BMW M5 F90: Frank van Meel im Interview über M xDrive & Co.

BMW M, BMW M5 | 7.12.2017 von 72

M-Chef Frank van Meel spricht im BimmerToday-Interview ausführlich über die in vielen Details stark veränderte Technik des neuen BMW M5 F90 mit M xDrive.

Im Rahmen der Präsentation des neuen BMW M5 F90 durften wir die sechste Generation der Power-Limousine nicht nur im Alltag und im fahrdynamischen Grenzbereich auf der Rennstrecke erleben, wir hatten auch noch genügend Zeit für ein ausführliches Interview mit M-Chef Frank van Meel. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um ihn ausführlich zu den Hintergründen für die technischen Veränderungen und zur Positionierung des M5 zu befragen.

Wer sich fragt, wann sich die M GmbH für den Wechsel zum Allradantrieb M xDrive oder zur 8-Gang-Wandlerautomatik entschieden hat oder wie wichtig die Themen Leichtbau, Sound und Alltagstauglichkeit bei einer Power-Limousine sind, findet in unserem Interview die richtigen Antworten. Leider hat Frank van Meel die Gelegenheit auch genutzt, um alle Hoffnungen rund um neuen BMW M5 Touring F91 zu begraben

BimmerToday.de: Fünf Generationen des BMW M5 haben der Business-Limousine aus Garching ein phänomenales Image beschert. Wenn es um maximalen Fahrspaß geht, gilt der M5 als unerreicht. Dennoch wird bei der sechsten Generation vieles verändert, gewissermaßen wird an den Säulen des Erfolgs geschraubt. Gilt der alte Spruch „Never change a winning Team“ nicht mehr?
Frank van Meel: Ich glaube, der enorme Fahrspaß ist das einzige, was sich im Vergleich zu den letzten fünf Generationen nicht verändert hat. Wir als M GmbH stehen für eine Philosophie und nicht für eine Technologie. Wir schauen uns an, welche Technologie zu welchem Zeitpunkt verfügbar ist und versuchen dann, das Maximum herauszuholen. Jetzt war genau der richtige Zeitpunkt, um auf M xDrive umzusteigen, weil wir jetzt eine Kombination des bekannten Hinterradantriebs mit Quersperre mit den Vorteilen des Allradantriebs bieten können – Letzteres aber nur dann, wenn man es auch braucht. Das Auto fährt also im Grunde immer wie ein Fahrzeug mit Hinterradantrieb, nur mit deutlich mehr Traktion. Gerade im Hinblick auf die gestiegene Leistung und das höhere Drehmoment des neuen Motors war dieser Umstieg auch sinnvoll. Wichtig ist auch, dass wir es durch zahlreiche Leichtbau-Maßnahmen geschafft haben, trotz Allradantriebs leichter zu werden als der Vorgänger.

BimmerToday.de: Die sicherlich wichtigste und am heißesten diskutierte Änderung ist der Wechsel auf Allradantrieb, nachdem man sich dem Thema in Garching viele Jahre verweigert hatte. Wie kommt es zu diesem Kurswechsel, was sind die wesentlichen Gründe dafür: Kunden-Nachfrage, Druck der Konkurrenz, Fahrbarkeit, Performance, …?
Frank van Meel: Der ausschlaggebende Punkt war für uns das Thema Fahrdynamik. In der Vergangenheit mussten wir uns noch die Frage ‘Fahrdynamik oder Allrad?’ stellen. Denn für uns ist das Thema Präzision extrem wichtig, also nicht nur die Längsdynamik, sondern eben auch die Agilität und höchste Präzision. Das war in den vergangenen Generationen nicht kombinierbar mit Allrad. Jetzt haben wir es mit M xDrive zum ersten Mal geschafft, die Präzision und Dynamik eines Hecktrieblers mit der Traktion eines Allradlers zu kombinieren. Als wir das erkannt haben, haben wir uns für diese Umstellung entschieden und beschlossen, diesen Antrieb in Serie zu bringen. Natürlich wurde diese Diskussion auch intern heiß geführt, weil damals einfach galt: Entweder einen agilen Hecktriebler oder einen nicht ganz so präzise fahrbaren Allradler. Dass man beides haben kann, war neu. Wir haben das mit unseren Prototypen aber schnell erkannt, da wir von Anfang mit unserer zentralen Steuerung gearbeitet haben. Diese ist eminent wichtig, weil dadurch nicht viele Einzelsysteme mit- und gegeneinander arbeiten und dabei ihre Einzelziele verfolgen, sondern ein zentraler M Fahrdynamik Regler im DSC Steuergerät alles so regelt, dass es sich wie aus einem Guss und mit der für uns typischen Präzision fährt. Danach war die Diskussion einfach, denn jeder, der das System gefahren ist, war sofort überzeugt. Einer der ersten, den wir fahren ließen, war unser Vertriebsvorstand Ian Robertson. Er ist letztendlich unsere Stimme zum Kunden und auch die Stimme vom Kunden in das Unternehmen hinein. Er bestätigte uns, dass wir es sofort umsetzen sollen.

