Multifunktionales Instrumenten-Display für BMW 3er und 4er

BMW 3er, BMW 4er | 17.01.2017 von 45

Ab Baujahr März 2017 lassen sich auch die Modelle der BMW 3er- und 4er-Reihe mit dem Multifunktionalen Instrumenten-Display ausrüsten. Der bisher nur in höheren Fahrzeugklassen …

Ab Baujahr März 2017 lassen sich auch die Modelle der BMW 3er- und 4er-Reihe mit dem Multifunktionalen Instrumenten-Display ausrüsten. Der bisher nur in höheren Fahrzeugklassen angebotene Digital-Tacho setzt auf ein hochauflösendes TFT-Display an Stelle der klassisch-analogen Rundinstrumente hinter dem Lenkrad und bietet so einige zusätzliche Möglichkeiten. Das als Black Panel-Display ausgeführte Anzeige-Instrument ist für alle sechs Karosserievarianten der BMW 4er- und 3er-Reihe gegen Aufpreis erhältlich, egal ob 3er Touring oder 4er Gran Coupé.

Welche Inhalte der Fahrer dabei zu sehen bekommt, hängt in erster Linie vom gewählten Fahrmodus ab. Im üblicherweise zumindest direkt nach dem Start des Fahrzeugs genutzten Comfort-Modus erinnert die Anzeige des multifunktionalen Instrumenten-Displays in BMW 3er und 4er an die klassischen BMW-Rundinstrumente, die animierte Hervorhebung der aktuell gefahrenen Geschwindigkeit erleichtert aber auch in dieser Ansicht das schnelle Erfassen der wichtigsten Informationen.

Wechselt der Fahrer in den Sport-Modus, wechselt auch die Anzeige in ein von roten Farben dominiertes Programm. Die Geschwindigkeit wird nun besonders groß als schnell ablesbare Zahl angezeigt, im rechten Bereich lassen sich Gang und Drehzahl blitzschnell ablesen – im Fokus stehen unübersehbar jene Informationen, die für eine besonders sportliche Fahrweise von Interesse sind. Weitere Details wie der Verbrauch rücken klar in den Hintergrund.

Beinahe umgekehrt verhält sich das multifunktionale Instrumentendisplay im Modus Eco Pro. Beruhigendes Blau und ein auf Geschwindigkeiten bis 120 km/h fokussierter Tacho unterstützen den Fahrer gemeinsam mit Hinweisen zur aktuellen Rekuperationsleistung bei einer möglichst sparsamen Fahrweise.

Das zusätzliche Angebot des multifunktionalen Instrumentendisplays darf auch als Reaktion auf den Wettbewerb verstanden werden, schließlich gibt es vollständig digitale Tacho-Displays seit einigen Monaten auch für wichtige Konkurrenten. Um gegenüber Virtual Cockpit & Co. nicht ins Hintertreffen zu geraten, ist das optionale Angebot des farbigen TFT-Displays eine naheliegende Reaktion.

45 responses to “Multifunktionales Instrumenten-Display für BMW 3er und 4er”

  1. Mini-Fan says:

    “Die Geschwindigkeit wird nun besonders groß als schnell ablesbare Zahl angezeigt”

    Ein Fahrer, der sein Fahrzeug kennt, braucht keine (digitalen) Zahlen.
    Er erkennt und erfasst sofort und damit wesentlich schneller anhand der Stellung des (gerne digitalen) “Zeigers” die aktuell gefahrene Geschwindigkeit.

    • Quer says:

      Und wenn BMW nichts am Tacho geändert hätte, wäre auch gemotzt worden, solange BMW dem Fahrer kein Tablet vor die Augen setzt wie Audi passt das schon.

      • Mini-Fan says:

        Ja, stimmt.

        Von Audianern oder irgendwelchen Motorjournalisten bei ams oder AutoBlöd. Oder unserem “Liebling Aloys”.

        Alsov MIR jedenfalls gefällt weder das senkrechte Tablet in Tesla oder grossen Renault, noch die Riesen-Mattscheibe in E- und S-Klasse. Schon gar nicht das zwischen Tacho und Drehzahlmesser in den Tiefen des Cockpits angesiedelte Navi bei Audi.
        Aber das ist eben NICHT nur Geschmackssache.

        Man kann die Autos auch “unbedienbar” machen. Um einen Markt für autonom fahrende Autos zu schaffen.

