Opel Karl: Rüsselsheimer bringen BMW 325i ins Namens-Spiel

Sonstiges | 17.09.2014 von 18

Wenn es das Ziel von Opel war, mit Namen Schlagzeilen zu machen, kann man den Rüsselsheimern nur gratulieren. Egal ob Mokka oder Adam, die jüngsten …

Wenn es das Ziel von Opel war, mit Namen Schlagzeilen zu machen, kann man den Rüsselsheimern nur gratulieren. Egal ob Mokka oder Adam, die jüngsten Modelle sind kontrovers benannt und haben zu Beginn für einige angehobene Augenbrauen gesorgt. Nun folgt der nächste Schritt: Der kommende Kleinwagen als Alternative zu Adam und Corsa trägt den Namen Opel Karl.

Der ungewöhnliche Name soll an die Söhne des Firmengründers Adam erinnern, denn Carl, Friedrich und Wilhelm starteten im Jahr 1898 die Automobil-Produktion in Rüsselsheim. Doch der Opel Karl hat nicht nur Freunde wie Karl-Thomas Gigold, sein Name hat ihm auch viel Spott eingebracht. Opel Deutschland reagiert darauf nun bei Facebook – und bringt ohne erkennbaren Grund BMW ins Spiel:

Opel-Karl-BMW-325i-Name-fuer-Auto-oder-Sohn

“Besser sein Auto Karl nennen, als seinen Sohn 325i.” steht da auf gelbem Grund, darunter die Aufforderung zum “Umparken im Kopf”. Wer genau seinen Sohn 325i genannt hat, bleibt dabei zwar unbeantwortet – aber natürlich sichert sich Opel mit dem neuen Dreh noch mehr Aufmerksamkeit für den ungewöhnlich benannten Kleinwagen, der mit 3,68 Metern noch etwas kürzer als der Adam werden soll.

Trotz der kompakteren Abmessungen soll es sich beim Karl um einen Fünftürer handeln, der eine dementsprechend andere Zielgruppe als der stets dreitürige Opel Adam anspricht. Der Opel Corsa spielt mit einer Länge von rund vier Metern klar über dem ungewöhnlich benannten Doppel.

Welchen Zusammenhang es zwischen Karl, 325i und der weniger willkürlichen Nomenklatur von BMW gibt, bleibt allerdings das Geheimnis der Rüsselsheimer.

(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

18 responses to “Opel Karl: Rüsselsheimer bringen BMW 325i ins Namens-Spiel”

  1. David Wolf says:

    dabei gibt es aktuell ja nicht einmal einen 325i 😀

  2. PHoel says:

    Ein Freund von mir heißt 330xd 😛

  3. Shinguin says:

    “Der weniger willkürlichen Nomenklatur von BMW” – Leider muss man sagen, dass die Nomenklatur von BMW die Willkürlichste ist. Oder hat ein 328i einen 2,8 Liter Motor? Immerhin ist es Audi die mit dem V6 T Kompressor im S4 den Vogel abschießen…

    • Pro_Four says:

      …”Oder hat ein 328i einen 2,8 Liter Motor” – “Willkürlichste”

      Wenn ich sowas wieder lese :/. Das hat schon seit gefühlten 10 Jahren nichts mehr mit den Motoren zu tun, sondern stellt eine Typenbezeichnung dar.

      • Shinguin says:

        Du hast vollkommen Recht, somit schenken sich BMW und Opel in Sachen Willkürlichkeit der Fahrzeugbezeichnungen nichts.

        • Octane100 says:

          Na ja, man erkennt bei einem 3er immerhin, dass es sich im eine Modellreihe oberhalb von 1er und 2er, aber unterhalb des 4er handelt. Zudem ist bei Mercedes und BMW die Motorsierung teil der Modellbezeichnung, auch wenn die bei beiden nichts mehr mit dem Hubraum zu tun hat. Man erkennt aber, dass ein E400 kein lahmes Taxi und ein 316i kein Sportwagen ist.

      • der_ardt says:

        ich stimme Shinguin aber zu. Warum nicht einen Wagen 320T nennen? Klar, dann kann man am Heck nicht mehr erkennen ob es evtl. verschiedene Ausbaustufen eines 2L Turbos sind, aber dennoch wäre das ehrlich. Dass die Modelle immer höhere Hubraumleistungen erreichen ist bekannt, warum also diese Anhebung?

        • Pro_Four says:

          ..weil der Hubraum schon lange als Bezeichnung ausgedient hat! ES IST NUR NOCH EINE TYPENBEZEICHNUNG.