BimmerToday.de: Wurde in der Entwicklungsphase auch ernsthaft über einen neuen M5 mit Hinterradantrieb nachgedacht oder war die Entscheidung für M xDrive intern von Anfang an beschlossene Sache?
Frank van Meel: Natürlich gab es intern Diskussionen und wir haben auch verschiedene Autos aufgebaut. Schließlich kamen wir von einem Heckantriebs-Konzept mit Doppelkupplungsgetriebe. Aber wenn man Angst vor Veränderungen hat, kommt man irgendwann nicht mehr weiter. Auch wir wollten erst einmal sehen, ob das wirklich funktionieren kann und haben deshalb verschiedene Autos aufgebaut. Aber wie gesagt: M xDrive war so überzeugend, dass die Entscheidung dann doch sehr einfach war.

BimmerToday.de: Der Allradantrieb trägt neben dem M auch das von BMW gewohnte xDrive im Namen, er verfügt aber über einige technische Besonderheiten. Könnten Sie darauf kurz eingehen und erläutern, was M xDrive zu einem würdigen ersten Allradantrieb in einem BMW M5 macht?
Frank van Meel: Im Prinzip sind das zwei Sachen. Gleich geblieben ist der Aktuator, also das Mittendifferenzial, das der xDrive-Technik entspricht. Wir nutzen also die Komponenten des bekannten xDrive, um die Vorderachse an den Antrieb zu koppeln. Es gibt aber kein eigenes xDrive-Steuergerät mit einer eigenen Regellogik, stattdessen wird die Kraftverteilung mit von unserem M Dynamic Steuergerät im DSC gesteuert. DSC, Quersperre hinten und xDrive werden also gemeinsam von unserem M Steuergerät gesteuert. Der zweite Unterschied liegt in der Regellogik, denn bei uns ist die Vorderachse immer abgekoppelt, wir fahren immer erstmal mit Heckantrieb. Die Vorderachse wird erst dann hinzugenommen, wenn wir sie aus Traktionsgründen brauchen. Wir nutzen also die Komponenten von xDrive – aber eben eine komplett eigene Steuerungslogik.

BimmerToday.de: Kann man die Reaktionszeiten des Systems beziffern? Wie lange dauert es, bis bei einem erkannten Bedarf tatsächlich Kraft an die Vorderräder geschickt werden kann?
Frank van Meel: Da sprechen wir von Millisekunden.

BimmerToday.de: Die Kraftverteilung wird permanent angepasst, also gibt es auch keine Standard-Kraftverteilung als Ausgangspunkt für die Anpassungen?
Frank van Meel: Nein, das ist ja gerade das Schöne an unserem System. Weil wir nur einen Regler im System haben, können wir die Verteilung extrem schnell anpassen. Wenn sich Steuergeräte untereinander abstimmen müssen, dauert die Regelung länger und man spürt das beim Fahren. Beim M5 mit M xDrive merkt man nichts dergleichen, der fährt so rund wie jeder M.

BimmerToday.de: Gibt es rein theoretisch gesprochen auch Maxima bei der Kraftverteilung, lässt sich in Extremsituationen auch 100-0 oder 0-100 darstellen?
Frank van Meel: Also 100 Prozent nach hinten geht, das ist der 2WD-Modus. Nach vorne können wir in Extremsituationen nahezu 100 Prozent des Antriebsmomentes schicken, was in der Praxis aber kaum relevant ist

BimmerToday.de: Die typischen Kritikpunkte am Allrad, also Antriebseinflüsse in der Lenkung sowie zusätzliches Gewicht und daraus resultierend häufig Nachteile beim Fahrspaß, betrachten Sie also unterm Strich als gelöst?
Frank van Meel: Genau. Das waren genau unsere Challenges, die wir lösen wollten und auch lösen konnten: Das Auto durfte nicht schwerer werden als sein Vorgänger und die Präzision an der Vorderachse durfte nicht durch Antriebseinflüsse gemindert werden.

BimmerToday.de: Inwiefern unterscheidet sich das Fahrwerk von dem des Vorgängers, also abgesehen von den notwendigen Anpassungen im Zusammenhang mit dem Allradantrieb?
Frank van Meel: Das Fahrwerk ist natürlich M spezifisch. Die Kinematik und die Elastokinematik sind neu gemacht, die Hinterachse ist nun eine komplette Fünflenker-Konstruktion. Man kann sagen, dass sich die meisten Achs-Bauteile sowohl vom Vorgänger-M5 als auch vom aktuellen 5er unterscheiden.

BimmerToday.de: Auf eine Allrad-Lenkung verzichtet der M5, andere Varianten der 5er-Reihe nutzen die Technik der gelenkten Hinterräder. Wieso gibt es beim M5 keine entsprechende Option?
Frank van Meel: Weil wir eine Quersperre haben. Diese Systeme haben ähnliche Fahrdynamik-Auswirkungen: Ich kann mit einer Allradlenkung Agilität und Stabilität verursachen, das kann ich aber auch mit einer Quersperre. Für uns ist das Thema Quersperre in der Summe der Eigenschaften, aber gerade auf Hochreibwert-Untergründen und auf der Rennstrecke, besser als eine Allradlenkung. Eine Allradlenkung bietet auch auf Niedrigreibwert-Untergründen Vorteile, aber wir kommen aus der Rennstrecken-Sicht und bevorzugen daher die Quersperre. Und eine Kombination von Allradlenkung und Quersperre würde zwar funktional noch weitere Vorteile bringen, aber auch zusätzliches Gewicht. Von daher haben wir uns für die puristische Lösung und gegen die Allradlenkung entschieden.

