BMW X3 G01: Produktion in China hat bereits begonnen

BMW X3 | 10.04.2018 von 22

Im BMW Werk Dadong in Shenyang hat die Produktion der ersten BMW X3 G01 aus einem chinesischen Werk begonnen. Mit der Produktion in China reagiert …

Im BMW Werk Dadong in Shenyang hat die Produktion der ersten BMW X3 G01 aus einem chinesischen Werk begonnen. Mit der Produktion in China reagiert die BMW Group auf die große Nachfrage nach Mittelklasse-SUV im Reich der Mitte und bleibt der seit vielen Jahren verfolgten Strategie, mit der Produktion dem Markt zu folgen. Weil immer mehr Chinesen nach Fahrzeugen wie dem BMW X3 verlangen und sich die Produktion im amerikanischen Werk Spartanburg nicht beliebig steigern lässt, wurde bereits vor geraumer Zeit die Fertigung vor Ort beschlossen.

Aus heutiger Sicht genießt die Produktion in China natürlich auch ein gutes Timing im Zusammenhang mit einem möglichen Handelskrieg zwischen den USA und China, denn die Fertigung vor Ort macht BMW etwas unabhängiger von Importen und Exporten zwischen den beiden Ländern. Viele Autos für China baut BMW schon heute in China, Autos für den US-Markt werden hingegen überwiegend in den USA und Europa gebaut.

Neben Spartanburg und Shenyang gibt es übrigens noch einen dritten Standort für die Produktion des BMW X3 G01: Das Mittelklasse-SUV läuft seit wenigen Tagen auch im Werk Rosslyn in Südafrika vom Band. Auch dieses Werk steigert die Flexibilität der BMW Group und reduziert die Abhängigkeit von Importen und Exporten aus oder in bestimmte Länder, die sich möglicherweise mit hohen Strafzöllen das Leben schwer machen.

Das Design und das deutlich gewachsene Platzangebot an Bord des BMW X3 G01 wird weltweit geschätzt, geht aber auch auf einen Bedarf in China zurück. Der 54 Millimeter längere Radstand und der erheblich hochwertigere Innenraum sorgen für ein authentisches Luxus-Flair, wie es Premium-Kunden nicht nur in China genießen wollen. Im Reich der Mitte wird der neue X3 zunächst als xDrive25i und als xDrive30i erhältlich sein, weitere Motorisierungen folgen zu späteren Zeitpunkten.

22 responses to “BMW X3 G01: Produktion in China hat bereits begonnen”

  1. Mini-Fan says:

    Verstehe ich das richtig – und der China-X3 G01 hat einen um 5.4cm größeren Radstand als “unserer”?

  2. Quer says:

    BMW sollte auf dem Trump Wahnsinn reagieren und auch die anderen US X Modelle in China fertigen lassen.

    • Max Mayerhofer says:

      Dem stimme ich zu. Der Trump versteht von Wirtschaftspolitik leider gar nix.

    • Mini-Fan says:

      Die Frage ist:
      “Was dauert länger an: die Präsidentschaft Trump’s – oder die mangelnde Rechtsstaatlichkeit China’s?”

      • Max Mayerhofer says:

        Ich hoffe beides nicht so lange. Je länger Trump regiert, desto weniger Rechtsstaatlichkeit gibt es in den USA.

      • Quer says:

        Wenn Autobauer sich an die Rechtsstaatlichkeit China‘s orientieren würden, müssten eigentlich alle das Land verlassen.
        Wieso baut dann BMW im Reich vom Putin ein Werk?

        • Max Mayerhofer says:

          Lupenreiner Demokrat 😉

        • Mini-Fan says:

          In den nächsten Jahren, also für einen überschaubaren Zeitraum, wird BMW einen Großteil seiner margenträchtigen (und außerhalb Chinas produzierten) Modelle in China losschlagen – und damit Geld verdienen (in fernerer Zukunft, wenn die Chinesen mithilfe deutscher Fertigungstechnik, Ingenieurskunst und sonstigem Know-how gerüstet sind: dann wird es genau andersherum sein!)
          Auf der anderen Seite der Gleichung stehen die in China getätigten Investitionen – die sich binnen eines überschaubaren Zeitraums amortisieren müssen. Im Ernstfall also ein Nullsummen-Spiel.

