BMW Group 2017: Rekorde bei Absatz, Umsatz und Ergebnis

News | 8.03.2018 von 55

Die BMW Group hat die wichtigsten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2017 vorgestellt und meldet dabei gleich mehrere Rekorde. Nie zuvor konnten …

Die BMW Group hat die wichtigsten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2017 vorgestellt und meldet dabei gleich mehrere Rekorde. Nie zuvor konnten bessere Werte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis erzielt werden, nie zuvor wurden mehr Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antriebsstrang verkauft. Grundlage des Erfolgs ist der Absatz-Rekord von 2.463.526 Einheiten der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce, der die Rolle der BMW Group als erfolgreichster Anbieter von Premium-Automobilen bestätigt hat.

Der Konzern-Umsatz wurde 2017 um 4,8 Prozent auf den Bestwert von 98,678 Milliarden gesteigert, das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) kletterte um 5,3 Prozent auf 9,880 Milliarden Euro. Unter anderem begünstigt durch Bewertungseffekte wuchs das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) um 10,2 Prozent auf 10.655 Millionen Euro und übertraf damit erstmals die Marke von 10 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge lag 2017 mit 8,9 Prozent zum achten Mal in Folge im angestrebten Zielkorridor zwischen 8 und 10 Prozent.

Harald Krüger (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG): “Wir haben das erfolgreichste Geschäftsjahr unserer Geschichte hinter uns und 2017 zum achten Mal in Folge Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Wir haben seit 2016 zahlreiche strategische Entscheidungen getroffen, um unseren nachhaltigen Erfolg in den kommenden Jahren auszubauen. Wir streben im laufenden Jahr einen leichten Zuwachs der Auslieferungen auf einen neuen Höchstwert an.
Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Mit ihrem beispielhaften Engagement sind sie die treibende Kraft unserer Erfolgsgeschichte. Deswegen zahlen wir unseren festangestellten Mitarbeitern am Standort Deutschland die höchste Erfolgsbeteiligung im Wettbewerbsvergleich. Der Vorschlag für eine deutliche Erhöhung der Dividende ist ein Signal der Zuversicht, dass das Unternehmen richtig aufgestellt ist, um seinen nachhaltigen Erfolgskurs in Zukunft konsequent fortzusetzen.”

Nicolas Peter (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen): “Wir haben vergangenes Jahr rund eine Milliarde Euro mehr für Forschung und Entwicklung aufgewendet als 2016 – und trotzdem unser operatives Ergebnis steigern können. Das verstehen wir unter nachhaltiger Profitabilität.
Im Jahr 2018 erwarten wir den vorläufigen Höchstwert unserer Quote für Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Gegenüber 2017 rechnen wir nochmals mit einem zusätzlichen hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Diese zusätzlichen Vorleistungen müssen wir uns durch eine starke Leistungsseite sowie konsequente Effizienz und einen klaren Fokus auf der Ausgabenseite erarbeiten.”

55 responses to “BMW Group 2017: Rekorde bei Absatz, Umsatz und Ergebnis”

  1. Hank Moody says:

    Dann mal schnell noch Rückstellungen bilden! ^^
    Wer braucht schon Harleys und Kopfwehplörre?!

  2. MARTIN Amberger says:

    Die riesigen Rabatte, die BMW gibt, hat ihnen das Geschäft kaputt gemacht.
    Und jetzt im Ernst : bei diesen Zahlen kann ich nicht erkennen, dass die PKW sparte von daimler vor BMW ist. Beim Gewinn sind sie allerdings um eine halbe Milliarde besser. Auf die Zahlen der volkswagen-komplizen freue ich mich schon, denn die können nicht mithalten.

    • Mini-Fan says:

      Unser Freund @Allwiss Heidenkind wird sich derzeit im Prozentrechnen üben. Und das Haar in der Suppe suchen.

