BMW M3 G80: Erste Infos und Spekulationen zum M3 2020

BMW M3, Gerüchte | 17.11.2017 von 16

Bis zum Marktstart des neuen BMW M3 G80 ist noch viel Zeit, erste Spekulationen und Gerüchte zum F80-Nachfolger für 2020 machen aber dennoch schon die …

Bis zum Marktstart des neuen BMW M3 G80 ist noch viel Zeit, erste Spekulationen und Gerüchte zum F80-Nachfolger für 2020 machen aber dennoch schon die Runde. Nicht länger fehlen will dabei auch Georg Kacher, der seinen Kenntnisstand in einem Artikel für das britische Car Magazine zusammengefasst hat. Sicher scheint dabei vor allem eines: Vieles wird sich verändern, damit einiges so bleiben kann, wie es ist – Der BMW M3 soll auch in seinem vierten Jahrzehnt die ultimative Fahrmaschine unter den Mittelklasse-Limousinen bleiben.

Grundlage für den neuen BMW M3 G80 wird der 3er G20, der die geheime Tarn-Garage im Münchner FIZ derzeit nur mit heftiger Tarnung verlässt. Erste Prototypen des nächsten M3 werden noch ein paar Monate auf sich warten lassen, dürften dann aber besonders aufmerksam beobachtet werden. Denn trotz starker Tarnung wird es viel zu entdecken geben: Wie stabil ist der neue M3 beim Herausbeschleunigen aus Kurven, gerade auf rutschigem Untergrund? Wie klingt sein Antrieb unter Last? Und was ist zu hören, wenn er ohne Last auf eine rote Ampel zurollt?

Die Antworten auf diese Fragen stehen in direktem Zusammenhang mit der Technik des neuen BMW M3 G80, denn mit Blick auf die Entwicklungen im Rest der Modellpalette sind auch für den M3 einige Änderungen denkbar. Mit besonderer Spannung dürften viele Fans auf das Fahrverhalten der Erlkönige bei Nässe achten, denn hier könnten sich klare Hinweise auf das Antriebskonzept zeigen: Bleibt der BMW M3 2020 beim klassischen Hinterradantrieb oder wechselt er wie der M5 zum M xDrive, also einem Performance-orientierten Allradantrieb mit der Option zum alleinigen Antreiben der Hinterräder?

Laut Georg Kacher ist M xDrive als aufpreispflichtige Option denkbar, wodurch die Bedürfnisse aller Kunden befriedigt werden könnten: Wer die Traktion von vier angetriebenen Rädern und extrem kurze Sprintzeiten aus dem Stand möchte, greift zum M3 mit M xDrive – und kann auf Knopfdruck dennoch einen Hecktriebler fahren. Wer lieber auf jedes unnötige Kilogramm verzichtet, greift zum puristischen und noch fahraktiveren Hecktriebler und verzichtet auf ein paar Zehntel beim Sprint von 0 auf 100 km/h. Der Nachteil dieser Lösung: Die M GmbH müsste zwei völlig verschiedene Fahrwerke entwickeln, die optimal auf die antriebsspezifischen Unterschiede bei Gewichtsverteilung und Kraftübertragung abgestimmt sind.

Als Kraftquelle dient laut Kacher eine weiterentwickelte Variante des bekannten Biturbo-Reihensechszylinders. Der auf dem B58 basierende und intern S58 genannte Motor soll mit Wassereinspritzung und einem 48-Volt-Bordnetz kombiniert werden, daher auch über elektrisch angetriebene Turbolader verfügen können und schon in den Basismodellen eine Leistung im Bereich des 500-PS-Triebwerks aus dem M4 GTS bieten. Für schärfere Varianten wie den nächsten M3 mit Competition Paket oder den Nachfolger des M3 CS ist folglich von deutlich über 500 PS auszugehen.

Kombiniert wird der Motor genau wie im M5 mit einer sportlich abgestimmten Variante der Achtgang-Automatik von ZF, die Tage des 7-Gang M DKG sind auch in M3 und M4 gezählt. Dass die neue Generation weiterhin mit manuellem Getriebe angeboten wird, muss angesichts der weltweit ausgesprochen überschaubaren Nachfrage bezweifelt werden – rund 90 Prozent aller M3 werden schon heute mit Automatikgetriebe bestellt, der Handschalter ist praktisch ein Nischenmodell. Gegen ihn spricht auch, dass er mit höherem Normverbrauch der CO2-Bilanz des Unternehmens schadet.

