Wie tiefgreifend die Veränderungen des BMW 7er Facelift 2026 sind, sieht man am besten im direkten Vergleich mit dem Pre-Facelift-Modell. Unser Bild-Vergleich zeigt sowohl den ursprünglichen G70 als auch das Facelift (G70 LCI) mit M Sport-Paket und macht deutlich sichtbar, wie stark sich das Design verändert hat: Die Nieren sind offenbar kleiner als bisher, außerdem erhalten sie einen neuen Look durch horizontale statt vertikaler Streben. Die Split-Headlights sind im oberen Bereich noch klarer gezeichnet, während die eigentlichen Haupt-Scheinwerfer darunter in die seitlichen Lufteinlässe der Schürze integriert werden und so noch stärker in den Hintergrund rücken. Dass die M Sport-Schürze passend dazu auf geometrischere Formen setzt, rundet das modernere Bild gemeinsam mit der stärker konturierten Motorhaube ab.

Auch am Heck präsentiert sich das BMW 7er Facelift grundlegend überarbeitet, vor allem die neuen Rückleuchten fallen sofort ins Auge. Sie sind deutlich breiter als bisher, bilden gemeinsam fast ein durchgehendes Leuchtenband und sind nur in der Mitte durch das Valley rund um das BMW-Logo unterbrochen. Statt einem dickeren Lichtband gibt es nun zwei filigraner ausgeführte Linien, die am äußeren Rand dezent die BMW-typische L-Form aufgreifen. Passend dazu wurde auch das Schürzen-Design weiterentwickelt, genau wie an der Front dominieren nun auch im Bereich des Diffusors geometrische, beinahe rechteckige Formen.

Vollkommen neu zeigt sich auch der Innenraum der Luxuslimousine, hier bleibt praktisch kein Stein auf dem anderen: Das BMW 7er Facelift adaptiert neben der Formensprache auch die Technik der Neuen Klasse, erhält iDrive X samt Panoramic Vision Display am Fuß der Frontscheibe und 17,9 Zoll großem Infotainment-Display. An den bisherigen Look mit Curved-Display und klassischer Fahrerinformation hinter dem Lenkrad erinnert hier nichts mehr – und mit dem Beifahrer-Display im 14-Zoll-Format gibt es noch eine weitere Neuerung, die das Cockpit auch in Sachen Alltagsnutzen deutlich verändert.