    • Cjkologe . says:

      Ich wollte gerade sagen, hauptsache motzen nicht wa? Typisch deutsch.

      • Mini-Fan says:

        Ich habe nicht gemotzt.

        Lediglich festgestellt, dass wir “analoge” Wesen sind. Und kein “Rechner”. Der nur 0 und 1 ” versteht”. So dumm sind wir nicht.

        Und nicht jeder sog. Technische Fortschritt hat sich in der Vergangenheit als sinnvoll oder gar als zukunftsfähig erwiesen. Wie z.B. das “Mäusekino” im Opel Kadett GSi (oder GT/E ?) oder Opel Monza.

        Zwar sind derzeit die Retro-Armbanduhren mit digitaler Anzeige wieder in. Aber über die Ablesbarkeit “normaler” Uhren mit Zeigern wird auch in 100 Jahren nichts gehen.
        Gleiches gilt für die “Armaturen” bei Automobilen von vor 100 Jahren. Oder halt für BMW-Cockpits seit den Siebzigern (E3, E12).
        Den Spieltrieb zu befriedigen, das hat m.M. nach im Auto nichts verloren.
        Es reicht, dass die Unfallzahlen durch das Benutzen von Smartphone’s (leider auch durch’s Navi) steigen.

        Ich weiß, dass auch BMW diesem Trend teilweise nachgeben muss. Weil “der Markt” (also mache Kunden) es fordert.

        Davon abgesehen finde ich es unfair, einen Kommentar oder eine Kritik (die nicht mal sonderlich negativ war) als “Motzen” abzutun. Oder als “typisch deutsch”.
        Zumal ich nicht behauptete, ” ein guter Deutscher” zu sein.

        Disqus könnte aber speziell für deutsche Benutzer seine Kommentarfunktion in “Motzfunktion” umbenennen. Wäre das dann für dich o.k.?

        • El Barto says:

          Das kenne ich…trotz über zwei Jahren HUD lese ich die Geschwindigkeit noch immer am Tacho ab. Kann mir das einfach nicht abgewöhnen. Bei einer Uhr ist wieder andersherum, da mag ich digitale Uhren lieber, die ich direkt auf die Minute genau ablesen kann.

          • M54B25 says:

            Dann gebe ich mal zu ein Digital Native zu sein – ich stelle bei unserem kleinen sofort immer die digitale Anzeige der Geschwindigkeit im BC ein – mir ist das genaue Ablesen der Zeiger im Tacho zu aufwendig. Da ich aufgrund externer Navi-Eichung ziemlich genau weiss, wo die Blitzergrenze inkl. des 3km/h Zuschlages ist, hilft mir die digitale Zahl sofort eine Überschreitung zu erkennen. Während ich beim Tachoablesen erst noch genauer schauen muss, ob es nun 54 oder schon 56km/h sind. Deswegen liebe ich das HUD auch…

            Das gilt auch für Uhren – digital und ich kann sofort die verbleibende Zeit in Bezug auf einen konkreten Zeitpunkt berechnen. Analog ist mir einfach immer zu ungenau.

          • Mini-Fan says:

            Das ist richtig: Und die “Uhrzeit ‘auf die Minute genau’ ablesen zu können – da ist “digital” besser, weil genauer.
            Also um die Uhrzeit “grob” zu erfassen, also ob es “Viertel von Zwei” oder “Zehn nach Eins” oder so ist – dafür reichen genau zwei Zeiger aus – und ein ganz kurzer Blick.

            Und dasselbe gilt bei Tacho, Drehzahlmesser, Tankanzeige oder Kühlwasserthermometer.
            Wenn bei letzterem der Zeiger ‘genau in der Mitte ist’, dann weiß ich, es ist alles o.k. (egal, ob es in Wirklichkeit 85 oder 89 Grad C sind).

            Und bei der Stellung des Zeigers (also dem Winkel z.B. gegenüber der Waagerechten) weißt Du auch irgendwann bei deinem Fahrzeug, ob 30 km/h, 50 km/h, 100 km/h oder 4000 /min oder sonstwas.
            Finde ich dann wichtig, wenn man schnell und konzentriert fährt. Und dann keine Zeit für Firlefanz hat.

