Hildegard Wortmann: BMW-Managerin auf dem Weg zu Audi

News | 31.12.2018 von 13

Mit Hildegard Wortmann verliert BMW allem Anschein nach eine weitere Top-Managerin an den Volkswagen-Konzern. Wie die Welt berichtet, verlässt die aktuelle Leiterin der Region Asien-Pazifik …

Mit Hildegard Wortmann verliert BMW allem Anschein nach eine weitere Top-Managerin an den Volkswagen-Konzern. Wie die Welt berichtet, verlässt die aktuelle Leiterin der Region Asien-Pazifik die BMW Group bereits zum Jahresende und hat somit schon heute ihren letzten Arbeitstag für das Unternehmen. Nach Informationen der Welt wird Wortmann zu Audi wechseln und hat dort gute Chancen auf eine Position im Vorstand.

Aus Sicht der BMW Group ist Wortmann eine weitere hochrangige Managerin, die vom Volkswagen-Konzern abgeworben wird. In den letzten Jahren wechselten erst der damalige BMW-Entwicklungsvorstand und heutige VW-Chef Herbert Diess und dann der damalige BMW Einkaufsvorstand Markus Duesmann nach Wolfsburg.

Im Fall Duesmann beharrt BMW allerdings auf einer Sperrfrist, die ihm die Tätigkeit für einen direkten Konkurrenten momentan unmöglich macht. Der Wechsel, der Duesmann mutmaßlich zum neuen Audi-Chef machen sollte, hat sich daher zu einer monatelangen Hängepartie mit weiterhin ungewissem Ausgang entwickelt.

Ob ein ähnliches Vorgehen auch bei Hildegard Wortmann geplant ist und wann sie ihre neue Tätigkeit tatsächlich in Angriff nehmen kann, bleibt abzuwarten. Nach Informationen der Welt gilt ihre Sperrfrist aber ohnehin nur für sechs Monate, weshalb sie spätestens am 1. Juli 2019 für Audi starten könnte.

Wortmann hat seit 1998 für BMW gearbeitet und war seit Anfang des Jahres vor allem von Singapur aus für das Unternehmen tätig. Vor ihrer aktuellen Position war sie unter anderem Leiterin der Marke BMW, Leiterin des Produktmanagements Automobile und Aftersales sowie verantwortlich für den Relaunch der Marke MINI.

13 responses to “Hildegard Wortmann: BMW-Managerin auf dem Weg zu Audi”

  1. Michael Herrmann says:

    Kein Verlust.

  2. Ferro says:

    Ohne nähere Infos zu den Entscheidungen bei denen sie ihre Finger im Spiel hatte, fällt es als Außenstehender ziemlich schwer diese Nachricht einzuordnen.

    • Fantanyl says:

      BBMW verliert eine Schlüsselfigur auf einem wichtigen Zukunftsmarkt. Und wieder an VW. So besser? Hättest Du das Selbe bei DD geschrieben? Oder als halb M zu Kia und Hyundai ging?

      • Pro_Four says:

        ..in welcher Hinsicht denn Schlüsselfigur? Heut entscheiden nicht einzelne sondern mehrere Personen.

        Halb M? Deswegen ist ///M ja in der Querbeschleunigung oder auch mittlerweile Längsdynamik immer noch Benchmark.

        • Fantanyl says:

          Gegenüber Kia? OK, aber gib denen noch 5 Jahre bzw. einen 3l-6zyl…

          Habe ich den Artikel nicht kapiert, oder übersteigt es hier manchen Horizont, dass Frauen Entscheidungen treffen?!

  3. Mini-Fan says:

    Tja, BMW ist nicht nur eine gute Autoschmiede – sondern offenbar auch eine sehr beliebte Manager-Schmiede.
    Wer bei BMW “gelernt” hat, ist bei der Konkurrenz sehr gefragt.

    Das wird auch an den Produkten von BMW liegen. Vor allem aber an einem erhofften Know-how-Transfer.

    Im Falle Klaus Fröhlich zumindest haben sich die seinerzeit in der Presse herumgeisternden Abwanderungsgedanken aber anscheinend nicht bewahrheitet.

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