Bild-Vergleich: Audi A5 Cabrio 2017 gegen BMW 4er F33

BMW 4er | 5.11.2016 von 37

Bild-Vergleich: Das Audi A5 Cabrio 2017 tritt ab März gegen das BMW 4er Cabrio an. Wir zeigen die beiden bayerischen Genussautos schon jetzt Seite an Seite.

Im März 2017 steht nicht nur das BMW 4er Facelift auf dem Programm, auch das neue Audi A5 Cabrio feiert dann seinen Marktstart und trifft unter anderem auf den überarbeiteten 4er. Weil es zum Facelift der 4er-Reihe noch kein Bildmaterial gibt und sich die Änderungen ohnehin auf einige Details beschränken werden, zeigen wir den Neuen aus Ingolstadt im ersten Bild-Vergleich gemeinsam mit dem BMW 4er Cabrio vor der Modellpflege.

Auch wenn die beiden Mittelklasse-Cabriolets aus Bayern bei geöffnetem Verdeck recht ähnlich wirken, gibt es bei genauerer Betrachtung einige große Unterschiede. Der vielleicht wichtigste betrifft das Dach, denn während das Audi A5 Cabrio 2017 mit klassischem Stoffdach in den Handel kommt, setzt die aktuelle Generation des BMW 4er Cabrio auf ein dreiteiliges Metall-Klappdach. Ob man aus Gründen von Optik, Ganzjahrestauglichkeit oder Kofferraumvolumen dem einen oder anderen Konzept den Vorzug gibt, ist und bleibt Geschmackssache.

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Bild-Vergleich: Audi A5 Cabrio 2017 gegen BMW 4er F33

Weitgehende Einigkeit herrscht bei den Abmessungen, 3,5 Zentimeter Differenz fallen bei einer Gesamtlänge von rund 4,65 Meter kaum ins Gewicht. Ihren eigenen Weg gehen Audi A5 Cabrio und BMW 4er allerdings beim Antriebskonzept: Während der auf dem A4 basierende Ingolstädter in erster Linie die Vorderräder antreibt und den Allradantrieb quattro nur bei den besonders starken Modellen serienmäßig verbaut, steht beim Münchner die Hinterachse im Mittelpunkt. Den Allradantrieb xDrive gibt es auch hier nur für ausgewählte Modelle.

Als sportliches Topmodell startet bereits im März das Audi S5 Cabrio, das gegen den BMW 440i antritt und über einen 354 PS starken V6-Motor verfügt. Der Reihensechszylinder des sowohl mit Hinterrad- als auch mit Allradantrieb erhältlichen BMW 440i leistet ab Werk 326 PS, auf Wunsch lässt sich die Spitzenleistung aber mit dem M Performance Power Kit auf 360 PS anheben. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es den offenen A5 auch als Audi RS 5 Cabrio geben, um dem BMW M4 die Stirn bieten zu können.

[Fotos: Audi / BMW]

37 responses to “Bild-Vergleich: Audi A5 Cabrio 2017 gegen BMW 4er F33”

  1. Pro_Four says:

    …ich muss es leider sagen, aber der Pre 4er fällt etwas hins hintertreffen, nur aus das Design bezogen!!

    Wann kommt denn der LCI 4er?

    • xclsv xclsv says:

      Kommt im ersten Quartal 2017, so wie ich es gelesen habe… Aber wer weiß ob das so stimmt. Ich finde den 3er und 4er auch von innen absolut nicht schön. Wenn man sich auch mal bei den Plattformen zum Fahrzeugkauf im Netz umschaut, sieht man teilweise richtig auf den Bildern, dass bestimmte (nebeneinander liegende) Bauteile unterschiedliche Schwarztöne haben. Mich schreckt das alles ab und werde noch genüsslich meinen e92 LCI fahren. Mit LED Rückleuchten und nicht mit einer Technik aus dem dritten Reich. Hört sich vielleicht übertrieben an, aber so ist es leider. Auch allein, dass es die Möglichkeit gibt im Interieur blaue und rote Leisten zu verbauen, finde ich einen Witz. Bei Hyndai und wie sie alle heißen ok, aber bei einem Fahrzeug, dass schnell über 60-70k kostet?! Bei den Sitzen geht es weiter. Wenn man sich mal die S-Line “Schalensitze” anschaut im A5 oder auch A3 und dann die aus dem 4er. Ich find die ganze Serie ist total in die Hose gegangen. Das sage ich als absoluter BMW Fan und möchte damit auch niemandem auf den Schlips treten.
      Ich hoffe der ganz neue 4er wird wieder schöner und moderner. Der neue 5er sollte da vielleicht mal als Beispiel dienen und ein kleines “5er Coupe” werden und kein großes 1/2er Coupe.

      • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

        Volle Zustimmung. BMW’s Marge ist ja leicht zurück gegangen, ist aber immernoch die beste im Vergleich zu Audi und MB. Leider macht sich das in der Qualität bemerkbar. Ich finde man sieht den Unterschied auch innen auf den Fotos. Hoffentlich ändert sich das bald.

  2. captainbmw says:

    Die aktuelle 3er- u. 4er-Reihe will mir einfach nicht gefallen.
    Alleine die Heckansicht des Audis sieht um Welten eleganter, harmonischer und wertiger aus.

    • B3ernd says:

      Die abfallende Front – ist wohl dem Fußgängerschutz geschuldet – will mir bei beiden nicht gefallen. Das 4er Coupe sieht traumhaft gut aus, das 4er Cabrio gefällt mir irgendwie weniger gut.

      Der A5 gefällt mir ebenfalls recht gut. Muss ihn aber erstmal live sehen – da kann sich vieles schlagartig ändern 😉

    • Pro_Four says:

      …fairerweise muss man auch sagen, das da 5 Jahren beim Design dazwischen liegen.

      Sieht man gut beim Pre 5er und dem Neuen. Der F10 war schon ein echter Hingucker, trotzdem sieht der Neue um Welten moderner aus.

      Wird beim neuen 3er nicht anders sein. Anfang 2018 müsste der Neue doch vorgestellt werden. Anfang 2012 kam der Aktuelle.

    • HolgerK says:

      Ich werde nie verstehen, was am Interieur bei Audi hochwertiger sein soll. Das verchromte Plastik hat die Qualität eines Revell-Bausatzes aus den 80er Jahren. “Untenrum” und in den Türen wird gerne billiges Polypropylen eingesetzt. Und ich hoffe, dass BMW auch im nächsten 3er/4er an analogen Instrumenten festhält. Es ist wie mit Uhren: Digital mag modern sein, in erster Linie aber billig.

      • brad says:

        Ich will ja nichts sagen, aber was Verarbeitung und Qualität angeht ist Audi echt das Maß aller Dinge. Verstehe die Leute nicht die sagen das Bmw genau so gut verarbeitet ist. Hoffe sehr, dass BMW mit der Qualität in den Griff bekommt

        • HolgerK says:

          Schön von AB & Co. nachgeplappert.
          Und bitte nicht zwei Dinge durcheinanderwürfeln:
          Haptik ist nicht mit Verarbeitung gleichzusetzen, letztere zeigt sich erst nach Jahren im harten Alltag, erstere ist weitgehend dem höchst subjektiven Betrachtungswinkel des Verbrauchers nachempfunden.

          • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

            Nix da AB. Es ist eine Tatsache. Einfach mal direkt vergleichen.

            • HolgerK says:

              Also noch mal auf Reset mit dem ganzen sinnfreien Geblubber.

              Audi steht nirgendwo im langjährigen Qualitätsurteil an der Spitze, nicht einmal die eigenen(!) Fahrer beurteilen die Verarbeitung als wirklich top:

              Denn nach der jüngsten J.D. Power Umfrage von 2016, wonach die Eigner/Halter ihr eigenes(!) Fahrzeug nach Zufriedenheit und Qualität beurteilen, zeigt die Langzeitstudie, welche Modelle in puncto Attraktivität, Qualität, Service und Unterhaltskosten die Nase vorn haben in der im aussagefähigen Alltag erlebten Fahrzeugqualität:

              Die besten Marken in diesem Jahr:

              Volvo vor Mercedes im Premium Segment und im Volumen Markt siegte Toyota.

              Dass auch der Massenmarkt gute Qualität zu vernünftigen Preisen bieten kann, bewiesen die Einzelsieger folgender Klassen.

