BMW 6er GT: Neue Fotos zeigen Gran Turismo in Sophistograu

BMW 6er | 18.11.2017 von 14

Elegant und sportlich präsentiert sich der BMW 6er GT G32 in einem neuen Foto-Set aus Südafrika. Das M Sportpaket trifft hier auf Sophistograu Brillanteffekt.

Wenige Tage nach dem Marktstart in Europa ist der BMW 6er GT G32 auch in Südafrika angekommen. Von der Südspitze Afrikas erreichen uns zahlreiche neue Fotos, die den Gran Turismo im edlen Sophistograu Brillanteffekt Metallic zeigen. Wie schon bei den meisten Präsentationen in Europa trägt der einzige Vertreter der neuen 6er-Generation auch auf diesen Fotos das M Sportpaket, das die dynamischeren Proportionen des Fahrzeugs zusätzlich betont.

Die großzügigen Felgen im 20 Zoll-Format kommen im optionalen Design Doppelspeiche 648 M Bicolor, das auch innerhalb des M Pakets noch einen Aufpreis in Höhe von 1.100 Euro kostet. Die großen Räder füllen die Radhäuser mit ihren fünf Doppelspeichen gut aus und werten die Seitenansicht spürbar auf. Weitere Sonderausstattungen wie die ab der B-Säule abgedunkelten Scheiben tragen dazu bei, den Auftritt weiter zu individualisieren.

Auf den Fotos aus Südafrika sehen wir sowohl den Diesel 630d als auch den Benziner 640i, beide Modelle werden von einem 3,0 Liter großen Reihensechszylinder aus der aktuellen Baukasten-Familie angetrieben und sind serienmäßig mit Achtgang-Automatik ausgerüstet. Da in Südafrika Linksverkehr gilt, sind die Fahrzeuge als Rechtslenker abgebildet.

Zumindest in Europa dürfte sich der 265 PS starke BMW 630d GT der größten Beliebtheit erfreuen. Sein B57-Diesel kombiniert souveräne Fahrleistungen mit zeitgemäßem Verbrauch, eine Werksangabe von 6,1 Sekunden für den Sprint auf 100 trifft auf einen Normverbrauch von 4,9 bis 5,3 Liter auf 100 Kilometer. Wer noch mehr Traktion wünscht, kann zum 630d xDrive GT mit Allradantrieb greifen – die etwas schwerere Variante ist noch eine Zehntelsekunde schneller auf Landstraßentempo, hat aber auch etwas mehr Durst.

Wer bisher vergeblich nach Fotos von einem 6er G32 in Sophistograu Brillanteffekt suchen musste, wird in der folgenden Foto-Galerie endlich fündig. Wie sich der neue BMW 6er Gran Turismo auf der Straße schlägt, haben wir in unserem Fahrbericht zum BMW 640i GT 2017 ausführlich beschrieben.

14 responses to “BMW 6er GT: Neue Fotos zeigen Gran Turismo in Sophistograu”

  1. Mini-Fan says:

    Schwarz macht (also doch) schlank!

    PS:
    Wir können “aufatmen”:
    Heute gelesen: “Der Verbrennungsmotor wird für die nächsten 100 bis 300 Jahre konkurrenzlos bleiben”

    Zitat von Dr. Fritz Indra (der war glaube ich mal bei Alpina)

    http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Das-Elektroauto-Umweltschuetzer

    • Quer says:

      Wenn BMW mit der e-Mobilität nicht in die Puschen kommen werden die noch von Audi überholt.

      • Mini-Fan says:

        Es ist erst 3 Jahre her, als Audi tönte, sie werden kein e-Auto bauen.

        Ich denke, BMW macht aus der Not (e-Auto-Quote in China) eine Tugend – und investiert in eine e-Auto – Entwicklung und -Produktion in (!) China. Auch für den hiesigen (relativ kleinen) Markt.
        BMW muß eher Angst vor den chinesischen Herstellern haben – als vor Audi oder Mercedes.
        Ja, könnte sein, daß BMW irgendwann er in US-amerikanischer, mexikanischer, chinesischer Hersteller wird.

        • Coyote says:

          Verstehe deinen Post nicht. BMW wird also von einem chinesischem Hersteller gekauft oder was möchtest du uns mitteilen?