          Rußland tut zwar auch so, als wäre es ein Rechtsstaat.
          Was Investitionen angeht, denke ich, kann man sich auf die Russen verlassen.
          Auch sind die Russen uns Deutschen von der Mentalität her wesentlich näher als die Chinesen. Und uns auch freundlicher gesinnt. Und mit Sicherheit bei Investitionen auch “dankbarer” als diese. Die Russen wünschen ausdrücklich gegenseitige Abhängigkeit (vgl. Gas, Öl).
          Vor allem peilen sie – im Gegensatz zu den Chinesen – keine Weltmarktführerschaft im Automobilbau an.

          PS.
          Mir ist ad hoc auch nicht bewusst, daß BMW in Rußland Autos produziert.

  3. Mini-Fan says:

    andere Baustelle:

    VW-Chef Müller wird durch Diess abgelöst!

    Quelle: Handelsblatt von heute 10.04.17

    • Harald Krüügler says:

      Und Sie sind eben doch ein Ewiggestriger.

      (Das musste leider sein, nachdem Sie mir zu jedem Tippfehler einen Duden empfehlen:)

      • Mini-Fan says:

        Noch schlimmer, ich hätte geschrieben: 20.04.18
        Die echten Ewiggestrigen haben dann Feiertag.

        Von der Person her war mir der Müller auch sympathisch, aber etwas zu weichgespült.

        Und als Verursacher der Dieselkrise (UND des derzeitigen Hypes um e-Autos!) und als dem kommenden Gewinnler der e-Mobilität fordert er frechweg noch den Wegfall der Diesel-“Subventionen” (und die freiwerdenden Steuergelder in eine ganz bestimmte Technik – Elektroantrieb – zu investieren) sowie freie Spuren für e-Fahrzeuge etc.
        Damit also eine “Subventionierung” künftiger VW-Fahrzeuge.

        Denn es ist klar, daß BMW sich (was die Zulassungszahlen anbetrifft) keinesfalls an der Spitze der e-Mobilität halten kann, ab 2020. Dort wird VW stehen (oder: pleite gehen). Auch wenn derzeit wirklich alle (außer BMW) “Marktführer” zu werden für sich propagieren.

        • Harald Krüügler says:

          Se können ebenfalls in die Zukunft sehen? Sicher, dass @Daily und Sie nicht in Personalunion agieren?

          Weichgespült fand ich ihn gerade nicht. Das wäre bei seiner vorherigen Position auch unglaubwürdig. Eher denke mir, dass seine konsequente Haltung zum Diesel-PKW manchem zu weit ging.

          • Mini-Fan says:

            Nein, ich habe dafür Fachkräfte engagiert: meine persönliche Wahrsagerin, Kartenlegerin und Handlinienlesererin – aus Rumänien (o.k., für ihre Dienste zieht sie mir auch etwas Geld aus der Tasche).
            Sie hat mir glaubhaft versichert, daß daß Dacia die Zukunft sei. Am besten mit Renault-Diesel. Das seien die besten. Mit dem besten Verhältnis von NOx zu EUR.
            Das habe sie auch dem Zetsche gesagt. Und der hört aufs Wort.

            Nachtrag:
            Ich glaube, kein Konzern auf der Welt hat die letzten 20 Jahre derart vom Diesel profitiert wie VW. Jetzt Mal ganz ohne Häme.

    • Dailybimmer says:

      Und R. Stadler in ein paar Jahren durch Klaus Fröhlich?

      • Mini-Fan says:

        Know-how-Transfer von BMW. Ist ja sonstwo beliebt.

        Einen Herrn Lopez hatte man auch schon mal eingekauft. Da ging der Schuß aber wohl nach hinten los.

        • Dailybimmer says:

          Bernd Pischetsrieder vergessen?

          • Mini-Fan says:

            Ich bin auch nicht erfreut über diese Transfers in gewisse Start-up’s, nach China, Indien, auch nicht zu VW – oder Tesla.
            Zustände wie im Fußball. Mit dem Unterschied, daß dort Dummheit nicht mal schadet.

            Der Reitzle, der hätte mir gut gefallen, als BMW-Chef.

  4. Andreas Trueb says:

    Interessant, dass die China M-Sport Ausführung (hier als 30i abgebildet) mit den eckigen Endrohrblenden und Diffusor vom m40i ausgestattet wird! Schade, dass dies nicht für den europäischen Markt möglich ist!

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