Dank weiter verstärkten Leichtbau-Anstrengungen soll der BMW M3 G80 noch etwas weniger Gewicht als die aktuelle Generation auf die Waage bringen und damit den Gewichts-Vorsprung auf die Rivalen weiter vergrößern. Selbstverständlich soll sich das Gewicht in einem optimalen Verhältnis von 50:50 zwischen den beiden Achsen aufteilen und so dazu beitragen, dass sich der M3 sicher und verlässlich am Grenzbereich bewegen lässt. Trotz reduziertem Gewicht soll die Karosserie noch verwindungssteifer als bisher werden.

Auch wenn der nächste BMW M3 noch einige Zeit auf sich warten lässt und hinter manchen Details noch ein relativ großes Fragezeichen steht, dürfte ein Umstand unumstritten sein: Die Vorfreude auf die sechste Generation der beeindruckenden Power-Limousine aus Garching steigt mit jedem Tag, die ihr Marktstart 2020 näher rückt. Und in Garching wird man alles dafür tun, um die Fans und Liebhaber des Aushängeschilds auf keinen Fall zu enttäuschen!

16 responses to “BMW M3 G80: Erste Infos und Spekulationen zum M3 2020”

  1. Dailybimmer says:

    Zum einen drückt der RS3 mit AWD von unten mit derzeit 400 PS und in 3.6 Sekunden von 0-100 Km/h, zum anderen der RS5 mit derzeit 450 PS und ebenfall in 3.6 Sekunden von 0-100 Km/h laut Autobild Sportcar. Wird Zeit das der neue M3/M4 die 500 PS Marke knackt und in der Standversion und mit RWD ebenfalls die 100 Km/h Marke in 3.6 Sekunden schafft. Die Sprintzeit mit AWD sollte der M3 um 0.5 Sekunden unterbieten können. Was man auch nicht ausser Acht lassen sollte, sind die von 0-200 Km/h und von 0-300 Km/h Werte. Tesla 2 von 0-100 Km/h In 2 Sekunden lässt grüßen.

    • Kommentator says:

      “Tesla 2 von 0-100 Km/h In 2 Sekunden lässt grüßen.”

      >> bei solchen Beschleunigungen, DA kommt noch nicht mal das all-wissende Bessermenschen-Gehirn der Tesla-Jünger mit.

      Dafür merken sie dann auch nicht, wenn sie ganz schnell vorzeitig mal tot sind, weil sie alles geglaubt hatten, was man (=Elon) ihnen so “erzählt” hatte – und sie sich auf alle möglichen “Assi”stenten VER-lassen haben …
      … ganz bestimmt als Scheinheilige.

      Viel Spaß noch in der neuen mehr-schein-als-sein-Welt.

      P.S.
      Der Gesetzgeber WIRD bei solchen Beschleunigungszeiten rigoros einschreiten. Wenn ein harmlos parkendes & geräuschloses Auto blitzschnell für jeden zur Waffe werden kann – und fast so schnell wie eine Pistolenkugel trifft.

      Ist Elon M. etwa ein Halbbruder von Johnny Depp ?? – und vertuscht seine wahren Nachnamen ?

      • DropsInc. says:

        Jupp, die Buden hörst du allemal nur vom Abrollgeräusch der Pneus.

      • B3ernd says:

        “Der Gesetzgeber WIRD bei solchen Beschleunigungszeiten rigoros einschreiten. ”
        Mit welcher Grundlage und vor allem warum? Es gibt tausende Teslas auf der Welt und nicht ein bekannter Unfall mit der LC. Dann müsste man jedes hypercar verbieten. Ob 2.6 Sek. Oder 2 Sek. , das ist völlig irrelevant.

        Dein vehementes Gebashe gg. Tesla muss man nicht kommentieren – das sind Stammtischparolen par excellence.

        • Mini-Fan says:

          Eine Vorschrift etwa dahingehend “die Beschleunigungszeit eines Fahrzeugs aus dem Stand auf 100 km/h darf nicht den Wert von 2.5 s nicht unterschreiten” dürfte mit Sicherheit eher verfassungsgemäß sein als eine wie “der Antrieb eines Fahrzeugs hat zwingend durch einen Elektromotor zu erfolgen” oder “bei ganz oder teilweise elektrisch angetriebenen Fahrzeugen hat bei der Ermittlung des CO2-Ausstoßes das bei der Stromerzeugung entstehende CO2 außer Ansatz zu bleiben.”
          Im einen Falle geht es um die Gesundheit von Menschen, im anderen Fall um die Einschränkung der unternehmerischen Freiheit und den Gleichbehandlungsgrundsatz.