          • Mini-Fan says:

            Was heißt mitteilen – ich habe eher etwas laut gedacht.

            Also mir persönlich gefällt die seit ein paar Jahren stark zunehmende Abhängigkeit von BMW, Mercedes und Audi von diesem riesigen chinesischen Markt mit seinen 1.1 Mrd. Einwohnern nicht. Margenstarke Modelle wie der 7er werden zunehmend dort abgesetzt; ein 760 i wäre allein für die westlichen Märkte gar nicht mehr zu rechtfertigen (bei einem 750i E32/ E38 war das noch ganz anders!)

            Wenn China von heute auf morgen seinen Markt für solche Fahrzeuge zumachen würde, wäre BMW vielleicht ganz schnell am Ende. Die Gesetzgebung in China hat wenig mit Fairness zu tun. So werden die europäischen Hersteller z.B. gezwungen, Joint-Ventures mit chinesischen “Partnern” einzugehen, sie müssen (!) also ihr Know-how offenlegen. Das ist letztlich der Preis, den BMW für sein Überleben zahlt. Hinzu kommt nun noch aktuell, daß China die Importeure dazu zwingt, zukünftig einen bestimmten Anteil ihrer e-gestützten Automobile in China herstellen zu müssen. Weiter, dass die rein-chinesischen Automobilhersteller viel billiger produzieren können als BMW – und auch immer besser werden.
            BMW muß also immer mehr mit den Chinesen “kooperieren” – wenn sie nicht untergehen wollen (von Europa und den USA kann BMW nicht mehr leben). Und der Preisdruck durch die chinesischen Hersteller wird auch dem europäischen Automarkt erfassen – es ist also nur eine Frage der Zeit, wann wir BMW’s aus China nach Deutschland importieren. Und BMW’s auch in China entwickelt werden (müssen!)
            So wie BMW heute schon der größte amerikanische Auto-Exporteur (also eigentlich in Teilen ein amerikanischer Autohersteller) ist.
            Die deutschen Entwicklungs- und Produktionsstandorte werden relativ ihre Bedeutung verlieren – wenn BMW weiter wachsen will.

            Eigentlich sollte man mit Schurkenstaaten wie China, Russland, Türkei, Saudi-Arabien etc. keine Geschäfte machen – man wird irgendwann abhängig von ihnen.
            Und weil der gesättigte westliche Automarkt im Vergleich zum noch sehr hungrigen chinesischen Markt lächerlich klein Ist, und weil auch die Aktionäre Gewinne sehen möchten, sind wir diesen und den Chinesen ausgeliefert.
            Pecunia non olet.

            Wir haben es nicht in der Hand, was die Erben einer Susanne Klatten eines Tages tun werden. Oder sogar müssen. Wenn sie von den Schurken dazu gezwungen werden.

            PS.
            Afrika könnte irgendwann eine reelle Chance für die Europäer werden. Ist uns auch kulturell wesentlich näher als der Nahe und der Ferne Osten. ..

            • Coyote says:

              Hmm, ich kann deine Argumentation gut nachvollziehen. In einer globalisierten Welt ist es aber selbstverständlich, dass die Grenzen immer mehr verschwinden. Ich würde das ganze nicht so schwarz sehen. Vor einigen Jahren wurde bereits die Übernahme der Autoindustrie durch die Chinesen angekündigt. Bis jetzt sehe ich kein chinesisches Auto auf unseren Straßen, denn wenn sie ein Auto gemäß europäischen Ansprüchen bauen würden, würde es genauso viel kosten wie ein europäisches. Roboter fertigen Autos überall gleich günstig und die Teile eines Fahrzeugs werden sowieso global hergestellt, es gibt also keine Vorteile für chinesische Hersteller. Klar, sie holen sich in kurzer Zeit Know-how, das sich die europäischen Hersteller über Jahrzehnte aufgebaut haben, aber hey, die sind halt clever und lassen sich nicht kolonialisieren, ihr gutes Recht. Wir sollten weniger protektionistisch denken, sondern dafür sorgen, dass wir immer Technologieführer bleiben, was soll dann schon passieren?

