BMW i: Marktanteile bei E-Mobilität weiterhin überragend

BMW i | 27.11.2018 von 1

Wie wichtig Elektromobilität für die BMW Group inzwischen ist, wird nicht nur beim monatlichen Blick auf die weltweiten Verkaufszahlen deutlich. Mit Zuwächsen von rund 40 …

Wie wichtig Elektromobilität für die BMW Group inzwischen ist, wird nicht nur beim monatlichen Blick auf die weltweiten Verkaufszahlen deutlich. Mit Zuwächsen von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum wird es 2018 gelingen, weltweit über 140.000 Fahrzeuge mit elektrischem oder elektrifiziertem Antrieb an Kunden zu übergeben. Aber das ist noch nicht alles: Einige Detail-Statistiken zeigen nun auch, wie viel höher die Marktanteile von BMW i im Vergleich zur Gesamtmarke ausfallen.

Auf Basis der jüngsten Zahlen von IHS Markit hat BMW bei den elektrifizierten Neuzulassungen in Deutschland einen Anteil von 19 Prozent – und ist damit die erfolgreichste Marke überhaupt. Ein Status, von dem die Gesamtmarke nur träumen kann: Der September 2018 wird als einmalige Ausnahme in die Geschichtsbücher eingehen, falls es in den kommenden Jahren nicht zu weiteren Ereignissen wie der flächendeckenden WLTP-Umstellung mit großen Problemen bei zahlreichen anderen Autobauern kommt.

Doch was der Gesamtmarke höchstens in außergewöhnlichen Sonderfällen gelingt, ist für BMW i schon beinahe Alltag: mehr Fahrzeuge verkaufen als Volumenmarken wie Volkswagen, Renault, Kia oder Smart. Auch die Premium-Konkurrenz von Mercedes, Audi und Porsche hat angesichts des breiten Erfolgs der elektrifizierten BMW in Deutschland klar das Nachsehen.

Auch beim Blick auf die Europa-Verkaufszahlen stehen BMW i und BMW iPerformance gemeinsam an der Spitze: 17 Prozent der in Europa verkauften Elektroautos und Plug-in-Hybride wurden in München entwickelt, keine andere Marke kommt auf einen ähnlich hohen Anteil. Selbst der schärfste Verfolger Volkswagen liegt mit 13 Prozent relativ weit entfernt, alle anderen Marken bleiben sogar unter der 10-Prozent-Marke.

Nicht an der Spitze liegt BMW bei den weltweiten Verkäufen von Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Mit einem Marktanteil von 8 Prozent gehört BMW aber auch hier zu den Top-3 und muss sich lediglich Tesla und BYD mit jeweils 11 Prozent geschlagen geben. Bemerkenswert ist, dass rund ein Drittel aller Elektroautos und Plug-in-Hybride von kleineren Marken verkauft werden, die für sich betrachtet jeweils unter 2,5 Prozent Marktanteil liegen. Zu diesen Marken zählen unter anderem auch Mercedes, Audi, Porsche und Renault.

Wie viel größer der Marktanteil von BMW i und iPerformance (blau) im Vergleich zur Gesamtmarke (grau) in den einzelnen Regionen ist, zeigt auch die folgende Grafik sehr anschaulich. Dabei zeigt sich auf vielen Märkten sehr deutlich, dass sich das frühe Bekenntnis zur Elektromobilität für die BMW Group ausgezahlt hat.

Klar ist: Viele Kunden bleiben ihrer Marke treu, wenn sie mit den Produkten zufrieden sind. BMW hat es schon jetzt geschafft, viele Elektro-Kunden zur Marke zu ziehen und sie davon zu überzeugen, dass Elektromobilität aus München funktioniert.

In einer letzten Grafik zum Thema sehen wir den Anteil von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen am jeweiligen Gesamtmarkt (grau) im Vergleich zum Marktanteil der elektrisch angetriebenen BMW Group-Modelle (blau). Auch diese Grafik zeigt deutlich, dass sich BMW i, iPerformance und MINI Electric über einen deutlich größeren Marktanteil als die Gesamtmarke freuen dürfen:

(Grafiken: BMW Group)

One response to “BMW i: Marktanteile bei E-Mobilität weiterhin überragend”

  1. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    Meine Prognose ist, dass Mercedes allen voran (in Deutschland!) massiv aufholen wird – was die Stückzahlen der Plug-in-Hybride angeht.

    DER Grund:
    Mercedes wird in etwa 6 Monaten einige Diesel-Plug-In-Modelle verfügbar haben – die in den Dienstwagen-Flotten (wo der Diesel praktisch zu100 % zu Hause ist) dringend benötigt werden.
    ….. das allerdings (nur) rein aufgrund der massiven steuerlichen ENTlastung ab Januar 2019, bis 2022.

    Hauptsache, die Regierung bekommt ihre 1 Million E-Autos schnellstmöglich zusammen, koste es (die Allgemeinheit) was es wolle.

    Ich sehe derzeit KEINERLEI kommende Konkurrenzprodukte am Markt
    – und bezüglich Kombis schon gar nicht.

    Dienstwagenfahrer sind und bleiben eben mehrheitlich Langstreckenfahrer
    – wo der Diesel unbestreitbare Vorteile hat.
    Dass der effektive Hybrid-Nutzungsanteil dabei nicht sonderlich hoch kann und wird, ist Nebensache.

    Auch die Zusammensetzung des Fuhrparks – als „Aushängeschild“ ist nicht zu unterschätzen. Und sei es nur für die „Erwähnung in der Bilanz“.

    BMW wird hier schnellstmöglich nachziehen müssen.

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