Bild-Vergleich: Mercedes CLS 2018 trifft BMW 6er GT G32

BMW 6er | 30.11.2017 von 22

Bild-Vergleich: Neuer Mercedes CLS 2018 und BMW 6er GT G32 Seite an Seite – zwei unterschiedliche Ansätze für Premium-Mobilität jenseits der Limousine.

Auf der Los Angeles Auto Show feiert der neue Mercedes CLS 2018 in diesen Stunden seine Weltpremiere, in wenigen Monaten wird die dritte Generation des viertürigen Coupés auch in Deutschland bei den Händlern stehen. Einen direkten Konkurrenten aus München wird der Stuttgarter dann nicht haben, denn das BMW 6er Gran Coupé steht kurz vor dem Ende des Modellzyklus und das kommende BMW 8er Gran Coupé lässt noch einige Zeit auf sich warten. In Form des BMW 6er GT G32 gibt es allerdings durchaus ein Modell, das mit seinem eleganter gewordenen Fließheck-Design und luxuriösem Anspruch von manchen CLS-Kunden in Erwägung gezogen werden könnte.

Unstrittig ist dabei, dass Mercedes CLS 2018 und BMW 6er GT einen anderen Ansatz verfolgen und unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Während bei der dritten Generation des Begründers der viertürigen Coupés das Design im Mittelpunkt steht, legt der Gran Turismo aus München besonderen Wert auf ein großzügiges Platzangebot im Fond und einen hohen Alltagsnutzen. Aus dieser Differenz ergibt sich beinahe zwangsläufig, dass der BMW 6er GT mehrere Zentimeter länger und höher als der Mercedes CLS 2018 ausfällt.

Aus technischer Sicht bringt das viertürige Luxus-Coupé aus Stuttgart alles mit, was die Oberklasse-Kundschaft derzeit erwarten kann. Die enge Verwandtschaft zur E-Klasse ist im Innenraum unübersehbar, einzelne Elemente wie die Energizing Komfortsteuerung sind aus der S-Klasse bekannt.

Die Motorenpalette umfasst zum Marktstart drei Varianten, die eine Bandbreite von 286 bis 367 PS abdecken und alle von einem Reihensechszylinder angetrieben werden. Im Mittelpunkt stehen gerade für Europa die beiden Diesel 350 d und 400 d, die mit 286 und 340 PS antreten. Vorläufiges Topmodell ist der CLS 450 4MATIC, der einen 367 PS starken Benziner mit einem 22 PS starken Elektromotor kombiniert und so die Fahrleistungen eines Achtzylinders mit dem Verbrauch eines Sechszylinders vereinen soll.

Gorden Wagener (Chief Design Officer Daimler AG): “Der neue CLS ist als Archetyp der viertürigen Coupés eine Design-Ikone. Gemäß unserer Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit haben wir ihn in seiner DNA extrem puristisch reduziert und gleichzeitig mit eleganter Schönheit emotional aufgeladen.”

[Fotos: BMW / Mercedes]

22 responses to “Bild-Vergleich: Mercedes CLS 2018 trifft BMW 6er GT G32”

  1. Wooziee89 says:

    Also ich weiß nicht so recht, der 6er GT ist auch keine Schönheit aber der CLS erst recht nicht. Vor allem dachte ich beim ersten Blick auf dem Bild von schräg vorne, dass Mercedes beim neuen Insignia abgeschaut hat. Die Rückleuchten schmälern das Heck extrem, sodass das Auftreten weniger mächtig rüber kommt als beim Vorgänger.

  2. DropsInc. says:

    Ich verstehe es nicht, kommt jetzt noch ein CLE zwecks Bezug zur E-Class? Oder bleibt es beim CLS? Das Heck erinnert mich bissl an VAG zumindest die GRAFIK der Leuchten. Ansonsten schick auch wenn der Vergleich nicht so schlüssig scheint.

    • Bricko says:

      Der Mercedes Nomenklatur nach wäre ein CLE eine schickere Variante der C-Klasse Limousine.
      Falls die jemals kommt , bezweifle ich. Heutzutage gibt es schon sowieso zu viele Nischenmodelle , in der Zukunft wird es eher weniger geben.

      • DropsInc. says:

        Naja, eben deshalb. Daimler hat bei den Bezeichnungen ordentlich aufgeräumt. Siehe GLE/GLS/GLC. Rein von der Logik wäre dann ein CLS/CLE/CLC…dächte ich habe mal was von nem CLE und CLS gelesen, um richtig zuzuordnen. Da werde mal einer schlau. http://www.autozeitung.de/mercedes-cle-2018-technische-daten-preise-124284.html

        • Bricko says:

          Ja , so was ähnliches habe ich auch vor einiger Zeit gelesen.Wäre logisch.
          Aber ich glaube , von der S-Klasse gibt es schon genügend Varianten , da ist kein Platz mehr für ein viertüriges”Coupé”, deshalb bleibt es beim CLS.Zumindest bei dieser Generation , mal sehen was die Zukunft so bringt…
          Und mit einem S im Namen lässt sich der höhere Preis leichter zu rechtfertigen 😉

      • Fagballs says:

        Nach der Mercedes Nomenklatur wäre ein CLE etwas auf E-Klasse Basis. So wie GLA, GLC, GLE und GLS die SUVs auf ihrer jeweiligen Basis sind und CLA die etwas verlängerte A-Klasse ist. Braucht es nun ein “C-Klasse Gran Coupé” und ein “E-Klasse Gran Coupé”? Bei den Cabrios, Coupés und SUVs sind sie so konsequent. Braucht es so viele Modelle? Ist eine andere Frage.

