BMW i4: Harald Krüger bestätigt Namen des nächsten i-Modells

BMW i4 | 6.03.2018 von 15

Beinahe beiläufig bestätigt BMW-Chef Harald Krüger den Namen des BMW i4: Das nächste i-Modell wird Anfang des nächsten Jahrzehnts als Serienversion der IAA-Studie BMW i …

Beinahe beiläufig bestätigt BMW-Chef Harald Krüger den Namen des BMW i4: Das nächste i-Modell wird Anfang des nächsten Jahrzehnts als Serienversion der IAA-Studie BMW i Vision Dynamics zu den Händlern kommen. Für unsere regelmäßigen Leser ist diese Meldung zwar keine Überraschung, offiziell bestätigt war der Name aber bisher nicht. Man darf darüber spekulieren, ob das viertürige BMW 4er Gran Coupé vor diesem Hintergrund einen konventionell angetriebenen Nachfolger erhält oder ob sich BMW in der Mittelklasse mit Stufenheck voll auf 3er Limousine und BMW i4 konzentriert.

Neben dem Namen verrät das kurze Zitat von Harald Krüger auch gleich den Standort für die Produktion des nächsten i-Modells: Der BMW i4 soll im Stammwerk München gebaut werden. Damit stärkt die BMW Group nicht nur ihr Heimat-Bundesland Bayern, sondern sendet auch ein klares Signal für den Standort Deutschland: Mit BMW i3, i8, iNext und i4 werden die zukunftsträchtigsten Fahrzeuge des weltweit führenden Anbieters von Premium-Automobilen auch künftig in Deutschland gebaut!

Bei der Premiere der Studie zum BMW i4 kündigten die Münchner offiziell an, dass das viertürige Coupé über eine Reichweite von rund 600 Kilometern verfügen wird. Der Sprint von 0 auf 100 km/h soll in 4,0 Sekunden gelingen, die Höchstgeschwindigkeit auf 200 km/h limitiert werden. Dass bei diesen Eckpunkten auch das Tesla Model 3 ein wichtiger Rivale sein wird, liegt auf der Hand.

Und während sich auf dem heute eröffneten Genfer Autosalon 2018 und im Fall des BMW i4 alles um die Autos und Mobilität von morgen dreht, wirft die BMW Group noch schnell einen Blick zurück ins Jahr 2017. Denn obwohl der durchschnittliche CO2-Ausstoß bei anderen Premium-Autobauern zuletzt wieder anstieg, konnten die Münchner ihre durchschnittlichen Flotten-Emissionen um zwei auf 122 Gramm pro Kilometer reduzieren. Seit 1995 konnten die CO2-Emissionen des Durchschnitts-BMW damit um über 42 Prozent reduziert werden.

Einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leisten nicht nur Verbesserungen bei Benzin- und Diesel-Motoren, sondern auch die zunehmende Elektrifizierung der Modellpalette. Über 100.000 Fahrzeuge mit elektrischem oder elektrifiziertem Antrieb hat die BMW Group 2017 verkauft, im laufenden Jahr sollen es bereits über 140.000 werden – und bis 2025 wird das Angebot entsprechender Modelle auf 25 Fahrzeuge anwachsen. Der BMW i4 ist dabei also nur ein Baustein von vielen, denn natürlich gilt für Elektroautos das gleiche wie für Autos mit konventionellem Antrieb: Die passende Karosserieform und die passende Motorisierung ist sehr individuell, das Angebot eines einziges Elektroautos als Allheilmittel kann daher kaum die universell gültige Lösung sein.

Harald Krüger (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG): “Unsere Elektromobilitätsstrategie wirkt! Wir treiben den Ausbau unserer Fahrzeugflotte mit elektrifizierten Antrieben konsequent voran. Gleichzeitig arbeiten wir weiterhin an verbrauchssparenden Innovationen bei konventionellen Antriebstechnologien.
Wir werden bis 2025 weltweit 25 elektrifizierte Modelle anbieten. 2017 haben wir mit dem BMW iVision Dynamics auf der IAA in Frankfurt gezeigt, wie wir uns die Zukunft der Elektromobilität vorstellen. Dieses Fahrzeug wird Realität: Wir werden es als BMW i4 in München bauen.”