              Kleinstwagen: Opel Adam
              Kleinwagen: Skoda Fabia
              Kompaktklasse: Toyota Auris
              Mittelklasse: Skoda Superb
              Kompakt-SUV: Kia Sportage

              • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

                Ich glaube bei der Umfrage ging es eher um den Zufriedenheitsindex, als um Innenraumqualität. Aber wenn Sie schon damit argumentieren dass Fabia und Superb Preise abräumen: Die gehören doch ebenfalls um VW Konzern und in der Markenstrategie bekommt Audi klar die Premiumrolle zugeschrieben. Um Audi also von Skoda abzugrenzen, müssen sie zwangsweise einen Mehrwert bieten.

                Ansich sind mir Testergebnisse auch völlig egal. Ich war früher Ihrer Meinung, bis ich berufsbedingt die neusten Audis fahren durfte. Ich empfinde Audi und Mercedes in Sachen Interieur einfach auf einem anderen Level als BMW. Einfach mal direkt vergleichen, oder die Fanbrille abnehmen 😉

                • HolgerK says:

                  Warum wieder so kleinkariert die Ergebnisse aller Autofahrer in Frage stellen?
                  J.D. Power ist ein weltweit von der Industrie und vor allem von der Werbung der “sogenannten” (die Gänsefüße bitte beachten) Fachpresse unabhängiges, renommiertes Marktforschungsinstitut.

                  Hierbei werden alle für den Halter relevanten Faktoren eines Automobils berücksichtigt, bei der selbstredend auch die tatsächliche im Alltag erlebbare Qualität in die Studie einfließt.

                  Und wo liest du im o.a. Kommentar etwas von BMW-Fanbrille ? – Der Hersteller wurde in keiner einzigen Silbe überhaupt erwähnt !
                  Einfach nur Lesen und Begreifen, was ein anderer meint, insofern die mentalen Fähigkeiten hierfür ausreichen sollten ?

                  Gesamtsieger 2016 nach J.D. Power war (ich wiederhole mich eigentlich ungern ) VOLVO vor Mercedes in der Premiumklasse, Toyota gewann bei den Volumenherstellern !

                  • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

                    Entweder sie haben mich nicht verstanden oder sie wollen es nicht. Einen schönen Tag

                  • HolgerK says:

                    Dann ändere doch wenigstens dein Avatar mit dem alten 3er, mit der Plastik-Gurke kannste vielleicht noch in der Dorfdisco oder beim Lidl vorfahren, Altfahrzeuge mit diesem geringen Zeitwert und in der Tat trister, veralteter Innenraumgestaltung stehen garantiert bei keiner BMW-Niederlassung/größerem Händler, nicht mal mehr im Gebrauchtwagen Angebot, solch “Billigkarren” trifft man dagegen beim dubiosen Hinterhofkrauter vermehrt an.

                  • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

                    Ach ist das herrlich:D Sie liefern gerade den besten Grund, wieso man mit Leuten wie Ihnen nicht reden, geschweige denn diskutieren kann.

                    Entweder sie kennen sich absolut nicht aus, oder sollten mal die Brille aufziehen wenn sie mein Profilfoto betrachten :D. Danke dafür!

                  • HolgerK says:

                    Du redest ja doch – wieder so ein Pseudo-BMW-Depp, der immer das letzte Wort haben muss ?

  3. brad says:

    Mir gefällt besonders der Sportback. Habe den S5 Sportback in Paris gesehen und finde das Auto einfach Klasse. Bin eigentlich BMW-Fan muss aber sagen das Audi mit dem A5 wieder ein schönes Auto gelungen ist. Der Innenraum ist auch sehr schick, besonders das Virtual Cockpit hat mich begeistert. Hätte nie gedacht, dass mich das Virtual Cockpit überzeugen wird.

    • Franz R. Ullrich says:

      https://uploads.disquscdn.com/images/8f6506022893ad5d6aba6d79493112c2f4ef81396cf6a5ab560e893a400af538.jpg https://uploads.disquscdn.com/images/5cead79eeb7ced926e0dab39d5784ca80993e3b9cb45c3ab50063f1095113a97.jpg

      Virtuel Cockpit ?
      Wer hat´s erfunden – nein nicht die Schweizer ***Ricola*** !

      Sondern Opel im KADETT-E, GSi , den “Golf-Töter” der 80er, so ein Vituel Cockpit nennen wir schlicht und ergreifend Mäusekino.

