BMW i3: Das Elektroauto, das tatsächlich erhältlich ist. Jetzt.

BMW i3 | 8.02.2018 von 31

Extrem lange Wartezeiten für Elektroautos sind bei den meisten Autobauern eher die Regel als die Ausnahme. Positive Gegenbeispiele: Der BMW i3 und der i3s.

Audi hat keins, Mercedes hat keins – und selbst die Autobauer, die eigentlich ein Elektroauto im Programm haben, können es ihren Kunden nicht oder zumindest erst nach sehr langer Wartezeit liefern. Die Automobilwoche hat verschiedene Autobauer befragt und sich nach der realen Erhältlichkeit und damit den Lieferzeiten ihrer Elektroautos erkundigt. Das ernüchternde Ergebnis: “Es gibt kaum E-Autos zu kaufen. Oder es gibt sie zwar zu kaufen, die Wartezeiten sind aber extrem lang.”

Tesla sei demnach keineswegs allein in der “Produktionshölle”, mit der Elon Musk die anhaltenden Probleme beim Hochfahren der Serienproduktion des Model 3 beschreibt. Denn auch wenn die Ursachen andere sein mögen, das Resultat für den Kunden ist das gleiche: Elektroautos können zwar bestellt werden, sie erfordern aber ausgesprochen viel Geduld – ein Jahr Wartezeit scheint derzeit eher die Regel als die Ausnahme zu sein.

Laut Informationen der Automobilwoche steht ein elektrisch angetriebener Smart erst ein Jahr nach Bestellung vor der Haustür, auch beim e-Golf sieht es nicht wirklich besser aus. Laut Manager Magazin sei das Modell derzeit gar nicht bestellbar, was VW allerdings dementiert und zumindest mögliche Auslieferungen im vierten Quartal verspricht. Rund ein Jahr müssen auch Besteller eines Hyundai Ioniq auf ihr Fahrzeug warten.

Als positive Ausnahmen führt die Automobilwoche den Renault Zoe und den BMW i3 auf. Der Franzose lässt seine Kunden allerdings ebenfalls sieben bis acht Monate auf sich warten – und damit rund doppelt so lange wie der in Leipzig gebaute BMW i3, der im Schnitt nach drei bis vier Monaten vor der Tür steht. Damit kommt nur der BMW i3 auf Lieferzeiten, wie sie auch bei Neuwagen mit konventionellem Antrieb üblich sind.

Die Nachfrage nach Elektroautos wächst in Deutschland zwar stetig, sie ist in absoluten Zahlen aber weiterhin gering: Im Januar 2018 wurde der Elektro-Absatz zwar um mehr als 100 Prozent gesteigert, der Anteil am Gesamtmarkt lag aber dennoch nur bei einem Prozent – 99 Prozent aller deutschen Neuwagen-Kunden greifen zu Fahrzeugen mit Benzin-, Diesel-, Hybrid- oder Gas-Antrieb. Die langen und für viele Kunden unzumutbaren Lieferzeiten der meisten Elektroautos könnten dabei durchaus eine Rolle spielen.

31 responses to “BMW i3: Das Elektroauto, das tatsächlich erhältlich ist. Jetzt.”

  1. Dailybimmer says:

    Der Renault Zoe hat so ziemlich die schönsten und schärfsten Scheinwerfer, die ein Kleinwagen überhaupt haben kann. Gratulation an Renault!

  2. DerOssi says:

    Naja… die scheinen die Lieferzeiten einfach dem Tempo des Ladeinfrastrukturaufbaus anzupassen… dann passt´s hinten raus wieder 🙂

  3. Martin says:

    Stimmt.. bei BMW gehts echt schnell. Habe am 20.11.17 ein BMW i3s bestellt und bekomme den nächste Woche. Also rund 3,5 Monate.

    • Daniel says:

      Viel Spaß und Freude mit dem i3!

    • Kommentator says:

      “Habe am 20.11.17 ein BMW i3s bestellt und bekomme den nächste Woche.”

