BMW i Interview: “Hat BMW die Elektromobilität verschlafen?”

BMW i | 29.12.2018 von 19

Zum Abschluss des Jahres 2018 blickt Stefan Juraschek, Leiter Entwicklung Electric Powertrain bei BMW, in einem offiziellen Interview auf die letzten Monate zurück. Gleichzeitig werden …

Zum Abschluss des Jahres 2018 blickt Stefan Juraschek, Leiter Entwicklung Electric Powertrain bei BMW, in einem offiziellen Interview auf die letzten Monate zurück. Gleichzeitig werden im Gespräch viele Aspekte angesprochen, die sich erst in den kommenden Monaten auf die elektrifizierten Antriebe der BMW Group auswirken werden.

Juraschek geht dabei auch ausführlich auf die Strategie der BMW Group bezüglich Akku-Entwicklung und -Herstellung ein. Er erklärt, wieso BMW für die Batterien seiner Elektroautos und Plug-in-Hybride keine eigene Zell-Produktion anstrebt, aber die technologische Kompetenz dennoch für essenziell hält. Außerdem erläutert Juraschek, warum BMW auf eigene Elektromotoren setzt und nicht einfach Antriebe von Zulieferern bezieht.

Herr Juraschek, hat BMW die Elektromobilität verschlafen?
Juraschek: Nein, definitiv nicht. Mit BMW i war die BMW Group in einer Pionier-Rolle. Heute sind wir der Premium-Hersteller mit dem breitesten Angebot an batterie-elektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden. Folgende elektrifizierte Fahrzeuge bieten wir derzeit an: BMW i3 (dritte Weiterentwicklung mit 120 Ah) , BMW i3 S, BMW i8 Coupé, BMW i8 Roadster, BMW 740e, BMW 740Le, BMW 530e, BMW 225xe ActiveTourer, MINI Cooper S E Countryman ALL4 und in China den BMW X1 xDrive25Le; darüber hinaus haben wir für 2019 wegen Generationen-Wechseln die neuen Plug-in-Hybridvarianten der 3er Limousine und des BMW X5 angekündigt. Bis 2025 soll die Zahl auf mindestens dreizehn Plug-in-Hybrid Modelle steigen. Zusammen mit dem breiter werdenden Angebot an rein elektrischen Fahrzeugen, deren elektrische Reichweite bereits im kommenden Jahr signifikant steigt, wird das Angebot dann mindestens 25 elektrifizierte Modelle umfassen.
Im vergangenen Jahr haben wir über 100.000 Einheiten verkauft, in diesem Jahr werden es rund 50% mehr sein.

Ist die BMW Group gerüstet, wenn die E-Mobilität in Zukunft noch stärker an Fahrt aufnimmt?
Juraschek: Derzeit entwickelt die BMW Group die bereits fünfte Generation ihrer Elektroantriebe und hat damit ideale Voraussetzungen für die Zukunft gesetzt. Diese wird bereits 2020 im BMW iX3 zum Einsatz kommen.
Ein entscheidender Vorteil dieser 5. Generation ist, dass die E-Maschine zusammen mit Getriebe und Leistungselektronik eine neue, hochintegrierte E-Antriebskomponente bildet. Diese sehr kompakte Einheit beansprucht deutlich weniger Platz als die drei einzelnen Komponenten der Vorgängergenerationen. Zudem ist sie dank ihres modularen Aufbaus skalierbar und kann an unterschiedlichste Bauräume und Leistungsstufen angepasst werden. Zeitgleich mit den neuen E-Antriebskomponenten wird die BMW Group die nächste Batteriezellgeneration in den neuen, skalierbaren und noch leistungsfähigeren Fahrzeugbatterien in Serie bringen. Dank der modularen Baukastenlösung können diese flexibel in der jeweiligen Fahrzeugarchitektur eingesetzt werden. Ergänzt wird das Portfolio durch eine ebenfalls hochintegrierte Lader/DC/DC Einheit.

