BMW X4 G02: M40d trotzt dem Schnee auf dem Weg nach Genf

BMW X4 | 2.03.2018 von 18

Der Winter hat Deutschland in den Tagen vor dem Genfer Autosalon 2018 fest im Griff, dennoch hat der neue BMW X4 G02 seine Anreise in …

Der Winter hat Deutschland in den Tagen vor dem Genfer Autosalon 2018 fest im Griff, dennoch hat der neue BMW X4 G02 seine Anreise in die Schweiz auf eigener Achse absolviert. Eine kleine Foto-Serie zeigt uns die zweite Generation des Mittelklasse-SUV-Coupés in winterlicher Umgebung, wobei sich die Lackierung in Flamenco Rot denkbar stark vom verschneiten Hintergrund abhebt.

Auf seiner Tour von München nach Genf absolvierte der BMW X4 G02 den Flüelpass, der auf 2.383 Meter derzeit Schneehöhen von über einem Meter bietet. Die zahlreichen Serpentinen des Alpenpasses und der verschneite Untergrund sind dank serienmäßigem Allradantrieb xDrive mit vollvariabler, heckbetonter Kraftverteilung kein Problem für das SUV-Coupé, das sich seine Technik mit dem X3 teilt.

Wie schon auf den ersten Fotos sehen wir den BMW X4 G02 in der vorerst einzigen M Performance Variante M40d mit 326 PS starkem Biturbo-Diesel. Ab Produktion August wird der optisch identische BMW X4 M40i mit Reihensechszylinder-Benziner und 360 PS an seine Seite treten. Beide Modelle rollen mit einer modifizierten Variante des M Sportpakets zu den Händlern und werden im kommenden Jahr vom BMW X4 M in den Schatten gestellt, der vor allem auf kurvigen Strecken nochmals spürbar mehr Performance bieten soll.

Die Preise für den neuen X4 beginnen in Deutschland bei 49.700 Euro für den Einstiegs-Benziner xDrive20i, der günstigste Diesel xDrive20d kostet bereits 52.500 Euro. Für das aktuelle Topmodell X4 M40d, zugegebenermaßen mit sehr umfangreicher Serienausstattung, müssen mindestens 70.900 Euro investiert werden.

Erste Live-Fotos vom neuen BMW X4 G02 gibt es nächste Woche direkt vom Genfer Autosalon 2018, natürlich bei uns auf BimmerToday.de!

18 responses to “BMW X4 G02: M40d trotzt dem Schnee auf dem Weg nach Genf”

  1. DropsInc. says:

    Ich bleib dabei, das Heck inclusive Rückleuchten sehen besser aus.

  2. Filou says:

    Meinen Geschmack trifft es leider absolut gar nicht. Derart schmale Rückleuchten funktionieren bei SU(A)Vs nicht. Bei flachen Sportwägen oder sportlichen Coupé à la 4er oder mitunter auch noch 8er wirkt das proportional zur restlichen Fläche des Hecks durchaus harmonisch. Aber auf gar keinen Fall bei solchen Brummern! Da braucht es einfach großflächige Rückleuchten vom Schlage eines BMW X5/6, X3 oder X4 F26. Noch dazu diese dreidimensionale Vorwölbung auf der sich, wie hier schon zu sehen ist, alles mögliche ablagern wird.
    Aber hauptsache dem Asiaten gefällt´s…

    • DropsInc. says:

      Kann dir das X7 Concept empfehlen, finde das die schmale Lichtgrafik sehr gut funktioniert, gerade um das Heck nicht ganz so wuchtig zu zeichnen. Deshalb evtl. noch die dunkle Umrandung, die je nach Blechkleid mehr oder weniger zum Vorschein kommt.Die Rückleuchten die du evtl. als Dreckfänger bezeichnest (vielleicht zu recht) steckt sogar nen Sinn dahinter. Diffusor dienlich…aber eben alles Geschmacksache…schöner als der Alte isser…mmn