              • Bricko says:

                Ihr haben beide Recht.
                Nehmen wir es an , daß wir Europäer Technologieführer in Sachen Automobilbau sind.Wie konnte es anders sein , das Auto wurde ja von uns erfunden.Ok.
                Jetzt gehen wir ein Paar Jahrhunderte zurück.War die “EU” im Mittelalter auf dem neusten stand der Dinge?Nicht ganz.Und was machten wir?Genau das gleiche , wie Chinesen heutzutage machen, wir “importierten” das Wissen.Meistens mit dem Gewalt , mit der Machete.Und als Lohn hinterliessen wir , wenn wir großzügig waren , eine exotische Krankheit.Und gerade aus China kam einiges , was unsere Lebensqualität deutlich verbesserte ( Papir,Schwarzpulver,Kompas…)
                Zurzeit investiert China Miliarden in der Aufbau der Seidenstraße , kauft sich in Europas Häfen ein.Nicht nur im Mittelmeerraum (Piräus …) , sondern auch von Norden (Rotterdam) her.Ist natürlich , wie Du schon sagst , ihr gutes Recht.
                Und wie Mini-Fan schon öfters geschrieben hat , das Geld stinkt nicht.
                Ist Hamburg der nächste?
                Jaguar & Land Rover – indisch.Schon eine Ironie , oder? Ein Nationalstolz in händen von ex “Sklaven”.
                Volvo – chinesisch.
                In beiden Fällen , sowohl Schweden wie Briten , selbst schuld.
                Jetzt hoffen wir , daß BMW selbstständig bleibt.

                • Mini-Fan says:

                  “Lebensqualität deutlich verbessert: … Schwarzpulver”

                  .. brauchte man ja dringend für das Abschlachten 1870/71 und 1914/18.

                  “Unser” Adolf war ja autonom: er ließ solange tüfteln, im Lande der Tüftler & Denker, bis man “das Gas” erfunden hatte. Wo man die Juden dann reinschickte.
                  War doch viel humaner und sauberer, typisch deutsch halt 🙁

              • manuelf says:

                Jep. Ich stimme Dir zu! Und deine Aussage “lassen sich nicht kolonialisieren” trifft es sehr gut! So sehr es mich persönlich als Deutscher stört, der davon profitiert, wenn Deutsche Autohersteller erfolgreich sind, dass die Chinesen, mit den Hebeln, die sie haben, für forcierten KnowHow-Transfer sorgen … so gut kann ich die Chinesen verstehen! Wieso sollten sie den westlichen Autoproduzenten einen riesigen Absatzmarkt für lau zur Verfügung stellen? Und akzeptieren, dass das ganze Geld, das die Hersteller von den chinesischen Kunden einsacken einfach ins Ausland abfließt?
                Der Shift in Richtung E-Mobility ist aus Sicht der Chinesen eh gut. Dann müssen sie nicht in die hochkomplexe Verbrenner-Technologie investieren, wo sie einfach noch ein hohes Defizit haben. Wenn die Entwicklung so schnell in die Richtung geht, wie von Bob Lutz (http://www.autonews.com/article/20171105/INDUSTRY_REDESIGNED/171109944/industry-redesigned-bob-lutz?AID=/20171105/INDUSTRY_REDESIGNED/171109944&X-IgnoreUserAgent=1) beschrieben, dann ist Auto Privatbesitz in 20 Jahren eh quasi Geschichte und damit für Premiumhersteller das Ende der Fahnenstange erreicht!

                Du hast zwar recht, dass moderne Produktion immer mehr automatisiert ist und weniger auf billige Arbeitskräfte angewiesen ist … trotzdem wird für westliche Fertigungsstandorte schnell der Ofen aus sein! Alle Rahmenbedingungen werden in China besser sein. Warum sollte z.B. sonst ein Foxconn (als größter Auftragsfertiger für Elektronik) in China sein? Evtl. dreht es dann Europa um und fordert von den chinesischen Herstellern Produktionsstandorte in Europa, wenn sie hier verkaufen wollen 🙂

                • Mini-Fan says:

                  “dass das ganze Geld … von den chinesischen Kunden”

                  na, woher kommt denn dieses Geld?

                  Das hat die Exportnation China doch “von den Ausländern eingesackt”, um deine Worte zu benutzen, oder etwa nicht?