BimmerToday.de: Bei den bisherigen M5-Generationen gab es in aller Regel einen grundlegenden Wechsel des Motorkonzepts, auf den Reihensechszylinder folgten V8 und V10, der Vorgänger war der erste M5 mit Turbo-Aufladung. Nun sehen wir einen Motor, der sich auf den ersten Blick extrem nah an dem des Vorgängers bewegt. Wie kommt es dazu und was wurde verändert, um das Triebwerk auf den aktuellsten Stand der Technik zu bringen?
Frank van Meel: Das wichtigste Thema aus Kunden-Sicht ist, dass wir die 600 PS zuvor mit Klimmzügen bei wenigen hundert Einheiten darstellen konnten. Jetzt sind 600 PS für jeden Kunden die Basis, und das erforderte ziemlich viele Maßnahmen am Motor: Unter anderem haben wir Kurbelwelle, Kurbelwellenlagerung, Kolben und Kolbenringe überarbeitet. Hinzu kommen natürlich die aktuellen Emissionsstandards, wofür ein komplett neues Hochdruck-Einspritzsystem mit 350 bar verbaut wurde. So gesehen ist es dann doch fast ein komplett neuer Motor.

BimmerToday.de: Eine größere Änderung gab es beim Getriebe, hier kommt erstmals in einem BMW M5 eine Wandlerautomatik zum Einsatz. Wieso haben Sie sich vom Doppelkupplungsgetriebe verabschiedet?
Frank van Meel: Das war aus Gesamtkonzept-Sicht einfach die bessere Lösung. Hierbei spielt auch M xDrive eine Rolle, weil es sehr gut mit dem M 8HP Getriebe harmoniert. Gleichzeitig kann das M 8HP sehr gut mit dem Drehmoment und der Leistung umgehen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass diese beiden Technik-Optionen in einem Wettbewerb miteinander stehen und die Schaltzeiten mittlerweile fast identisch sind. Deshalb haben wir es ja auch geschafft, mit dem M 8HP in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, das ist schon eine Hausnummer. Und auf der Hochreibwert-Strecke hier in Estoril sind es vielleicht sogar noch mal ein paar Wimpernschläge weniger. Daran sieht man schon, dass das Getriebe super mit dem Motor und dem M xDrive harmoniert und warum es für uns die beste Lösung für dieses Fahrzeug war.

BimmerToday.de: Der neue M5 ist der erste M5 mit Carbon-Dach, auch sonst wurde viel für ein niedrigeres Gewicht getan. Wie wichtig ist den Kunden in dieser Klasse das Thema Leichtbau?
Frank van Meel: Ich glaube nicht, dass viele Kunden in ihren Fahrzeugschein schauen und sich für die konkrete Gewichtsangabe interessieren. Aber der Kunde erwartet das M-Versprechen bezüglich Fahrdynamik, und dafür ist das Gewicht unheimlich wichtig. Man kann zwar immer mehr Leistung in ein Auto packen, aber die Agilität und Leichtfüßigkeit bekommt man letztlich nur über ein niedriges Gewicht hin. Der Kunde erwartet also ein agiles Fahrverhalten und braucht dafür aus unserer Sicht das niedrige Gewicht.

BimmerToday.de: Jetzt haben wir eine Menge über technische Maßnahmen gesprochen, aber bei der M GmbH wird der Erfolg eines Fahrzeugs sehr gerne in Rundenzeiten gemessen. Was erhoffen Sie sich unterm Strich in dieser Hinsicht, im Vergleich zum Vorgänger und natürlich auch zum Wettbewerb?
Frank van Meel: Wir werden deutlich besser als der Vorgänger sein, da erwarte ich mir einen sehr großen Sprung. Und wir wollen auch deutlich besser als der Wettbewerb sein.

BimmerToday.de: Deutlich besser heißt mehrere Sekunden auf der Nürburgring Nordschleife?
Frank van Meel: Ja.

BimmerToday.de: Neben der Performance auf der Rennstrecke muss ein BMW M5 immer auch im Alltag überzeugen. Welche Maßnahmen tragen dazu bei, dass die neue Generation ihren Vorgänger auch diesbezüglich übertrumpfen kann?
Frank van Meel: Was den Komfort betrifft ist das Auto deutlich besser geworden, wozu schon die deutlich steifere Karosserie des Basis-Fahrzeugs beiträgt. Wir haben den M5 mit diversen Versteifungsmaßnahmen im Vorder- und Hinterwagen noch steifer als den 5er gemacht. Dies führt dazu, dass sich der M5 sehr kompakt anfühlt und wir die Fahrdynamik nicht über übertriebene Härte finden müssen, sondern geschmeidig bleiben können. Damit erreichen wir eine bessere Fahrdynamik und einen deutlich gesteigerten Fahrkomfort gegenüber dem Vorgänger. Wir erfüllen hier die Erwartungshaltung der Kunden, auch bei Komfort und Luxus noch einen klaren Schritt nach vorne zu gehen, nicht nur bei Fahrdynamik. Deshalb bieten wir im BMW M5 auch erstmals alle Fahrerassistenzsysteme an, die es auch im Basis-5er gibt, egal ob Spurhalteassistent oder radargestützte Abstandsregelung.