Wie kann man sich das vorstellen?
Juraschek: Wir werden auf der einen Seite flexible Fahrzeugarchitekturen haben und auf der anderen Seite die skalierbaren und modularen Baukästen für die E-Antriebe. Das erhöht unsere Flexibilität nachhaltig. Künftig können wir kurzfristig entscheiden, welche Modelle in welchem Mix wir mit einem voll elektrischen Antrieb, Plug-in-Hybrid oder einem hocheffizienten Verbrennungsmotor ausstatten. So können wir jedes Modell je nach Marktnachfrage auch teil- oder voll-elektrifizieren. Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, zukünftig reine Batteriefahrzeuge in die Breite zu bringen.

Wenn Sie Batteriefahrzeuge in die Breite bringen, sehen Sie da nicht ein Risiko, gar nicht die nötigen Mengen an Rohstoffen zu bekommen?
Juraschek: Ein Versorgungsrisiko sehen wir auch bei steigender Nachfrage nach Batteriezellen nicht. Über langfristige Verträge haben meine Kollegen im Einkaufsressort für uns die Versorgung gesichert. Zudem haben wir in-house Kompetenzen zur Batteriezelle, die wir in Kooperationsprojekten mit internationalen Partnern entlang der Wertschöpfungskette aufgebaut haben. Die nutzen wir zur Sicherung des Technologiezugangs und der Versorgung. Gleichzeitig versuchen wir den Anteil an kritischen Rohstoffen schrittweise zu reduzieren. So ist beispielsweise die signifikante Reduzierung des Kobalt-Anteils in der Batteriezelle ein wesentliches Ziel unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Ein anderes Beispiel ist in unserem E-Antriebsstrang der fünften Generation die E-Maschine, die ohne seltene Erden auskommt.

Lassen Sie uns noch kurz bei der Batteriezelle bleiben. Prominente Konkurrenten von Ihnen setzen runde Zellen oder so genannte Pouch-Zellen ein. Warum verwenden Sie prismatische Zellen?
Juraschek: Die prismatische Anordnung erlaubt eine bessere Industrialisierungsfähigkeit der Batteriemodule durch die Steigerung des Automatisierungsgrads bei der Modulmontage. Darüber hinaus erreichen wir eine bessere Integration von Sicherheitssystemen wie zum Beispiel eines Sicherheitsventils zur Abschaltung der Zelle bei einem Kurzschluss. Außerdem können wir dadurch eine höhere Packungsdichte und somit eine optimale Nutzung des fahrzeugspezifischen Bauraums ermöglichen.

Zellhersteller aus China, Japan und Korea investieren seit Jahren enorme Summen in die Zellentwicklung und künftige Batterietechnologien. Können Sie deren Vorsprung – technologisch, aber auch wirtschaftlich – überhaupt noch einholen?
Juraschek: Bei der Batterietechnologie können wir keinen Vorsprung von Wettbewerbern gegenüber uns erkennen. In der Summe der Eigenschaften ist unsere Batterietechnologie je nach Betrachtungsweise auf Augenhöhe oder dem Wettbewerb voraus. Wir beschäftigen uns bereits seit 2008 mit der Batteriezelle und sind unter anderem mit einem internationalen Netzwerk an Kooperationen gut aufgestellt. Für uns gilt, dass wir unsere Inhouse-Kompetenz weiter ausbauen und die Batteriezelltechnologie weiter vorantreiben. Zudem befähigt uns der Aufbau von Batteriezell-Prototypen und Kleinserien, die Produktionsprozesse vollständig zu analysieren und eine sogenannte „Build-to-Print Kompetenz“ aufzubauen. Damit können wir Systemlieferanten von der Auswahl des Materials bis hin zur Zellproduktion exakt nach BMW Group Vorgaben beauftragen.

Warum produzieren Sie die Batteriezellen dann nicht selbst?
Juraschek: Die BMW Group sieht derzeit und auch für die kommenden Jahre keinen wettbewerbsdifferenzierenden Vorteil in der Produktion der Zelle. Dort wo wir einen solchen Vorteil sehen, produziert unsere konzerneigene E-Komponenten-Fertigung die Komponenten auch selbst – wie zum Beispiel den elektrischen Antriebsstrang. So fertigen wir selbst aus den angelieferten Batterie-Zellen die Module und komplettieren diese zu Hochvoltspeichern.

