AutoCar Video-Vergleich: BMW M5 F90 vs. Mercedes-AMG E 63 S

BMW M5 | 9.04.2018 von 13

In einem der ersten ausführlichen Video-Vergleichstests mit Beteiligung des BMW M5 F90 trifft der Bayer auf den Mercedes-AMG E 63 S. Die britische AutoCar lässt …

In einem der ersten ausführlichen Video-Vergleichstests mit Beteiligung des BMW M5 F90 trifft der Bayer auf den Mercedes-AMG E 63 S. Die britische AutoCar lässt ihre beiden Redakteure Matt Prior und Dan Prosser ausführlich über die beiden Limousinen aus Deutschland sprechen, die sich in vielen Punkten erstaunlich ähnlich sind. Beide setzen in ihrer aktuellsten Generation auf einen V8-Biturbo unter der Haube und nutzen einen hochentwickelten Allradantrieb für die Kraftübertragung.

Trotz Allradantrieb ist es sowohl im BMW M5 F90 als auch mit dem Mercedes-AMG E 63 S möglich, das Fahrzeug auf Knopfdruck in einen Hecktriebler zu verwandeln. Immer dann, wenn maximaler Nervenkitzel wichtiger ist als souveränes Ankommen im Alltag, stellt dieser Modus eine spannende Option dar. Wie wir bereits in unserem ausführlichen BMW M5 F90 Fahrbericht geschrieben haben, glauben aber auch die Tester der AutoCar, dass die meisten Kunden von dieser Option ausgesprochen selten Gebrauch machen werden.

Denn trotz ihrer 600 oder sogar 612 PS ist völlig unstrittig, dass es sich bei BMW M5 F90 und Mercedes-AMG E 63 S um Fahrzeuge für den Alltag handelt. Die meisten Kunden wünschen sich daher eine Limousine, die im Alltag extreme Souveränität ausstrahlt und weit überlegene Fahrleistungen bietet, sie suchen aber nicht in erster Linie nach einem Ersatz für den häufig ebenfalls in der Garage stehenden Sportwagen. Zur Überlegenheit im Alltag gehört neben purer Kraft natürlich auch eine möglichst gute Kraftübertragung, die es dem Fahrer leicht macht, das volle Potenzial der 600 PS auszunutzen.

Genau dieser Anspruch einer einfachen Fahrbarkeit und völlig uneingeschränkter Alltagstauglichkeit charakterisiert den BMW M5 F90. Besonders deutlich wird der Ansatz am Beispiel der Sound-Taste auf der Mittelkonsole: Wer hier die Aktivierung eines lauteren Modus erwartet, irrt gewaltig: Auf Knopfdruck wird der M5 leiser – und damit noch angenehmer auf Langstrecken-Fahrten. Die M GmbH hat hier einen häufigen Kundenwunsch berücksichtigt, denn natürlich gibt es auch für M5-Kunden Tage und Situationen, in denen ein laut brüllender Motor nicht gewünscht ist.

Das Plus an Alltagskomfort gibt letztlich auch für die beiden Engländer den Ausschlag zu Gunsten des BMW M5 F90. Da sich die beiden Deutschen in vielen Punkten so ähnlich sind und beide extreme Performance bieten können, ist es am Ende eine Charakter-Frage, die den M5 aus Sicht der Tester zum “best super-saloon on sale” macht.

Übrigens: Wer den M5 primär als Sportwagen sieht und gerne bereit ist, dafür im Alltag ein paar Kompromisse einzugehen, wird mit dem 625 PS starken BMW M5 Competition noch in diesem Jahr  eine weitere Alternative erhalten.

(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

13 responses to “AutoCar Video-Vergleich: BMW M5 F90 vs. Mercedes-AMG E 63 S”

    • Mini-Fan says:

      hast Du gelesen: VW-Müller muß gehen!

      • Dailybimmer says:

        Ja, wollte ich gerade schreiben, aber du bist mir zuvor gekommen.

        • Mini-Fan says:

          angeblich noch diese Woche Freitag

          • Dailybimmer says:

            Und Stadler darf bleiben. Unfair!

            • Mini-Fan says:

              Und der Fröhlich hatte tatsächlich ganz aktuell in einem Interview gesagt, daß er nicht Audi-Boss werden möchte!
              Derweil verlangt Diess, nachdem er Konzernchef wurde (und weiter Chef der Marke Volkswagen bleibt), nun auch den Vorstandsvorsitz bei der Audi AG.
              Der kriegt anscheinend den Hals nicht voll.

              Habe übrigens irgendwo gelesen, daß in einigen Abteilungen bei BMW die Sektkorken knallten – also Diess zu VW wechselte. Anscheinend war er “sehr beliebt”.

  1. Dancing Bear says:

    Früher war der M5 schlicht besser als die Konkurrenz, heute ists Geschmacksache, welches Auto man nimmt….weil sie eh gleich sind. Arm.

    • Dailybimmer says:

      Sehe ich nicht so. Früher ist Bmw bei den 0-100 bzw 0-200 Diziplinen meistens langsamer gewesen als die Konkurrenz. Heute ist es umgekehrt und hoffentlich bleibt es auch so.

      • Mini-Fan says:

        Wenn Du Dir (heutige) Vergleichstests in Young- oder Oldtimerzeitschriften anschaust:
        Dann sind immer die BMW’s die überlegensten und (nach heutigen Maßstäben) modernsten, sportlichsten und auch alltagstauglichsten Autos. Also besser als die gesamte Konkurrenz.

        Dies gilt auch und gerade z.B. für die ersten beiden M5-Modelle.

        • Dailybimmer says:

          Besser ja und vor allem schneller auf Rennstrecken dieser Welt, aber nicht schneller von 0-100 Km/h 0-200 Km/h. Zumindest hat sich die Umstellung von RWD auf heckbetonten Allradantrieb in dieser Diziplin gelohnt.

          • Dancing Bear says:

            Wieso gehst du den leuten mit deinen beschleunigungszeiten auf die nüsse?

          • Mini-Fan says:

            Da Du ja meinst 0-100 oder 0 – 200 km/h sei die “Königsdisziplin”. Und so enorm wichtig:

            Irgendwo gab’s in den letzten paar Tagen einen Vergleichstest Audi RS4 Avant (Allrad) gegen BMW Alpina B3 touring (Heckantrieb).
            Von 0 auf 50 km/h war der Audi 0.4 sec schneller.
            Von 0 auf 160 km/h schmolz die Differenz auf 0.2 sec zusammen

            Ergo war der Alpina in der Disziplin 40 bis 160 km/h um 0.2 sec schneller (!) als der Audi.
            Daran siehst Du, daß der Vorteil des Allrad (auch was die reinen Beschleunigungszeiten angeht) nur beim reinen Anfahren sichtbar sind.

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