BMW M5 F90: Schneller und sparsamer als AMG E 63 S & Co.

BMW M5 | 23.03.2018 von 60

Der neue BMW M5 F90 geht aus immer mehr Vergleichstests als Sieger hervor. Das große US-Magazin Car and Driver hat die Power-Limousine aus Garching …

Der neue BMW M5 F90 geht aus immer mehr Vergleichstests als Sieger hervor. Das große US-Magazin Car and Driver hat die neue Power-Limousine aus Garching einem Vergleich mit Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+, Porsche Panamera Turbo und Cadillac CTS-V unterzogen und dabei mehr als 2.400 PS versammelt. Der neue BMW M5 liefert dabei die klar beste Längsdynamik: Er ist schnellster auf 30 Meilen, schnellster auf 60 Meilen, schnellster auf 100 Meilen, schnellster auf 150 Meilen, schnellster beim rollenden Start von 5 auf 60 Meilen und auch schnellster in der Viertelmeile.

Dabei zeigt der Testwagen insgesamt erneut eine beeindruckende Performance: Die 60-Meilen-Marke, die rund 96 km/h entspricht, knackt der BMW M5 F90 nach nur 2,8 Sekunden und bleibt damit klar unter der Werksangabe. Aber der neue M5 überzeugt nicht nur bei der positiven Beschleunigung, auch beim Bremsen steht er an der Spitze: Die Vollbremsung aus 70 Meilen oder rund 112 km/h absolviert er in 44,8 Metern und steht damit knapp zwei Meter früher als Mercedes-AMG E 63 S und Porsche Panamera Turbo.

Die starke Leistung des V8-Biturbo wird vom geringsten Verbrauch im realen Fahrbetrieb gekrönt. Obwohl die Konkurrenten gemäß amerikanischem EPA-Ranking eine höhere Reichweite bieten müssten, schlägt der BMW M5 F90 seine Gegner in der Praxis. Auf der üblichen 400-Meilen-Tour von Car and Driver absolviert der M5 mit einer Gallone Sprit 15 Meilen, die deutschen Gegner schaffen nur 13 Miles per Gallon und verbrauchen somit rund 15 Prozent mehr Kraftstoff. Schlusslicht in dieser Disziplin ist der Cadillac CTS-V, der eine Gallone Sprit bereits nach 11 Meilen verbrannt hat.

Auch in der Gesamtwertung lässt Car and Driver keinen Zweifel aufkommen: Der BMW M5 F90 mit M xDrive geht mit 206 von 240 möglichen Punkten als klarer Sieger aus dem Vergleich hervor. Auf dem zweiten Rang landet der Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+, dahinter folgen Cadillac CTS-V und Porsche Panamera Turbo. Der komplette Vergleichstest kann auf CarandDriver.com nachgelesen werden.

Wer sich noch mehr Performance wünscht, muss übrigens nicht mehr lange warten: Der BMW M5 Competition mit 625 PS wird nicht mehr lange auf sich warten lassen und soll den Fokus etwas stärker auf die Rennstrecke als auf den Alltag legen. Damit ist nicht in erster Linie die eher dezente Leistungssteigerung gemeint, sondern eine geänderte Abstimmung der Fahrdynamik-relevanten Komponenten. Wir dürfen gespannt sein, was der BMW M5 F90 dann mit seiner Konkurrenz anstellt.

60 responses to “BMW M5 F90: Schneller und sparsamer als AMG E 63 S & Co.”

  1. Dailybimmer says:

    Hurra!

    • Mini-Fan says:

      “… BMW M5 liefert dabei die klar beste Längsdynamik”

      – und nur darauf kommt es anscheinend an!

      Dennoch:

      Schön wäre doch mal ein Vergleich mit dem stärksten Tesla S:

      Von Null auf Zweihundert. Und wieder auf Null.
      Das ganze aber zehn Mal.

      Die Querdynamik eines Tesla S testen wir besser mal nicht.

      • /// Rick Supertrick says:

        Vergiss den Vergleich. Ein paar Mal beim Tesla tief das Pedal gedrückt und schon hängt bei der Batterie die Zunge links aus der Fuge raus.

        Fossile Dominanz! Ende.

      • Dailybimmer says:

        Nicht nur schneller, sondern auch sparsamer, wie schon zuvor hier berichtet und demzufolge auch umweltfreundlicher. Bin auf die Trackzeiten gespannt, trotz 2 Tonnen Gewicht, wie M54B25 immer behauptet, der für mich dennoch eine Berechtigung hat ein Sportauto genannt zu werden und das trotz knapp unter 2 Tonnen Gesamtgewicht und von 0-97 Km/h in 2.8 Sekunden. Hallo liebe Freunde, das sind Supersportwagenwerte.

