BMW Kompetenzzentrum Batteriezelle: Neuer Baustein für die Zukunft

BMW i, News | 24.11.2017 von 31

Die BMW Group stärkt den Standort München und schafft die Voraussetzungen für die Mobilität der Zukunft. Mit dem neuen BMW Kompetenzzentrum Batteriezelle in der Nähe …

Die BMW Group stärkt den Standort München und schafft die Voraussetzungen für die Mobilität der Zukunft. Mit dem neuen BMW Kompetenzzentrum Batteriezelle in der Nähe des Forschungs- und Innovationszentrums im Münchner Norden entsteht in den nächsten Monaten der Rahmen für die angestrebte Rolle als Marktführer bei Autos mit elektrischem oder elektrifiziertem Antrieb. Schon Anfang 2019, also kaum mehr als einem Jahr, soll das neue Kompetenzzentrum Batteriezelle eröffnet werden. Dafür fließen bis dahin 200 Millionen Euro in das Gebäude, das zum Arbeitsplatz für 200 Mitarbeiter werden soll.

Auf spektakuläre Architektur wird dabei bewusst verzichtet, denn wichtiger ist die Möglichkeit einer zeitnahen Inbetriebnahme: Wer Benchmark sein und bleiben will, hat keine Zeit zu verlieren! Anlässlich der heutigen Grundsteinlegung waren unter anderem die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, der BMW Produktionsvorstand Oliver Zipse und der BMW Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich vor Ort.

Das Kompetenzzentrum Batteriezelle ist ein wichtiger Baustein für den Erhalt und Ausbau der In-House-Kompetenzen für die Mobilität der Zukunft. Die Batteriezelle ist das technologische Herzstück einer Batterie und bestimmt deren Performance maßgeblich. In den nächsten Jahren wird es große Fortschritte bei Leistung, Energieinhalt, Ladefähigkeit und Lebensdauer der Batterien geben. Die BMW Group möchte dabei eine führende Rolle spielen und sich stets auf dem neuesten Stand der Technik bewegen, strebt aber momentan keine eigene Fertigung von Batteriezellen an.

Hierbei verfolgt BMW eine ähnliche Strategie wie bei anderen Fahrzeug-Bestandteilen: Wer Stahl der richtigen Qualität und zum richtigen Preis einkaufen will, muss zunächst sehr genau wissen, was er braucht und was der Markt zu welchem Preis bieten kann. Die sogenannte Build-to-Print-Kompetenz ist die Voraussetzung dafür, um Zulieferern exakte Anforderungen nennen zu können – und sie schafft auch die Möglichkeit, bei Bedarf schnell mit einer eigenen Produktion beginnen zu können. Diese Option lässt die BMW Group flexibel reagieren und sichert die Unabhängigkeit von einzelnen Zulieferern und Quellen, weshalb das BMW Kompetenzzentrum Batteriezelle einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Autobauern schafft.

Klaus Fröhlich (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Forschung und Entwicklung): “Im neuen High-Tech Kompetenzzentrum bündeln wir unser Inhouse-Fachwissen zur kompletten Wertschöpfungskette der Batteriezelltechnologie. In den neuen Entwicklungslaboren und Anlagen fokussieren wir nun internationale Experten auf die Batteriezelle und deren Weiterentwicklung bei Chemie und Design. Im Fokus stehen dabei eine weitere Verbesserung bei Performance, Lebensdauer, Sicherheit, dem Laden und nicht zuletzt den Kosten der Batterien. Damit sind wir Benchmark im gesamten Wettbewerb.”

Oliver Zipse (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion): “Die Produktion von Batteriezell-Prototypen ermöglicht es uns, die Wertschöpfungsprozesse der Zelle vollständig zu analysieren und zu verstehen. Diese Build-to-Print Kompetenz hilft uns dabei, potentielle Lieferanten bei der Zellproduktion entsprechend unserer Vorgaben zu befähigen. Dieser Erkenntnisgewinn ist für uns entscheidend, unabhängig davon, ob wir die Batteriezelle selbst produzieren oder nicht.”

Ilse Aigner (Wirtschaftsministerin des Freistaats Bayern): “Mit dem Kompetenzzentrum für Batteriezelltechnologie investiert BMW ein weiteres Mal kräftig in Bayern. Das ist ein klares Bekenntnis zum Freistaat als Industrie- und Hochtechnologiestandort. Batteriezellen sind eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg hin zur emissionsfreien Mobilität. Bayern ist ein Vorreiter der Elektromobilität und diese Spitzenposition wollen wir weiter ausbauen. Das sichert langfristig Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung.”

31 responses to “BMW Kompetenzzentrum Batteriezelle: Neuer Baustein für die Zukunft”

  1. Fabi says:

    Na wenn dem so ist, dann ist die elektrifizierte Zukunft des Standortes ja gesichert.

    Ein Hoch auf Kompetenzen!

    • DropsInc. says:

      Ja und? Haben andere Hersteller nicht das Recht gute Autos zu bauen? Du vergisst immer wieder, Konkurrenten beleben das Geschäft. I

      • Dailybimmer says:

        Du vergisst eines, wenn man erfolgreich ist wird man kopiert. O-Ton Stadler.

