Die Weltpremiere des BMW i3 (NA0) ist nicht nur für die Fans von Elektroautos hochgradig spannend, sie ist auch eine sehr konkrete Vorschau auf den kommenden BMW 3er (G50) mit konventionellem Antrieb. In unserem Bild-Vergleich stellen wir die Neue Klasse und den noch aktuellen 3er (G20 LCI II) direkt gegenüber und machen sichtbar, wie stark sich die Mittelklasse aus München beim Wechsel von der siebten auf die achte Generation ändern wird.
Wie schon bei den letzten Generationswechseln wird die BMW 3er-Reihe auch im Jahr 2026 wieder etwas größer: Radstand und Länge wachsen um jeweils rund 5 Zentimeter, insgesamt erstreckt sich der BMW i3 damit bei knapp 2,90 Meter Radstand auf 4,76 Meter. Die Höhe von 1,48 Meter übertrifft den bisherigen 3er um vier Zentimeter, auch die Breite legt um knapp vier Zentimeter zu.

Nur noch zweidimensional ausgeführt ist die Niere an der Front, denn beim i3 gibt es keinen technischen Hintergrund für das zentrale Designelement mehr – statt einem Lufteinlass mit Streben ist die Niere nur noch eine Licht-Inszenierung auf einer komplett geschlossenen Fläche. Auch die Heckpartie wird von einem breiten Leuchtenband geprägt, das sich beinahe durchgehend von links nach rechts erstreckt.
Erheblich weiterentwickelt zeigt sich auch der Innenraum, der über wesentlich weniger physische Knöpfe verfügt und auch auf den bewährten iDrive-Controller verzichtet. Stattdessen gibt es ein zum Fahrer geneigtes Infotainment-Display mit fast 18 Zoll Diagonale sowie das Panoramic Vision-Display am Fuß der Frontscheibe.
Der direkte Nachfolger des aktuellen BMW 3er (G20 LCI) wird zwar erst in einigen Wochen präsentiert und sich in manchen Details vom NA0 unterscheiden, als Vorgeschmack auf die Wirkung des kommenden BMW 3er (G50) mit konventionellem Antrieb ist der Elektro-3er aber definitiv gut geeignet.
