BimmerToday.de: Beim Thema Langstreckenkomfort spielt immer auch Sound eine Rolle. Hier hat der BMW M5 ein ambivalentes Image – manche wissen die relativ zurückhaltende Akustik zu schätzen, anderen war das Auto zu leise. Wie schätzen Sie die Themen Sound und Geräuschkomfort bei der neuen Generation ein, auch im Vergleich zum mitunter lautstärkeren Wettbewerb?
Frank van Meel: Sicherlich hat jede Marke ihren eigenen Klang-Charakter. Ich glaube wir haben insbesondere mit der optionalen Sport-Abgasanlage einen Sound gefunden, der sehr präsent und sehr authentisch ist – sehr Motorsport-like, nicht zu übertrieben, sondern typisch M. Und wir haben zum ersten Mal in einem M5 auch einen Sound-Taster in der Mittelkonsole, der bei uns allerdings nicht zu noch mehr Lautstärke führt, sondern auf Langstrecke für einen leiseren Sound sorgt.

BimmerToday.de: Wie bei jeder neuen M5 Limousine steht natürlich auch die Frage im Raum, wie die Chancen für einen BMW M5 Touring stehen. Überlassen Sie Alpina B5 Biturbo, Audi RS 6 Avant und Mercedes-AMG E 63 S T-Modell diesen Markt völlig kampflos?
Frank van Meel: Ich glaube, man muss nicht überall antreten. Wir haben eine klare Strategie bei BMW M: Wir treten in den Segmenten an, wo wir das Thema Motorsport am besten wiederfinden. Das schließt raumfunktionale Konzepte und auch Tourings aus, deshalb ist die Antwort nach wie vor nein. Hinzu kommt natürlich, dass der Touring ein europäisches Thema ist, unser größter Markt sind aber die USA. Auch China und die arabischen Staaten sind große Märkte, aber diese Märkte wollen alle keine Tourings. Das wäre also ein Produkt für nur eine Region auf der Welt. Wir konzentrieren uns auf Produkte, die weltweit Kunden finden.

BimmerToday.de: Wo liegen denn die Ziele für den Absatz im Vergleich mit den Vorgängern, auch vor dem Hintergrund eines zunehmenden Umwelt-Bewusstseins vieler Kunden und möglicher Einschränkungen wie Einfahrverboten in diversen Metropolen?
Frank van Meel: Auch mit den ganzen neuen Features wie M xDrive, Carbon-Dach, gesteigertem Komfort und noch mehr Optionen im Auto gehen wir davon aus, dass wir das Volumen des Vorgängers deutlich übertreffen werden. Obwohl bereits der Vorgänger Segmentführer war.

BimmerToday.de: Inwiefern sehen Sie die hauseigene Konkurrenz als mögliches Problem für den M5-Absatz? V8-Biturbo, Allradantrieb, Wandlerautomatik – bietet der neue BMW M5 da noch genügend Differenzierung zum M550i xDrive oder wird mancher potenzielle Kunde zum günstigeren M Performance Modell greifen?
Frank van Meel: Zunächst einmal bin ich extrem froh, dass wir einen M550i haben. Das Auto kommt extrem gut an. Zwischen dem Top-5er und dem M5 war so viel Luft, dass wir viele Kunden nicht erreichen konnten, die genau so etwas gesucht haben. Diese Lücke schließt der M550i. Aber der typische M5-Fahrer möchte einen M5 und keinen M550i – und der typische M550i-Kunde möchte einen M550i und eben keinen M5, weil die Balance zwischen Alltagstauglichkeit und Rennstrecken-Performance zwischen beiden deutlich differenziert. Es sind beides beeindruckende Autos, aber mit einer völlig anderen Balance, weshalb wir damit auch verschiedene Kundengruppen ansprechen. Natürlich gibt es auch einige, die jetzt einen M550i fahren, weil es bisher das Top-of-the-Line-Modell war, und die den M5 dann als nächstes nehmen.

BimmerToday.de: Gibt es abschließend noch ein persönliches Highlight, das den neuen M5 aus Ihrer Sicht besonders bemerkenswert macht und das vielleicht auch die Vorfreude auf Ihren M5 besonders groß macht?
Frank van Meel: Worauf ich mich besonders freue, ist einfach diese fahrdynamische Überlegenheit, die das Auto hat. Auch die Themen Vertrauen und wie ich mich im Auto fühle sind wichtig. Der M5 ist für mich wie ein Maßanzug. Da passt alles, da steigt man einfach gerne ein, man hat gleich seinen Arbeitsplatz mit allen M spezifischen Anzeigen, Kombi-Instrument, Head-Up-Display, Schalthebel, Mittelkonsole, M-Tasten am Lenkrad, M-Lenkrad. Und ich freue mich natürlich auf die Fahrdynamik, jede Kurve macht Spaß, sogar beim Abbiegen. Dann kann ich zwischen den Antriebskonzepten hin- und herschalten und wenn der erste Schnee liegt, werde ich erst Recht richtig Spaß haben.

BimmerToday.de: Herr van Meel, wir wünschen viel Vergnügen und bedanken uns für das informative Gespräch!

72 responses to “BMW M5 F90: Frank van Meel im Interview über M xDrive & Co.”

  1. Jupp says:

    “Ich glaube, man muss nicht überall antreten. Wir haben eine klare Strategie bei BMW M: Wir treten in den Segmenten an, wo wir das Thema Motorsport am besten wiederfinden. Das schließt raumfunktionale Konzepte und auch Tourings aus, deshalb ist die Antwort nach wie vor nein.”
    Der X5 ist also eher Motorsport als raumfunktionales Konzept… na ja……
    Verstehe nicht, warum man sich so gegen den Touring sperrt

    • Jan2x says:

      Die Frage mit Touring hat er ja im Prinzip schon beantwortet. Der Hauptabsatzmarkt sind die USA, welche keinen Touring möchten. Die Absatzzahlen in Deutschland wären nicht hoch genug, dass es sich rechnen würde.