      Bei Opel vielleicht peinlich wie bunte Karo-Hemden mit beigen Schlaghosen bei AUDI exklusiver Hype !

      Seit ihr heute alle gaga 😉

    • drochtersen_assel says:

      Den Mehrwert, den ein “Virtuel Cockpit” angeblich haben soll erschließt sich mir nicht !

      Geht man von den Fakten aus, dass halb Deutschland eine Brille trägt, so eine repräsentative Umfrage eines Gesundheitsmagazin, wobei die tatsächliche Zahl derer aber noch höher ist, kommt für betreffenden Personenkreis bereits ab dem zirka 40. Lebensjahr ein Virtuel Cockpit im Prinzip nur mit einer Gleitsichtbrille in Frage, da sich in diesem Alter das Sehen im Nahbereich zusätzlich spürbar nachteilig verändert, und der Wechsel zwischen Lese-/Bildschirm- und Fernbrille während der Fahrt eh hinfällig ist.

      Gut ablesbare analoge Instrumente sind eben durch nichts ersetzbar; selbst eine elegante analog Uhr als Option in der Mittelkonsole kommt bei einigen Herstellern wieder in Mode.

      • Easy says:

        Man kann auch mit einem Digitaltacho analoge Instrumente darstellen…. Und bei schlechten Augen ist ein digitaler Tacho deutlich besser. Die Geschwindigkeit wird da deutlich größer angezeigt als außen herum im analogen.
        Bei Mini kann man sich zb ja auch die Geschw. digital anzeigen lassen. Mache ich immer an, lässt sich viel schneller ablesen..

        • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

          Der Digitale Tacho wird eh kommen. Auch wenn viele hier das nicht begrüßen. Man muss auch mit der Zeit gehen, die vielen Assistenzsysteme und in Zukunft das pilotierte Fahren werden es notwendig machen.

          Gestern hab ich mal im neuen Model X platz genommen. Ein atemberaubendes Fahrzeug. Tesla versteht, dass die Zeit der analogen Instrumente ausgedient hat.

          • Franz R. Ullrich says:

            Es geht doch hier um keine generelle Ablehnung sinnvoller technischer Veränderungen bei der zukünftigen Mobilität, sondern schlicht und einfach um die berechtigte Kritik an dem von AUDI präsentierten „VIRTUEL Cockpit”, das eben wie vom Hersteller präsentiert, keinen Nutzen hat, sondern im Gegenteil den Fahrer nur unnötig von seiner notwendigen Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ablenkt.

            Daher auch der Hinweis, Audi kopiert mit diesem Konzept prinzipiell nur das Mäusekino der 80er von Opel und VW.
            Diese Vorgehensweise zieht nun einmal Spott nach sich, wie des „Kaisers neue Kleider“.

            Im Übrigen lehrt uns ein Blick in die Vergangenheit, nicht alle angedachten Konzepte, die dem Publikum in anfänglicher Euphorie als „Fortschritt” angepriesen wurden, hielten in der Praxis der Prüfung auf Sinnhaftigkeit stand und konnten sich letztendlich am Markt nicht durchsetzen.

            Denken wir nur an die zahlreichen „Spielereien“ US amerikanischer Hersteller der 50er oder 60er Jahre, manche Erfindungen muten uns heute schon mehr als komisch an, Raumschiff Orion lässt grüßen, marktfähig waren nur wenigsten Kuriositäten.

            Auch in der jüngeren Vergangenheit fallen mir spontan zwei angeblich so fortschrittliche Neuheiten aus der Automobilindustrie ein, die bereits kurze Zeit nach Markteinführung als Flop gänzlich verschwanden:

            Erstes Beispiel die sogenannten Peilstäbe der Mercedes S-Klasse von 1991, die das Rangieren des „Dickschiffes“ angeblich erleichtern sollten.

            Diese Stabantennen ähnliche Konstruktion am Heck war in der Praxis wenig hilfreich und schon wenige Jahre später als Parksensoren und Rückfahrkamera Einzug hielten komplett aus der Zeit gefallen.

            Zweites Beispiel das sogenannte Procon-ten ( programmed contractionund tension), angedacht als ein System zur Erhöhung der passiven Sicherheit in Kraftfahrzeugen, das bei einem Frontalaufprall die Lenksäule zurückzieht und die Sicherheitsgurte strafft.

