Lightweight BMW M2: Tuning-Competition knackt den M2 CS

BMW M2 | 6.05.2020 von 0

Wenn es um gute Rundenzeiten geht, gehört Lightweight Performance seit Jahren zu den ersten Adressen für BMW-Fahrer. Eines von mehreren aktuellen Beispielen dafür ist der …

Wenn es um gute Rundenzeiten geht, gehört Lightweight Performance seit Jahren zu den ersten Adressen für BMW-Fahrer. Eines von mehreren aktuellen Beispielen dafür ist der BMW M2 Competition, der sich kürzlich dem Tracktest der Auto Bild sportscars gestellt hat und seine Fähigkeiten dabei auf dem Sachsenring demonstrieren konnte. Ganz abgesehen von den sportlichen Qualitäten hat der Kompaktsportler aber auch optisch viel zu bieten, woran neben der Lackierung in Sunset Orange auch die unübersehbaren Aerodynamik-Maßnahmen großen Anteil haben.

Frontspoiler, Diffusor und Heckflügel bestehen ebenso aus Carbon wie das Dach und nützen nicht nur Optik und Aerodynamik, sie sind auch Bestandteil des bei Lightweight schon dem Namen nach notwendigen Leichtbau-Konzepts. Allein das Carbon-Dach spart 6,5 Kilogramm an der höchsten Stelle des Fahrzeugs, weitere Einsparungen bringen die Abgasanlage (-7 kg) und die 19-Zoll-Schmiederäder. Letztere bringen ohne Reifen nur 9,2 Kilogramm auf die Waage und sind damit knapp drei Kilogramm leichter als die Serienfelge. Auf radikale Maßnahmen wie ein Entfernen der Rückbank oder andere Komfort-Einschränkungen wurde beim gezeigten BMW M2 Competition bewusst verzichtet, es gibt also durchaus noch Spielraum für weitere Leichtbau-Maßnahmen.

Gut für die Rundenzeit ist natürlich auch die Leistungssteigerung, die den BMW M2 Competition von 410 auf 494 PS bringt. Das maximale Drehmoment klettert im gleichen Atemzug von 550 auf 653 Newtonmeter. Dank der mit fast 500 PS erheblich größeren Kraftreserven macht auch die Höchstgeschwindigkeit einen Sprung: Lightweight verspricht 303 km/h Vmax und lässt damit endgültig alle für die Kompaktklasse gültigen Regeln hinter sich.

Komplettiert wird der in Summe rund 20.000 Euro teure Tuning-Umbau mit einem Bilstein Clubsport Gewindefahrwerk, das die Umsetzung der Maßnahmen in eine beeindruckende Rundenzeit ermöglicht: Für den Sachsenring benötigt der Lightweight-M2 lediglich 1:31,16 Minuten, womit er das werksseitige Topmodell BMW M2 CS klar in den Schatten stellt – der heißeste M2 aus Garching benötigt für die gleiche Übung mit 1:34,97 Minuten fast vier Sekunden länger!

Wozu der Lightweight BMW M2 Competition in der Lage ist, sieht man am Besten auf der Rennstrecke: Das Onboard-Video vom Tracktest der Auto Bild sportscars auf dem Sachsenring zeigt deutlich, wie rasant sich der überarbeitete Kompaktsportler bewegen lässt:

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(Fotos & Infos: Lightweight Performance)

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