BMW X2 xDrive28i in Sunset Orange: Doppel-Premiere am F39

BMW X2 | 22.01.2018 von 18

Sunset Orange hat die Farb-Palette bei BMW erst vor wenigen Monaten ergänzt, in der kurzen Zeit aber bereits viele Freunde gefunden. Mit dem BMW X2 …

Sunset Orange hat die Farb-Palette bei BMW erst vor wenigen Monaten ergänzt, in der kurzen Zeit aber bereits viele Freunde gefunden. Mit dem BMW X2 gibt es schon bald eine weitere Baureihe, die mit der Lackierung in kräftigem Orange bestellt werden kann. Da es sich bei dem sportlichen Kompakt-SUV um ein Fahrzeug mit besonders junger Zielgruppe handelt, dürften die auffälligeren Farben wie Galvanic Gold, Misano Blau und Sunset Orange auch an vielen Kundenfahrzeugen zu sehen sein und zusätzliche Farbe auf die Straße bringen.

Auf der NAIAS 2018 in Detroit war der BMW X2 F39 nun erstmals mit der neuen Lackierung zu sehen, die ihm ganz offensichtlich sehr gut steht. Spannend ist auch die Modellbezeichnung, denn als BMW X2 xDrive28i haben zumindest wir Europäer bisher kaum vom F39 gehört. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich allerdings, dass hier keine neue Topmotorisierung unter der Haube steckt: Mit 231 PS entspricht der nur in den USA angebotene BMW X2 xDrive28i der europäischen xDrive25i-Ausbaustufe, die allerdings für den X2 nicht ab Marktstart erhältlich ist.

Im Gegenzug dürfen sich europäische und deutsche Kunden über die deutlich größere Modellpalette freuen, denn während der xDrive28i in den USA das einzige Angebot darstellt, stehen in der deutschen Preisliste schon jetzt fünf verschiedene Motorisierungen und sogar sieben X2-Varianten. Den Einstieg markiert der BMW X2 sDrive18i mit Dreizylinder und Frontantrieb, der zu Preisen ab 34.050 Euro zu haben ist. Darüber steht als Benziner der ein 190 PS starker Vierzylinder zur Wahl, der als BMW X2 xDrive20i mit Allradantrieb und als X2 sDrive20i mit Frontantrieb erhältlich ist.

Bei den Diesel-Motoren stehen in Deutschland gleich drei Leistungsstufen zur Wahl: BMW X2 sDrive18d, xDrive18d, xDrive20d und xDrive25d bieten zwischen 150 und 231 PS und auch dementsprechend unterschiedliche Fahrleistungen. Der günstigste Diesel ist ab 36.500 Euro erhältlich, für das vorläufige Topmodell BMW X2 xDrive25d müssen mindestens 46.800 Euro investiert werden. Alle Freunde von maximaler Performance dürfen sich bereits auf den BMW X2 M35i freuen, der noch 2018 mit über 300 PS debütieren wird.

18 responses to “BMW X2 xDrive28i in Sunset Orange: Doppel-Premiere am F39”

  1. Pro_Four says:

    …ich persönlich find den Hammer geworden. Die ganze Seitenansicht und insbesondere das Heck schaut Wahnsinn aus.

    • Twizy says:

      dafür sind 7er und 5er mörder bieder und langweilig geworden, sehen eher angestaubt und altbacken aus (innen , wie außen) Wenn der nächste 3er ein abklatsch vom 5er wird, dann gute nacht BMW

  2. Ferro says:

    wirkt in dieser Farbe noch schlimmer als bisher für mich :/

  3. Coyote says:

    Der Wagen ist ein Knaller!

  4. B3ernd says:

    Seit dem 4er der schönste BMW. Nach langweiligen und beliebigen Autos a la 7er und 5er zeigen die Münchner, dass Sie auch wieder Design können. Ironischerweise in einem FWD SUV Fahrzeug.

  5. Mini-Fan says:

    Ein “Zwo-Achter” BMW.

    Das war früher mal die Messlatte:
    “Der Große BMW” 2800 (E3) und “das große BMW-Coupé” 2800 CS (E9).

    Auch Opel (Commodore) und Mercedes hatten seinerzeit 2.8-ltr-R6-Motoren.
    Scheint so, als sei (BMW-) Tradition für die Amis noch wichtiger als für uns.
    Schon den 525e (“eta”) nannte BMW drüben 528e.

  6. Jean says:

    Ein 3zylinder für 34k EUR…. wow.

    • Till says:

      Vielleicht sollte man davon absehen, Preise anhand von Zylindern zu bewerten. Wir haben die 90er längst hinter uns gelassen.

      • simons700 says:

        ja, leider!

      • Mini-Fan says:

        Das Beschleunigungserlebnis hat auch viel mit Sound (ich rede nicht von Radau!) zu tun. Auch in 20 Jahren wird dem Käufer das individuelle Klageerlebnis (“Musik”) wie heutzutage bei den verschiedenen Arten von Motoren, egal ob R3, R4, R6 oder V8, zumal bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Drehzahlen, nicht egal sein. Ohne Emotionen wird niemand bereit sein, 50.000 oder 100.000 EUR für ein reines Fortbewegungsmittel auszugeben. Und bei Tesla liegt der Reiz halt in der immensen Beschleunigung. Ohne Emotionen wäre auch dieser nicht verkäuflich.
        Das klappt nur dann, wenn das Fahrzeug wenigstens “billig” ist, wie z.B. der Zoe (in Frankreich gab es schon vor Jahren eine Förderprämie von 10.000 EUR – da wird das Bild natürlich verzerrt).