    • Daniel Förderer says:

      Möglicherweise hast du folgende Wörter aus dem Text übersehen: “gegen Aufpreis erhältlich”.
      Das bedeutet, Leute die wie du können weiterhin mit dem gewohnten Setup im Tacho fahren und andere dürfen sich optional das Display dazu buchen, wenn es ihnen gefällt.
      => Das heißt ALLE werden glücklich, da BMW einem die Wahl frei lässt. Ist das nicht klasse? Ich sehe das total positiv und freue mich schon in einigen Jahren meinen M4 mit digitalem Tacho kaufen zu können.

    • M54B25 says:

      Ohne provozieren zu wollen – Du bist noch keinen Audi gefahren oder? Was an einer solchen analogen Darstellung intuitiv sein soll, erklärt sich mir nicht:
      – eine nicht sehr häufig zu fahrende Geschwindigkeit ist auf Blickwinkel 9:00Uhr (30km/h) – die 3 Uhr Markierung ist (wahllos?) bei 210km/h (eventuell die Audi-Topspeedanzeige?!?)
      – von 0 bis 30km/h ist eine sehr große Spreizung vorhanden, ab 30km/h ändert sich die Speizung wobei von 100 bis 140km/h (AB relevanter Bereich) die gleiche Spreizung hat wie der Bereich von 30 bis 50km/h – Warum????
      – ab 80km/h gibt es nur noch 10km/h Spreizungen bis dahin im identischen Abstand beträgt diese 5km/h und es ist auch ein wahlloser BEreich in der kurz vor 12Uhr Stellung, wo das beginnt

      Gut kann auch sein, das Audi das Thema einfach grauenvoll umsetzt und ich als BMW-Fahrer die teilweise genötigte Umstellung nicht akzeptieren mag – aber um auf Deinen Beitrag zu antworten – da ist mir digital viiiiiel lieber, da schlichtweg eindeutiger! Ablesen und interpretieren bei dieser Analogausführung dauert erheblich länger

      https://uploads.disquscdn.com/images/da36a8417d2daba3795e5de6405c1db4b53126e85957a67b5123309d021ef083.jpg

      • flowisflo says:

        Habe selbst schon Autos mit analogen Anzeigen von Audi und BMW gefahren sowie digitale. Das kann man hier wie da gut ablesen, mein Verstand schafft auch die ungleichmäßige Skalierung im Audi Tacho. Wenn Sie als Leihwagen mal Mini mit Zentraltacho oder Fiat xy hatten, dann sehen Sie den Unterschied – dort muss man tatsächlich genau hinsehen.

        Ach eines sollte man noch anmerken, da muss ich mich bzgl. Lesbarkeit und Optik bei BMW selbst korrigieren. Der Spartrieb (oder was auch immer?) hat BMW soweit gebracht, sich bei Modellen 1er bis 4er die Instrumentenbeleuchtung tags zu sparen. Und da die Lichtautomatik nicht die hellste ist bzw. spät reagiert, war der Tacho tagsüber bei mäßigen Lichtverhältnissen stockduster. DAS nenne ich dann schlecht ablesbar. Außerdem sieht es aus wie “der ist defekt”, wenn da nichts leuchtet.

        Gehört nun zum Glück der Vergangenheit an. Das Black Panel ist zwar auch recht altbacken, aber zumindest kann man es ablesen

        • M54B25 says:

          Beim Mini mit Zentraldisplay gibt es aber eine digitale Anzeige im Mittelinstrument – dieses ewige nach rechts schauen, fand ich auch nicht ansatzweise lustig. Wäre für mich echt ein Grund dieses Auto nicht zu kaufen. Einzig das Gewicht von unter 1100kg wäre dann ein gutes Pro-Argument gewesen…

          Beim Audi komme ich echt nicht klar, trotz einiger tausend Kilometer als Mietwagen auf diversen Audi-Modellen ist diese Non-Symmetrie für mich persönlich nicht akzeptabel. Aber ich glaube auch das diese Detailunterschiede der drei P-Marken die Fahrer eher binden als Außendesign oder Motoren-/Antriebstechnik. Bei einer Probefahrt zur Kaufentscheidung würde mich dieser gravierende Unterschied vom Wechsel abhalten.

          • flowisflo says:

            Finde ich persönlich spannend und auch gut, dass da die Meinungen auseinander gehen. Der Tacho ist für mich persönlich ein eher untergeordneter Aspekt zum Kauf eines Autos. Wenn Design und Verarbeitung gepaart mit Antrieb und Fahrwerk stimmen, verzeihe ich so einiges. Das Gesamtpaket muss stimmig sein.