      • Filou says:

        Ich fürchte der X7 wird dem Ganzen noch die Krone aufsetzen. Wobei die Front letztlich nicht ganz so unproportioniert wie beim Concept Fahrzeug aussehen wird.
        Ich sehe zum einen ein Problem darin, dass sobald die Rückleuchten eingeschaltet sind, dieses schmale solitäre LED Band jegliche Blicke auf sich ziehen wird und der wuchtigen Heckansicht schlicht nicht gerecht werden wird. Zum anderen empfinde ich den Wechsel der Nummernschildposition von Heckdeckel in Heckschürze als nicht wirklich gelungen. Damit bleibt ein im Vgl. zum Vorgänger weitgehend designbefreiter Heckdeckel mit zwei zu schmalen Rückleuchten zurück.

        Um noch konkret auf deine Aussagen einzugehen:
        SU(A)V´s sind gerade aufgrund ihres wuchtigen Auftritts beliebt und sollen für viele Käufer demonstrieren was man hat. Und dazu gehört ein entsprechendes Lichtdesign. Ich wüsste nicht was man als Hersteller mit filigranen Scheinwerfern und Rückleuchten hierbei genau bezwecken sollte. Wer das sucht, muss auch eine entsprechende Fahrzeugklasse wählen, ansonten sieht es weder nach Fisch noch Fleisch aus. Ich kann einem 1,92 cm breitem und 1,62 hohem Fahrzeug wie dem X4 oder einem 1,99 cm breiten und 1,70 cm hohen X6 trotz ihrer angedeuteten Coupé Form durch ein schmaleres Lichtdesign kein filigraneres Aussehen verleihen.

        Der Überstand beider Rückleuchten als Abrisskante (Ein Diffusor befindet sich am bzw. im Boden des Fahrzeugs)? Bei aller Liebe zur Aerodynamik aber ich bezweifle stark, dass sich in dieser Position nennenswerter Abtrieb erzielen lässt. Wenn dann bräuchte es eine Abrisskante am Ende des Kofferraumdeckels als Minimalmaßnahme.
        Und dass sich unweigerlich auf den Rückleuchten Ablagerungen bilden werden, liegt an den Luftverwirbelungen die sich am Heck des Fahrzeugs aufgrund seiner Aerodynamik ereignen.
        Zur Front kann ich nur sagen, dass man hier ebenso wie bei seinem Bruder, dem X3, bei dem mit den Nieren verbundenen Scheinwerferdesign bleiben hätte sollen, denn ebenso wie bei X5/6/7 funktioniert dieses Design tatsächlich nur bei einer wuchtigen Front, um diese zu betonen. Dazu kommt, dass man das bisher zweigeteilte “Maul” mit mittig patziertem Nummernschild nun als einzelne Öffnung unterhalb des Nummerschildes enden lässt und dafür beide Nieren größer gezeichent hat. Insgesamt wirkt daher auch die neue Front leider braver und unproportionierter.

        Im Endeffekt bleibt all das Geschmackssache und dem Käufer muss es letztlich gefallen.

        • DropsInc. says:

          Also schön das du dir die Zeit genommen hast, für eine wirklich ausführliche Nachricht bzw. Statement. Ich kann dir nur sagen, sehe es komplett anders:) aber das ist wirklich nicht wild. Finde gerade die Trennung zwischen Niere und SW ist gut, da sonst wieder das Problem der Eigenständigkeit kommt.

      • Mini-Fan says:

        Als Mercedes 1972 mit der neuen S-Klasse diese stark geriffelten Heckleuchten einführte (später auch bei den Omnibussen), war die Begründung, diese würden weniger stark verschmutzen (zumindest verteilt sich der aufgewirbelte Dreck auf einer größeren Oberfläche; es mag also stimmen)

    • Gmc Antonia says:

      An Sandro: Ich hätte dazu eine Frage, gerne eine Rückmeldung direkt an antonia.gmc@gmx.de
      Würde mich freuen von dir zu hören.