      • Daniel Förderer says:

        Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch die Frage, weshalb es sich bei Mercedes und Audi rechnet, aber bei BMW nicht.

        • Dailybimmer says:

          Weil ein M Kombi ein zweifelhafter Werbeträger für Bmw M wäre. Ein M Kombi hat nichts auf der Rennstrecke zu suchen, auch weil Bmw M das Thema Motorsport nicht mit einem M Kombi assoziiert. Audi kann nur schöne Kombis namens RS6 Avant bauen, bzw Kombilimos namens RS7. Mercedes möchte wohl überall vertreten sein, um Stückzahlmässig ingesamt vorne zu liegen, auch wenn Sie vom E63S AMG T Model schätzungsweise nur 100 Stück pro Monat und auschliesslich nur für den europäischen Raum produzieren.

          • Daniel Förderer says:

            Es ab bereits nicht nur einen M5 Kombi und das hat sich nicht wirklich negativ auf das Image für die M GmbH ausgewirkt.
            Und mal ganz ehrlich, ein M Kombi ist zwar kein Sportwagen für die Rennstrecke, aber hat durchaus einen Tick mehr Daseinsberechtigung auf Selbiger als ein X5M SUV mit hohem Schwerpunkt. Findest du nicht?

            • Dailybimmer says:

              Es gab mal einen M5 Kombi, der sich nicht sonderlich viel verkauft hat und mangels Nachfrage eingestellt wurde. Wie schon Frank Meel angedeutet hat, warum speziell für Europa ein Model entwickeln, wenn sich das Stückzahlenmässig nicht für Bmw rentiert. Ausserdem passt ein M Kombi nicht zur sportlichen Ausrichtung von Bmw M. Warum M SUV und kein M Kombi? Die Nachfrage bestimmt das Agebot.

              • Mini-Fan says:

                Nachfrage – Angebot

                Das weiß man nicht immer, vorher.
                Manchmal weckt erst ein Angebot das Begehren, die Nachfrage. Und ein anderes mal wird etwas trotz Angebot nicht nachgefragt.
                Richtig heißt es “Angebot und Nachfrage regeln den preis’

                • Dailybimmer says:

                  Weil der M5 Touring ausserhalb West Europas nicht gefragt ist, also USA, China und Golf Staaten, wird er wohl nicht angeboten. Nachfrage-Angebot.

                  • Mini-Fan says:

                    Nachfrage und Angebot sind nicht “fix”. Man kann nicht sagen, “es wird etwas nicht (nach-)gefragt” – das wird sich sehr schnell ändern, wenn man den Preis nach unten anpaßt.

                    Daß/ ob für ein bestimmtes Modell irgendwo eine “Nachfrage” besteht, versucht die Marketing-Abt. rauszubekommen. Die Methode “Trial-and-Error”, also zuerst ein Fahrzeug auf einem Markt (zu einem bestimmten Preis) anzubieten, um dann zu schauen, ob es denn auch nachgefragt wird, ist wesentlich aufwändiger, riskanter.

                  • Dailybimmer says:

                    Warum speziel für Europa ein M5 Touring entwickeln, das sich nur 50 Einheiten pro Monat verkäuft?

                  • Mini-Fan says:

                    eben.
                    Von den (unnützen) Kosten für die Homologation des zusätzlichen Modells mal abgesehen. Soll doch Alpina mit dem B5 touring das Geschäft machen…

                    PS.
                    Alpina muß eh’ mit BMW teilen…

                  • Dailybimmer says:

                    Ich freue mich riesig auf den neuen Alpina B8, der bald hoffentlich kommen wird.

          • M54B25 says:

            So sehr ich die M GmbH auch mag aber ein M5 hat auch nichts auf der Rennstrecke zu suchen. Jeder gut gemachte (sinnvolle Modifikationen hinsichtlich Fahrwerk und Gewicht, Leistung sowieso) E92 335i, F32 340i oder F22 240i versägen einen M5. Physik läßt sich nun mal nicht austricksen und 2 Tonnen Leergewicht entsprechend auch nicht!

            • Dailybimmer says:

              Eine 3.2 Sekunden von 0-100 Km/h limosine mit entsprechender Bereifung hat sehr wohl auf der Rennstrecke in Estoril zu suchen, wo denn sonst?

              • M54B25 says:

                Das Gefährt kan auf einem Dragstrip gerne seine schwarzen Spuren hinterlassen – bei der ersten Bremszone und der zweiten Kurve ist jede Lotus Elise von 2000 an dem Hobel vorbeigefahren – 2,2t Kampfgewicht lassen sich nun mal nicht wegdiskutieren und überfahren.

                • Dailybimmer says:

                  Ich ziehe den M5F90 mit 1800 kg jedem Lotus vor du. Der M5 bietet mehr Platz und lässt sich auch noch deutlich komfortabler fahren usw usw.

                  • M54B25 says:

                    Worum wollen wir wetten, das der M5 F90 beim AMS Supertest fahrfertig – also so wie er zum Fahren vor Dir steht 19xxkg wiegen wird? und das xx wird sich eher in Richtung 8x oder 9x bewegen.