          Was hat das mit Bashing zu tun?

        • Kommentator says:

          “Dein vehementes Gebashe gg. Tesla muss man nicht kommentieren” –
          >> leider hast Du mich (und wohl nicht zum ersten Mal) falsch verstanden:
          – ich mag keine Stammtischparolen
          – aber solche Großmäuler wie Elon M. mag ich schon gar nicht
          – ich mag auch und vor allem nicht die AMG-Großmäuler, die sich schon in kleineren Städten abends Ampelstarts liefern
          – und ich bin sicher: es wird dann auch eine Tesla-“Scene” geben, die genau das tut, “fette dicke Striche malen”
          … und ich weiß nicht, WO der Sinn von solch aberwitzigen Beschleunigungszeiten noch liegen mag
          … im CO2-Einsparen ganz bestimmt nicht

        • Kommentator says:

          “Es gibt tausende Teslas auf der Welt und nicht ein bekannter Unfall mit der LC. Dann müsste man jedes hypercar verbieten. Ob 2.6 Sek. Oder 2 Sek. , das ist völlig irrelevant.”

          >> NUR, bisher waren Tesla´s wenigstens teuer genug, sodass nicht jeder hirnlose Depp einen leisten konnte
          … die Käuferschicht wird sich zum Negativen hin wandeln!

          Es gibt Schätzungen, nach welchen der Reifenabrieb zu 10-20 % des Feinstaubes in Städten verantwortlich ist.

          >> es wird also Zeit, dass beim Reifenkauf dafür kräftig eine Steuer kassiert wird, um das zu “steuern”, eben die Verursacher zur Kasse zu bitten …
          …. und nicht nur die Mineralölsteuerzahler!

      • Quer says:

        Hören Sie mir mit Tesla auf, mit dem Model3 sollten die nach verschiedenen Medienberichten massive Probleme haben. Bei einem autonomen Auto soll es sogar zu einem tötlichen Unfall gekommen sein.

        https://www.google.de/amp/s/amp.focus.de/auto/elektroauto/tesla-im-test-verarbeitung-ziemlich-schlecht-analyst-bemaengelt-qualitaetsprobleme-beim-tesla-model-3_id_7850669.html

    • M54B25 says:

      Das einzige wo die Audis drücken ist die Fahrzeugfront die beim Kurveneinfahrten nach außen will, weil der 5-Zylinder mit mehr als 60% auf die Vorderachse drücken.

      Mein 2 Cent Beitrag zum Thema Fahrdynamik und Audi…

  2. Fagballs says:

    Ein kurzer Gedanke: Wenn es ohnehin zwei Varianten gibt, dann könnten es doch zwei komplett unterschiedliche sein: Ein puristischer M3 mit Heckantrieb, Handschaltung und natürlichem Sound und ein “Spielzeug” M3 mit xDrive, Automatik und Krachbummspratzel-Auspuff. Alternativ übernimmt der nächste M2 die Rolle des Puristen und den M3 gibt es nur noch als Spielzeug. Wobei ich mich ein Stück weit freue, dass der M3 nicht zugunsten eines M4 Gran Coupé abgeschafft wird einfach weil.

    Ansonsten wäre natürlich auch 2020 schon ein Datum, wo man über einen Hybrid M3 nachdenken könnte.

    • B3ernd says:

      “Wenn es ohnehin zwei Varianten gibt, dann könnten es doch zwei komplett unterschiedliche sein: Ein puristischer M3 mit Heckantrieb, Handschaltung und natürlichem Sound und ein “Spielzeug” M3 mit xDrive, Automatik und Krachbummspratzel-Auspuff. ”
      Das wird nicht passieren. Schau dir doch den “puristischen” Anteil der Handschalter beim m4 an < 10%.
      Wer ein Trackcar möchte, kauft sich ein Porsche.

      • M54B25 says:

        Zitat “Wer ein Trackcar möchte, kauft sich ein Porsche.” Du weisst aber schon dass die Mehrzahl der verkauften Porsche heutzutage SUVs sind? Der 911 ist an den Verkaufszahlen gemessen nahezu ein Nischenfahrzeug geworden und der 4-Zylinder Blechsoundler Cayman nur ein Fahrzeug für die Bett-Gespielin eines Schönheitschirurgen.