          • der_ardt says:

            das habe ich auch verstanden, weshalb es keinen Grund gibt den eigenen Mangel an Argumenten durch Wiederholen der wenigen vorhandenen im “Fuck, ich weiß nicht wie ich die festgestellte Shift-Taste ohne Neustart deaktiviere”-Technik übermäßig zu betonen.

            Ich war an Gründen interessiert, die abgesehen von Prestige die Benennung von Baureihen oberhalb ihrer eigentlichen Hubräume/Motorkonfigurationen befürworten, nicht daran BMW generell deswegen zu beleidigen.

            320T – und ich verzichte mal auf Caps Lock – wäre auch eine Typenbezeichnung, noch dazu informativer als 328i (und ja, mir ist bekannt, dass der Faktor 1,4 für Turbomotoren auf die Historie anspielen soll).

            • Pro_Four says:

              ..dazu brauchs keine Argumente, da dies schon lange at Akta gelegt wurde. Gleichzeitig werden sicher in 20 Jahren die Motoren wieder andere sein, Sollte man ständig die Typenbezeichnungen ändern, neee oder, also belässt man es logischerweise bei dieser Art.

    • B3ernd says:

      Auch bei Mercedes stimmt die Angabe schon lange nicht mehr mit dem Hubraum überein. Ich finde daran absolut nichts verwerfliches. Ob der Audi V6 nun “T” oder “K” heißt, spielt absolut keine Rolle – den Kunden interessiert das absolut nicht.

      Die meisten wissen nicht einmal, dass ihr 35d kein 3,5l!

      Bei Kleinwagen finde ich die “echten” Namen gar nicht so verkehrt – bei großen Autos eher nicht.

      • der_ardt says:

        Warum nicht einfach den echten Hubraum aufschreiben? Um durch höhere Zahlen mehr Begehrlichkeit zu erzeugen?

        • B3ernd says:

          In den meisten Fällen, ja! Es gab zwar mal Ausnahmen in die andere Richtung (525i war mal ein 3.0i), aber das war eher die Ausnahme, heute ist es eigentlich nur noch anders herum. 50d? 350cdi? E400……das hat alles nix mehr mit dem Hubraum zu tun.

          Obwohl…der S500 ist nur noch ein 4,7 V8.

          Edit: Mein Onkel fährt einen E60 535d….hat mir mal stolz erzählt, wie gut sein 3,5 V6 Diesel geht. 😀

          • der_ardt says:

            Der E39 hatte als 540 auch 4,4L, sowas sind aber rühmliche Ausnahmen. Oft sind das dann alte Motoren die “zu niedrig” angegeben werden in der Typenbezeichnung.
            In meiner Familie sind bis auf wenige Ausnahmen alle so autofetischisten, dass keinem sowas passieren würde.

            Hab auch noch eine Story parat:
            Mein Vater hat sich mal mit einem bekannten unterhalten und so aus Scherz gemeint, seine Autos müssten schon so 4L haben. Der bekannte hat dann ganz groß aufgetrumpft und verkündet sein Smart brauche nur 3,5L. Die Welten die da aufeinandergestoßen sind.. faszinierend 😀

            • B3ernd says:

              :D…..Die Gesichter der beiden hätte ich zu gern gesehen. Aber daran sieht man wieder, wie unterschiedlich Vorlieben, Geschmäcker etc. sind.. Aber da deine Mom einen e32 (?)V12 fährt, wundert mich nix mehr – Familie “Ardt” hat Benzin im Blut 😀

              • der_ardt says:

                Geil waren einfach die Geischter nachdem beiden klar wurde, was der jeweils andere eigentlich meinte. Diese verschiedenen Geschmäcker machen ja auch letztlich den Reiz aus. Die einen wollen möglichst billig von A nach B, die anderen fahren gerne Auto und stören sich nicht an einem Mehrverbrauch, wenn dafür auf der Landstraße ohne Stress überholt und danach im eigenen Tempo weitergefahren werden kann.
                Ich kann in der Story beide Seiten verstehen, auch wenn ich ums Verrecken wegen der 8L/100km keinen E39 540i gegen den Smart tauschen würde (der Innenraum ist qualitativ immernoch unereicht). Ich bin tierisch froh darüber trotz meiner verhältnismäßig hohen Kilometerleistung auf vier und zwei Rädern noch so gerne Auto zu fahren 😉

  4. Chris35i says:

    Lieber einen BMW Z4 35is als einen Karl fahren. Wer ist eigentlich Karl? So ein BS…

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