                    Hör doch bitte einfach auf den Werbeversprechen zu glauben und komm mal auf den Boden der Realität. Ein Auto was Du auf der Rennstrecke siehst, muss nicht komfortabel sein oder Platz bieten – es muss schnell sein und das ist der M5 nur sehr bedingt.

                    Schau Dir den neuen McLaren P15 Senna an – kompromisslos und nur zum Fahren gemacht – pumpe einen M5 F90 ebenfalls auf 800PS auf und der P15 fährt trotz nominal gleicher Leistung Kreise um den F90 – weil er genau und nur dafür gemacht wurde!

                  • Dailybimmer says:

                    Jetzt hör doch bitte auf den Teufel an die Wand zu malen. Immerhin ist der M5 der Begründer seines Segments. Selbstverständlich wird der M5 CP Rennstreckenkonform abgestimmt sein. Stärker als beim normalen M5.1855 kg sind meine Daten für den M5. Ich hab die Januar Ausgabe von Autobild Sportcars gekauft. Ich weiss wovon ich rede.Ein Ferrari V12 wiegt um die 1.8 Tonnen natürlich gehört er ebenso auf die Rennstrecke wie der M5.

                  • M54B25 says:

                    Bis auf den Ferrari sehe ich auch keines der anderen Fahrzeuge auf einer Rennstrecke – generell ist alles über 1.5 Tonnen nicht für eine Rennstrecke geeinget.

                    Das Segment nennt sich übrigens Powerlimousinen und eben nicht Rennstrecken-Gefährte-mit-4-Türen-ab-2-Tonnen.

                    Was glaubst Du warum ich den ams Supertest heranziehe und nicht die (WtF?) “AutoBild SportsCar”?

                  • B3ernd says:

                    Es gibt Dinge die versteht man eben nur, wenn sie selbst erlebt hat. Autoquartette sind schön, aber eben nicht die Realität. Und genau deshalb liest man von diesem User meist Nonsens.

                    Wer in 12 Monaten 3400 Kommentare schreibt, beherrscht eher die Theorie……die sich bekanntlich von der Praxis unterscheidet^^

              • Mini-Fan says:

                Und was soll das dann mit der “entsprechenden Bereifung”?
                Wo die Tester den Satz Reifen an einem halben Tag in Estoril “vernichtet” hatten. Zu 400.00 EUR das Stück.

        • Mini-Fan says:

          Wer sagt denn, daß “es sich rechnet”, bei Mercedes und Audi? Die einen wollen Wachstum, “um jeden Preis”, der andere (BMW) “profitables” Wachstum.

          Gemessen am Umsatz ist der Gewinn bei der BMW Group wesentlich höher als bei der Daimler AG.

          • Dailybimmer says:

            Endlich kann man mit einem M Fahrzeug über Schneepisten Fahren.

            • Mini-Fan says:

              Dafür gibt’s doch schon seit vielen Jahren den X6 mit “M” wie “Mumm”, dem Begründer dieses Segments.

              • Dailybimmer says:

                Gemeint war M5 Limosine.

                • Mini-Fan says:

                  Dafür würde auch die Leistung eines 520d xDrive ausreichen – um im Schnee Spaß zu haben.

                  PS.
                  Jetzt weiß ich wenigstens, warum “die Bild” immer “Limo” schreibt. Ich dachte immer, das sei was zum Trinken. Aber das kommt von “Limosine” 🙂

                  • Dailybimmer says:

                    Was vorher ein 520d Touring schaffte mit X Drive, schafft es erstmals auch ein M5.

                  • Mini-Fan says:

                    Ich hoffe, die “BILD”-Redaktion hat sich mittlerweile einen Duden angeschafft – und Du auch.

                    Noch schlimmer die es mit der Rechtschreibung in Frankreich.
                    Die bringen es tatsächlich fertig, “restaurant” mit “resto” abzukürzen (wo kommt das “o” her?)

                    Da braucht man sich ja eigentlich nicht mehr über die deutsche Rechtschreibreform zu wundern, wonach “Fritteuse” von “pommes frites” abgeleitet sein soll (wo kommt das “tt” her?)

                    PS.
                    “Limousine” leitet sich von einer französischen Landschaft ab (dem Limousin), nicht von der “Limonade”, früher umgangssprachlich “Limo” genannt.

                  • Dailybimmer says:

                    Also mir schmeckt die M Limo, die einer Cola Limonaden Flasche sehr ähnelt. Dürfte der Exportschlager schlechthin werden. Der Trump wird noch doof aus der Wäsche gucken.

          • Dailybimmer says:

            “Wer sagt denn, daß “es sich rechnet”, bei Mercedes und Audi? Die einen wollen Wachstum, “um jeden Preis”, der andere (BMW) “profitables” Wachstum.”

            Genau deshalb rentieren sich die Stückzahlen für ein M5 Touring nicht.

            • Mini-Fan says:

              sh. dazu meinen Post etwas weiter oben @danielfrderer:disqus

              • Dailybimmer says:

                Ob ein M5 Touring letztendlich gebaut werden soll oder nicht, entscheiden immer noch die Kunden in USA, China und die Golfstaaten, und die sagen alle mehrheitlich zum M5 Touring nunmal No! Wer einen M5 Touring schrecklich vermisst hat, der hat immer noch die Möglichkeit als Alternative sich für den Alpina B5 Touring zu entscheiden, richtig.

