Wiesmann: Sportwagen-Manufaktur aus Dülmen stellt Insolvenz-Antrag

Sonstiges | 15.08.2013 von 24

Für die Freunde individueller Sportwagen war der 14. August 2013 kein guter Tag: Die in Dülmen ansässige und weltweit von vielen tausend Fans geschätzte Sportwagen-Manufaktur …

Für die Freunde individueller Sportwagen war der 14. August 2013 kein guter Tag: Die in Dülmen ansässige und weltweit von vielen tausend Fans geschätzte Sportwagen-Manufaktur Wiesmann hat offenbar Insolvenz angemeldet. Wie das Amtsgericht Münster unter dem Aktenzeichen 77 IN 53/13 nüchtern mitteilt, wurde ein Rechtsanwalt aus Verl zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt.

Wie es nun mit dem Unternehmen der Brüder Martin und Friedhelm Wiesmann weitergeht, ist derzeit noch völlig unklar. Eine offizielle Stellungnahme aus Dülmen gibt es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht, die Insolvenz-Anmeldung wurde aber nicht dementiert.

Wiesmann-Roadster-MF4-02

Sobald es weitere Details oder eine offizielle Bestätigung der Wiesmann-Insolvenz gibt, werden wir natürlich darüber berichten. Bis dahin sollte die Nachricht trotz der eindeutigen Mitteilung des Amtsgerichts mit Vorsicht genossen werden.

24 responses to “Wiesmann: Sportwagen-Manufaktur aus Dülmen stellt Insolvenz-Antrag”

  1. MFetischist says:

    Ein schlechter Tag für die automobile Ingenieurskunst aus Deutschland.

  2. Robert says:

    Traurig…

  3. JohnVI says:

    Das wäre wirklich bitter 🙁 Es gab ja aber in den letzten Monaten immer mal wieder Berichte, dass es dem Unternehmen nicht gut geht. Schade, ich dachte sie könnten es schaffen, nachdem es so lange ganz gut für Wiesmann lief… vielleicht finden sie ja eine Lösung um das Unternehmen weiterzuführen. Noch darf man hoffen…

  4. Marimbero says:

    Que tristeza, yo quería pedir uno el año entrante…!
    Sehr traurig, ich wollte nächstes Jahr einen bestellen…!

  5. […] – Das Amtsgericht Münster hat am 14. August 2013 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen den Sportwagenbauer Wiesmann bekanntgegeben. In einer öffentlichen Bekanntmachung wurde ein […]

  6. Pro_Four says:

    …mal wieder so ein kleines tolles Unternehmen was Insolvenz anmeldet, traurig!!

    BMW könnte doch die Sportwagenmanufakur in sein Portfolio übernehmen, dann wäre doch allen geholfen!!

  7. Thomas says:

    Keine Sorge, es wird sich schon ein reicher chinesischer, malaysischer, oder indischer Investor finden. Wir verkaufen doch sehr gern unser deutsches Know-How 🙁

    • MFetischist says:

      In dem Fall wäre es mir sogar lieber, als würde der Laden komplett krachen gehen.

      • Thomas says:

        Das sie den Laden einstampfen, kann ich mir schlecht vorstellen, dafür ist der Name zu wertvoll.
        Nur wenn jemand mit dem Geldbündel wedelt, dann sieht man oft nur das Bündel und nicht den der wedelt …

    • lar says:

      Welches Knowhow? Ist alles normale BMW-Technik mit Ausnahme der Karosserie und die ist auch nichts besonderes. Der Name Wiesmann ist überhaupt nicht wertvoll. Um die Autos ist es trotzdem schade.

      • Thomas says:

        Jop, normale BMW-Technik, mit Karosserie, mache ich eben mal im Keller fertig -.-
        Der Name Wiesmann ist Weltbekannt, fast jeder der etwas mit Fahrzeugen anzufangen weiß, kennt Wiesmann.

        Deutschland entledigt sich in letzter Zeit allgemein sehr viel Know-How.
        Wir waren z.B. mit führend in der OLED Entwicklung.
        Samsung hat mit dem Geldbündel gewedelt und schon sind wir nicht mehr führend …

        • lar says:

          Das mag ja sein, aber im Falle Wiesmanns ist das nicht gegeben. Um das deutsche KnowHow mache ich mir keine Sorgen. du tust ja so als würde das erst seit ein paar Jahren geschehen. Vom Anfang des Wirtschaftswunders hat es permanent einen KnowHowExport (einen Import natürlich auch) gegeben. Es hat uns nicht geschadet. Wiesmann hat kein KnowHow über das es lohnt zu reden, sie nehmen einfach BMW-Technik, die ja nun jeder kaufen kann und bauen eine Karosserie aus Gitterrohrrahmen (seit wieviel Jahrzehnten gibt es das nun, Maserati Birdcage), oder aber ein Alu-Monoquoc. Das sind technisch alles uralte Hüte. Lockt keinem hinterm Ofen vor. Kann höchstens sein dass sich irgendein Milliardär aus China den Wunschtraum erfüllt eine eigenen Sportwagenmarke zu besitzen. Dem Wirtschaftsstandort Deutschland wird das nicht schaden.
          Der Name Wiesmann ist weltweit einer kleinen Gemeinde von Autoliebhabern bekannt. Der Name ist nichts wert, d. h. einen geringen Betrag. Kannst du vergessen. Nehmen wir Alpina. Da sieht es schon anders aus…

          • moehre says:

            Wiesmann ist in der Tat nicht DER Know-How Träger. Sie haben eine Philosophie, nach der sie die Autos konzipieren. Dabei wird nichts “neues” genutzt, sondern einfach bewährtes kompromisslos umgesetzt. “Weltbekannt” und “jeder der etwas mit Fahrzeugen anfangen kann”. Das schließt sich ja schon aus. Wiesmann ist jedem Kenner bekannt, ansonsten hält sich das doch schon stark in Grenzen.

  8. Inline 6 says:

    Schnell noch einen kaufen, Wertzuwachs garantiert….

  9. Marcel says:

    Schade, Wiesmann ist/war das, was BMW schon seit 10 Jahren nicht mehr sein will/ sein kann.

    • Vielfahrer99 says:

      Du bringst es auf den Punkt. Wiesmann ist pleite und BMW steht so glänzend da wie noch nie. Bringt einen Umsatzrekord nach dem anderen und verweist alle “Premium”-Wettbewerber auf die Plätze.

  10. […] als erste berichtet haben, stellte die Sportwagen-Manufaktur aus Dülmen im August 2013 einen Insolvenz-Antrag und kämpft seitdem ums Überleben. Nach diversen vereinzelten Hoffnungsschimmern und möglichen […]

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