    • DropsInc. says:

      Zwillinge?^^

    • DanielS says:

      Hurra!
      Die Kommentarfunktion ist wieder geöffnet!

  2. Hank Moody says:

    Koombi, Touuring!!!

  3. Dariama says:

    Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, dass der BMW mit Abstand der Leichteste ist. Find ich mega, dass die M GmbH offensichtlich mehr auf Gewichtsreduzierung und Aerodynamik setzt als die Konkurrenz.

    • Hank Moody says:

      Tja, wo soll man auch hin mit dem ganzen Carbon…
      Wer Hundkatzemaus, Pferd, Boot, Tracktool, Minibagger, Kaminofen,… hat, bleibt am Panamera hängen oder braucht eine Hängerhure. Und dann gibt es von Subaru bis 911 absolut keinen Grund mehr, BMW zu fahren…schade!

      • Mini-Fan says:

        Da Du ja ganz offensichtlich auf Boxer stehst, wirst Du bei BMW immerhin in der Zweiradsparte fündig.
        Oder kaufst Dir einen Citroen 2CV4 mit 23 Pferden und AHK (400 kg)!

        • Hank Moody says:

          Die Boxer sind die SUV unter den Zweirädern, wenn auch nicht vom Verbrauch. Sicherlich sehr bequem, aber noch bin ich dafür etwas jung;)

    • Dailybimmer says:

      Der leichteste im Quartett war der Cadillac CT-V gewesen.

      http://f90.bimmerpost.com/forums/showthread.php?t=1476703

  4. M. Power says:

    So cool, eine tolle Bestätigung für die Arbeit der ///M Leute.
    Das geniale M xDrive System bieten in dieser Klasse einen konkurrenzlosen Fahrspass.

    • Harald Krüügler says:

      Uiii! Du hast schon mal für 3,5 Gölfe die Carbonbremse geordert. Schick. Was sind jetzt deine Beobachtungen?

      • M. Power says:

        Nein, ich habe gar nicht geordert….
        Ich finde Carbonbremsen machen wenig Sinn, vor allem im Strassenverkehr.
        Aber das muss jeder für sich entscheiden, ob der hohe Aufpreis wert ist oder nicht.

  5. Cjkologe . says:

    Rennen auf der Rennstrecke zwischen R8 v10 plus und M5 würde mich auch mal interessieren

  6. Pro_Four says:

    ..stark, dabei ist es noch nichtmal der mit Competition.

  7. M54B25 says:

    Bevor hier alle rumjubeln, sollte man sich vielleicht mal den Test durchlesen:
    – In der Kategorie powertrain leigt der M5 mit einem Punkt vor dem AMG – weil er einen besseren Verbauch hat – wie relevant das für eine 2 Tonnen Sportlimo ist, muss jeder selbst entscheiden, Käufer die 120T€ ausgeben bzw. den Wagen als Firmenfahrzeug für lau tanken, dürfte das so ziemlich latte sein

    – In der Kategorie Chassis und Experience (fun to drive) liegt der M5 einigermaßen deutlich hinter dem Cadillac CTS-V. Selbst wenn hier ein wenig Nationalstolz der Amerikaner mitschwingt, ist das nun wahrlich kein Ruhmesblatt für den niegelnagelneuen M5

    • Dailybimmer says:

      Können wir von 0-100 Km/h in 2.8 Sekunden für den M8 CS kommunizieren? Ich bin zuversichtlich das er ein Tesla S P100D Killer wird.

      • M54B25 says:

        Schon toll wie du auf meinen Kommentsr bezgu genommen hast.

        Ich tue das mal auf Deinen: Der Tesla S P100D hat eine 0-60mph Zeit von 2,4Sec damit der wohl Motorengleiche oder leicht modifizierte M8 CS mit XDrive diese Zeit erreicht, müsste der ca. 1400kg wiegen oder in etwa 900PS und min 1000Nm erreichen – um als Verbrenner physikalisch eine solche Zeit überhaupt erreichen zu können.

        • Dailybimmer says:

          Ja genau und hätte ich für den Bmw M5 2018 mit “2 Tonnen” vor 7 Jahren eine Sprintzeit von 0-100 Km/h in nur 3.2 Sekunden prognostiziert, hätte man mich dafür ausgelacht und die SSW Elite hätte mir einen Vogel gezeigt. Der M5 schafft diese wunderbare Zeit von 0-100 Km/h in nur 3.2 Sekunden mit nur 1850 kg Gewicht 600 PS, 750 Nm und Dank M Xdrive meine sehr vereehrten Bmw Genossin und Genossen. Was sich anno 2018 physikalisch alles so machen lässt. Ein Tesla Limousine schneller z.B. als ein Ferrari 488 Pisto von 0-100 Km/h. Der Wahnsinn auf vier Rädern.