15 responses to “BMW i4: Harald Krüger bestätigt Namen des nächsten i-Modells”

  1. B3ernd says:

    Richtig gute Nachrichten. Etwas spät, aber besser als nie. Ein i4 wird sich sehr gut verkaufen. Optisch ein echter Hingucker – auch wenn die Serie deutlich entschärft wird.

  2. Till says:

    Freu mich drauf. Hoffentlich dauert’s nicht mehr allzu lange. Und hoffentlich nicht nur ein i4 für 80k, sondern auch i1 bis i3 samt der X-Modelle etc. Es wird Zeit.

  3. Fagballs says:

    Das macht mir echt Bauchschmerzen, dass der so spät kommt. BMW hätte es in der Hand gehabt, Tesla mit der Markteinführung eines mittelklassigen Elektroauto zuvor zu kommen. Noch mal mehr, weil die sich ja so dumm anstellen. Aber nein, auch wenn 2020 nicht mehr so weit weg ist, ist es IMHO zu weit weg.

    • Till says:

      Ich sehe das ähnlich. Wobei es ja stets „Anfang des nächsten Jahrzehnts“ heißt… was nicht unbedingt direkt in zwei Jahren heißen muss. Und es ist besonders hart zu verdauen, wenn man bedenkt, dass es den i3 schon seit 2013 gibt…

    • Dancing Bear says:

      bedenklich, dass diese nachricht sich auf deine gesundheit auswirkt. lass das ma prüfen.

    • Daniel says:

      Jetzt mal ganz ehrlich: Die zwei Jahre kann man immer noch warten.
      WENN das Auto kommt UND auch die Leistungen hat, dann werden einige Käufer kommen, denen das Modell3 sowieso nicht passt. Es wurden einige Vorbestellungen davon schon zurückgezogen.
      Hyundai bietet ja auch schon recht passable E-Fahrzeuge an, Tesla ist in dem Segment vom 3er Modell nicht der einzige Hersteller (hinkt sogar eher hinterher).

      Ich habe kein Problem damit, mit nem diesligen BMW die Zeit bis zum i4 zu warten und bin sicher nicht alleine damit 🙂

  4. quickjohn says:

    Die – harten – Fakten des obigen Berichtes elektrisieren mich: BMW hat es geschafft den CO2-Ausstoß der verkauften Neuwagenpalette in 2017 – im Gegensatz zu den anderen Premiumanbietern – weiter zu senken!

    Dies ist umso bemerkenswerter als natürlich auch BMW i.S. CO2-Ausstoß mit dem rückläufigen Diesel-Absatz zu kämpfen hat.

    Plakativ dargestellt wäre damit die Frage nach der ‘nachhaltigeren Strategie’ wohl beantwortet, nämlich daß die hemmungslose AMG-Isierung der Angebotspalette (zum Zweck der – vorübergehenden – Ertragsoptimierung) wohl eher nicht der Königsweg i.S. Verantwortung für die Umwelt sein dürfte.

  5. Hank Moody says:

    Und da isser, der Singleframe-Grill. Recht behalten kann ganz schön weh tun:(

  6. Kommentator says:

    Das Neueste

    Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: Toyota-gesponserte Deutsche Umwelthilfe und Altparteien attackieren Autoindustrie

    https://www.epochtimes.de/assets/uploads/2018/03/GettyImages-904125008-320×167.jpg

    „Wir brauchen gar keine Fahrverbote zur Luftreinhaltung, höchstens zur Schikane“

    „… hat die Deutsche Umwelthilfe weniger Mitglieder als ein Kleingärtnerverein. Interessant ist auch, dass der umstrittene Klub größtenteils vom japanischen Autohersteller Toyota gesponsert wird. Zudem muss der Steuerzahler für den Verein aufkommen – ob er will oder nicht.“

    Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: Toyota-gesponserte Deutsche Umwelthilfe und Altparteien attackieren Autoindustrie
    7. März 2018 18:35

    siehe:
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hauptsponsor-toyota-deutsche-umwelthilfe-attackiert-autoindustrie-das-rueckgrat-der-deutschen-wirtschaft-a2366358.html

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