                • Mini-Fan says:

                  Und die würden mehrheitlich “Jo!” – und nicht No sagen – wenn der M5 touring nur 59.000 EUR kosten würde.

                  Das ist das, was ich sagen will.
                  Du kannst mit dem Preis die Nachfrage steuern.
                  Z.B. indem du einen “Opel ampera-e” mit knapp 10.000 EUR subventionierst (also Geld drauflegst). Oder einen Renault Zoe.
                  Oder hat einen M5 touring.

                  • Dailybimmer says:

                    Warum sollte Bmw in den Staaten etwas für die Hälfte dessen anbieten was er tatsächlich Wert ist? Gewinnmarge dabei, gleich Null.

                  • Mini-Fan says:

                    Es ging dabei lediglich darum, zu zeigen, daß “Nachfrage” nichts Fixes ist. Natürlich macht BMW das nicht!

                    Weißt Du noch, als 2013 der i3 zu einem Preis von 34.950 EUR auf den Markt kam, da behauptete die gesamte Presse und die Konkurrenz (die allerdings nur in Form des ersten Opel e-Ampera für weit über 40.000 EUR existierte), das sei ein Kampfpreis, BMW würde den i3 subventionieren, die Konkurrenz ausschalten. Mit der Folge, daß Opel den Preis für den Ampera auf einen Schlag um 7.000 EUR senken mußte – damit die Nachfrage nicht noch mehr einbricht.

                  • Dailybimmer says:

                    Hab die neuste Ausgabe von Autobild Sportscars gerade zu Hand und darin steht geschrieben, Bmw M5 von 0-200 Km/h in 11.1 Sek und Mercedes AMG E63S von 0-200km/h in 11.5 Sek. Nichtsdestotrotz haben die Schwaben motorisch eine saubere Arbeit geleistet. Mercedes AMG E63S hat nicht nur mehr PS und deutlich mehr Nm und ist sparsamer und etwas umweltfreundlicher, was für den AMG Halter auch noch eine etwas günstigere Einstufung für Steuern bzw Versicherung bedeutet. Bmw M5 F90 Verbrauch wurde bei 10,5 Liter gemessen, Mercedes AMG E63S bei 9,5 Liter.

    • Dailybimmer says:

      Liegt wahrscheinlich auch daran, weil das Segment der (Power)Kombis weltweit am aussterben ist, wogegen die Nachfrage nach Power SUV weltweit am steigen ist. Vom M5 gibt’s schliesslich auch keinen Cabrio oder Coupe Ableger wie bei MB, dafür aber den M650i GT als passende Alternative zum M5 Touring, den ich im Bmw M Portfolio eigentich auch nicht vermisst habe.

    • Mini-Fan says:

      Der – im Vergleich zum M5 komfortablere – Alpina B5 wird doch als touring angeboten!

      Sogar zu einem Preis unterhalb eines M5. Und mit einer höheren Höchstgeschwindigkeit.
      Der Kunde wird also bedient!

      • DropsInc. says:

        Jupp…

      • Dailybimmer says:

        13.000 -20.000 Einheiten pro Jahr vom neuen M5 F90 sollten keine Utopie mehr für Bmw M sein. Stückzahlenmässig wird die Konkurrenz ab sofort mit oder ohne Kombis das Nachsehen haben.

        • Mini-Fan says:

          Es gibt einen neuen Fahrbericht/ Vergleich mit dem E63S, in der SportCars von AutoBild, Ausgabe Januar 2018.
          Der M5 ist das um Längen bessere Auto.
          Der Fahrbericht in dem AMS vom 07.12.17 ist ja wohl ziemlich nichtssagend – da wissen BT-Leser ja schon mehr.

          Und: der M5 fährt normalerweise immer im RWD-Modus. Der Allrad schaltet sich erst bei Bedarf zu.
          Das wurde bisher in den Autogazetten falsch kommuniziert.

          • Dailybimmer says:

            Obwohl Dirk Hacker darauf verweist das es falsch ist den M5 mit E63S zu vergleichen, zumal der eigentliche Gegner für den E63S der M5 F90 CP ist, der ebenfalls nächstes Jahr vorgestellt werden soll.

            • Mini-Fan says:

              Vom Preis her sind sie auf jeden Fall vergleichbar. Der M5 für 118.000 EUR zzgl. die Freischaltung für 305 km/h. Der E63S für knapp 123.000 EUR, mit Abregelung (?) bei 300 km/h.
              Der CP wird sicher sehr viel teurer werden.

              • Dailybimmer says:

                Etwa so teuer wie E63S, meine Vermutung.

                • Mini-Fan says:

                  “etwa so teuer”

                  ist doch schon der Einstiegs-M.
                  Von der “First Edition” des M5 fur 140.000 EUR nicht zu reden.
                  Aber BMW soll das Geld einsammeln – solange es noch geht. Um die nötigen Investitionen zu finanzieren.

                  • Dailybimmer says:

                    Der CP Aufpreis dürfte nicht viel teurer sein wie beim Vorgängermodel F10.

                  • Mini-Fan says:

                    Ich hoffe, BMW macht das Wettrüsten mit Audi und Mercedes nicht mit.

                    An der Gewichtsspirale zu drehen, und in den Gefilden von BMW M und AMG vielleicht mal Erster zu sein, mit einer moderaten Elektrifizierung (vielleicht klappt’s ja beim M3/ M4) – das wäre viel wichtiger.

