November 2018: BMW Deutschland weiter im Aufwind

News | 5.12.2018 von 12

Die gute Vorbereitung auf die WLTP-Umstellung zahlt sich für BMW Deutschland weiterhin aus. Auch im November 2018 zählten die Münchner zu den wenigen Gewinnern auf …

Die gute Vorbereitung auf die WLTP-Umstellung zahlt sich für BMW Deutschland weiterhin aus. Auch im November 2018 zählten die Münchner zu den wenigen Gewinnern auf dem Heimatmarkt, der insgesamt um 9,9 Prozent schrumpfte und den allermeisten Marken einen Absatz-Rückgang bescherte. BMW Deutschland steigerte seinen Absatz entgegen dem Markttrend um 11,5 Prozent auf 24.476 Fahrzeuge.

Damit ist BMW die Marke mit dem stärksten Zuwachs in absoluten Zahlen. Der Marktanteil lag im November bei 9,0 Prozent und damit erneut deutlich über dem Jahresmittel von bisher 7,5 Prozent. Auch für MINI Deutschland lieferte der vorletzte Monat des Jahres gute Nachrichten: 4.876 verkaufte Fahrzeuge entsprechen einer Steigerung um 27,9 Prozent.

Starke Zahlen lieferte auch Mercedes: Die Stuttgarter steigerten sich auf ihrem Heimatmarkt um 6,0 Prozent auf 30.416 Einheiten und sind klarer Marktführer im Premium-Segment. Besonders schlecht lief es erneut für die VW-Tochter Audi, die einen Rückgang um 42,6 Prozent vermelden muss – und damit dennoch besser dasteht als im September (-77,7%) und Oktober (-64,0%).

Auch bei den Zahlen seit Jahresbeginn sind die Ingolstädter nun hinter BMW zurückgefallen, ihre 238.664 entsprechen einem Rückgang von 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. BMW steigerte sich um 1,3 Prozent auf 240.192 Einheiten, hinzu kommen 45.990 MINI (+8,3%). Mercedes verkaufte bisher 296.287 Fahrzeuge (-3,6%) und bleibt wie üblich erfolgreichste Premiummarke in Deutschland.

(Grafiken & Infos: KBA)

12 responses to “November 2018: BMW Deutschland weiter im Aufwind”

  1. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    Im bisherigen Jahresverlauf 01-11/2018:

    Die “miesesten” Zahlen (die 3 Neuzulassungs-Schlusslichter der gesamten Tabelle)
    …… in 11 Monaten:

    TESLA / 1.800 / minus 40,8 %

    Ssangyong / 2.308 / minus 21,8 %

    Lexus / 2.527 / minus 9,7 %

    DANN hat Tesla ja nächstes Jahr 10.000 % PLUS – von eben dieser Basis aus.

    WO ist denn bisher der – nicht von den Autoherstellern bediente – „Markt“ / die Nachfrage nach E-Autos?

    • Moo says:

      Du beantwortest die Frage doch selbst… Kein Markt, da kein Angebot. Dass heißt nicht, dass die Nachfrage nicht da wäre. Tesla verkauft in den USA mehr Model 3 als A4, C-Klasse und 3er… Wers jetzt noch nicht verstanden hat…
      Ich persönlich würde zb sofort (!) Auf einen elektrischen X1 oder 3er umsteigen.

      • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

        „Ich persönlich würde zb sofort (!) Auf einen elektrischen X1 oder 3er umsteigen.“

        (Das Angebot IST da!)
        DANN verstehe ich nicht, weshalb du das nicht tust!

        TESLA bietet doch genau das!

        WESHALB bei einer Marke bleiben, bei der man von der angebotenen Technik nicht (oder nicht mehr) überzeugt ist.

        Ich sage das als BMW-Freund, als Fahrer mehrerer BMW-Modelle – alle nur als Handschalter.
        Wenn BMW das nicht mehr bietet, aber andere – dann müssen die ihre Autos eben an andere verkaufen.

        Ich bin z.B. der Meinung, wer Automatik liebt, dass diese Person blöde wäre, alles andere als einen Plug-in-HYBRID als Neuwagen zu kaufen.

        (zumindest ab Mitte 2019 bzw. ab der IAA – wenn größere (reale) Reichweiten ab ca. 50-60 km käuflich sind)

        • Moo says:

          Konzeptionell ist ein Hybrid per se ein Witz… Fahre ich elektrisch schleppe ich einen Verbrenner mit mir herum und habe kaum Reichweite, im ice-Betrieb habe ich unnötige 100te kg e-Technik an Board… Kombiniert auf den Papier gut, in der Realität macht jeder moderne Diesel mehr Sinn… Und keiner kauft das Model 3 weil es schlicht nicht verfügbar ist… Warten wir Mal 2020 ab…

      • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

        „Tesla verkauft in den USA mehr Model 3 als A4, C-Klasse und 3er…“

        Und WER hindert eigentlich die ganze Zeit TESLA daran, auch in DEUTSCHLAND den Markt von C-Klasse, A4 und 3er „neu aufzurollen“ – und abzuräumen?

        Etwa die (fehlenden) Kunden – oder der Sachverstand der dummen deutschen Autokäufer?
        WESHALB hat TESLA – Monat für Monat – in 2018 in D. fast schon konstante 40 % Einbruch – ggü. 2017?