            Ich gebe Ihnen aber recht, die klare Instrumentalisierung im BMW folgt – entgegen der Audi Philosophie – dem Nutzen / Ablesbarkeit und nicht nur Design. BMW ist bis heute für mich führend hinsichtlich intuitiver Bedienung. Da zählt ein Tacho ja auch irgendwie dazu.

            Dennoch lassen sich die Tachos der aktuellen Modelle der Premiums m.M. nach alle ganz gut ablesen. Das von Ihnen gezeigte Bild scheint von einem älteren Modell zu stammen.

            • M54B25 says:

              Das Bild stammt von einem A3 -welches Baujahr weiss ich nicht genau, könnte das aber auch nicht genau auseinanderhalten (Bildsuche bei Google genutzt) aber wenn ich mal meine Mietwagen-Erfahrungen bemühe, hatte ich letztes Jahr Ostern einen A4 Avant B8 mit der gleichem Tachoskalierung.

              Wie gesagt ist das m.M.n. ein Markenübergreifendes Feature – genau wie die Drehrichtung (z.B. Navi-Zoom oder Listenauswahl) der MMI/iDrive/Comand Einheiten der aktuellen Audi/BMW/Mercedes Modelle – BMW und Mercedes gleiche Richtung – Audi genau die andere Richtung! Das ist bei häufigen Fahrzeugwechseln echt fürchterlich und erzeugt unterbewusst eine Hemmschwelle einen Wechsel ernsthaft in Erwägung zu ziehen – subjektiv betrachtet.

              Zur intuitiven Bedienung – nachdem ich auf Golf II und Golf III groß geworden bin, bin jedesmal aufs Neue überrascht beim Testen der jeweils aktuelleste Golf-Generation mich sofort zurecht zu finden. Und da ist doch im Innenraumdesign viel passiert – aber Licht, Scheibenwischer und Lüftung sind immer noch gleich zu finden und nahezu gleich zu bedienen! Bei vielen Konkurrenzmodellen bzw. Marken habe ich hingegen das Gefühl, dass hier ganz bewusst andere Bedienkonzepte und Ausführungen eingebaut werden – z.T. auch in direkten Nachfolgemodellen. Ich frage mich nur warum – um sich bewusst abzuheben?

              Und zur Fahrzeugwahl – genau da muss das Gesamtpaket passen aber das Zentraltacho im Mini als Beispiel, das wäre mir doch zu gewöhnungsbedürftig – ich habe das schon ganz gerne im Blick und möchte nicht so bewusst abgelenkt werden. Aber tendenziell bin ich wohl auch eher konservativ bei der Fahrzeugwahl, mein BMW begleitet mich ja nun auch schon 16 Jahre, weil einfach kein wirklich würdiger Nachfolger nach dem Anfangsleasing verfügbar war und im Laufe der Zeit dann auch nicht viel besseres als Gesamtpaket nach kam, was mir einen Wechsel schmackhaft gemacht hätte. Und jetzt genieße ich es und tobe mich bei Mietwagen aus, die mich im Großen und Ganzen weiter in dieser Wahl/Haltung bestärken.

              • flowisflo says:

                Stimmt. Fahre z.Zt nach VW und BMW selbst Audi. Das mit dem verkehrt herum drehenden Dreh-Drück-Schalter nervt wirklich. Habe gelesen, dass bei den neusten Modellen (A3 Facelift, B9) die Vernunft Einkehr gefunden hat und man nun “richtig rum” dreht.

                Warum teils auf Teufel komm raus Alternative Bedienelemente entwickelt werden – schwierige Frage. Design folgt heute vmtl. nicht mehr zwingend der Funktion. Vllt auch ein Grund, warum derzeit Daimler und Audi bei den Premiums in DE noch mehr nachgefragt sind als BMW. Meine Einschätzung: würde BMW noch mehr Wert auf modernes Bling Bling legen, zB. Abkehr von oranger Ziffernbeleuchtung, weniger elegant klassisches dafür progressiveres Exterieur Design. Die Mehrheit draußen fände es gut, da bin ich sicher. Vllt ist auch das das Geheimnis eines VW Golf. Im Kern immer der gleiche und doch geht er optisch mit der Zeit – mal weich, mal kantig gezeichnet etc.
                Oder mit ein Grund, warum Sie an Ihrem BMW festhalten? Weil nichts nachfolgte, dass Sie grundlegend überzeugte zu sagen “Mensch, das ist so neu und anders, den muss ich haben”?

