ADAC EcoTest: BMW-Diesel sehen bei Stickoxid-Test gut aus

Sonstiges | 29.09.2015 von 27

Diesel-Emissionen und Stickoxide sind seit Beginn des VW-Skandals in aller Munde und immer wieder ist zu hören, dass neben VW sicherlich auch andere Hersteller mit …

Diesel-Emissionen und Stickoxide sind seit Beginn des VW-Skandals in aller Munde und immer wieder ist zu hören, dass neben VW sicherlich auch andere Hersteller mit manipulierter Software arbeiten. Beweise für derartige Anschuldigungen gibt es bisher nicht, auch die Auto Bild musste nach ihren Vorwürfen an BMW zurückrudern.

Weitere Zahlen und Infos bringt nun der ADAC ins Spiel, denn im Rahmen des hauseigenen EcoTest-Zyklus hat der Automobilclub in den letzten Jahren bereits die Schadstoff-Emissionen zahlreicher Fahrzeuge gemessen. Der ADAC betont, dass alle getesteten Fahrzeuge die gesetzlichen Vorgaben erfüllt und keine Grenzwerte überschritten haben, auch wenn die untenstehende Tabelle zum Teil deutliche Abweichungen ausweist – diese wurden aber nicht unter den Bedingungen des maßgeblichen NEFZ ermittelt, sondern unter dem praxisnäheren WLTC:

ADAC-EcoTest-Diesel-Emissionen-02

Aus Münchner Sicht ist erfreulich, dass sich die große Mehrheit der getesteten BMW-Diesel im Bereich der besten Fahrzeuge befindet und die auf den NEFT ausgerichteten NOx-Grenzwerte auch unter den schärferen und nicht maßgeblichen Bedingungen des ADAC EcoTest vergleichsweise leicht überschreitet.

Unter den fünf besten getesteten Pkw befinden sich drei BMW und mit insgesamt acht Fahrzeugen ist die BMW Group auch unter den Top-20 überdurchschnittlich stark vertreten. Besonders gut schnitten die Modelle BMW X5 xDrive30d, BMW 320d Touring BluePerformance und BMW M550d BluePerformance ab – vor allem letzterer zeigt, dass auch starke Triebwerke sauber sein können. Auf den letzten 30 Plätzen findet sich kein einziger BMW-Diesel.

(Foto, Grafiken & Infos: ADAC)

27 responses to “ADAC EcoTest: BMW-Diesel sehen bei Stickoxid-Test gut aus”

  1. gkuhn says:

    Da freue ich mich ja, dass mein Sharan ganz rechts steht 🙂

  2. cisi says:

    Sind die VW Modelle in diesem Test nicht vertreten oder warum schneiden hier keine VW richtig schlecht ab…. Oder hat VW etwa für den WLTC auch schon optimeiert 😉

    • quickjohn says:

      Wie heißt der Spruch? Wer lesen kann ist deutlich im Vorteil!

      Es handelt sich ausschließlich um Euro6 Diesel (Pkw).

      • cisi says:

        so im Detail hatte ich den VW Skandal dann doch nicht verfolgt. Also waren nur Euro5 Motoren betroffen so wie du das sagst oder auf jedem Fall keine Euro6.
        danke für die Aufkärung.

  3. Lennard´s Fremdsprachen says:

    Beim Land Rover und Nissan X-Trail (beide ganz links in der Tabelle) sollte jedoch berücksichtigt werden, diese Vehikel kommen überwiegend in der Forstwirtschaft zum Einsatz.

    Die erhöhte Anhänge- und Zuglast erfordert einen höheren Abgasausstoß, als bei einem BMW 2er Cabrio, das zumeist von der verzogenen fdp-Zahnarzt Tochter, lediglich mit dem degenerierten Pfiffi auf dem Beifahrersitz, gefahren wird.