    • DropsInc. says:

      Bevor man nun denkt, dass es mit BMW, Daimler und VW mit Sicherheit den Bach runtergeht, sollte man die neue Rückrufstatistik in den richtigen Kontext setzen. Absolut eindeutig ist der Trend nicht, schließlich spielen viele Faktoren bei Rückrufen eine Rolle.
      Ausländische Hersteller werden in den USA gerne besonders genau unter die Lupe genommen, und es kann durchaus sein, dass BMW, Daimler und VW vor allem vorbeugen wollen. Außerdem wollen sie vermutlich ihren hohen Ansprüchen gerecht werden und rufen deshalb schneller als andere Hersteller Autos zurück.

      • Mini-Fan says:

        Man kann sich auch einen Rückruf “ersparen”.

        Wie GM bei seinen defekten Zündschlössen.
        Und nimmt dafür ganz bewußt Tote in Kauf.
        Ist “billiger”.

      • Daniela Wolf says:

        vollkommen korrekt, aber wenn ein Hersteller das 2x, 3x oder gar 5x fache seiner Neuzulassungszahlen zurückruft, ist es trotzdem zu viel.

        >> die neusten jdpower “Untersuchungen” bestätigen das leider.

        • Mini-Fan says:

          Ich finde das dermaßen schwachsinnig, die Anzahl der zurückgerufenen Autos in Relation zu der Anzahl der Neuzulassungen in einem Jahr zu setzen.
          Ist derselbe Quatsch wie die Neuverschuldung eines Landes mit dem BIP zu vergleichen.
          Da gibt es Leute, die behaupten dann irgendwann, “mehrmals 100%, das gibt’s nicht”.

          Genauso wie die ach so gescheite Autopresse vor Jahren mal behauptet hatte, eine Bremsverzögerung von mehr als 9.81 m/s2 sei unmöglich.

          Was hat – in allen drei Fällen – das eine mit dem anderen zu tun?
          Nichts!

          • Dailybimmer says:

            Ich finde es überhaupt schwachsinnig mit ihr zu fachsimpeln.

            • Mini-Fan says:

              Man muß sich ja darüber im Klaren sein, daß alles, was man hier zum Besten gibt, vor allem auch von vielen anderen, vielleicht Hunderten von Usern, gelesen wird.

              Wenn ich also “Daniela” (wer auch immer das ist) persönlich antworten wollte – dann müsste ich ihr schon ‘ne Email schreiben.
              Ich selbst lese oft andere Posts, auf Spiegel, Welt, Zeit, Focus – ohne dort selbst zu Posten.

            • Daniela Wolf says:

              wie schön, das du mitmachst.^^

    • DropsInc. says:

      Du bist immer mit dem Wink des Zaunpfahls unterwegs…

      • Mini-Fan says:

        Wer weiß, bei den Indianern wären die Audianer vielleicht an den Marterpfahl gebunden worden.
        Und in Germania wäre sie “an den Pranger gestellt” worden.

        • DropsInc. says:

          Na so hart würd ich es nicht ausdrücken wollen, aber es ist schon eher so, naja sagen wir mit nem faden Beigeschmack.

  8. Stefan says:

    In youtube ist gerade von “carwow” ein Vergleich zwischen E63S und M5 hochgeladen worden. Es geht darin aber nur um Längsdynamik, sprich 3 verschiedene Beschleunigungsrennen und ein Bremstest. Das Ergebnis hat mich etwas überrascht. Ich dachte die sind exakt gleich schnell beim Beschleunigen.

  9. DropsInc. says:

    Zwillinge?

  10. Dailybimmer says:

    M5 CS= + 10/15 PS und + 20-30 Nm?

    • Mini-Fan says:

      @Dailydreamer

      wäre doch auch ein schöner Nickname gewesen…

      PS.
      Wie wäre es mit einem M5 iPerformance?!

      • Dailybimmer says:

        Wenn schon dann iM5 Performence.

        • Mini-Fan says:

          iM – “informeller Mitarbeiter” –

          habe ich irgendwann schon einmal gehört.
          Mi5 auch schon mal.
          Ist die gleiche Branche.

          PS.
          Wenn der M5 irgendwann ein paar (für kurze Zeit verfügbare) elektrische PS wie z.B. der i8 bekommen sollte – von mir aus okay.
          Aber das ganze sonstige Aufrüsten (ein Audi mit 700 PS) ist Schwachsinn.

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