                Ach ja, nicht falsch verstehen, nicht gegen Bimmers nur allg. Denkanstoß:)

                • M54B25 says:

                  Oh – wenn bei Audi wirklich jemand die Drehrichtung ändern sollte, würde das ja meine komplette Argumentation über Board werfen, das Anders-Seinen gewollt ist – na da bin ich mal gespannt, wie das dann bei der Fachpresse und beim Publikum ankommt.

                  Nun die Entscheidung für ein neues Auto sollte aus meiner Sicht schon mit einer merklichen Verbesserung des Gesamtpaketes einhergehen, sonst lohnt der Invest nicht wirklich. Bei mir war das halt nicht der Fall. Ausgehend von einem E46/2 kam nach Ablauf des Leasings gerade der E90 als Limousine raus – das passte nicht zu meiner Grundauswahl- und vom Grunddesign haute und haut mich der E90 auch nicht vom Hocker, also definitiv kein Haben-Wollen-Effekt. Also erstmal den Wagen abgelöst (gekauft) und geschaut, wie der Coupe-Nachfolger ausschaut. Und mit dem E92 hat sich das Nicht-Gefallen der Limousine fortgesetzt, was auch nicht ganz anders zu erwarten war, das Grunddesign finde ich nicht so stimmig. Die E9x 3er Familie ist nicht Fisch und nicht Fleisch, orientiert man sich an den E60 fragte ich mich wo diese zu weichgespülte E9x Designlinie herkommt. Tja und als auch das Facelift nicht wirklich Verbesserungen brachte und sich zudem mein persönliches Fahrprofil erheblich geändert hatte, hatte ich gar kein wirkliches Bedürfnis zu wechseln. Beim F30 und F32 war der Haben-Wollen-Effekt beim Design da, nur bei den Motoren nicht mehr – alles Turbo-Luftpumpen. Also bleibt es beim R6 Sauger, der jetzt als Genußfahrzeug und als Benchmark für alle anderen Fahrzeuge dienen darf… Und je mehr ich mir die Design- und Technikentwicklung anschaue mit der erheblichen Zunahme der Grundkomplexität (Technik) und Beliebigkeit bzw. Überdrehtheit (Design) im Vergleich zur genialen Schlichtheit und Bedienbarkeit des E46/2 um so klarer sehe ich das H-Kennzeichen am Horizont.

                • Mini-Fan says:

                  “orangefarbene Ziffernbeleuchtung”

                  Es ist erwiesen, daß die orangefarbene Cockpitbeleuchtung die Augen am meisten schont.

                  Daran hat sich natürlich seit den 70ern, also seit E3 und E12, nichts geändert. Blau oder gründ ist viel anstrengender und ermüdender für die Augen.

                  PS.

                  Warum schon “vorbeugend” die Entschuldigung “nicht falsch verstehen, nicht gegen Bimmers nur allg. Denkanstoß:)”

          • Mini-Fan says:

            Ach, das runde Anzeigeinstrument.

            Das ist doch nur eine Reminiszenz an der Ur-Mini.
            Da sich der “New Mini” mittlerweile als Marke etabliert hat, können und werden diese Dinge irgendwann wegfallen.
            Trifft vielleicht auch die Kippschalter.

            Aber: Mini muß ausehen wie ein Mini. Und 911 wie ein 911er. Die Kulleraugen werden hoffentlich bleiben …

            Und zu den kleinen, wichtigen Detailunterscheiden der Marken.
            Wenn man schon beim (mechanischen) Aufschließen der Fahrertür den Schlüssel “in die falsche Richtung” drehen muß – dann hat man sich in der Marke geirrt.

            • M54B25 says:

              Na wenn Du ” Mini muß ausehen wie ein Mini” ernst meinst, sind ja alles was CountryMan, PaceMan, MiniCoupe und was weiß ich noch Mini heisst, alles keine Minis mehr! Sind sie ja auch nicht, das sind einfach nur überteuerte, mittlerweile fettleibige Hipsterkisten für Leute mit ohne Geschmack und zu viel Geld geworden.