                  Oder sind die vielen Chinesen, die binnen kurzer Zeit sehr reich geworden sind, dies i.d.R. durch den Verkauf ihrer Waren innerhalb ihres eigenen Landes geworden?

                  Wohl eher nicht. (sicher, ich weiß, Wohlstand bei den einen zieht Wohlstand bei den anderen nach sich)

                  Als würde ausgerechnet China nicht von der Öffnung der westlichen Märkte profitieren, seit 30 Jahren.

                  Aber wo ist denn bitte das Problem, bei Im- oder Export?
                  Der eine möchte die Ware, der andere die Devisen dafür.
                  Und beide sind zufrieden

                  Was ist denn geschafft, wenn der eine die Einfuhrzölle des anderen mit eigenen Einfuhrzöllen beantwortet? Gar nichts!

                  Das werden als nächstes sowohl EU-27 als auch Großbritannien merken – sofern es keinen geregelten Brexit gibt.

                  Oder auch Trumps’ USA, Mexiko und die EU (bzw. die deutsche Autoindustrie und insbesondere BMW – die Trump ja besonders ins Herz geschlossen hat).

                  Auch Restriktionen werden mit Restriktionen beantwortet werden (wie du selbst schreibst: “..dreht es dann Europa um und …”)

                • Mini-Fan says:

                  “dann ist Auto Privatbesitz in 20 Jahren eh quasi Geschichte”

                  paßt doch ideal zu der Ansicht von Angela Merkel:

                  „Wir werden in 20 Jahren nur noch mit Sondererlaubnis selbstständig Auto fahren dürfen.“

                  https://www.welt.de/politik/deutschland/article165359594/Als-Merkel-in-die-Zukunft-blicken-soll-lacht-das-Auditorium.html

                • Mini-Fan says:

                  Bob A. Lutz, 85.
                  Hat immerhin den 5er mitzuverantworten.

                  Ich halte, wie gesagt, dagegen mit:

                  Dr. Fritz Indra, 73:
                  “Der Verbrennungsmotor wird für die nächsten 100 bis 300 Jahre konkurrenzlos bleiben”

                  Beide werden wohl nicht zu 100% recht behalten.
                  Aber auch nicht zu 100% unrecht.

              • Mini-Fan says:

                Du kannst noch kein chinesisches Auto hier sehen?
                Also wenn ich einen neuen Volvo hier sehe…

                Ja, ich weiß natürlich schon, wie du das meinst.
                Aber es gab mal ein Auto hier, namens “Landwind” …

                Das ganze wird sich mit den preisgünstigeren e-Mobilen aus China hier ändern. Deren Produktion geht natürlich zu Lasten der (chinesischen) Umwelt, mal wieder. Für die Chinesen zählt nur Profit (und DAS stört mich!). Ich kann das leider nicht unter “clever” subsumieren. Aber die Kommunisten waren halt schon immer die wahren Kapitalisten. Hatte die DDR schon perfekt beherrscht.
                Ob man die Chinesen, die (mit Geld) diejenigen afrikanischen Staaten “kolonialisieren”, die Bodenschätze haben, als “clever” bezeichnen kann? Sie bluten, Entschuldigung, beuten sie aus!
                Und auch das “protektionistische Denken” – trifft aktuell ja wohl eher auf die Chinesen als auf die Europäer zu. Oder wer verhängt hier (einseitig) hohe Einfuhrzölle? Und schöpft Gewinne ab – ohne erwas dafür zu tun?

                Und sich “Know-how holen” – würde ich eher als “Stehlen” bezeichnen. Oder meint jemand hier, Urheberrecht oder ein Patent würde die Chinesen, wenn es darauf ankäme, ernsthaft interessieren? War in der Vergangenheit jedenfalls noch nie anders.

              • Mini-Fan says:

                “es gibt also keine Vorteile für chinesische Hersteller”

                Dein Wort in Gottes Ohr!

                Dann braucht uns ja um die deutschen Produktionsstandorte nicht bngst und bange zu werden.

                Aber bist du sicher, daß die deutschen (höheren) Löhne unbeachtlich sind (“Roboter fertigen Autos überall gleich günstig”)?

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