      Bitte bei Gelegenheit mal berichten, nicht nur über das Auto, sondern auch den Alltag (z.B. Ladezeiten nur mit 230V-Anschluss / 16 A) damit
      – wie das Leben beeinflusst wird, Stichwort „Umstellung von Gewohnheiten“.

      Dann wirst Du ja sehr bald auch wissen (und hoffentlich mitteilen), wie weit man bei Kälte – tatsächlich – kommt, wenn man sich überhaupt nicht einschränkt.

      Wichtig ist, dass man sich keine Illusionen macht – dann gibt´s auch keine Enttäuschung.

      Leider liest man fast nichts – außer ideologisch gefärbten Meinungen; und die braucht nun niemand mehr – angesichts der Lieferzeiten und der Ladeinfrastruktur sowieso überflüssig.

      Den Absatz „ankurbeln“ können letzten Endes nur realistische Erfahrungsberichte.

      Also:
      immer mal wenn´s zu den Themen passt, bitte berichten … würde sicher nicht nur mich freuen.

      • Martin says:

        Ich kann dir schon vorab etwas berichten 🙂 Ich hatte ca. 1 Monat den i3 REX mit dem kleinen 64ah Akku und habe den an der 230V Steckdose geladen mit 2,7kw pro Stunde. Das hat dann immer so 8 Stunden gedauert wenn der komplett leer war.
        Ich fahre gerne etwas sportlich und konnte bei einem mix von 50% Autobahn/50% Stadt immer so zwischen 110km – 140km rausholen. Den REX hatte ich nie gebraucht. Für mein Fahrprofil passt das, da ich selten pro Tag mehr wie 150KM fahre. Deswegen habe ich mir den i3s auch als BEV gekauft und nicht als REX. Wenn man viel Autobahn fährt mit tempo 110km/h ist man so bei 100km reichweite. Wohlgemerkt im Sommer. 🙂
        Zum Winter kann ich dir nix sagen da ich in Spanien lebe und es hier nie kälter als 14ºC wird 😛 Und auf der Autobahn darf man eh nur 120km/h fahren. Also ist der i3s perfekt für mich.
        Es wurde hier auch ein gesetz verabschiedet dass bei Neubauten die öffentliche Parkplätze haben immer pro X Parkplätze auch eine Ladestation existieren muss.
        Wir haben hier in der Gegend eigentlich in fast jedem Einkaufszentrum schon Ladestationen die kostenlos benutzt werden können.
        Aber wie gesagt.. wenn man das wie mit dem Handy handhabt ist das eigentlich ganz easy… einfach jeden Nacht an die Steckdose und gut ist.
        Die Ladezeitplanung bei BMW finde ich auch super.

        • Kommentator says:

          „Zum Winter kann ich dir nix sagen da ich in Spanien lebe und es hier nie kälter als 14ºC wird“

          > dort wo meine spanische Verwandtschaft lebt, in einem Touristenort direkt am Meer im Baskenland, dort hatten wir, als wir vor gut 1 Jahr waren, auch schon mal gerade 0 Grad …

          „Es wurde hier auch ein gesetz verabschiedet dass bei Neubauten die öffentliche Parkplätze haben immer pro X Parkplätze auch eine Ladestation existieren muss.

          Wir haben hier in der Gegend eigentlich in fast jedem Einkaufszentrum schon Ladestationen die kostenlos benutzt werden können.“

          > das erstaunt mich jetzt aber – ich habe vor 1 Jahr in dieser Beziehung rein gar nichts dort gesehen !

          … aber die Spanier haben ja auch, außer im Baskenland, gute Voraussetzungen für Solarparks in der Zukunft
          (aber wir Deutschen bilden uns ein, dass dafür ein paar Quadratmeter auf dem Dach oder Carport sinnvoll seien …

          … und was sich die Norweger gedacht haben … ob das dort alles mit Wasserkraft geschieht ?? – mit über-flüssigem Strom ?)