    • manuelf says:

      An einen Hybrid G80/G82 mag ich noch nicht glauben. Würde das Gewichtsziel deutlich verfehlen. Querdynamisch einfach zu große Einbußen. 2020 hat BMW bereits so ein großes Hybrid und BEV Portfolio, dass man den G8x da nicht auch noch als Feigenblatt bräuchte…
      Bzgl. xDrive bin ich noch skeptisch! Wie im Artikel angesprochen: Der Entwicklungsaufwand und Teilelogistik spricht irgendwie stark dagegen. Außerdem meine ich, dass BMW (van Meel oder Fröhlich?) Allrad für die kommende Generation noch ausgeschlossen hat…
      600Nm sind mit einer weiterentwickelten HA und MDiff handhabbar! Der M4 den ich jetzt habe (mit CP) ist im Vergleich zu meinem M3E92 DEUTLICH traktionsstärker! D.h. trotz 40% mehr Drehmoment, wirkt er nicht überpowert. Da hat sich beim CP bzgl. Abstimmung + 285er auf der HA einiges getan. Ich denke, dass die ///M auch nochmal ein Plus von 10-20 % harmonisch unterkriegt! Wie gesagt: Neue HA Kinematik, Diff, neue Reifengeneration macht das möglich!
      Und ich weiß nicht, was immer diese idiotischen 0-100 Autoquartett Werte sollen? Wer braucht dazu so ein Auto? Wir haben diese seltsame 0-100 Anbeterei häufig hier.
      Ich habe bislang weder bei M3 noch M4 ein einziges Mal die Launchcontrol verwendet… Und über den RS5 kann ich nur Schmunzeln. Auf der Autobahn ab 100, wenn Tempolimit aufgehoben ist, nimmt der M4 ihm bis 200 knapp 2 Sek. ab. Das ist relevant. Nicht ob ich von der Ampel in der Stadt 3 Zehntel schneller auf 70 bin … und dabei die Umstehenden, die nen IQ > 90 haben, sich nur mit der flachen Hand an Kopf patschen…

  3. manyo fobi says:

    Der G80 wird mit M XDrive bestellbar sein. Ich denke aber das wird eine SA sein und nicht Serie wie beim F90. Leistung wird sich zwischen 480-510PS bewegen… Ob es den nur als Automatik geben wird weis ich jetzt nicht….. Aber gut möglich

  4. ///M Performance says:

    So ein Grampf. Eine einzige Getriebevariante halte ich persönlich genauso für Quatsch, wie zwei komplett unterschiedliche Antriebskonzepte vorzustellen. Zweiteres würde die Sache in der Entwicklung viel zu teuer machen… Warum sollten sie auch das 6MT wegfallen lassen, wenn es zeitgleich a) eine weitere Option zum Antriebskonzept, b) dabei die günstigste herzustellende und c) die haltbarste Lösung darstellt? Wie lang ist es her, als es für einen Sportwagen nur eine Getriebeart zur Auswahl gab? 😉

    BTW. Spätestens die Amis werden ein 6MT haben wollen und auch bekommen, genauso wie damals bei e60M5 V10.

    Beim Getriebe braucht man mehr Auswahl für die Käufer und das xDrive Konzept ist schlicht und ergreifend einfach zu schwer und kostspielig, um den 3er auch bei der nächsten Modellgeneration nochmals leichter zu machen und dabei nicht viel teurer zu werden. Beim M5 sind es aktuell nur 15Kilo Gewichtsersparnis und das obwohl der in der neuen Auflage bereits das Carbondach erhalten hat.

    Auch bei der Leistung kann ich mir nicht vorstellen, dass ein neuer M3 jemals leistungsstärker ist, als seine Konkurrenz aus Ingolstadt und dem Schwabenland. Das war er schließlich noch nie! Eher das Gegenteil war der Fall. Der M3/M4 hatte bisher leistungsmäßig nie mithalten können, bzw. wenn überhaupt gleichwertig mit RS4 und C63 und da der neue RS4 “nur” stinktnormale aufgeladene 450PS aus nem V6 besitzt, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass der 3er auf 500PS puscht. Trotzdem war die Performance des 3er’s meist gleichauf, wenn nicht überlegen.
    Der Schritt wäre zum Vorgänger zu groß, die Wassereinspritzung für den normalen M zu teuer und aufwendig.

    Da deshalb keine 500PS realistisch sind, halte ich demnach auch das xDrive für zu gewagt, allein schon deswegen, um vom 5er Modell weit genug den Abstand halten zu können – auch wenn er optisch wahrscheinlich in die Richtung wandern wird.

    Es grüßt ein glücklicher Competition Fahrer!

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