            Das System wurde in den 80erJahren von Audi entwickelt, eingebaut im Audi 80 B3 (von 1992).

            Zweck des Systems sollte die Gefahr von Kopfverletzungen durch Aufschlagen auf das Lenkrad verringern, Gurtstraffer das Verletzungsrisiko zusätzlich.

            Eine erheblich technische Einschränkung in der Praxis war jedoch , Procon-ten wirkt nur bei einem Frontalaufprall, der die Motor-Getriebekombination in den Kardantunnel schiebt, eine Situation die im Alltag nur äußerst selten vorkommt, da ein seitlich versetzter Aufprall die Regel ist und heutiger Maßstab bei der NCAP- Bewertung aller Neufahrzeuge !

            Als kurze Zeit später Airbags zum Serien Standard gehörten, war das ohnehin wenig praxisgerechte Procon-ten am Markt komplett verschwunden; selbst AUDI erkannte die Wertlosigkeit dieses Konzepts und löschte seinen zuvor patentierten „Markeneintrag“.

            • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

              Sehr interessant. Ich denke es lässt sich festhalten, dass es wie bei so vielen Dingen einfach auch eine Generationsfrage ist. Meine Eltern z.B. sind teils überfordert mit Smartphones und Laptops und ich denke sie wären es auch mit einem Digital Cockpit.

              Ich hingegen gehöre der “Generation Y” an. Touchscreens etc. gehören zu meinem Alltag und somit musste ich feststellen, dass mich ein digitales Cockpit defintiv nicht stört oder ablenkt. Den Griff zum Smartphone zum Beispiel halte ich für deutlich gefährlicher als den kurzen Blick durch das Lenkrad auf ein Navi, die Verbrauchsanzeige oder die Kühlwassertemperatur (die vorher ja auch schon immer da war). Der Blick auf die analogen Instrumente ist somit genauso “ablenkend” wie auf ein digitales Display. Ob man damit dann ständig rumspielen mag ist ja jedem selbst überlassen. So gesehen empfinde ich sogar ein mittig angebrachtes Display mit Navi als ablenkender als eines, welches in der direkten Blickrichtung des Fahrers liegt. (Beim Tiguan oder Passat kann man zum Beispiel dankbar sein, wenn man das digitale Cockpit eingebaut hat, denn das Display des eigentlichen Navis liegt viel zu weit unten und absolut nicht mehr im Blickwinkel des Verkehrsgeschehens).

              Das ist natürlich alles Ansichtssache. Sie haben da ihre Meinung und andere eine andere Meinung. Es gibt kein richtig oder falsch und solang das digitale Cockpit eine Option bleibt, bzw. so einzustellen ist, als hätte sich nichts gegenüber dem analogen Instrumenten geändert sehe ich da beide Interessengruppen bedient.

              • Fourbe Rds says:

                Das schöne ist wenn man weder ein Navi Display noch einen digitalen Tacho braucht. Das HUD bringt es direkt auf das Sichtfeld ohne Ablenkung. Genau da wo man die Info braucht. Deshalb ist der digitale Tacho für mich überflüssig und maximal eine Spielerei.

  4. Testraindrop says:

    Wie bei fast allen neueren BMWs: Ohne M-Paket siehts einfach nicht gut aus.

    Ganz zu schweigen vom Glühobst hinten…
    (Ja das regt mich als F32 Fahrer immer noch auf)

    • Pro_Four says:

      …gebe dir da auch Recht, nur Audi fängt beim neuen A4 auch wieder mit Pünktchen LED Tagfahrlicht an. Dort hat BMW schon komplett umgestellt auf vollwertiges durchzogenen hochwertigeres TFL.

      Auch die neuen Rückleichten, z.B. beim 3er lci, sind ohne Pünktchen LED.

      Langsam kommt BMW bei den Leuchten wieder in Fahrt. Verstehe nur nicht das man beim neuen X1 noch mit Birnen angefangen hat.

      • Polaron says:

        Bei Audi kommt es auf das Ausstattungsniveau der Scheinwerfer an:

        – Frontscheinwerfer mit Standard-LED: Tagfahrlicht mit punktförmigen LEDs und simpel gestaltetem Blinker
        – Frontscheinwerfer mit Matrix-LED: Tagfahrlicht als durchgehendes LED-Band mit ‘kaskadierendem’ Blinker

        Die punktförmigen LEDs schauen natürlich grausig rückständig aus. Aber so verdient Audi relativ leicht gutes Geld mit höheren und teureren Ausstattungsoptionen. Die Konzernmutter VW macht das auch ganz ähnlich.