          … UND:
          wann ist es so weit, dass auf dem Supermarktplatz Revierkämpfe ausbrechen ? – ich sehe bei den Elektroparkplätzen, die ich kenne, fast immer dieselben dranhängen – scheint z.T. auch von Egoismus geprägt zu sein, selbst wenn der „Tank“ schon voll ist …

          • Flohlaus says:

            Norwegen hat tatsächlich fast 100% Wasserkraft im Strommix. Die haben eben festgestellt, dass es wesentlich lukrativer ist, das eigene Öl und Gas teuer ins Ausland zu verkaufen und dafür die Elektromobilität finanziell zu unterstützen.
            Wir haben weder Öl oder Gas zu verkaufen, noch übermäßig Wasserkraft. Aber wir haben Wind und Sonne, und aktuell auch deutlich mehr Strom als wir brauchen.

  4. Daniel says:

    Wieder ein Beispiel, bei dem BMW im Vergleich viel richtig macht.
    Schade nur, dass aus dem i3 keine Limo wurde, sonst hätte ich den schon lange vor der Haustür stehen.

  5. Fagballs says:

    Wenn es den jetzt noch in hübsch gäbe, wär ich ja dabei.

    • quickjohn says:

      Ist – wie so Vieles – Geschmack-/Ansichtssache.

      Man sieht – und das sollte man – daß der i3 anders ist. Er ist ein in erster Linie Stadtauto und braucht in dieser Rolle kein anderes E-Auto zu fürchten.

      Das Design (sh. oben), wie die Technik, ist auch im 5. Prod.-Jahr topaktuell – zumindest unter den lieferbaren E-Fahrzeugen.

      • Martin says:

        Ich finde den i3 auch ziemlich schick. Er gefällt mir immer besser je öfter ich ihn seh….

      • Fagballs says:

        Klar, Geschmack ist so eine Sache, irgendwo müssen ja die Millionen Audi und VW Käufer herkommen. Ist deine Meinung, voll ok, ich finde das Design geht gar nicht, die Technik ist super, wenn die in etwas verbaut wäre, das wie 1er oder 3er aussähe, wär das mega.

        Anderer Teil der Diskussion: Warum sollte ein Stadtauto so aussehen? Toyota iQ hat gezeigt, dass selbst ein noch kürzeres Auto nicht komplett hässlich sein muss. eGolf zeigt, dass E-Auto auch in komplett normal aussehend geht. Tesla zeigt, dass klassische Proportionen und frisches Design auch zusammen passen. Der i8 zeigt, dass BMW auch hübsch kann. Überhaupt beliebtes Thema bei mir: E-Auto in der Stadt. Ich mein klar, keine lokalen Emissionen, viele Ampel-Stops-und-Starts, viele kurze Strecken, das passt alles. Aber wo soll man den laden? Garage haben die wenigsten, öffentliche Stationen gibt es nicht so viele, sind dann schnell besetzt und vandalismusgefährdet. Und oft steht man dann auch nicht direkt vor dem Haus, in dem man wohnt. Also Strippe aus dem Haus zum Auto davor legen ist auch nicht. Alles doof.

  6. moehre says:

    Einfach nur Werbung???

  7. Thomas says:

    Man hat vor Produktionsbeginn auch sehr viel in Leipzig investiert. Es wäre sehr enttäuschend, würde es nicht so laufen.
    Und man muss sich vor Augen halten, dass der i3 eben nicht auf einem Großserien-Baukasten basiert, sondern dort u.a. vollwertige Karbon Monocoques vom Band laufen.
    Leider hat man aber seit längerem den Eindruck, dass dieses Alleinstellungsmerkmal bald aufgegeben wird und nichts mehr kommt, wo doch gerade der Leichtbau das Besondere ist …

    • DropsInc. says:

      „Vollwertigen Monocoques vom Band laufen“
      Ja ist cool, doch hatte man damals nicht diese leistungsstarken Akkus und setzte natürlich auf teure leichte Materialien. Kosten Kosten Kosten…deshalb ist der kleine I3 auch kein Schnapper. Bezahlbar sollte es in Zukunft werden.

