Schnell-Vergleich: BMW iX3 vs. Mercedes EQC vs. Audi e-tron

BMW i, BMW X3 | 20.09.2018 von 31

Stand heute gibt es kein einziges Elektro-SUV von einem deutschen Hersteller, aber in den nächsten Monaten geht es Schlag auf Schlag: Schon Ende 2018 soll …

Stand heute gibt es kein einziges Elektro-SUV von einem deutschen Hersteller, aber in den nächsten Monaten geht es Schlag auf Schlag: Schon Ende 2018 soll die Auslieferung des Audi e-tron quattro beginnen, Mitte 2019 folgt der Mercedes EQC, ab Ende 2020 tritt der BMW iX3 an. Alle drei treten unter anderem gegen das Tesla Model X und den Jaguar i-Pace an und zeigen, dass im derzeit fast nicht existenten Segment der Elektro-SUV künftig ein rauer Wind wehen wird.

Während von Audi e-tron und Mercedes EQC bereits die Serienfahrzeuge präsentiert wurden, gibt es vom BMW iX3 bisher nur ein „seriennahes Concept Car“. Bei den Abmessungen orientieren sich iX3 und EQC eng an den Mittelklasse-SUV X3 und GLC, der Audi e-tron ist mit 4,90 Meter das längste der drei Elektro-SUV.

Unterschiede gibt es auch bei Antrieb und Akku. Audi und Mercedes versprechen eine Systemleistung von bis zu 300 kW (408 PS) und treiben alle vier Räder an, die bisher vorgestellte Varinte des BMW iX3 ist ein Hecktriebler mit über 200 kW (272 PS). Ein zusätzlicher E-Motor an der Vorderachse könnte die Systemleistung aber auch hier deutlich erhöhen und den iX3 zum Allradler machen.

Mit seinem 700 Kilogramm schweren 95 kWh-Akku bietet der Audi eine Reichweite von 400 Kilometern gemäß WLTP, der Mercedes hält mit einem 600 Kilogramm schweren 80 kWh-Akku dagegen. Die kleinere Kapazität sorgt ebenfalls für 400 Kilometer Reichweite, allerdings gemäß des praxisfernen NEFZ-Zyklus. Laut WLTP dürfte der EQC rund 350 Kilometern schaffen. BMW verspricht für den iX3 mehr als 400 Kilometer WLTP-Reichweite, wird den Beweis dafür aber erst Ende 2020 erbringen.

[Fotos: BMW/Mercedes/Audi]

31 responses to “Schnell-Vergleich: BMW iX3 vs. Mercedes EQC vs. Audi e-tron”

  1. DerOssi says:

    “…ab Ende 2020 tritt der BMW iX3 an.” …boah, so sieht “Verschlafen” aus…. da bringt Audi dann wahrscheinlich schon fast die nächste Generation… da kann einem BMW schon etwas Leid tun…

    • Erik Waloddi Euler says:

      BMW brachte 1999 den X5 raus und Audi den Q7 erst 6 Jahre später. Interessiert heute auch niemanden mehr und geschadet hat´s anscheinend auch nicht.
      Da sind die 2 Jahre wohl hinfällig.

  2. Kuki70 says:

    Ich sage das als BMW Fan sehr ungern: der eTron von Audi ist gelungen, der MB wie erwartet und der iX3 mit dieser Niere geht gar nicht: nicht zu reden von Ende 2020, also fast plus zwei Jahre nach Audi. Auch sind die blauen iX3 Plastikblenden an den Stellen, wo jetzt der Auspuff sitzt peinlich. Schade: den i Vorsprung haben die Münchener vergeigt. Nebenbei gesagt geht das i-Next Ding auch gar nicht….Also: 2019 wird somit das Jahr für Audi und MB. Und VW steht auch in den Startlöchern. Sehr schade, lieber BMW Vorstand!!!

    • M. Power says:

      Da muss ich dir leider beipflichten.
      Ich bin ja nun gar kein Fan von E-Autos und hoffe das ich nie eines fahren muss. Falls doch, steht bei mir BMW weit hinten… Am besten gefällt mir der Jaguar I-PACE.