Macht das wirklich Sinn? Einen E-Motor könnten Sie doch auch von einem Zulieferer einkaufen?
Juraschek: Als die Entwicklung des BMW i3 konkreter wurde, gab es keine E-Maschine auf dem Markt die alle unsere Kriterien erfüllt hätte. Und auch heute wollen wir hinsichtlich der wesentlichen Performance-Eigenschaften genauso wenige Kompromisse machen, wie bei Bauraum, Leistung und Gewicht. Antriebe waren für die BMW Group schon immer wettbewerbsdifferenzierend. Bei den E-Antrieben ist dies nicht anders.

Ein E-Motor ist doch wie der andere – kann der Kunde da wirklich einen Unterschied erkennen?
Juraschek: Der Kunde wird nicht jede Eigenschaft der E-Maschine zuordnen können, aber im direkten Vergleich ist der Unterschied doch relevant. Am deutlichsten merkt der Kunde wahrscheinlich, bis zu welcher Geschwindigkeit der Motor seine Leistungsfähigkeit aufrechterhält. Indirekt merkt er, dass die Reichweite schneller sinkt, wenn der Wirkungsgrad der E-Maschine schlechter ist.

Die BMW Group arbeitet mit Northvolt und Umicore zusammen. Warum eigentlich?
Juraschek: Das Ziel ist der Aufbau eines geschlossenen Lebenszyklus für nachhaltige Batteriezellen in Europa. Das beginnt mit einem Zelldesign, das Recycling ermöglicht und setzt sich fort über einen Produktionsprozess, bei dem überwiegend erneuerbare Energien verwendet werden. Zuerst sollten die Batteriezellen möglichst lange im Fahrzeug ihren Dienst tun. Wenn Sie dort nicht mehr genutzt werden, kommen sie möglicherweise in einem stationären Speicher zum Einsatz. Zum Schluss werden die Batterie-Zellen dann recycelt und die Rohmaterialien wiederverwendet. So schließt sich dann der Kreislauf.

Und welcher der drei Partner hat dabei welche Aufgabe?
Juraschek: Die BMW Group hat den Schwerpunkt bei der Zell-Entwicklung, Northvolt baut eine Zell-Fertigung in Schweden auf und Umicore ist der Spezialist für Materialkreislauf und Recycling.

BMW hatte bisher doch auch schon Entwicklungen zum Recycling der Materialien gemacht. Was entsteht dann jetzt gemeinsam mit Umicore?
Juraschek: Ja, der Partner und wir bringen unsere Grundsatzentwicklungen in diese Partnerschaft. In der Zusammenarbeit mit Umicore geht es um eine recyclinggerechte Zell- und Batterietechnologie, die sich über einen nachhaltigen Produktionsprozess fortsetzt. Zu einem späteren Zeitpunkt werden ja große Mengen zum Recyceln zurückgeführt werden. Bevor es soweit ist, sehe ich aber noch eine lange Phase der Primär-Nutzung in den Fahrzeugen und die Nutzung in stationären Second-Life-Speichern.

Wie sieht diese Nutzung konkret aus?
Juraschek: Für die BMW Group ist die Verwendung gebrauchter Batterien als stationäre Stromspeicher ein konsequenter Schritt zu ganzheitlicher Nachhaltigkeit. Im Kontext der Energiewende wird der Einsatz stationärer Stromspeicher enorm an Bedeutung gewinnen. So kann ein Stationärspeicher in Zeiten eines Überangebots an Strom aus erneuerbaren Energien, Strom aufnehmen. In Zeiten eines zu geringen Stromangebots kann der Speicher wiederum Strom beisteuern. Eine solche Netzstabilisierung durch den Einsatz gebrauchter Batterien aus BMW i3- und MINI E- Prototypen haben wir bereits erfolgreich in Entwicklungskooperationen zum Beispiel mit Vattenfall und Bosch oder NextTera umgesetzt. Die Speicherfarm im BMW Group Werk Leipzig mit 700 BMW i3 Batterien beispielsweise ermöglicht es, nach dem Einsatz im Fahrzeug in einem zweiten Lebenszyklus in einem nachhaltigen energiewirtschaftlichen Geschäftsmodell profitabel zu nutzen. Damit beweisen wir erneut, dass der Nachhaltigkeitsgedanke bei BMW i weit über das Fahrzeug hinaus reicht.