        • Till says:

          Klar, ist alles verständlich. Aber es gibt ja künftig auch nach wie vor 6-, 8- und 12 Zylinder, nur dann eben erst ab der Mittelklasse. Die Mehrheit der Autofahrer wird sich künftig jedoch eher nicht (maßgeblich) um den Sound oder die Anzahl der Zylinder ihres Fahrzeugs Gedanken machen imho. Klar, Nerds wird’s dahingehend immer geben und das ist auch gut so. Aber ich denke, der überwiegende Teil der Leute, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein Fahrzeug bestellen, wird tendenziell eher Wert auf möglichst ökologische und vernetzte Produkte legen. Alltagstauglichkeit, Qualität, Design, Sicherheit und Lifestyle werden natürlich ebenso weiterhin eine Rolle spielen, aber all das kann man ja auch in 3- und 4-Zylinder-Modellen oder in elektrifizierten Fahrzeugen finden.

          Die Emotionalität beim Besitzen/Bewegen eines Fahrzeugs kann/wird auch immer mehr über die Sinnhaftigkeit und die Effizienz im Zusammenspiel zwischen Mensch und Umwelt stattfinden. Sprich, ich kann mich z.B. aus bestimmten Gründen „besser“ fühlen, wenn ich rein elektrisch fahre, als wenn ich dem Klang eines 6-Zylinders lausche. Und zwar obwohl ich den 6-Zylinder Klang noch immer geil finde, aber die Vorzüge eines (lokal) emissionsfreien Fahrzeugs und seine Effizienz eventuell derart überwiegen, dass mich das denn eben sogar mehr abholt bzw. „berührt“. Ist eventuell auch alles eine Sache der Offenheit, der Aufklärung, der Generation etc… klar. Aber ich denke, Emotionalität im Zusammengang mit Autos hat nicht zwingend oder gar ausschließlich mit Motorenklang und Geschwindigkeit zu tun. Das können Komponenten sein, ja. Zumindest waren sie das in der Vergangenheit. Aber das Gesamtkonstrukt eines modernen, zukunftsfähigen Fahrzeugs des kommenden Jahrzehnts sehe ich breiter gefächert, mit unzähligen Facetten abseits davon, von denen einige ebenso große, bindende Emotionalität verursachen können.

  7. Mini-Fan says:

    Wenn der M35i über 300 PS haben wird – dann hieße das ja, daß seine Literleistung um 10% über der des M5 liegen wird!?

    • Martin says:

      Na und?!
      Sollten es z.B. 320PS werden, entspräche das einer Literleistung von 160 PS/l, der M5 (4,4 Liter – 600PS) kommt auf 136 PS/l, soweit so gut. Aber das sagt mir doch garnichts über ein Fahrzeug aus.

      Ein A45 AMG mit 381PS (190PS/l) ist auch nicht “besser” als z.B. ein C63 mit 487PS (121PS/l), nur weil er eine höhere Literleistung hat.

      • Mini-Fan says:

        Ein “besser” hatte ich auch gar nicht im Sinn, bei wie von Mercedes mit dem nächsten A 45 angestrebten Literleistungen von 200 PS/ ltr.
        Ich dachte eher an den immensen technischen Aufwand (warum?), die Empfindlichkeit und die Haltbarkeit dieser Motoren.
        Andererseits zeigt mir das (positiv), wieviel BMW mittlerweile dem B48 zutraut. Beim B38 (im i8) liegt man ja schon länger bei 77 PS pro 500ccm, da wäre man hochgerechnet ja auch schon bei 308 PS (231 + 77 PS)
        Bin kein Freund von solch hochgezüchteten Motoren (der Quad-turbo des 550d kostet in der Herstellung gewiß nicht weniger als z.B. ein 5.0-V8-Biturbo-Diesel.

        Und was den Verschleiß bei den diversen “echten” M – Motoren anbetrifft: da ist man einiges von den AG-Motoren entfernt, egal ob R6, V8 oder V10 in der Vergangenheit.

        Nachtrag:
        Für einen M135i fände ich einen Mildhybriden à la Toyota mit einem vergleichsweise leichten Akku sinnvoller. Der hätte dann auch vielleicht seine 326 PS.

  8. Twizy says:

    es hat doch geheißen für den X2 wird kein drei zylinder angeboten

    • Mini-Fan says:

      Da verwechselst du etwas! Das gilt für den 7er, vorerst. Einen 4-Zyl. kriegste dort ja heute schon für schlappe 100.000 EUR (BMW 740e, auf manchen Märkten auch den 730i).
      Nur der Twizy, der hat noch weniger Zylinder 🙂

      PS.
      Als X2 25xe i-Performance, der ja unvermeidlich kommen wird, hätte er eh nur 3 Zylinder.

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