      Bei der Umsatzrendite und bei der (Arbeits-) Produktivität liegt BMW weit vorn.
      Wer erwirtschaftet einen höheren Ertrag im Verhältnis zum Umsatz?
      Wer einen höheren Umsatz pro Mitarbeiter?

    • Daniela Wolf says:

      leider hast du die Wette schon verloren. 😛
      btw. was ist nur mit der Marge passiert. ?^^

      • Mini-Fan says:

        … dasselbe wie bei Tesla 🙂
        Wer nicht investiert, der kann (kurzfristig) mehr Gewinn und damit eine eine höhere Marge ausweisen.

        Man wird bei JEDEM Hersteller irgendwelche Kennzahlen finden, wo er schlechter ist als andere.

      • MARTIN Amberger says:

        Schon wieder ein inhaltloser Kommentar

  3. Moo says:

    Bemerkenswerte Zahlen, vor allem in Anbetracht des vergleichsweise alten Portfolios.

    Könnte die nächsten 2 Jahre mit dem neuen 3er, 8er, X5, X7, Z4, 1er, 2er GC, X4, X6, RR cullinan nochmal einen schönen Auftrieb geben 🙂

    • Mini-Fan says:

      Den RR Cullinan hätte sich (und mir) BMW besser erspart. Außerdem kommt er viel zu spät.
      Und die Aussage des RR-Chefs, ein RR würde niemals als Hybrid kommen – die ist einfach nur dumm.

      • Moo says:

        Warum? Wird ein schicker SUV und die Kunden wollen in nunmal… Warum also Kunden enttäuschen und auf viel Geld verzichten?
        RR wird afaik die Hybridtechnologie überspringen und direkt einen BEV anbieten mit der nächsten Generation. Einen Hybrid spart man sich meiner Meinung nach völlig zu Recht: ein RR Fahrer ist mit Sicherheit nicht aufs Spritsparen angewiesen und auf die Flottenbilanz haben die paar tausend RR auch keinen Einfluss…

        • Mini-Fan says:

          Natürlich wird der RR-Eigner normalerweise nicht seinen RR ans Kabel hängen (aber es gibt inzwischen ja bessere Lösungen, vgl. G30). Schon gar nicht zum Spritsparen.

          Ich weiß nicht, wie die aktuelle Situation in London ist. Aber wenn es zu bestimmten Zeiten bzw. in bestimmten Bereichen in London so ist, daß man dort nur (lokal) abgasfrei fahren darf – dann ist der RR-Eigner sehr wohl auf elektrischen Betrieb angewiesen.
          Schließlich müssen auch Landlords manchmal nach London. Und wenn es nur zum Flughafen ist…

          PS.
          Die zusätzlichen 300kg fallen bei einem RR natürlich buchstäblich “weniger ins Gewicht”, sind nur so etwa 10%. Allerdings sollte das zulässige Gesamtgewicht doch unter 3.49 to bleiben..

  4. Daniela Wolf says:

    da hat man mehr erwartet, aber die Dividende wird das Ergebnis mit zusätzlichen 0,6 Mrd.€ belasten.

    • quickjohn says:

      Die Dividende als Betriebsausgabe …….

      • Daniela Wolf says:

        85% ist noch nicht genug?
        >> da wird Audi wieder mehr verdienen, wie in den Jahren zuvor auch.

        • MARTIN Amberger says:

          Sicher nicht mehr als 8.7 Milliarden

          • Daniela Wolf says:

            “In den ersten neun Monaten kletterte der Betriebsgewinn vor Sondereinflüsse um 17 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro. „Das ist ein starkes Fundament, auf das wir aufbauen können,“ betonte Finanzchef Frank Witter. Mit einer Nettoliquidität von mehr als 25 Milliarden Euro im Kerngeschäft habe Volkswagen zudem ein ausreichendes Finanzpolster.”

            >> Audi kommt am 15.März oben drauf.