19 responses to “BMW i Interview: “Hat BMW die Elektromobilität verschlafen?””

  1. Moo says:

    D.h. 12 BEVs bis 2025? Da bin ich mal gespannt 🙂
    e-mini, iNext, i4, i3 NF… Mal sehen was bis dahin noch kommt

    • Mini-Fan says:

      i3 NF?

      Glaube nicht, daß der kommt.
      Wenn der VW I.D. Neo auf den Markt kommt, werden die Stückzahlen des i3 zurückgehen – er wird da rein preislich nicht mehr mithalten könnt.
      Seine Antriebstechnik wird ja im günstigeren e-Mini weiterleben.
      Vielleicht mit umgedrehtem Antriebsstrang?

      • Stefan says:

        Und der 1er wird auch eingestellt wenn der neue Golf kommt. Coole Logik ?

        • Mini-Fan says:

          Wir sind uns doch einig, daß ein i3 doch ungleich aufwendiger und konsequenter konstruiert ist als jedes andere Editor – und deshalb auch “teurer’ als andere sein darf – ungeachtet des BMW-Markennamens.
          Konkurrenzlos ist er sowieso.

          Der nächste 1er hingegen wird vergleichsweise “ordinär’ gebaut sein. Er wird aber auch preisgünstiger sein als bisher – oder besser ausgestattet. Man wird sehen, ob das “Pünktchen auf dem i” – was einen BMW ausmacht – gewissen Kunden den Mehrpreis auf einen Golf honorieren läßt.

        • Michael Herrmann says:

          Ja, wenn man sie begreift…

  2. Polaron says:

    Doch, BMW hat die steigende Nachfrage noch E-Autos gravierend unterschätzt und aktuell nur den i3 als absolute Verlegenheitslösung im Modellprogramm.

    Bis weitere reinrassige E-Fahrzeuge mit vernünftigen Reichweiten und zeitgemäßer Ladetechnologie vorhanden sind, werden voraussichtlich noch min. 2 Jahre, eher 3-4 Jahre verstreichen. Von Fahrzeugen in der Kompakt- und Mittelklasse und für den Massenmarkt sprechen wir da noch gar nicht. Mitbewerber sind da deutlich weiter und haben BMW nicht nur eingeholt, sondern auch deutlich überholt.

    Allein die Mitaufzählung von Modellvarianten (z. B. i3s) und Plugin-Hybriden (die bei uns z. T. gar nicht erhältlich sind) ist ein Armutszeugnis und spricht Bände.

    Bei der Zellchemie hat man kein eigenes Know-How und ist Zulieferern im wahrsten Sinne des Wortes ausgeliefert.

    Stattdessen hat man sich, wie der Wettbewerb beweist, bei der Entwicklung bzw. mit dem Einsatz von CFK verzettelt und z. T. völlig hirnrissige Entwicklungen vorangetrieben (Diesel mit drei und vier mechanischen Turboladern anstatt z. B. 48 V-Bordnetz).

    Benchmark oder Augenhöhe mit dem Wettbewerb im Bereich der E-Mobilität ist definitiv etwas anderes.

    • Steffen Kirsamer says:

      Aha das was du da redest ist echt nicht richtig so. Sag mir ein Elektro Auto aktuell von AUDI oder Porsche oder Mercedes?? Die haben gar nichts. Das Interview ist super. BMW ist nicht DUMM. Die werden ab 2020 mit richtigen Elektro Autos und keinen Prototypen a la VW Audi und Daimler kommen.. warte es ab…die gehen den richtigen weg, irgendwie hast du das Interview nicht verstanden sorry

    • Eesi says:

      … seh ich auch so, vor 2 Jahren haben wir den i3 mit Range Extender gekauft, da hatte BMW ein Alleinstellungsmerkmal. In 2020 steht ein Neukauf an, Stand heute käme nur das Tesla Modell 3 in Frage, welches ab Mitte 2019 erhältlich ist, bei BMW kommt bis dahin nix vergleichbares.