        ETWA, weil es den Strom zu den Autos nicht mehr kostenlos dazu gibt? (seit 01.11.), auch nicht mehr für Tesla-Alt-Besitzer …
        ETWA, weil es stattdessen nur noch eine „Strom-Gutschrift“ für lächerliche 1.600 km im Jahr gibt; Wert etwa 150 Euro?
        ETWA, weil Teslas so teuer sind, dass es keinen BAFA-Zuschuss für diese gibt?
        ETWA, weil Tesla die „billigen“ Modelle gar nicht liefern WILL, weil auch Tesla mit jedem verkauften Modell drauflegt?

        Hat Jaguar, sicherlich DER jüngste Vorreiter in der Oberklasse in Europa, seine Stückzahlen schon hochgefahren?
        (ich wäre dafür, „Jaguar-E“ würde separat in der Zulassungsstatistik aufgeführt – also quasi den MiHiGru angeben)
        … aber DAS geht ja nicht, wegen Diskriminierung der anderen und so
        … hat man ja auch schon auf anderen Gebieten
        Hätte Jaguar vielleicht schon die monatlichen 122 Tesla in ganz D. überholt???

        • M. Power says:

          Bin gleicher Meinung, sehr gut geschrieben.
          Ich möchte aus Prinzip kein E-Auto kaufen, allerdings der Jaguar wäre für mich momentan das einzige “kaufbare” E-Auto. Weil es optisch schön ist und auch sportlich zu fahren ist, wenn man ohne Motorsound überhaupt davon sprechen kann…

          Aber ich glaube das E-Auto ist noch lange kein Massenauto weil die Infrastruktur fehlt und die Reichweiten zu tief sind. Ausserdem woher soll der SAUBERE Strom kommen ?

        • Moo says:

          Ganz einfach: Weil sie noch nicht die Nachfrage im Nordamerikanischen Raum benienen können und daher erst diesen beliefern… Wir werden es sehen wenn das Model 3 nach Europa kommt… An Nachfrage mangelt es sicher nicht… Eher an der Ausbringung…
          Daher sind auch -40% blauäugig… Die entstehenden bei Model S und Model X… In Deutschland… Einen Global gesehen zu vernachlässigen Markt. Dort wo das Angebot real vorhanden ist – USA – sehen die Marktanteile sehr eindeutig aud

    • M. Power says:

      Noch besser, dank dem “Trampel” verkauft Tesla in China 70 % weniger Autos…!
      Wir wohl wieder einmal ein schlechtes Jahr für die gehypte Marke.

  2. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    BMW hat – ggü. dem November des Vorjahres – seines Absatz in D. um 11,5 % steigern können

    Zumindest BMW-Kunden sind damit (11,5 % PLUS) bei Weitem nicht so „verUNsichert“, wie es sich im Gesamtmarkt darstellt:
    dort beträgt das MINUS über alle Marken hinweg 9,9 %.

    Und (nur) DARUM geht es – und HAT es seitens der Hersteller zu gehen:

    saubere und BESTE Neuwagen tatsächlich IN den Markt zu bringen
    – DANN verschwinden die In-Zahlung genommenen „Alt“-Diesel bzw. die Rückläufer schon von selbst ……
    – und tauchen weit weg von D. – in weniger miesgemachten Märkten – wieder als sehr gute Gebrauchtwagen auf.

    Es wird Zeit, dass unsere Politiker mit ihren Fehlentscheidungen und Verteufelungen des Automobils EXAKT DAS erreichen, was zu erwarten war:

    >>> die Käufer halten sich insgesamt zurück!
    RICHTIG SO ! – und drehen der Politik, die sich SELBST der Karren „DUH“ vorgespannt hat, eine LANGE NASE!

    Je weniger Prämie BMW gewährt – umso besser – für BMW
    – wenn, wie zu beobachten, seit 3 Monaten DENNOCH der BMW-Absatz überproportional gestiegen ist.

    Anscheinend „muss“ BMW keine „Rabattschlachten“ mitmachen.

    • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

      P.S. – es ist ganz einfach:

      WEM der – angeblich – zu hohe Wertverlust zu hoch ist, DER sollte seinen Diesel am besten behalten! (wie ein normaler Kaufmann)
      Und SO den Politikern eine REINWÜRGEN.

      DA kann der SPIEGEL berichten, WAS er will:

      http://www.spiegel.de/auto/aktuell/dieselgipfel-umtauschpraemie-entwickelt-sich-zum-flop-a-1241693.html

      Dieselgipfel: Umtauschprämie entwickelt sich zum Flop

      “Die Rabatte sind zwar hoch, doch sie gleichen nicht den Wertverlust aus, den die Kunden durch die Dieselkrise erlitten haben”, bestätigt ein [BMW] Manager sogar hinter vorgehaltener Hand, dass die Nachlässe nicht attraktiv genug sind.
      … angeblich!

      Und wenn? – ja und? – WEN juckt´s?

      Im Übrigen – ich hatte es schon mal geschrieben:

      WESHALB bitte soll BMW „den Schrott“ anderer Hersteller in Zahlung nehmen?

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