        • Bricko says:

          Aber ein CLS ist doch auf E-Klasse Basis , und nach dieser “Logik” wäre ein C- Gran Coupé ein CLE.Ist aber nicht logisch , hast du Recht , und genau darum geht es.Bei SUV’s hat Mercedes die Nomenklatur angepasst , bei Gran Coupé’s noch nicht.
          Vielleicht wird es beim Mopf passieren , wie damals aus der W124 eine E-Klasse wurde.
          E wie Einspritz…

  3. Polaron says:

    Sorry, aber der Vergleich des CLS mit dem 6er GT macht wenig bis gar keinen Sinn.

    Der 6er GT ist irgendetwas Undefinierbares zwischen Schrägheck-Limousine und Crossover, während der CLS im Grunde nur ein stylischere Variante der E-Klasse-Limousine ist.

    Die neue Front des CLS finde ich durchaus erfrischend und die Seitenlinie ist auch ganz hübsch, aber das Heck wurde ja mal sowas von verbockt…grausam.

  4. Bricko says:

    “…und das kommende BMW 8er Gran Coupé lässt noch einige Zeit auf sich warten.”
    Ist das jetzt eine offizielle Bestätigung?Wäre schön…

    Anstatt des 6GT’s könnte man zum Bild-Vergleich ruhig den noch aktuellen 6GC nehmen.Der F06 hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, sieht aber immer noch frisch aus.

    Ansonsten gefällt mir von außen der neue CLS , viel besser als die zweite Generation , nur am Heck sind die Designern die Ideen ausgegangen.
    Der Innenraum könnte aber eigenständiger sein.Ach ja , es gibt noch feinere und edlere Materialien , und die innenbeleuchteten Lüftungsdüsen … Naja , wer’s mag…
    Ein solcher Innenraum mag in der S-Klasse noch funktionieren , aber je weiter unten durch die Baureihen man geht , desto weniger Sinn macht es.Bei der kommenden A-Klasse ist der Innenraum nur noch die Parodie des guten Geschmacks.

  5. Thomas says:

    Mercedes hat ja mit C-, E- und besonders der S-Klasse, richtig schicke Autos hingestellt und sich dabei in die richtige Richtung entwickelt. Und jetzt so ein Schlag ins Gesicht?
    Was vorne noch dynamisch wirkt und dem aktuellen Mercedes Gesicht nahe kommt, wird im Verlauf ohne erkennbare Seitenlinie nach hinten, zu einer absoluten Katastrophe … Seit langem eine der hässlichsten Heckpartien, die ich je gesehen habe. Das ganze Auto wirkt, abgesehen vom Innenraum, jetzt schon dated … Der GT ist auch kein Augenschmaus, aber den Benz würde ich auch nur als Geschenk annehmen, um ihn möglichst schnell wieder zu Geld machen zu können.

  6. V6 TDI says:

    wieder einmal kaum am Exterieur gefeilt – verkauft sich trotzdem.

  7. Dailybimmer says:

    Eigentlich wäre der 6er GT mit dem Porsche Panamera zu Vergleich. Warum? Beides betrachte ich als Kombilimousine der Oberklasse.

  8. Fabi says:

    Damit hat sich Daimler keinen Gefallen getan …

  9. Fagballs says:

    Schon die ersten beiden CLS haben mich nicht angesprochen und irgendwie unförmig gewirkt. Manche Dinge ändern sich einfach nicht. Aber wenigstens sieht er jetzt nicht mehr aus wie eine E/S-Klasse aus Butter, die zu lange in der Sonne gestanden hat…

  10. alex89 says:

    Zu schade, dass BMW dieses Segment Audi und Mercedes überlässt. Mit einem behutsam weiterentwickelten Nachfolger des 6er GC hätte man gegen diese beiden wirklich nicht gelungenen Fahrzeuge (A7 und CLS) problemlos antreten können. Dafür gibt es jetzt einen Konkurrenten zum S-Klasse Coupé, der der Studie nach zu urteilen wohl wieder nicht so luxuriös/pompös daherkommen wird wie der Benz (vgl. 7er vs. S-Klasse) und damit bei den meisten nichteuropäischen Kunden ins Leere laufen dürfte… Alleine der Umstand, dass man sich nicht zutraut, einen 8er parallel zum 6er im Programm zu führen, spricht wohl dafür, dass kein grosser Sprung in Sachen Luxus zu erwarten sein dürfte.

    Was die Idee des Autors angeht, wonach der 6er GT “mit seinem eleganter gewordenen Fließheck-Design und luxuriösem Anspruch von manchen CLS-Kunden in Erwägung gezogen werden könnte” angeht: Niemand, der ein Fahrzeug wie einen A7, CLS oder 6er GC sucht, würde einen 6er GT auch nur anschauen, geschweige denn in Erwägung ziehen.

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