              • Mini-Fan says:

                Also beim allerersten (BMW-) Mini, da war es schon sehr wichtig, dass “alles stimmte”: das Gesicht, der Kühlergrill, die seitliche Silhouette, die Kippschalter, das große Rundinstrument in der Mitte, die 4 Räder in den Ecken, das sportliche Fahrverhalten etc.
                Um den Ur-Mini von 1959 “wiederzubeleben”. Den Leuten sollte der NewMini “bekannt, vertraut” vorkommen.
                Weiß ja nicht, ob Du den Ur-Mini noch kennst.
                Aber BMW hatte es sogar – bei der ersten Generation des NewMini – hingekriegt, dass der sich beim Beschleunigen so anhörte wie der Ur-Mini (so ein leichtes Heul-Geräusch – es kam vielleicht vom Getriebe).

                Und mittlerweile haben wir ja die 3. Generation des NewMini.
                Und BMW hat das “Modell Mini” heimlich zur “Marke Mini” ausgebaut.
                Was ich meine, ist, dass die Markenidentität gewahrt bleiben muss. Er muss von vorne sofort als “Mini” erkannt werden. Und muss ein sportliches Fahrverhalten haben.
                Natürlich weiß ich: er ist nichs anderes als der nächste 1er von BMW.
                Genauso “fett” (wie Du schreibst), genauso teuer.
                BMW muss halt mit der UKL auf grosse Stückzahlen kommen.

                Ubrigens:
                PSA macht das seit vielen Jahren schon vor, mit seinen beiden Marken Peugeot und Citroën.
                Und dabei wurde dann natürlich die (früher extravante) Marke Citroën verwässert.
                Wie nun Mini. Zugunsten des BMW 1er.

                PS.
                Hast Du gewusst, dass der BMW 1er in der Zulassungsstatistik im Dezember 2016 direkt auf Rang 2 nach dem Golf lag? (Vielleicht ein Run auf die letzten kleinen Heckantriebs-BMW?)

        • Mini-Fan says:

          “mein Verstand schafft das auch” –

          bin aber sicher, daß “das Hirn” ein ganz kleines bißchen länger braucht, bis die Information ankommt.

          Und zur Instrumentenbeleuchtung:
          Früher hattest du z.B. beim 2oo2 einfach den Zug-/Drehschalter des Lichtschalters etwas nach rechts gedreht – schon war die Instrumentenbeleuchtung heller.
          Aber solche mechanischen Schalter sind natürlich viel teurer als “ein paar Programmzeilen”

          PS.
          Manchmal sind aber auch diese sehr teuer.

          Mindestens 18.000.000.000,00 EUR mindestens bei VW/ Audi 🙂

        • Quer says:

          Ach Aloys die Instrumentenbeleuchtung geht erst an wenn das Licht eingeschaltet ist und wenn du so blind bist die Instrumente abzulesen empfehle ich dir eine Brille

      • Mini-Fan says:

        “Ohne provozieren zu wollen – Du bist noch keinen Audi gefahren oder? Was
        an einer solchen analogen Darstellung intuitiv sein soll, erklärt sich
        mir nicht”

        Nein. Stimmt. Schon lange kein Audi mehr gefahren.

        Aber was mich schon IMMER gestört hat, bei Audi:
        Diese hervorgehobenen “ungeraden” km/h-Zahlen.
        Bei BMW sind’s 20er Abstände. Immer.

        Ja, Du hast recht:
        Der gezeigte “analoge” Tacho von Audi. Wirklich nicht intuitiv ablesebar.
        Und vor allem: Ein Teilstrich (unter 80 km/h = 5 km/h Differenz. Danach = 10 km/h Differenz.
        DARAUF kann sich das Hirn “einstellen”, wenn es überlegt. Nicht aber das Auge.

        Also korrigiere ich mich:
        Das Ablesen eines analogen BMW-Tachos – erfolgt intuitiv.

        Wobei ich auch hier, an den BMW-Tachos seit einigen Jahren, Kritik anzubringen habe:
        “Früher”, da standen sie Zahlen außen. Und die Teilstriche weiter “innen” im Kreis.

        Heute stehen die Zahlen “innen”, werden also von einem wandernden Zeiger durchgestrichen/ verdeckt. Design-Unfug.

        • M54B25 says:

          Danke – dann haben wir das gleiche Verständnis – sowohl bei dem Tacho-Mist von Audi als auch die Schlichtheit beim BMW Tacho. Und ja das die Zahlen verdeckt werden, ist auch irgendwie nicht schön aber aus meiner Sicht nimmt das Auge die Zahl beim drüberfahren dann schon schneller wahr. Da zahlt sich eben die gleiche Einteilung der Tachoskala aus, da ist eine “Umrechnung” Auge-zu-Hirn weniger nötig…

  2. Bimmer says:

    Sehe ich das richtig, dass der 3er ein ganz neues Displaydesign (ohne echte rundringe – gefällt mir nicht so) und der 4er das schon bekannte aus altem 5er und 6er bekommt?
    Mit wär ja echt das ganz neue aus 7er und 5er am liebsten gewesen, das sit vom Design her das geilste!