    Der Waldarbeiter (Forstwirt) fällt, entastet und vermisst unseren Baum. Forstwirte müssen gut ausgebildet sein, da das Baumfällen schwierig und zum Teil auch gefährlich ist. Um die vorhandene Verjüngung und die stehenbleibenden Bäume nicht zu beschädigen, müssen sie die Richtung exakt bestimmen, in die sie die Bäume fällen. Danach werden an unserem Stamm die Äste abgesägt und seine Länge und sein Durchmesser gemessen.

    Der Land Rover oder Nissan X-Trail zieht anschließend den Stamm mit einer Seilwinde aus dem Wald an den nächsten Forstwirtschaftsweg.

    Dieser enorme Kraftaufwand erlaubt einen höheren Abgaswert dieser Fahrzeuge, denn die Baumpflege kommt allen Bürgern zu Gute, nicht nur “Öko-Faschisten”.

    • Fagballs says:

      Das war der größte Quatsch, den ich heute gelesen habe, danke.

      • Lennard´s Fremdsprachen says:

        Ich bedanke mich auch für diese Frage, kommen Sie gut nach Hause.

        • Fagballs says:

          Also nur mal kurz:
          1.Beide genannten Wagen werden nicht in der Forstwirtschaft eingesetzt. Der Land Rover ist schlicht zu teuer als Arbeitstier, der Nissan ungeeignet. Wenn ein Fahrzeug aus Nissans Portfolio für solche Arbeiten gemacht und geeignet ist, dann der Navara.

          2. Es geht nicht um Abgas generell sondern um Stickoxid. Wie sonst hätte ein 730d so gut und ein Hyundai i20 so schlecht sein können? Natürlich stößt der BMW mehr CO2 aus, aber die Abgase werden trotzdem wesentlich besser gefiltert beim BMW, sodass weniger Schadstoffe an die Luft kommen.

          • mb81 says:

            Fagballs, “Lennard..” schreibt hier stets so unsinnige Romane – der hat nen Schlag in der Schüssel -> ignorieren!

          • Lennard´s Fremdsprachen says:

            Zunächst einmal bedanke ich mich auch für diese Frage Herr Dings.

            Unsere Beobachtungen sind deckungsgleich mit der gängigen Terminologie :

            Geländewagen wurden im 2.Weltkrieg als billiges, zugleich geländegängiges Fahrzeug für die Invasion an der Normandie unter dem Namen Willis-Jeep konzipiert.
            Die britische Firma Rover, deren Chefkonstrukteur einen Willis-Jeep als Hinterlassenschaft der US-Army fuhr und diesen zu schätzen wusste, brachte 1947 den ersten Land Rover in die Serie, um die kriegsgebeutelte Firma, mit diesem Geländewagen für die *****Land- und Forstwirtschaft*****, aus den roten Zahlen zu führen. Noch bis heute baut Rover Geländewagen mit dem Namen Land-Rover.

            Die meisten Geländewagen haben ihren Einsatz in Diensten des Militärs, der *****Forstwirtschaft***** und im Motorsport (Rally Dakar). Zu den bekanntesten Geländewagen gehören der Land-Rover, der Mercedes Benz GD, der auch bei der deutschen Bundeswehr seinen Dienst verrichtet sowie der US-amerikanische Hummer, bekannt aus den Irakfeldzügen des US-Militärs.

      • Pro_Four says:

        …heute? Den quatsch schreibt der bei fast jedem Artikel, nur Lesen braucht das keiner!

        • AB.Leser says:

          “……nur Lesen braucht das keiner…”

          Woher weißt du denn, dass er den “Quatsch” bei jedem Artikel schreibt ?

          Nun mal Butter bei den Fischen !

          Doch wieder heimlich gelesen ?

      • Han says:

        don’t feed the troll..

    • JohnVI says:

      Wüsste auch gerne mal, was Du eigentlich so rauchst…

      • Lennard´s Fremdsprachen says:

        Wer ist eigentlich John VI. ?

