BMW & Toyota forschen gemeinsam an Lithium-Ionen-Batterietechnik

BMW i | 27.03.2012 von 11

Einer der Schlüssel auf dem Weg zur Verbreitung der Elektromobilität ist ohne Frage die Verbesserung der Batterietechnik, denn im Moment sind die Energiespeicher für die …

Einer der Schlüssel auf dem Weg zur Verbreitung der Elektromobilität ist ohne Frage die Verbesserung der Batterietechnik, denn im Moment sind die Energiespeicher für die Elektromotoren noch immer verhältnismäßig groß, teuer und vor allem auch schwer. Bessere Batterien können daher für viele Kunden ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung sein, denn hiervon profitieren Preis, Ladezeiten, Reichweite und unter Umständen auch die Verträglichkeit von Temperaturschwankungen.

BMW hat nun dem Memorandum of Understanding vom Dezember 2011 Taten folgen lassen und einen Vertrag mit der Toyota Motor Corporation unterzeichnet, in dem ein gemeinsames Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Batterietechnik beschlossen wurde.

Vordergründig wollen die beiden Unternehmen Leistung und Speicherkapazität der Batteriezellen verbessern, hierfür soll unter anderem mit neuen Materialkombinationen bei den Kathoden, Anoden und Elektrolyten der Zelle gearbeitet werden.

Der Vertrag zwischen BMW und Toyota umfasst außerdem die Lieferung effizienter Dieselmotoren mit Turboaufladung an den japanischen Autobauer. Die Triebwerke mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum kommen ab 2014 bei in Europa verkauften Fahrzeugen der Marke Toyota zum Einsatz, Fahrzeuge für andere Märkte oder unter dem Label des Premium-Ablegers Lexus erhalten die BMW-Triebwerke nicht.

11 responses to “BMW & Toyota forschen gemeinsam an Lithium-Ionen-Batterietechnik”

  1. Palle says:

     Aus unternehmerischer Sicht, eine sehr gute Entscheidung. Die Elektromobilität wird die Zukunft werden, zumindestens auf lange sicht. Da macht es Sinn mit dem marktführer einen Forschungsvertrag zu unterzeichnen. Und ohne solche Hilfe könnte BMW auf dauer nicht überleben.

    • ImAaSiLoL says:

      Toyota und Marktfüher?.. Der letzte Satz ist zudem Unfug..

      • Anonymous says:

        Also
        ich kenne keinen Hersteller der mehr hybrid Autos verkauft…

      • Palle says:

        … schon mal was von skaleneffekten gehört? Wie sollte denn ein kleines (in relation) Unternehmen auf dauer eine positive Bilanz aufweisen, wenn man in allen Segmenten Marktführer sein will (BMW). Du hast wohl keine realität, was Forschung und Entwicklung jedes jahr an Kosten verursacht. Wie sollte BMW diese allein tragen können ohne den Preis für ihre Autos noch höher zu setzen… Folge daraus wird ganz klar, das der Absatz sinken würde…. und schwupps schreibt BMW rote Zahlen und es ergeht ihnen wie Opel….

  2. Anonymous says:

    Die Batterie Nummer – who cares… viel wichtiger ist, dass so BMW Motoren an Toyota verkaufen kann. Die brauchen für den Europamarkt keine Diesel mehr selber zu entwickeln und BMW verdient an jedem Toyota Diesel mit. So gewinnen beide Seiten. Nice deal.

    • Mitsu says:

      …und es wird kaum Überschneidungen zwischen Toyota- und BMW-Kunden geben. Von daher ist das eine perfekte Entscheidung.

  3. AudiistdieMacht says:

    Die Motoren sind halt die besten ihrer Klasse.
    Könnte mir bestimmt auch vorstellen, dass es Anfragen für den ein oder anderen Dreizylindermotor geben wird.

  4. Anonymous says:

    Passt doch perfekt zum Namen: Bayerische Motoren Werke mit Autoproduktion als Zusatzgeschäft.

    Eine sehr gute Entscheidung:
    – Die Marke Lexus ist die eigentliche Konkurrenz und sie braucht keine Dieselmotoren, auch nicht in Europa.
    – Ich glaube nicht, dass es eine Überschneidung der Zielgruppen der Marken BMW und Toyota gibt
    – BMW sieht es lieber, wenn Toyota Nummer 1 bleibt und VW, wenn auch minimal, gebremst wird. Denn Toyota und VW haben häufig die gleichen Zielgruppen. Der Feind meines Feindes ….
    – Dass BMW von Toyota bei der Betterietechnik profitieren kann, ist aus meiner Sicht unbestritten.

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