Seit fünf Jahren: BMW Group ist größter Auto-Exporteur der USA

Sonstiges | 14.03.2019 von 0

Das Herz der BMW Group schlägt zweifellos in Bayern, aber auch für die USA spielen die Autos mit dem weiß-blauen Logo eine wichtige Rolle. Und …

Das Herz der BMW Group schlägt zweifellos in Bayern, aber auch für die USA spielen die Autos mit dem weiß-blauen Logo eine wichtige Rolle. Und in Zeiten, in denen sich deutsche Autobauer immer wieder der Kritik von US-Präsident Donald Trump ausgesetzt sehen, will BMW die eigene Rolle offenbar stärker betonen als in der Vergangenheit. Wie sonst ist es zu erklären, dass BMW USA eine Pressemitteilung zur Verdeutlichung des Status quo herausgibt?

Der Inhalt ist für interessierte Leser zwar keine Überraschung, weniger gut informierte Beobachter könnten aber durchaus große Augen bekommen: Gemessen am Wert der Fahrzeuge ist weder General Motors noch Ford oder irgendeine andere amerikanische Marke größter Auto-Exporteur der USA, sondern tatsächlich die BMW Group. 2018 stellt dabei keine Ausnahme dar, denn die Bayern stehen seit nunmehr fünf Jahren ununterbrochen an der Spitze des Export-Rankings.

Verantwortlich dafür ist das BMW Werk Spartanburg in South Carolina. Hier entstehen täglich mehr als 1.000 Fahrzeuge, von denen fast zwei Drittel in alle Welt exportiert werden. Allein im vergangenen Jahr wurden 234.689 in Spartanburg gebaute X-Modelle exportiert. Rund 81 Prozent dieser Fahrzeuge verließen die USA über den Hafen von Charleston, über den damit BMW-Neuwagen im Wert von 8,4 Milliarden Dollar exportiert wurden. Der Rest des Exports verließ die USA über die Häfen von Savannah, Brunswick, Jacksonville, Everglades und Miami.

Knudt Flor (Präsident und CEO BMW Manufacturing): “Trotz der Modellwechsel im vergangenen Jahr und der anhaltenden Unsicherheit in Bezug auf Handel und Zölle trägt das Werk Spartanburg positiv zur US-Handelsbilanz bei. Dieses Ergebnis bestätigt das anhaltende Engagement von BMW in den USA. Mit weiteren Modellen wie dem ersten BMW X7, dem BMW X3 M und X4 M und den kürzlich angekündigten Plug-In-Hybriden von BMW X3 und X5 erwarten wir 2019 eine weitere Steigerung in Produktion und Export.”

Bobby Hitt (Handelsminister von South Carolina): “Die bemerkenswerte Partnerschaft zwischen BMW und South Carolina gedeiht nach wie vor. Dies zeigt sich auch daran, dass unser Bundesstaat nach wie vor die meisten komplett montierten Fahrzeuge aller US-Bundesstaaten exportiert. Ich gratuliere BMW und seinen Mitarbeitern zu einem weiteren starken Jahr. Zusammen zeigen wir der Welt, dass South Carolina wirklich ‘Just right’ ist.”

Jim Newsome (Präsident und CEO der South Carolina Ports Authority): “BMW ist ein bedeutender Hafenbenutzer, dessen Arbeit für den Hafen und den Bundesstaat South Carolina von großem Wert sind. Als Nutzer des Inland-Hafens Greer und des Hafens von Charleston war die weitere Expansion von BMW ein Treiber unseres starken Import- und Exportvolumens. Wir sind stolz darauf, dem führenden Autoexporteur des Landes zu dienen und freuen uns darauf, sein zukünftiges Wachstum zu unterstützen.”

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