IAA 2017: BMW-Chef Krüger kündigt Elektro-Überraschung an

BMW i | 7.08.2017 von 49

Saubere Mobilität wird auf der IAA 2017 eines der zentralen Themen sein. Im Licht des Abgas-Skandals dürften neben BMW auch fast alle anderen Autobauer zeigen …

Saubere Mobilität wird auf der IAA 2017 eines der zentralen Themen sein. Im Licht des Abgas-Skandals dürften neben BMW auch fast alle anderen Autobauer zeigen wollen, dass sie neben Benzinern und Dieseln auch viele Ideen für Autos ohne lokale Emissionen im Programm haben. In einer Rede zur Vorstellung der Quartalszahlen kündigte BMW-Chef Harald Krüger nun sehr offen an, dass BMW in Frankfurt eine Überraschung im im Kontext der E-Mobilität zeigen will.

Auf die Nennung von Details verzichtet Harald Krüger dabei derzeit völlig, aber die Erwähnung der Überraschung im Zusammenhang mit der Elektromobilität lässt zumindest bezüglich des Antriebskonzepts kaum Fragen offen. Nach unseren Informationen wird es sich bei der IAA-Überraschung allerdings nicht um ein Fahrzeug handeln, das zeitnah in Serie gehen kann oder soll. Stattdessen erwarten wir einen Ausblick auf ein zukünftiges Modell mit hoher Reichweite und relativ großzügigem Platzangebot, das möglicherweise als Rivale des neuen Tesla Model 3 positioniert werden könnte.

Dass die BMW-Überraschung zur IAA 2017 den seit einigen Monaten kommunizierten Fahrplan neuer BMW Group-Modelle mit Elektroantrieb durcheinanderwirbelt, darf bezweifelt werden. Laut allen Ankündigungen der jüngeren Vergangenheit wird BMW im Jahr 2019 den neuen MINI E als Variante des aktuellen Dreitürers F56 auf den Markt bringen, im Jahr 2020 folgt der BMW X3 mit Elektroantrieb. 2021 soll der BMW iNext ein neues Kapitel in der Geschichte der Submarke BMW i aufschlagen und auch im Bereich autonomes Fahren Maßstäbe setzen.

Flankiert werden diese Elektro-Neuheiten von zahlreichen Plug-in-Hybriden wie dem BMW i8 Roadster oder iPerformance-Varianten der gewöhnlichen BMW-Modelle. Harald Kürger skizziert die geplanten Neuheiten wie folgt:

In unserer Branche wird derzeit viel angekündigt. Wir schaffen Fakten. Kein etablierter Wettbewerber hat so viele elektrifizierte Fahrzeuge auf der Straße wie wir. Aktuell bieten wir den Kunden neun elektrifizierte Modelle. Dank der wachsenden Begehrlichkeit und unseres breiten Angebots an elektrifizierten Antrieben bin ich überzeugt: Wir werden in diesem Jahr 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge ausliefern. Dazu erweitern wir unser Angebot auf alle Marken und Segmente. Wir starten bereits die zweite Welle der Elektrifizierung. Den BMW i8 Roadster im nächsten Jahr haben viele Kunden reserviert. Ich bin sicher: Auch der voll elektrische BMW X3 wird ab 2020 viele Kunden begeistern.

Bereits 2019 beginnt im britischen Werk Oxford die Produktion des ersten voll elektrischen MINI. Dort läuft der Großteil der MINI 3-Türer vom Band. MINI Kunden können dann zwischen drei Antriebsvarianten wählen: Verbrenner, Plug-In-Hybrid im Countryman und E-Antrieb im MINI Hatch.

In Deutschland ist Niederbayern mit den BMW Werken Dingolfing und Landshut unser Kompetenzzentrum für Elektromobilität. In Dingolfing werden wir den neuen Technologieträger iNEXT bauen. Auf der IAA werden wir eine Überraschung präsentieren. Wir stärken den Standort Deutschland in der wichtigen Zukunftstechnologie E-Mobilität. Unseren Kunden weltweit wollen wir flächendeckend emotionale und nachhaltige Mobilität bieten.

Dazu befähigen wir Schritt für Schritt unsere Standorte: Heute produzieren wir an zehn internationalen Standorten elektrifizierte Modelle. Künftig sollen fast all unsere Werke Verbrenner, Plug-In-Hybride und voll elektrische Modelle auf einem Band fertigen können. So sind wir extrem flexibel, je nachdem wie sich die Nachfrage entwickelt.

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