Juli 2018: BMW Group Absatz weltweit minimal im Plus

News | 13.08.2018 von 1

Die BMW Group konnte ihren weltweiten Absatz im Juli 2018 minimal steigern, nüchtern betrachtet liegen die Verkaufszahlen dabei auf dem Niveau des Vorjahres. Weltweit wurden …

Die BMW Group konnte ihren weltweiten Absatz im Juli 2018 minimal steigern, nüchtern betrachtet liegen die Verkaufszahlen dabei auf dem Niveau des Vorjahres. Weltweit wurden 181.051 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce verkauft, 0,2 Prozent oder 325 Fahrzeuge mehr als im Vorjahresmonat. Mit 154.531 Fahrzeugen ist die Kernmarke BMW für den wesentlichen Teil des Absatzes verantwortlich, hier konnten die Verkaufszahlen um 0,7 Prozent gesteigert werden. Der MINI-Absatz ging im Juli 2018 um 2,7 Prozent auf 26.244 Einheiten zurück.

Weiterhin klar im Plus befindet sich der Absatz von elektrifizierten Fahrzeugen der BMW Group: 10.649 Elektroautos und Plug-in-Hybride entsprechen einer Steigerung um 30,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Seit Beginn des Jahres hat die BMW Group bereits 71.310 Fahrzeuge mit Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb verkauft und liegt damit 40,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Ziel für das Gesamtjahr liegt unverändert bei 140.000 Einheiten, auch das entspräche einer Steigerung um rund 40 Prozent.

Seit Beginn des Jahres wuchs der Absatz der BMW Group um 1,6 Prozent auf 1.423.565 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce. Die Kernmarke BMW liegt bei einem Plus von 1,9 Prozent bei 1.213.833 Einheiten, MINI liegt mit 207.605 Einheiten (-0,2 Prozent) auf dem Niveau des Vorjahres.

Beim Blick auf die Baureihen sticht vor allem der BMW X3 hervor, der dank der zusätzlichen Produktion in China und in Südafrika weltweit besser verfügbar ist. Allein im Juli 2018 konnten so 15.482 Fahrzeuge verkauft werden, das entspricht einer Steigerung um 52,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ebenfalls beeindruckend: Seit Beginn des Jahres konnte der Absatz der BMW 5er-Reihe weltweit um 16,2 Prozent auf 221.732 Einheiten gesteigert werden. Der 5er steht damit für über 18 Prozent der weltweiten BMW-Verkaufszahlen.

Regional betrachtet stützt sich das Wachstum der BMW Group im Juli 2018 vor allem auf Asien: Sowohl in Europa als auch in Amerika gingen die Verkaufszahlen leicht zurück, während der Absatz in Asien vor allem dank eines starken Wachstums in China um 3,9 Prozent gesteigert wurde. Für das bisherige Gesamtjahr liegen allerdings alle drei für den Absatz des Unternehmens zentralen Weltregionen im Plus. Generell gilt: Europa ist weiterhin die mit Abstand wichtigste Region für den Absatz der BMW Group, es folgen Asien und Amerika.

Pieter Nota (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW): “Unser Fokus auf nachhaltiges, profitables Absatzwachstum erweist sich als erfolgreich, zumal wir weiterhin mehr Kunden anziehen als jemals zuvor – trotz der diversen Herausforderungen, vor denen die Branche derzeit steht.
Die Kundennachfrage nach unseren X Fahrzeugen bleibt weiter sehr hoch, und nachdem wir die Produktionskapazitäten durch die lokale Produktion des BMW X3 in China und Südafrika aufgestockt haben, wirkt sich die zusätzliche Verfügbarkeit bereits positiv auf den Absatz aus. Ebenfalls erfreulich ist die anhaltende, wachsende Nachfrage nach unseren elektrifizierten Fahrzeugen. Die Zahl der Auslieferungen von BMW i, BMW iPerformance und MINI Electric Modellen liegt seit Jahresbeginn um über 40% über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.”

One response to “Juli 2018: BMW Group Absatz weltweit minimal im Plus”

  1. gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

    „Die Kundennachfrage nach unseren X Fahrzeugen bleibt weiter sehr hoch, und nachdem wir die Produktionskapazitäten durch die lokale Produktion des BMW X3 in China und Südafrika aufgestockt haben, wirkt sich die zusätzliche Verfügbarkeit bereits positiv auf den Absatz aus.“

    ……. Und ohne das wäre es also negativ?

    Sind nicht die X-Modelle mit ihrem hohen Diesel-Anteil insgesamt gesehen im Rückwärtsgang?

    Die Hunderttausende Rückrufe – wegen Fahrzeugbränden / AGR-Ventil – WERDEN zusätzlich ihre deutlichen Spuren hinterlassen.
    ICH mute mir solchen (vermeidbaren) Schrott nicht zu, eine Zumutung an den Käufer, von BMW. Die können es nämlich anscheinend (auch) nicht. Einige Bimmer-Freunde hier bleiben der Marke, obwohl mehrfach betroffen, treu.
    Dann braucht BMW ja bzgl. der – langfristigen – Qualitätssicherung nichts zu unternehmen.

    Leider spielt gerade BMW und VW wie auch Mercedes – mit ihrer künftigen Elektro-Flotte als Marktführer (unterstellte geringere Komplexität) – sich selbst in die Hände.

    Und wie sieht es speziell beim X2 aus – ein Ober-Flop? (nur für Juppies – für „Urban People“??) – würde mich (auch ansonsten) nicht wundern.

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