    Theoretisch könnte man ja alles einstellbar für den Kunden machen 😉

    • Daniel Förderer says:

      Theoretisch kannst du auch beim alten Tacho bleiben, denn das Neue ist “gegen Aufpreis erhältlich” (steht im Text). Du hast die freie Wahl 🙂

      • Bimmer says:

        Ist mir klar, finde ich auch von BMW sehr gut, dass sie beide Zielgruppen bedienen.

        War aber nicht mein Punkt: Als ITler bezog sich meine Aussage rein auf das digitale Displaydesign. Das obere scheint noch das alte aus der F-Baureihe zu sein, was es schon seit Jahren im 5er, 6er und glaub ich X5/6 gab. Für mich hat es redundante Kraftstoffinformationen und ein etwas unlogisches Design was Zusatzinfos angeht. Das neue der G-Baureihe im 7er und 5er ist einfach mega genial: Da stehen die Restkilometer links bei der Tankanzeige und ind er Mitte sind oben Uhr und Temperatur und unten Gesamt und Tripkilometer. Mini-Details, aber ich schau auf sowas…

        • Daniel Förderer says:

          Kann ich verstehen, ich war selbst ITler und bin nun Fotograf und Filmemacher, ich achte auch auf sowas 🙂 Aber ich kenne die Tachos der von dir erwähnten Modelle im Detail nicht, kann daher nicht viel darüber sagen.
          Ich fahre einen E92 335i und finde es schade, dass im Vergleich zum E46 der Tacho sehr klein geworden ist und auf die zwei kleinen Ring-Elemente außen verzichtet hat. Umso froher bin ich, dass im 4er der Tacho wieder breiter geworden ist 🙂

  3. Luftfahrt Fan says:

    Mir gefällt das Design tatsächlich besser als beim 5er etc. Finde ich sehr gelungen und es könnte einen echten Mehrwert bieten.

    Zu dem Virtual Cockpit möchte ich folgendes sagen:
    Ich selber habe kein Auto und Miete bei bedarf bei Sixt und hatte zuletzt öfter einen A3 mit Virtual Cockpit. Klar sieht es cool aus, aber es macht alle Bemühungen der letzten Jahre zunichte den Blick vom Tacho auf die Straße zu bringen. Ich habe mich selber oft dabei erwischt, dass ich mehrere Sekunden auch auf der Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten da rauf geschaut habe und den Verkehr aus dem Blick verloren habe.

    • Fagballs says:

      Dann sag mal aus deiner Erfahrung, was dir sinniger erscheint:
      – Virtual Cockpit, das deine Augen an einer Stelle fesselt
      – zentrales “Tablet”-Display, wo du deine Navi-Infos bekommst, das aber höher liegt als die Tacho-Einheit und die Augen in Bewegung hält
      – Navi an der klassischen DIN-Radio Position (ok, war ein Witz, ich finde es fatal,die Augen so weit von der Straße zu entfernen).

      HUD-Technologie habe ich mal absichtlich weggelassen, weil ich sie für die ideale Lösung und den Weg der Zukunft halte: Wenn die Infos auf die Straße projiziert werden, nimmt man die Augen nicht von der Straße.

      • Mini-Fan says:

        Zitat: “Wenn die Infos auf die Straße projiziert werden, nimmt man die Augen nicht von der Straße.”

        Hinzu kommt noch:
        Die Informationen werden (zumindest bei BMW) in Richtung vorderstem Teil der Motorhaube projiziert.
        Damit muß das Auge nicht von “weit” auf “nah” adaptieren.
        Angeblich bekommt jeder Mensch spätestens mit 50 damit ein Problem (“Lesebrille”) – dann braucht die Adaption des Auges länger.

        • Fagballs says:

          Völlig richtig, der wegfallende Fokus-Shift ist ebenfalls ein massiver Vorteil richtiger HUDs. Die Technologie ist für ihren Zweck die perfekte Lösung.