            • MARTIN Amberger says:

              Die volkswagen-komplizen aus Ingolstadt kommen mit garantiert deutlich weniger als 8,7 Milliarden dazu

              • Daniela Wolf says:

                na dann mal her mit der Bilanz! Stand 2016 waren es bei VW 176 Mrd.€

              • Daniela Wolf says:

                ja 25 Mrd.€ Euro hatte VW aus der Portokasse ohne Neuverschuldung bezahlt – im Gegenstz zu BMW mit Neuverschuldung. Nennt sich auch free chash flow.

        • quickjohn says:

          ?????
          Diese Rückantwort ist genauso – mit Verlaub – doof wie das Statement nach dem eine Dividende (!) ein Ergebnis belasten soll!
          Klingelts? Wenn nicht ist es mir auch egal !

          • Daniela Wolf says:

            wie soll es ein Ergebnis belasten? Logisch denken.
            Wer 85% rausschmeißt, hat eben logischer Weise weniger übrig – mein Gott!

    • superbadman says:

      ohne Kommentar…
      ‘da hat man mehr erwartet’
      10 Jahresvergleich Wertsteigerung der jeweiligen Stammaktien…
      Audi AG + 40%
      Daimler AG + 25%
      BMW AG +250%

      • Daniela Wolf says:

        bist du jetzt eigentlich dumm?
        >> Wertsteigerung bei Audi? Wie soll das bitte gehen?
        >> nicht einmal 5% der Aktien sind im Umlauf….

        • superbadman says:

          ach du meine Güte…
          sagt die Daniela, die Peugeot mit Renault verwechselt

          • Daniela Wolf says:

            du kannst keinen anderen Punkt vorbringen….
            > u played urself out gg

            • superbadman says:

              ach du meine Güte Daniela, in englisch, im Ernst?
              there is no such saying in english- whatever you meant with it.
              It´s a bit simmilar to this whole PSA stuff you are talking about.
              You say something, but don´t really know much about it.

              • Daniela Wolf says:

                Wie ich schon mehrmals erwähnte – wenn die eigenen Punkte nicht ziehen, werden Beleidigungen und Ausflüchte gesucht.

            • superbadman says:

              ach Daniela, liebe Wirtschaftstudentin,
              ich bin halt sehr nett, und hab auch Audi mit angeführt.
              Du wirst mir aber schon recht geben, dass die Entwicklung des Aktienkurses an der Börse sehr wohl auch wiederspiegelt, ob ein Unternehmen im angegeben Zeitraum erfolgreich war oder nicht – so gesehen du als Fachfrau, MSC und dein Freund, der Pensionist AH

              *Macht BMW wirklich einen ziemlich
              “grottenschlechten” Job???*

              • Daniela Wolf says:

                nein macht BMW nicht, aber Schulden.
                PS: Der Aktienkurs der Audi AG lässt sich kaum beeinflussen, da niedriger Streubesitz.

                • superbadman says:

                  du scheinst ja von Wirtschaft ne richtige Ahnung zu haben –

                  du bist Unternehmerin? lol

                  • Daniela Wolf says:

                    Habe ich bestimmt sxchon 10 mal gesagt. 😛
                    Man arbeitet in der Finanzsparte Daimlers.

        • superbadman says:

          uiuiui Daniela
          2 Monate nach mir sagt der Krüger ähnliches wie ich… – bin ich Krüger?

          Die Entwicklung der BMW Aktie spiegelt unseren langfristigen Denkansatz
          wider. Von Mai 2008 bis Mai 2018 gewann sie mehr als 140 Prozent an
          Wert. Auch in der aktuellen Transformation ist Ihr Unternehmen
          profitabel. Unsere EBIT-Marge im Segment Automobile liegt seit acht
          Jahren im Korridor von 8 bis 10 Prozent. Darum können wir in unsere
          Zukunft investieren.

          • Daniela Wolf says:

            Ja man kennt Krügers Reden nur zu gut, was allerdings nichts an der Schnittmenge zwischen Wunsch und Realität ändert.

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