  3. Polaron says:

    Der neue X4 ist – was das Außendesign angeht – leider genauso misslungen und unspannend wie der X3.

    Die Form der Scheinwerfer ist zu rundgelutscht und Verbindung mit den nur größer gewordenen Nieren wirkt die Front insgesamt nur plump.
    Die schmalen Rückleuchten wirken hingegen wie Fremdkörper und lassen viel zu viel Flächen (Blech) am Heck übrig. Leider biedert man sich mit dem diesem Designmerkmal hier auch noch MB (GLC- und GLE-Coupe) an.

    Nach meinem Geschmack entwickelt sich die BMW-Design-DNA in keine gute Richtung. Auch vom neuen 3er braucht man keinen Stilbruch und keine besonderen neuen Designideen zu erwarten.

    Richtig frische Impulse werden wohl erst mit den von Grund auf als E-Fahrzeugen konzipierten Modellen kommen.

    • Moo says:

      Die es so nie geben wird… (Ausnahmen i3 und iNext).

      • Mini-Fan says:

        ja, von diesem ursprünglich eingeschlagenen Weg kommt BMW ja wieder ab.
        Dafür geht ausgerechnet VW diesen Weg weiter.

        BMW “wird alt aussehen”.

        • Moo says:

          Kann man nicht vergleichen. Mit ~2,5 Mio Fahrzeugen im Jahr ist es einfach viel zu teuer zwei Plattformen (ICE & BEV) zu entwickeln. Diese zusätzlichen 2,3 Milliarden im Jahr kann man nicht einfach auf den Fahrzeugpreis drauflegen. Dazu kommt, dass man dann auch reine BEV-Werke etablierten müsste, was uns deutlich unflexibler machen würde ( A4 Band @Audi lässt grüßen).
          Bei VW mit ~11 Mio Fahrzeugen lassen sich diese Entwicklungskosten natürlich leichter umlegen… Daher gehen beide aus ihrer Sicht den richtigen Weg.
          Ob BMW deswegen alt aussehen wird? Ich behaupte nicht…

          • Mini-Fan says:

            Das “alt aussehen” bezog sich (zunächst) mal auf das Aussehen, gemeint sind die Proportionen.
            Die e-Autos geben den Designern völlig neue Möglichkeiten (kurzer Vorderwagen, vgl. i3).
            Finde ich sehr attraktiv.

            Was du schreibst, ist mir völlig klar.
            BMW war beim i3 konsequent (bei einem Produktionsvolumen von max. 30.000 Stck. p.a.) – und kann/ will es in Zukunft nicht mehr sein. Bei hoffentlich wesentlich höheren Stückzahlen. Das ist der Preis für die absolute Flexibilität, bei BMW.
            Das können I.D. (VW) und E.Q. (Daimler) nicht leisten. Sie sind auf Gedeih und Verderb dem Erfolg ihrer e-Plattformen ausgeliefert.

  4. Mini-Fan says:

    … also ich kenne nur den “Flüela-Pass” – er verbindet Susch mit Davos. Wundert mich, daß er jetzt, im Winter, offen ist.
    Außerdem wäre es mir zu heiß, im Winter diesen Weg von München nach Genf zu wählen.

  5. der_medicus says:

    Als ehemaliger X3 und derzeitiger 530xd Fahrer kenne kenne ich die Meriten des xdrive zur Genüge. Man kommt wirklich überall hin. Aber das jetzt als solche Sensation hinzustellen, ist seltsam.

    • Mini-Fan says:

      Ich hatte vor langer Zeit einen 325iX touring – und kam aus dem Staunen nicht mehr raus.
      Lediglich die Verschränkung störte einen manchmal – wenn man RWD gewohnt ist (und Frontantrieb haßte).

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