        • DropsInc. says:

          Du vergisst eines…Ideendiebstahl ist keine Disziplin, mit der sich Manager brüsten können. Zu Unrecht. Die besten Innovatoren sind vor allem eines: Gute Diebe. Professioneller Ideendiebstahl ist eine Kunst, die zum Fundament jeder Management-Ausbildung gehören sollte. Du glaubst doch nicht etwa, dass permanent das Rad neu entwickelt wird?

            • DropsInc. says:

              Bitte verschone mich mit deinen ganzen LINKs. Das kostet immer viel Zeit von meinem Leben. Ich antworte hier wenn du das möchtest, aber permanent nen Link vor die Linse gedrückt bekommen, Thats sucks. Du musst echt viel Zeit haben die m ständig Nachschub zu liefern :))

            • DropsInc. says:

              Und genau das lieber Dayli ist das was Ich meinte, die Welt dreht sich weiter. Genau das macht doch BMW auch. Zitat: Zunächst ist jedes Element ein Produkt-Identitätsmerkmal. Und dann kann es das entweder bleiben, oder es kann die nächste Stufe erklimmen und in den Olymp der Markenidentität aufrücken. Wo ist dein Problem das BMW anzukreiden. Ich glaube das deine beiden Pfeiler eher statisch ausgelegt waren. Produktidentität heißt eben auch Veränderung.

            • Mini-Fan says:

              Schöner Artikel.
              Ich habe das Radio auch aus – und das Fenster einen Spalt offen.
              Und lausche dem Motor. Auch über 1000 km am Stück.

          • Mini-Fan says:

            Ideendiebstahl von Audi?
            Nicht doch!
            Sonst hätten sie sich doch bei BMW abgeschaut, wie man einen Diesel ohne “bescheissen” (O-Ton Audi) so sauber kriegt, daß er die Norm einhält.

            Und Audi hat den Allradantrieb “erfunden”? Ist mir neu.
            Sie mußten vielmehr den Allrad einführen – weil sie beim Audi 100 5E mit 136 PS und noch mehr beim Audi 100 5T (turbo, mit 170 PS) die (Vorder-) Füße nicht mehr auf den Boden bekamen.

            Der direkteinspritzende Diesel gab’s zuvor schon beim Fiat. Beim Croma, vielleicht auch schon früher beim 131 mirafiori, weiß nicht mehr. Also falsch, Herr Stadler.

            Und eine Lichtgraphik als technische Innovation zu verkaufen, da muß man schon tief gesunken sein.

            Procon-ten hingegen war eine (gute) Audi-Erfindung. War durch den Einsatz des Airbags aber “leider” schnell obsolet geworden….

            • DropsInc. says:

              Naja komm, es geht hier nicht nur um technische Finessen. Nur mal paar kleine Bsp. A8 Mopf. Rücklichter neuer 7er. Oder x4 2018 Rückleuchten Daimler. Ich denke das da jeder irgendwo, na du weißt schon. Klar gibt’s da auch einen Trend zu spüren, aber BMW als alleinige Initiator halte ich auch für…also ich möchte es mal so sagen. Diesel hin Diesel her. Im Endeffekt geht es hier um das persönliche Empfinden, Angebot, Preis/Leistung etc. Autos bauen können mittlerweile bis auf Ausnahmen doch schon einige. Im Endeffekt sollten wir froh um unsere 3 Hersteller sein, die Beschäftigten freuen sich auf lange Arbeit. (So seh ich das)

              • Mini-Fan says:

                Auch ich wünsche Audi (und nichtmal VW) den Tod! (aber kaufen muß ich mir dennoch keinen). Es ginge jedem im Lande dann wohl (etwas) schlechter.

                Aber zurück zu deinem Beispiel:
                Rückleuchten sind doch sehr fragwürdige technische Finessen.

                Es gab mal Zeiten, da hast du für eine defekte Scheinwerfer-Streuscheibe bei BMW ein paar Mark auf die Theke des Ersatzteillagers gelegt.
                Heute wird ein 10 Jahre alter Gebrauchter wegen eines defekten Scheinwerfers zum (wirtschaftlichen) Totalschaden.
                Ich glaube nicht, daß es von den heutigen, aktuellen Fahrzeuggenerationen viele bis zum H-Kennzeichen schaffen. Zumindest dürfte dies wirtschaftlich nicht mehr vertretbar sein.
                Einen E32 kannst du heute noch guten Gewissens fahren (auch wenn es den Xenon-Scheinwerfer nicht mehr gibt – aber du kannst ihn umrüsten).

                Wie das wohl mit dem G11 im Jahr 2016 aussehen wird???

                • DropsInc. says:

                  Hmm, kann dir beim letzten Absatz nicht ganz folgen. G11 im Jahr 2016? Wir haben bald 18. Aber wenn ich dich richtig verstehe. Wieviel Jahre muss der Hersteller für Ersatzteile sorgen? Im Endeffekt hast du recht. Oder sagen wir es so, wenn es einer bis zum H-Kennzeichen schaffen soll, muss er bis dahin noch gepflegter sein. So ne Restaurierung würde sonst evtl. tatsächlich ins unermessliche steigen. Ne Birne bekommst du heute überall. Wie es mit einer Scheinwerfereinheit vom heutigen Stand ausschaut, in sagen wir 25-30 Jahre ist spannend. Obwohl die Autos die gebaut werden bis dahin ja auch nicht einfach verschwinden.

