Lavazza GTX & GTX-R: BMW V12-Triebwerke in exklusivem Umfeld

Sonstiges | 28.10.2010 von 5

Mit einem Design, das sich unübersehbar an Ferrari Enzo und Pagani Zonda orientiert und der Leistung diverser V12-Triebwerke von BMW kämpft die italienische Firma Simbol …

Mit einem Design, das sich unübersehbar an Ferrari Enzo und Pagani Zonda orientiert und der Leistung diverser V12-Triebwerke von BMW kämpft die italienische Firma Simbol Design um Kundschaft. Die Modelle Lavazza GTX und der noch stärkere GTX-R tragen ihren V12 hinter den Sitzen und bieten somit eine Mittelmotorsportler-typische leicht hecklastige Gewichtsverteilung. Die Kraft wird selbstverständlich ausschließlich an die Hinterräder geleitet und dürfte den dortigen Reifen gelegentlich Sorgen bereiten – allerdings haben die Michelin Pilot Sport ZP im Format 345/30 R19 auch reichlich Traktion.

Die ist auch nötig, denn bei einem Fahrzeuggewicht von 1.080 Kilogramm im Fall des GTX-R sind bis zu 620 PS für den Vortrieb verantwortlich. Neben der 620 PS-Variante, die von einem V12 mit 5,6 Litern Hubraum und zwei Turboladern angetrieben wird, gibt es noch eine Variante mit V12-Saugmotor, 5,4 Litern Hubraum und 489 PS. Zur Höchstgeschwindigkeit beim Topmodell macht Simbol Design derzeit noch keine Angaben, aber sie dürfte deutlich über der 300er-Marke liegen.

Lavazza-GTX-R-BMW-V12-03

Diese wird nämlich schon vom schwächeren Lavazza GTX mit “nur” 400 PS deutlich überboten. Hier geben die Italiener 325 km/h als Vmax an. Für den Antrieb sorgt hier ein V12 mit 5,3 Litern Hubraum, die Kraftübertragung erfolgt über ein Fünfganggetriebe, das sich am Lenkrad schalten lässt. Im Fall des GTX-R kommt eine ähnliche Lösung zum Einsatz, allerdings mit sechs Schaltstufen.

Großen Wert legen die Italiener aber auch auf die Aerodynamik, denn die Fahrzeuge sollen spürbaren Abtrieb generieren und die Fahrzeuge regelrecht an die Straße saugen. Einige aerodynamische Komponenten sind zudem einstellbar und können somit an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.

Unklar ist, wer für die Bearbeitung der V12-Grundmotoren von BMW verantwortlich ist, denn zum Erreichen der angegebenen Leistungswerte sind tiefgreifende Änderungen unerlässlich. Mehr Infos zu den Fahrzeugen sowie weitere Bilder findet ihr direkt bei SimbolDesign.com.

(Bilder & Infos: SimbolDesign.com)

  • Marco83

    Nicht schlecht, das Design erinnert schon sehr an den Enzo… 🙂

  • AMS

    gefällt mir gar nicht. Sieht einfach wie ein schlecht nachgemachter Zonda aus!

  • Ich werde nie begreifen, wie Unternehmer so viel Geld für die Entwicklung eines Sportwagens ausgeben und dann ausgerechnet am Design sparen. Einem Bereich, in dem man im Vergleich zur Konstruktion, mit relativ geringen Kosten, soviel für den späteren Erfolg tun kann. Mit einer schlechten Enzo Kopie wird das sehr schwierig werden, denn in der vermutlich angestrebten Preisklasse gibt es viele Exoten mit tollen Fahrleistungen.

    • Duron

      Kann Dir nur zustimmen!

  • Chris35i

    Von den Werten toll, doch das Design ist zu sehr vom Enzo und Zonda abgekupfert. Außerdem sehe ich noch etwas Saleen im Heck. 😀

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