Autonomes Fahren: Pegasus-Projekt endet nach 42 Monaten

Sonstiges | 16.05.2019 von 1

Im Rahmen des Förderprojekts Pegasus haben zahlreiche Autobauer in den letzten 3,5 Jahren an einheitlichen Standards für das autonome Fahren gearbeitet. Im Juni wird das …

Im Rahmen des Förderprojekts Pegasus haben zahlreiche Autobauer in den letzten 3,5 Jahren an einheitlichen Standards für das autonome Fahren gearbeitet. Im Juni wird das offiziell “Projekt zur Etablierung von generell akzeptierten Gütekriterien, Werkzeugen und Methoden sowie Szenarien und Situationen zur Freigabe hochautomatisierter Fahrfunktionen” genannte Großprojekt planmäßig beendet.

Seit Januar 2016 erarbeiteten die 17 Beteiligten unter anderem eine Definition für das Vorgehen bei Tests und Erprobungen automatisierter Fahrzeugsysteme sowie diverse Standards, die die Entwicklung und Integration entsprechender Systeme absichern sollen. Dabei ging es auch um die Frage, wie ein Hersteller die Sicherheit seiner Systeme zum automatisierten Fahren nachweisen kann. Bei der Abschluss-Veranstaltung in Ehra-Lessin war die BMW Group mit einem BMW 8er Coupé vor Ort, schließlich zeigt auch das neue Luxus-Coupé den aktuellsten Stand der Entwicklung.

Reiner Friedrich (Product Owner für Automatisiertes Fahren bei der BMW Group): “Durch die Mitarbeit am industrieübergreifenden Förderprojekt PEGASUS konnten wir gemeinsam einen Schritt in Richtung durchgängiger und herstellerübergreifender Absicherungswerkzeuge für hochautomatisierter Fahrzeuge gehen. Das hilft uns auf dem Weg zur Schaffung von Standards und damit zu unserem nächsten großen Ziel. Im Jahr 2021 werden wir im BMW iNEXT das hochautomatisierte Fahren auf Autobahnen in Serie bringen.”

Prof. Karsten Lemmer (DLR-Vorstand für Verkehr und Energie und einer der beiden PEGASUS-Koordinatoren): “Die gewonnen Erkenntnisse haben wir dabei schon während der Projektlaufzeit national sowie international mit Experten diskutiert, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse auch in der Praxis tragfähig sind.”

Prof. Thomas Form (Leiter Fahrzeugtechnologie und Mobilitätserlebnis bei der Volkswagen AG und ebenfalls Projektkoordinator): “Mit der Entwicklung von Anforderungen, Prozessen, Metriken und Werkzeugen, die in einer durchgängigen Gesamtmethode zur Freigabe der Fahrfunktion ineinander greifen, liefert PEGASUS einen wichtigen Beitrag für die spätere Zulassung automatisierter Fahrzeuge.”

Am Projekt Pegasus, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde, sind neben der BMW Group auch die folgenden Unternehmen beteiligt: Audi AG, ADC Automotive Distance Control Systems GmbH, Continental Teves AG & Co. oHG, Daimler AG, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., fka GmbH, iMAR Navigation GmbH, IPG Automotive GmbH, Opel Automobile GmbH, QTronic GmbH, Robert Bosch GmbH, Technische Universität Darmstadt- FZD, TraceTronic GmbH, TÜV SÜD Auto Service GmbH, VIRES Simulationstechnologie GmbH und Volkswagen AG.

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