                  Im übrigen meinte ich eben die Scheinwerfer vom Design und nicht bsp. technische Finessen ala Autonom hoch 5. Mir ging es eher um labidare Einheiten. Schau dir die aktuellen Rückleuchten von Opel an, ein umgedrehtes L.

        • Mini-Fan says:

          In dem genannten Interview vom 13.09.2007 (!) kündigt Stadler an:

          “… So bringen wir den saubersten Diesel der Welt”

          Dies ankündigen, das kann man eigentlich nur dann, wenn man die Technik dazu schon hat. Und nicht nur den “Willen” hat, dies anzustreben.
          Und da sie die Technik dazu erwiesenermaßen NICHT hatten, und trotzdem den EA189 als “clean Diesel” in 2010 (Washington Auto Show) priesen, KANN man Winterkorn, Stadler & Konsorten NICHT abkaufen, daß sie von ihrer eingesetzen Nicht-Technik (Software) NICHTS wußten.

          • Dailybimmer says:

            Bin mir auch ziemlich sicher das Stadler bereits schon 2007 über die Schummelsoftware Aktivität bei Audi bescheid wusste, nachdem dessen Ingenieure immer und immer wieder eingestehen mussten, das es ohne schummeln nicht anders geht und das man sich letztendlich zu dieser Maßnahme entschied, weil man sich bei Audi gegenüber Bmw wie sonst üblich im einem Wettberwerbsnachteil sah.

    • Der Ich Bin says:

      Audi ist perfektes Marketing, Gehirnwäsche und technischer Betrug, durchgestylte kacke..

      • Mini-Fan says:

        Perfekte Beschreibung der “Duft”Marke Audi. Wie sie selbst sagten, beim EA189: “Ohne ‘Bescheissen’ geht es nicht”. War wohl “Kacke”, was sie da gemacht hatten!

      • Dailybimmer says:

        Jetzt ist der Täuscher und Betrüger von Audi am Drücker mit dem neuen Auto, dem A8.

    • Mini-Fan says:

      Mercedes und BMW werden dem in Zukunft in nichts nachstehen.

      Ich finde allerdings, daß sich die Innovationsspirale aus Sicht der Rentabilität zu schnell dreht.
      Früher dauerte es Jahre, bis sich Innovationen aus der Luxusklasse, also S und 7er, in den unteren Reihen durchsetzten (CheckControl, DME, DDE, ABS, ASC+T + hunderte andere Dinge) – die Hersteller hatten ausreichend Zeit zur Amortisation ihrer Entwicklungskoste.
      Heute hingegen ist ein 5er, der etwas mehr als anderthalb Jahre nach dem 7er debütiert (Juni 2015 zu Februar 2017), schon moderner als dieser.
      Es wird in Zukunft wohl so sein, das das jeweils neueste Fahrzeug immer das fortschrittlichste sein wird – allerdings nur für kurze Zeit.
      Weshalb die noch “neue” E-Klasse schon kaum gegen den neuen 5er ankommt.
      Und sogar z.B. ein BMW 7er E65 gegenüber einem neuen VW Polo schon 15 Jahre später teilweise als technisch veraltet angesehen werden kann.

  2. V6 TDI says:

    Der neue A8 ist schon einfach geil!

    • Mini-Fan says:

      Vor allem die Bedienung. Absolut unterirdisch!

      So schafft man sich den Markt für autonom fahrende Fahrzeuge selbst. Bei denen ist es egal, wieviele Tablets in der Gegend herum verstreut sind. Und ob man den Blick von der Straße weg richten muß.

  3. /// Rick Supertrick says:

    Gut für Bayern.

  4. Mini-Fan says:

    Lithium-Ionen-Akkus

    Das Samsung Advanced Institute of Technology (SAIT) hat nun eine neue Akkutechnologie entwickelt …
    … könnten Akkus in Zukunft bis zu fünf Mal so schnell geladen werden und 45 Prozent mehr Kapazität aufweisen kann als bisherige Lithium-Ionen-Akkus.
    … So soll der neue Akku auch nach 500 Ladegängen immer noch 78,6% der originalen Ladekapazität beibehalten.

    Quelle:

    https://www.pcwelt.de/a/samsung-mehr-ladekapazitaet-dank-akku-durchbruch,3448913?utm_source=best-of-pc-welt-manuell&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter&ext_id=3448913&pm_cat%5B0%5D=Samsung&pm_cat%5B1%5D=Mobile+Plattformen&pm_cat%5B2%5D=Mobile+Client&pm_cat%5B3%5D=Mobilfunk&pm_cat%5B4%5D=Hardware+allgemein&pm_cat%5B5%5D=Mobile+OS&pm_cat%5B6%5D=Apps&r=8677477256861947&lid=777567&pm_ln=3

    vom 28.11.17

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