  3. Chris says:

    Bei BMW warten man auf die nächste Zellgeneration.
    Ich warte lieber 1 Jahr mehr und bekomme ein leichteres Auto.

    • driv3r says:

      1.) MB hat durch diverse andere elektrische Modelle mindestens genau so viel Elektrokompetenz wie es BMW hat. Und bei Audi darf man nie unterschätzen, dass die Marke aus der gesamten Kompetenz des VW Konzerns schöpfen kann, also von daher ist da ausreichend Know-How ebenso vorhanden. – Weitere Show Cases? Ich glaube dieses optisch verhunzte E-Ding iNext ist so ein Show Case, oder Herr Fröhlich?

      2.) Herr Fröhlich scheint das Konzept des Daimlers nicht zu kennen, der hat sogar für den E-Antriebsstrang die exakt gleichen Aufnahmepunkte in der Montage wie der Verbrenner-GLC. So viel dazu. Daimler kann für den EQC also völlig flexibel steuern ob sie mehr GLCs oder mehr EQCs über ein und dieselbe Linie in Bremen (oder Peking) schicken. Zusätzlich entwickelt MB eine Elektroplattform mit alle ihren Vorteilen, die wiederum aber auch geeignet ist um mit Verbrenner über die gleichen Fertigungslinien zu laufen.
      Für Audi wiederum mag das Argument gelten, schließlich läuft der e-tron allein und exklusiv in Brüssel vom Band, wird aber bereits nächstes Jahr um den e-tron Sportback ergänzt, womit die Risikostreuung auf 2 Karosserievarianten schon einmal besser ist. (Vorausgesetzt nicht beide Modelle gehen völlig am Markt vorbei, aber nach den jetzigen Bildern und Infos dürfte das kaum der Fall sein.)

      Also Herr Fröhlich, wo ist jetzt noch mal die Stärke des iX3 gegenüber des Wettbewerbs? – (Ich hoffe in der tatsächlich “neueren” Batterietechnik dann.)

      • Chris says:

        Kompetenz durch andere elektrische Modelle? Smart hat einen Antriebsstrang von Renault. Beim EQC ist er auch weder selbst entwickelt noch produziert. B-Klasse BEV mit Tesla-Antrieb und SLS edrive mit Bosch-Motor.

      • Xie Ror says:

        Der iNext ist auf dem BMW eigenen E-Antriebsbaukasten der nächsten Generation aufgebaut, genauso der iX3, (der Mini E basiert noch auf dem i3 Baukasten.)
        Der Daimler hat einfach schnell das reingeschraubt was er bekommen hat. Bei der Vorstellung des EQC war das Logo von ZF auf den Komponenten geschickt weggelassen.

        Wenn man bei Daimler vor hat den Antriebsstrang einzukaufen mag das ja sinnvoll sein, ansonsten fängt man bald erst mal bei 0 an.

        Weis jemand wie das bei VW ist, haben die ihren Baukasten selbst entwickelt und gebaut?

        Für den Kunden mag das erst mal egal sein, er sieht, dass Daimler und Audi e-Autos bringen und mehr Power und Reichweite haben. Die Preise sind zwar nicht besonders hoch aber auch nicht so, dass es sich jeder kaufen wird und wie es dann mit der Verfügbarkeit der Fahrzeuge aussieht, wird man noch sehen.
        Jaguar hat hier wohl auch noch Probleme.

        • Chris says:

          VW baut zumindest – wie auch Audi – die Elektromotoren selbst.
          Klar kaufe ich als Kunde das Gesamtpaket Auto, aber für mich persönlich ist es ein no go den Antrieb nicht selbst zu entwickeln und zu produzieren. Das setze ich voraus, wenn ich so viel Geld ausgebe. Da bin ich bei BMW zum Glück gut aufgehoben.

