

            • Mini-Fan says:

              Das ist doch klar:
              Es echauffieren sich so viele Gutmenschen über die grassierende Umweltverschmutzung in unseren Städten. Dabei war die Luft noch nie so sauber.

              Warst du mal in französischen Großstädten wie Marseille oder Lyon? Dort “riechst” du den Diesel tatsächlich – und alle lassen ihn unbeeindruckt weiterlaufen, im Stand, im Stau.
              Aber die Franzosen konnen die E-Mobilitât auch prima fördern. Bei mehr als 60 Atommeilern

        • Mini-Fan says:

          ach, und warum sind seit Jahrzehnten ‘zig Millionen “Ölofen” in der BRD in Betrieb? Und “verbrennen” (tatsächlich) das gute, nutzliche Öl? Von wegen Katalysator.

          PS.
          Ich rede von Ölzentralheizungen in den Haushalten dieser “Gutmenschen”. Da steckt bestimmt die Schornsteinfegerlobby dahinter.
          Und dort wird das Öl schlicht “verheizt”
          Ein sog. “Verbrenner” ist wenigstens noch eine WärmeKRAFTmaschine!

          • Hank Moody says:

            Du klingst ein Wenig verzweifelt. Wohnste in der Innenstadt und hast dir nen Diesel gekauft? Wie nennt man so jemand’? Bösmensch? Egomanen? Opfer?

            • Mini-Fan says:

              Ich wüßte nicht, daß ich irgendetwas in Bezug auf meine Person geschrieben hatte.
              Aber in die/ in der Innenstadt fahre ich mit Tram und Bus, habe auch kein Problem mit der Atemluft dort.

              Diesel hab’ ich nicht (hatte aber mal einen 740d mit V8-Diesel – geiler Motor!).
              Wenn aber derzeit die Anschaffung eines Autos anstehen würde, dann würde ich mich antizyklisch verhalten – und einen Diesel kaufen. Allenfalls noch einen Hybrid. Keinesfalls ein reines e-Auto.

              Und verzweifeln – kann ich allenfalls an der Dummheit der Menschen. Gehen mir aber am Arsch vorbei. Von daher: kein Opfer.

  4. MARTIN Amberger says:

    Wo bleiben die ‘Experten’ die uns erzählen wie toll die volkswagen-komplizen aus Ingolstadt sind und wie schlecht BMW ist?

    • Mini-Fan says:

      Audi (und auch Daniela Wolf) hat heute die Flaggen auf Halbmast gesetzt …

      • Daniela Wolf says:

        Ist dem so?

        • Mini-Fan says:

          Also daß es sowas wie “Schadenfreude” gibt – das ist ja anerkannt.
          Und das Gegenteil davon ist: daß jemand traurig ist, wenn ein Dritter keinen Schäden erlitten hat.
          Und bei Trauer: hißt man nunmal auf Halbmast.

          Spass beiseite.

          Ist noch gar nicht so lange her, da hat man sich bei der Konkurrenz von BMW öffentlich über die (vermeintlich) versenkten Milliarden EUR in Project i lustig gemacht.
          Und heute überbieten sich Daimler und Porsche/ Audi beinahe täglich mit Milliardeninvestitionen.
          Da waren die 2 Mrd.von BMW peanuts.

          Ist die Frage, ob BMW mit der e-Mobilität “zu früh” dran war; heute heißt es unisono “die Deutschen seien zu spät dran” und hätten “verschlafen”.
          Ist natürlich völlig falsch.

          Die Welt soll sich mal in der deutschen Ingenieurskunst nicht täuschen: Wer, wenn nicht die Deutschen, war überhaupt in der Lage, das hochkomplexe Automobil samt Verbrennungsmotor zur Reife zu bringen?
          Die Amis jedenfalls hatten vor ca. 20/ 30 Jahren kläglich versagt – als sie den V8 verdieseln wollten.
          Im wahrsten Sinne des Wortes “primitive” Autos bauen – das konnten und können die Amis und Chinesen. Also
          Elektromobilitat.
          Was wäre denn ein Tesla ohne Teile deutscher Zulieferer und Entwickler?
          Amis und Chinesen “konnen” nur “Marktmacht”.
          War schon zu Zeiten von MS-DOS so..

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