                    PS.
                    5er G30 und 7er G11 müssen ja “nur noch” bis 2024 bzw. 2022 durchhalten.
                    Dann wird sich ohnehin alles radikal ändern, bei BMW.

                  • Dailybimmer says:

                    Ein M Kombi käme mir ehrlich gesagt nie in den Sinn für Bmw M. M Performence Touring ja, M Touring nein. Das Feld der schnellsten Kombis überlassen wir gerne Alpina B5 Touring, RS6 Avant, E63S T.

      • Mini-Fan says:

        A propos “komfortable Alternative”:

        Langsam scheint sich zu bewahrheiten, daß es Quatsch war, zu behaupten “die neue 8er Reihe werde eine Alternative zum luxuriösen S-Klasse Coupé”.

        Er wird enger, leichter und vor allem sportlicher als der S.

        @dailybimmer:disqus
        Also eher vielleicht sogar ein bißchen ein Konkurrent zum 911er Porsche (ganz in Deinem Sinne!)

        Zitat aus:
        https://web.de/magazine/auto/erlkoenige/bmw-8er-coupe-erlkoenig-fotos-32683590

        “Er soll aber nicht mit dem Mercedes S-Klasse Coupé konkurrieren, sondern sportlicher sein und eher gegen den Mercedes-AMG GT oder die Aston-Martin-Modelle antreten.”

        • Dailybimmer says:

          Ja anfangs wurde der 8er als “7er Coupe” in der Bmw Presse bzw Autofachpresse als besonders luxuriöse Alternative zu S Klasse Coupe kommuniziert. Dass dabei ein Aston Martin Vanquish Mercedes AMG GT R und Porsche 911 Killer herauskam, hat viele aufeinmal verwundert. Auf Basis des nächsten 7ers ließe sich mit Sicherheit ein 7er Coupe als besonders luxuriöse und komfortable Alternative zu S Klasse Coupe auf die Beine stellen, nachdem der 8er die Rolle des AMG GT-R Jägers zuteil wurde, oder was meinst du dazu?

          • Mini-Fan says:

            Da gab’s doch schon vor Jahren eine Studie namens “GranLusso” – “großer Luxus” …

            • Dailybimmer says:

              Wird Zeit das die Coupes vom 5er und 7er kommen, damit der M5 Coupe mit nochmals 60 kg weniger Gewicht laut M54B25 auf der Rennstrecke seine Daseinsberechtigung hat.

              • Mini-Fan says:

                Ein “echter” 6er-Coupé-Nachfolger fehlt tatsächlich. Aber nicht für die Rennstrecke.
                Und ein GranLusso auch. Mit V12.

                • Dailybimmer says:

                  Der Gran Lusso sieht schon wieder altbacken aus, finde ich. War da nicht was mit 9er Serie der 2020 kommen sollte?

                • Dailybimmer says:

                  Ein “echter” 6er-Coupé-Nachfolger fehlt tatsächlich.

                  Man nehme dazu den 8er coupe, schrumpfe ihn eine Nummer kleiner und biete ihn nur mit R6 Motoren an, und nenne ihn folgenderweise 6er Coupe.

      • Dailybimmer says:

        Auch wenn Dirk Hacker die “motorischen Defizite” beim M5 mit 600 PS-750Nm vs Mercedes E63S mit 612 PS – 850 NM abwinkt und darauf verweist das der stärkere M5 CP der eigentliche Gegner für den Mercedes E63S heisst, ist der E63S Motor bereits jetzt schon sparsamer und hat zudem bessere Emissionswerte zu bieten als der reguläre M5. Wo ist sind die Fortschritte bei den Bmw V8 Motoren gemacht worden, bezüglich PS Ausbeute, Verbrauch und bei den Emissionswerten? Warum findet die Wasserdirekteinspritzung nicht seine Wiederverwendung im M5 F90, um unteranderem auch die Emissionswerte zu senken?

        Mercedes E63S combined CO₂ emissions: 207–199 g …
        Bmw M5 F90 bei combined: 241 g/km*).

        Man darf natürlich nicht vergessen das Bmw diesmal den grössten Motor im Angebot hat, mit 0,4 l mehr Hubraum als der Wettbewerber. Vom M5 CP erwarte ich mindestens 630 PS auf dem Tisch. 620 PS werden es wohl aber vermutlich werden. Angeblich hat Audi eine 680 PS Starke Hybridvariante für den RS7 in Vorbereitung.

    • M54B25 says:

      Den X5 kannst Du bedenkenlos beim Traktor-Pulling einsetzen – da gibt es nationale und internationale Wettbewerbe zu – also ist er Motorsport-Kombatibel!

      • Dailybimmer says:

        Demnächst wird der neue X5M Traktor die nationalen sowie die internationalen Gefilde von 0-100Km/h in 3.6 Sek beackern.

    • Dailybimmer says:

      Bei einer Verkaufssteigerung von 67% für den neuen M5F90 allein in D für das Jahr 2018, gegenüber dem M5 F10 bei seinem Markstart in Jahr 2011 in D, wäre ich ganz happy.

  2. Dailybimmer says:

    Uli Hoeneß.

  3. Dailybimmer says:

    Derweil hat Dirk Hacker hat einen heisseren M5 auf motoring.com au angekündigt.

    https://www.motoring.com.au/hotter-bmw-m5-on-the-way-110042/

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden