Der wertmäßig größte Auto-Exporteur der USA kam auch im Jahr 2025 aus Bayern: Kein anderer Autobauer exportierte höhere Werte aus den USA als BMW, denn die fast 200.000 im Werk Spartanburg für den Export gebauten Fahrzeuge kommen zusammen auf einen Exportwert von 9 Milliarden US-Dollar. Die Zahlen unterstreichen die Bedeutung der nordamerikanischen Produktion der BMW Group, was bei einem etwas langfristigeren Blick noch deutlicher wird: Allein seit 2014 wurden fast 3 Millionen BMW X-Modelle aus South Caroline in alle Welt exportiert, ihr Wert summiert sich auf imposante 113 Milliarden US-Dollar.

Die Hauptrolle für den internationalen Export spielt die Schifffahrt, auch Fahrzeuge für den deutschen Markt werden mit riesigen Frachtschiffen über die Weltmeere transportiert. Der größte Teil läuft dabei über den Hafen von Charleston in South Carolina, andere Häfen an der amerikanischen Ostküste werden aber ebenfalls genutzt. Nur eine Nebenrolle spielen Exporte auf der Schiene, wie sie beispielsweise für Transporte nach Kanada genutzt werden: Mit der Bahn wurden 2025 kaum mehr als 14.000 Fahrzeuge exportiert, während rund 185.000 Einheiten auf dem Schiff gelandet sind. "

Insgesamt wurden im BMW Werk Spartanburg 2025 exakt 412.799 Fahrzeuge gebaut, rund 213.000 davon sind direkt auf dem US-Markt geblieben. An einem regulären Arbeitstag fertigen die über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Werks mehr als 1.500 Fahrzeuge, wobei der Fokus seit langer Zeit auf den großen X-Modellen liegt: Das in Spartanburg produzierte Portfolio reicht von X3 und X4 über X5, X6, X7 bis hin zum Power-Hybrid BMW XM.

Auch weil die großen X-Modelle – mit Ausnahme der in China gebauten Langversionen von X3 und X5, dem X3 im südafrikanischen Rosslyn sowie kleineren Stückzahlen in CKD-Werken – im Wesentlichen in Spartanburg gebaut werden, betont BMW regelmäßig die Bedeutung des freien Handels: Unvorhersehbare Schwankungen in der amerikanischen und weltweiten Zollpolitik erschweren die Planungen für alle Beteiligten erheblich.

Milan Nedeljković (Vorstandsmitglied der BMW AG für Produktion): “Freier Handel und offene Märkte ermöglichen Wachstum und Wohlstand. Davon profitieren unsere Werke und vor allem die starken Zulieferernetzwerke in der jeweiligen Region.”

Robert Engelhorn (Präsident und CEO von BMW Manufacturing in Spartanburg): “Das Werk Spartanburg ist stolz darauf, der wertmäßig größte Automobil-Exporteur in den Vereinigten Staaten zu sein – eine Auszeichnung, die unser Engagement sowohl für den Bundesstaat South Carolina als auch für die wirtschaftliche Stärke des Landes unterstreicht. Unsere Exporte spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung einer günstigen Handelsbilanz, die für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum unerlässlich ist.”