Drag-Race: BMW X7 M50i trifft neuen Mercedes-AMG G 63

BMW X7 | 9.10.2020 von 0

Wenn zwei große SUV nebeneinander beschleunigen sollen und eines von beiden hat volle 55 PS mehr, klingt es eigentlich nach einer klaren Sache: Der aktuelle …

Wenn zwei große SUV nebeneinander beschleunigen sollen und eines von beiden hat volle 55 PS mehr, klingt es eigentlich nach einer klaren Sache: Der aktuelle Mercedes-AMG G 63 trifft auf den BMW X7 M50i. Auch wenn beide Fahrzeuge nicht direkt miteinander vergleichbar sind und jeweils charakteristische Eigenschaften besitzen, sprechen sie letztlich doch eine relativ ähnliche Zielgruppe an: Kunden auf der Suche nach einem luxuriösen Power-SUV, dessen Design ein echtes Statement setzt. Wer dabei größeren Wert auf Offroad-Fähigkeiten legt, landet vermutlich eher bei der AMG-Version des G-Modells. Liegt der Schwerpunkt eher auf dem Platzangebot und der Möglichkeit einer Nutzung als Siebensitzer, führt kein Weg am M Performance-X7 vorbei.

Beide Fahrzeuge eint ein extrem souveräner Antrieb, bei dem ein V8-Biturbo die Hauptrolle spielt. Im Mercedes-AMG G 63 stehen dem Fahrer 585 PS und ein maximales Drehmoment von überragenden 850 Newtonmeter zur Verfügung, der BMW X7 M50i ist mit 530 PS und maximal 750 Newtonmeter Drehmoment zumindest auf dem Papier klar unterlegen. Kein Wunder, dass manche Kunden immer wieder nach einem waschechten BMW X7 M mit 600 oder sogar 625 PS fragen – obwohl die Performance des X7 M50i objektiv so gut wie keinen Wunsch unerfüllt lässt.

Beim Blick auf die Werksangaben zum Sprint-Potenzial hat der Mercedes-AMG G 63 die Trümpfe erwartungsgemäß auf seiner Seite: Der 55 PS stärkere Schwabe beschleunigt in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist damit zwei Zehntel schneller als der BMW X7 M50i. Lediglich bei der Höchstgeschwindigkeit fordert die Geländegängigkeit der G-Klasse ihren Tribut, denn selbst mit dem optionalen AMG Driver’s Package sind nicht mehr als 240 km/h erlaubt. Der X7 M50i wird im Gegensatz dazu serienmäßig erst bei 250 km/h eingebremst, aber diese Zahlen spielen ohnehin nur für deutsche Kunden eine relevante Rolle.

Doch auch wenn auf dem Papier alles für den Mercedes spricht, muss der G 63 in der Praxis noch lange nicht überlegen sein. Genau das zeigt das folgende Video von Track Day, wo man sich für drei Sprints mit rollendem Start entschieden hat:

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(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

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