  3. quickjohn says:

    Man kann das Interview – z.B. als potentieller Ignorant – natürlich als Humbug oder sonst was abtun.

    Von den sog. Wettbewerbern habe ich dergleichen differenzierte Aussagen jedenfalls noch nicht gelesen.

    Stark vereinfacht: VW/Audi und Daimler kopieren Tesla-Strategie und Technologie – BMW geht seinen Weg und verkauft soviele elektrische Fahrzeuge wie kein Anderer (klassischer) Auto-Hersteller. Und hat Praxiserfahrung von der Andere nicht einmal wissen dass sie relevant ist.

    BMW hat ein rentierendes Geschäftsmodell im Bereich seiner Elektrofahrzeuge – Andere haben noch keine Vorstellung bzgl. der anstehenden Elektro-Defizite.

    • Fabi says:

      Denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen…
      BMW war Vorreiter und hat jetzt elektrische Fahrzeuge im Markt die Mercedes / Audi nicht hat.

      Aber die (Weiter)Entwicklung wurde vor 3 – 4 Jahren verschlafen oder sagen wir kurz unterbrochen!
      Nachdem ersten Elektrohype ist kein großer dt. Hersteller mit BMW mitgezogen und als 2014 der i3 auf dem Markt kam und die Verkaufszahlen auch nicht berauschend waren, hat BMW auf die Bremse gedrückt und erst nach den Konsequenzen des Dieselskandals 2015/2016 bemerkt dass die anderen Hersteller doch schon viel weiter sind und wahrscheinlich schneller als BMW Neuentwicklungen präsentieren wird. Daraufhin hat man “schnell” den MINI E und den BMW iX3 beschlossen (alles keine Elektroarchitekturen) – mit den richtigen Neuentwicklungen iNext, i4 wird man zeitlich erstmal hinter Audi/VW/Mercedes zurückfallen. Na und? Am Ende muss Fzg. verkaufen und damit Geld verdienen. Denke BMW hat seine Einschätzung noch korrigiert und ist richtig unterwegs.

      • Steffen Kirsamer says:

        Ja finde auch ihr habt alle recht. Wenn 2020 ein Neukauf ansteht da gibt es doch schon den ix3 mit 600 KM Reichweite ist doch eine Ansage an die Konkurrenz

        • Fabi says:

          Aber nur wenn man ihn dazwischen einmal auflädt 😀

          • Steffen Kirsamer says:

            Das weiss ich leider nicht einen Tesla Model 2 musst 4 mal laden nach Berlin oder eine Familie hat ihn 17 mal geladen nach Italien. Wenn ein I3 WLTP aktuell 350 KM schafft traue ich es BMW zu dass auch 500 Km am stück mit dem i4 oder ix3 machbar sind

            • Fantanyl says:

              Du hast da eine ziemlich religiöse Erwartungshaltung an künftige BMW und verdammst anscheinend alles, was aktuell schon 4 Räder hat.^^

  4. Michael Herrmann says:

    Die Elektromobilisierung wird das Ende der deutschen Automobilindustrie darstellen, vergleichbar mit der Umwälzung durch den Erfolg des Smartphones.

    • Fabi says:

      Und wer möchte heute noch sein Smartphone missen? Wohl die wenigsten…
      Ich sehe den politischen Hype der Elektromobilität auch nicht so positiv, aber man muss die Herausforderungen annehmen und insbesondere Veränderungen mit gestalten, ja sonst ergeht es einem so wie Nokia!

    • Polaron says:

      Der Vergleich ist absolut unpassend und hinkt.

      Vor allem der VW-Konzern wird – durch den Druck den insbesondere Tesla ausübt – in 2-3 Jahren einige E-Modelle in allen Fahrzeugklassen anbieten. Und viele potenzielle Kunden werden einfach ihren Gebrauchten weiterfahren, bis einigermaßen erschwingliche und alltagstaugliche E-Autos angeboten werden.

      Jemand der 60.000 €+ für ein Model 3 oder über 45.000 € für einen Hyundai Kona oder Nissan Leaf ausgibt, bildet nicht den Durchschnittsautofahrer ab.

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