        Das renommierte Lexikon (Der Brockhaus) gibt unzweifelhaft Aufschluss hierüber:

        John VI. war der dritte Sohn von König Peter III. von Portugal und dessen Gemahlin Königin Maria I. Nach dem Tode seines Vaters 1786 verfiel seine Mutter zunehmend in eine irrationale Frömmigkeit und musste deshalb 1792 entmündigt werden. Seitdem führte Johann bereits als Prinzregent die Regierung des Landes.

    • tomtom_one says:

      Es geht ja nichts über sorgsam gepflegte Vorurteile.

    • AndreasED says:

      Weder kann ich mit einem Nissan mit 1.6L Diesel große Hänger ziehen noch irgendwo, mangels Rahmen, eine Seilwinde montieren. Der aktuelle X-Trail ist ein stinknormales und für die Forstwirtschaft ungeeignetes SUV.
      Ein Land Rover Defender taucht in der Liste dafür gar nicht erst auf, wie auch, ist ja auch nur mit Euro 5 erhältlich.

      • Lennard´s Fremdsprachen says:

        Bayern ist Waldland Nummer EINS mit 2,5 Mio. Hektar Wald, in dem pro Sekunde ein Kubikmeter Holz nach wächst.

        Ich wiederhole pro Sekunde ! – darauf gebe ich Ihnen kein Ehrenwort, schließlich will ich nicht in einer Badewanne in Genf enden.

        Das Fitnessprogramm für Bayerns Wälder greift: bereits rund 30.000 Hektar sind in klimatolerantere Mischwälder umgebaut.

        Erfolgreiche Bergwaldoffensive und Schutzwaldsanierung sichert zukunftsfähige Berg- und Schutzwälder, dazu sind Land Rover und Nissan X-Trail in der Land- und Forstwirtschaft nicht mehr wegzudenken.

        Und notwendige Seilwinde sind in jedem handelsüblichen Baumarkt erhältlich , wie nachrüstbar.
        Fragen Sie Ihren freundlichen Land Rover Partner vor Ort !

  4. JohnVI says:

    Naja, auf manipulierte Software hin hat der ADAC ja wohl nicht getestet, aber es ist natürlich schon mal schön, dass BMW hier gut abschneiden kann.
    Auf jeden Fall wissen wir jetzt auch, dass BMW auch unter dem Blech in Qualität investiert und nicht wie die Kollegen aus Ingolstadt dort Billigkomponenten verbaut… dort ist ja alles was zählt, dass die gefühlte Verarbeitung im Cockpit stimmt – vielleicht hätten sie dort doch lieber ein paar Euro gespart und woanders investiert.

    Über 2 Millionen Audis betroffen – das ist nicht witzig, aber immerhin bekommt der Slogan “Vorsprung durch Technik” im Kontext des ganzen Skandals eine ganz andere Bedeutung 😉

    • Pro_Four says:

      …meinst du Vorsprung durch Schummel?;p

      • timbo76 says:

        Den amerikanischen Audi-Slogan: “truth in engineering” finde ich aktuell viel besser. 😉

      • der_ardt says:

        warum? Die haben die Technik (Softwareoptimierung) optimal genutzt, um nicht teuer tatsächlich forschen zu müssen. Kann ja keiner ahnen, dass irgendwer das tatsächlich überprüft! 😉

      • Hanibal says:

        Schummeln? Das ist knallharter Betrug, der geahndet gehört.

        Apropos Abgaswerte nach Euro 6. Wenn ich die obige Tabelle richtig lese, überschreitet der Dienstwagen Audi A8 von “La Merkel” den Grenzwert um das 3 fache. Da es ein Panzerwagen ist, wird die Abweichung noch viel größer sein.
        Schaufahren für Umweltverschmutzung?

  5. superbadman says:

    …man sollte dem ADAC den gelben Bengel überreichen…
    links stehen die ausländischen Autofirmen – rechts die deutschen!

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