      • Luftfahrt Fan says:

        Was ich am besten finde?
        Wenn es kein HUD sein soll/kann finde ich das Display wie bei den BMW Navis optimal. Das haben die Audis ja auch. Nur beim TT gibt es das meines Wissens nicht. Und das finde ich schwach, dass man da gezwungen wird nach unten zu schauen.

        Ich sage nicht, dass in der Tachoeinheit nicht auch Navigationshinweise angezeigt werden können. Aber so wie es Audi macht lenkt es zumindest mich zu stark ab.

        • Fagballs says:

          Verstehe.

          Ich hab mal irgendwo eine Studie gesehen, die zeigt, wo die Leute überall hinschauen während der Fahrt und BMW war mit seiner Aufteilung Tacho und Navi ganz vorn dabei.

          Vielleicht sorgt aber auch die Freude am Fahren dafür, dass der Fahrer lieber auf die Straße schaut (zur Not auch durch die Seitenscheibe 😉

    • Mini-Fan says:

      sag’ ich doch!
      Danke.

      DARUM geht es. Um die Ablenkung beim Fahren. Und wenn es nur im Sekundenbereich ist.

      3 sec. Ablenkung bei 120 km/ h = 100 m im Blindflug zurückgelegt.

      Kann schon viele Tote bedeuten!

      Ja, irgendwie hirnrissig, ein Head-up Display zu entwickeln (und zu kaufen) – aber dann auf der Navi-Landkarte in den (Un-?) Tiefen zwischen minimalisiertem Tacho und Drehzahlmesser nach der Route schauen. Und dann noch schön in 3D, also NOCH MEHR unnötige Informationen für das Auge und das Gehirn.

      (ja, und auch das muß ich mal hier als BMW-Fan sagen: Der Tacho gehört nach links, der Drehzahlmesser nach rechts – nicht wie bei Audi, das ist falsch-herum :-)) BASTA!

      • Luftfahrt Fan says:

        Wenn es immer nur 120 km/h wären. Ich habe auch schon bemerkt, dass man bei 200 zum Blindflug ansetzt.
        Ich kann die Medien nicht verstehen das so zu hypen. Unsere Autobauer überlegen Jahre unsere Augen auf die Straße zu bringen und dann das.

        • Mini-Fan says:

          Darf ich fragen: Pilot bist Du nicht?
          Wg. “Luftfahrt Fan”

          Dann würde ich Dich nämlich gleich fragen:
          Was ist besser ablesbar, im Cockpit: analoge Anzeigen (also runde Uhren, mit Zeiger – der aber ruhig “digital” sein darf). Oder digital angezeigte Ziffern.
          Beim Flugzeug kann es ja in brenzliegen Situationen auch SEHR darauf ankommen, daß man schnell etwas abliest/ erfaßt.
          Z.B. ob der Treibstoff fast alle ist.

          • Luftfahrt Fan says:

            Nein ich bin kein Pilot und auch nicht in der Luftfahrt tätig (leider…).

            Ich kann Dir daher nicht sagen ob analog oder digital besser ist. Was ich aber oft gehört habe ist, dass die Piloten bei Swiss die neue CS100 lieben wegen der riesigen Displays. Und auch sonst wird derzeit im Cockpit ja viel digitalisiert.

            • Mini-Fan says:

              Gut.
              Solange in den Displays – wie bei BMW – “Rundinstrumente mit Zeigern” angezeigt werden. Dann ist’s o.k.

              Also quasi-analog. Reicht mir.

  4. Fagballs says:

    Ich muss gestehen, dass der Wechsel zwischen den Fahrmodi von den virtuellen Tachos so dargestellt wird, finde ich irgendwie geil, obwohl es ne Spielerei ist. Wobei ich mich frage, warum in der Galerie die Darstellung vom 3er so anders aussieht als beim 4er.

    Mal ne Frage in die Runde: Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Display? Habe das beim Passat gesehen und die Darstellung kam mir nicht wirklich flüssig vor. Ich hätte mir da 60 fps statt 30 (oder sind es noch weniger) gewünscht. Und warum müssen die Geschwindigkeitszahlen immer solche Sprünge machen, statt jede ganze Zahl einmal (kurz) anzuzeigen?

  5. Dani Sun says:

    Ich glaube die ersten vier Tachobilder sind für den 3er und 4 er.
    Die letzten drei Bilder die des 330e

  6. Tom says:

    Was soll die Aufregung: Das ist doch das Cockpit aus dem alten 5er und 7er bekannt. Hier wird alte Lagerware (überteuert) neu verkauft…

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