      • Martin says:

        Ich bin jedenfalls froh noch einen i3s bestellt zu haben mit dem Carbon “Monococque”. Denn ich denke in Zukunft wird es das nicht mehr geben um kosten zu sparen. Genau wie beim 1er BMW es bald kein Heckantrieb mehr gibt 🙁 Bin auch froh noch einen zu haben in der Klasse mit Heckantrieb 🙂

        • DropsInc. says:

          Ja, vielleicht rechnet sich das später mal:) Davon ab, Glückwunsch zum Autokauf. Mutige Entscheidung. Darf ich fragen ob zweit oder Hauptfahrzeug?

          • Martin says:

            Ich werde den i3 als Hauptfahrzeug nutzen aber ich behalten meinen aktuellen trotzdem noch.
            Ob sich das irgendwann rechnet weiss ich nicht… aber da ich ein Auto-Freak bin ist mir das auch ziemlich egal. Ich habe Freude daran die Autos zu pflegen und zu fahren 🙂
            Meinen aktuellen 1er BMW habe ich nun auch schon 10 Jahre und der hat 350000Km auf der Uhr. Sieht aber immer noch aus wie neu und macht keine Probleme.
            Wenn ich aber daran denke was ich bei dem schon in Wartung ausgegeben hat kann ich mir nicht vorstellen dass der i3 sich nicht doch relativ schnell rechnet.
            Ein Freund von mir hat den i3 schon seit 2014 und hatte bisher bei BMW nur rund 400,-€ Wartungskosten!!! War nur Bremsflüssigkeit fällig, Öl für den REX und die Luftfilter.

            • DropsInc. says:

              350 k auf der Uhr, nicht schlecht. Bin da ganz bei dir. Pflege meine Autos auch sehr. Allerdings hatte ich bis jetzt noch kein Auto mit so einer Laufleistung. 🙂 da immer Leasing. Na da wünsch ich dir viel Glück mit deinem I3 und allzeit viel Saft im Akku.

      • Thomas says:

        Waren Computer und Mobiltelefone sofort bezahlbar? Klar, es gab keine Alternativen, aber irgendwo muss man anfangen…

        • DropsInc. says:

          Naja, elektromobilität gibt’s nicht erst seit gestern. Mittlerweile bin auch am überlegen, zumindest auf Hybrid umzusteigen. Auf lang oder kurz, muss der Stromer bezahlbarer werden und vorallem muss das Angebot für meinen Geschmack etwas attraktiver sein.

    • Daniela Wolf says:

      wie ich sagte, I-3s explodieren gerne ^^

      • Dailybimmer says:

        Audis brennen gerne.

        • Daniela Wolf says:

          aha BMWs in höherem Maße wohl^^

          • Dailybimmer says:

            So so, deswegen mussten 300.000 Audi’s diebezüglich zurückgerufen werden. Danny gibt’s auf.

            • Daniela Wolf says:

              und bei BMW mussten 1200000 Fahzreuge zurück in die Werkstatt – das ist Faktor 4!

              • Dailybimmer says:

                Zulieferer Problem (Airbag) und kein Bmw internes, so wie Audi mit dem Schummeldiesel. Wie oft muss ich mich für dich eigentlich noch wiederholen, Schnepfe? Audi einzig und allein beim Abgasskandal führend. Aber das ist dir wohl immer noch nicht bewusst. Mit dem Bewusstsein hast du es nicht so, das beweist du ja immer wieder selber. Lieber mit den Drogen aufhören, bevor es zu spät ist.

                • Daniela Wolf says:

                  aha wie die 13 Millionen – komisch, dass Audi nicht wegen Betrug, sondern wegen starfbarer Werbung in exakt 210 000 Fällen angeklagt ist ^^

                • Daniela Wolf says:

                  BMW rief diese Fahrzeuge zurück wegen Brandefahr du Idiot – der Takatarückruf betraf bei BMW weitere 700 000 Autos …..

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