        • testkunde says:

          “Licht & Sicht” lassen sich mittlerweile alle Hersteller ziemlich gut honorieren.

          Die “einfachen” LED Scheinwerfer für Abblendlicht und Fernlicht kosten z.B. beim 3er schon EUR 990,–, die adaptiven LED mit Kurvenlicht, sowie
          Selectiv Beam (= blendfreier Fernlichtassistent) hingegen bereits EUR 1.790,–, wobei für Scheinwerfer Waschanlage nochmals EUR 270,– fällig werden, die früher in Kombination mit Xenon immer Serie waren, da sonst keine Zulassung wegen Blendung des Gegenverkehrs.

          Der 4er hat zwar die Standard LED Serie, langt aber für die adaptiven LED mit EUR 1.590,– nochmals kräftig hin.

          Bei der Mercedes C Klasse sind die Aufpreise in punkto “Licht&Sicht” ähnlich saftig, allerdings mit dem Vorteil eines deutlichen Preisvorteils über das sogenannte “Business-Paket-Plus”.

        • stupid_man_suit says:

          Glaube zumindest zT ist es aber auch so, dass Pünktchen bei Halo-Scheinwerfern angesagt sind, und alle LED-Scheinwerfer, ob Matrix oder nicht, mit dem “schöneren” TFL daherkommen.

        • Pro_Four says:

          …exakt, wollte nur mal die Gegenüberstellung, weil immer auf BMW gemeckert wird. Im Heck gibts noch bei manchen BMW-Modellen Blinker mit Birnen.

  5. Franz R. Ullrich says:

    @Löschung scheint hier Willkür zu sein !?
    Daher noch einmal der Original Kommentar als Antwort zum Thema “Mäusekino der 80er”

    Es geht doch hier um keine generelle Ablehnung sinnvoller technischer Veränderungen bei der zukünftigen Mobilität, sondern schlicht und einfach um die berechtigte Kritik an dem von AUDI präsentierten „VIRTUEL Cockpit”, das eben wie vom Hersteller gezeigt, keinen Nutzen hat, sondern im Gegenteil den Fahrer nur unnötig von seiner notwendigen Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ablenkt.
    Daher auch der Hinweis, Audi kopiert mit diesem Konzept prinzipiell nur das Mäusekino der 80er von Opel und VW.
    Diese Vorgehensweise zieht nun einmal Spott nach sich, wie des „Kaisers neue Kleider“.
    Im Übrigen lehrt uns ein Blick in die Vergangenheit, nicht alle angedachten Konzepte, die dem Publikum in anfänglicher Euphorie als „Fortschritt” angepriesen wurden, hielten in der Praxis der Prüfung auf Sinnhaftigkeit stand und konnten sich letztendlich am Markt nicht durchsetzen.
    Denken wir nur an die zahlreichen „Spielereien“ US amerikanischer Hersteller der 50er oder 60er Jahre, manche Erfindungen muten uns heute schon mehr als komisch an, Raumschiff Orion lässt grüßen, marktfähig waren nur die wenigsten Kuriositäten.
    Auch in der jüngeren Vergangenheit fallen mir spontan zwei angeblich so fortschrittliche Neuheiten aus der Automobilindustrie ein, die bereits kurze Zeit nach Markteinführung als Flop gänzlich verschwanden:
    Erstes Beispiel die sogenannten Peilstäbe der Mercedes S-Klasse von 1991, die das Rangieren des „Dickschiffes“ angeblich erleichtern sollten.
    Diese Stabantennen ähnliche Konstruktion am Heck war in der Praxis wenig hilfreich und schon wenige Jahre später als Parksensoren und Rückfahrkamera Einzug hielten komplett aus der Zeit gefallen.
    Zweites Beispiel das sogenannte Procon-ten ( programmed contractionund tension), angedacht als ein System zur Erhöhung der passiven Sicherheit in Kraftfahrzeugen, das bei einem Frontalaufprall die Lenksäule zurückzieht und die Sicherheitsgurte strafft.
    Das System wurde in den 80erJahren von Audi entwickelt, eingebaut im Audi 80 B3 (von 1992).

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