  4. Niklas S. says:

    Ohje, BMW war erst zu früh und jetzt fast zu spät :-/
    Ich hoffe, in München ist man sich dessen bewusst und handelt entsprechend.
    Die Konkurrenz von Tesla muss einen nicht zu sehr unter Stress setzen, denn die lähmen sich in ihrem Chaos und Qualitätsproblemen zumindest für eine Weile lang selbst. Unruhig werden kann man aber, wenn man andere Konkurrenten bald in den Startlöchern sieht, z. B. den Lucid Air. BMW muss echt für leistungsstarke Elektrofahrzeuge sorgen (und sei es parallel zu den Verbrennern), die auch ein ernsthaft schönes Design haben, statt dieser exotischen, übertrieben-futuristischen Showcars. Wenn ich jetzt schon wieder den iNext sehe, mache ich mir große Sorgen. Ein solches Design ist mal interessant anzusehen, aber haben will es keiner, wenn er vorher den Lucid gesehen hat.

  5. Polaron says:

    Man muss leider sagen, dass Audi offenbar zum richtigen Zeitpunkt eine Aufholjagd eingeleitet hat.

    Der E-Tron scheint wesentlich mehr Elektroauto und durchdachter zu sein als der EQC.

    Beim iX3 bin ich mir nicht mal sicher, ob der bei Erscheinen überhaupt noch up to date ist.

    Wenn man die Fröhlich’schen Ergüsse so liest, hört sich das alles sehr stark nach Durchhalteparolen an. Der iX3 wird nur eine Verlegenheitslösung und die bescheidenen und realitätsfremden Studien lösen leider keine Begeisterung aus. Sorry BMW, ihr seid bei der E-Mobilität weit voraus gewesen, aber dann mindestens einmal so richtig falsch abgebogen.

    🙁

    • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

      „Beim iX3 bin ich mir nicht mal sicher, ob der bei Erscheinen überhaupt noch up to date ist.“

      GERADE DA habe ich keine Zweifel!

      UND: ich glaube, um in der Masse Erfolg zu haben, bei bisher konservativen Käufern, DA braucht es eine zurückhaltendere „Verpackung“ a la X3i – und NICHT ein solch AUFGEDUNSENES EQ-Gesicht, das nur auf Effekthascherei aus ist
      …… WEIL man nämlich DORT jahrelang verschlafen hat ……. und BMWi !!! hinterhergeschaut hat ……

      „hört sich das alles sehr stark nach Durchhalteparolen an“

      AUCH DAS sehe ich nicht so:
      Elektro läuft eben noch nicht – und es wird noch mindestens 2 Jahre lang jeder Produzent massiv Geld verbrennen.

      Und DAS kann BMW sich eben weniger erlauben als alle anderen,
      ………. wie der „Aderlass“ in der jüngsten bmw-Poduktpalette ja ansonsten beweist

      • Polaron says:

        Naja, wenn man sich die voraussichtlichen technischen Daten des iX3 anschaut, wird das Fahrzeug ggü. den Konkurrenten keinen Blumentopf gewinnen.

        Der iX3 wird doch nicht wegen den konservativen Kunden relativ bieder aussehen, sondern weil das Fahrzeug schlicht und einfach nur ein mit heißer Nadel modifizierter X3 ist.

        MB hat mit dem EQC etwas mehr und Audi mit dem E-Tron schon wesentlich mehr Aufwand betrieben.

        Der E-BMW, der tatsächlich von Grund auf und nach i3 und i8 auf einer eigenen Plattform steht, wird das iNext genannte und in Dingolfing hergestellte Fahrzeug. Alle Modelle dazwischen sind nur Verlegenheitslösungen.

        Elektro würde schon längst laufen, aber die Hersteller bieten einfach leider zu wenige und zu wenig attraktive Fahrzeuge an. Dabei ist nicht mal ein fehlendes Schnellladenetzwerk das Problem, weil der typische E-Auto-Interessent einigermaßen wohlhabend und Hausbesitzer ist. D. h. eine Lademöglichkeit ist zu Hause gegeben und bei einem Durchschnittsfahrprofil braucht es keine Schnelllader, sondern es genügt Dreh- oder ein Schukoanschluss zu Hause.

      • BMarcoW says:

        Welchen “Aderlass” meinst du hierbei?

  6. Fagballs says:

    Mir ist die Tage ein EQC über den Weg gelaufen… Der sieht auch in echt so hässlich aus, das ist unfassbar.

    Erstaunlicherweise sagt mir der e-tron am meisten zu. Der sieht zwar aus wie jeder andere, aber er ist quasi fertig und die Berichte lesen sich echt spannend.

    Was BMW mit seinem i-Programm gemacht hat, ist mir unverständlich. Erst zwei Knüller raushauen und dann der Konkurrenz Gelegenheit zum auf- und überholen geben. Statt nem i G20 oder zumindest nem 330e zum Start gibt es nur Mildhybridtechnik der ersten Generation. Reißt euch mal zusammen!

    • Polaron says:

      Weil es mich interessiert: Welche Knüller meinst du?

      • Fagballs says:

        i3 und i8. Ein BEV und ein PHEV mit Carbon als Hauptwerkstoff finde ich schon ziemlich knüllerig. Klar, da gab es schon den Nissan Leaf (der hat’s aber nicht so mit Reichweite) und den Tesla Model S (ewig schwer), aber die Wagen waren ihrer Zeit deutlich voraus und der i8 hat für mich immer noch Traumauto-Charakter.

        • Polaron says:

          Der i8 mag tatsächlich wunderschön sein, aber abgesehen vom Materialeinsatz bei der Karosserie sehe ich nichts Besonderes.

          Die anderen Hersteller beweisen außerdem, dass es nicht unbedingt des Einsatzes von teuren und aufwändig zu produzierenden Carbon-Elementen für Energieeffizienz bedarf.

          So wie ich das sehe, bleibt von den beiden i-Modellen nichts Revolutionäres übrig, wenn man auf die wirklich wichtigen Aspekte schaut.

          BMW mag sich früh mit Elektromobilität beschäftigt haben, aber andere Hersteller haben mehr für die Etablierung im Massenmarkt getan bzw. haben jetzt oder in Kürze vernünftige Modelle (brauchbare Reichweite, schnellere Ladefähigkeit) am Markt. BMW steht hinten an.

    • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

      „Mir ist die Tage ein EQC über den Weg gelaufen… Der sieht auch in echt so hässlich aus, das ist unfassbar.“

      SO ist das halt, wenn man eine hausbackene Seitenlinie versucht mit einer künstlich progressiven Front zu kombinieren.

      Ist wie bei einer superschlanken, hellblond gefärbten 50-jährigen mit Pumps, nach der sich alle neugierig umdrehen – und dann in das nikotinversiffte Grand-Canyon-Gesicht schauen müssen.

      HOFFENTLICH haben die EQx-Modelle nicht zusätzlich noch einen IQ auf Somalia-Ghana-Niveau.
      67 points!

  7. Stefan says:

    Kia bringt den Niro als E-Auto. Das ist zwar eine Klasse tiefer. Das ding schafft jedoch nach dem neuem WLTP 480 km und in der Stadt 615km mit einer Ladung. Und das zu einem Preis von 38.000€. Rechnet man dazu noch die üblichen 20% weg die es bei Kia gibt kommt man nei 30.000€ raus. Noch Fragen?

    • Polaron says:

      Naja, mit ein bißchen Ausstattung ist der Listenpreis auch schnell über 45.000 €.

      Dazu kommen die nur mäßig spannenden Fahrleistungen (0 – 100 km/h in 7,8 Sek. und 167 km/h (!) Vmax).

      Sicherlich eines der interessanteren E-Autos und ein viel besseres Paket als der i3, aber immer noch nicht das Argument, um die meisten Menschen zur E-Mobilität hin zu bewegen.

      Meiner Ansicht nach gibt es noch keine richtig guten und bezahlbaren E-Autos, die in jedem Aspekt mit herkömmlichen Verbrennern konkurierren können. Am ehesten wohl noch das Model 3, aber entsprechend ausgerüstet (großer Akku) wird das in D auch nicht für unter 60.000 € zu haben sein.

  8. Kai Asmus says:

    Schau, schau! Van Hooydonk und Co klauen ungeniert den Tigernosegrill von KIA. Hut ab.

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