BMW M135i 2019: UKL-Erlkönig mit xDrive auf der Nordschleife

BMW 1er, Erlkönige | 27.11.2017 von 53

Der BMW M135i 2019 wird der vorerst sportlichste Ableger des neuen 1er F40. Ein Erlkönig-Video zeigt den M Performance-1er auf UKL-Basis am Nürburgring.

Wenn der neue BMW 1er 2019 auf den Markt kommt, dürfte eine Botschaft aus Münchner Sicht besonders wichtig sein: Ja, der neue Kompakte kann Spaß machen, auch mit Frontantrieb. Einer der wichtigsten Botschafter für diese Nachricht soll der BMW M135i 2019 werden, denn der Kompaktsportler wird das Fahrdynamik- und Fahrspaß-Aushängeschild der intern F40 genannten Baureihe. Ein aktuelles Video von Automotive Mike zeigt einen noch stark getarnten Prototypen bei Testfahrten auf der Nürburgring Nordschleife, genau wie alle anderen BMWs mit sportlichem Anspruch erhält auch der neue M135i hier seinen Feinschliff.

Der immer wieder zu lesende Name M140i ist aus unserer Sicht wenig wahrscheinlich, stattdessen dürfte der Kompaktsportler als BMW M135i 2019 an den Start gehen. Der Hintergrund ist relativ simpel: Die Zahl 40 steht in der BMW-Nomenklatur derzeit für Reihensechszylinder, das Kürzel 35i wird in Kürze den stärksten Vierzylinder markieren. Den Anfang macht schon 2018 der BMW X2 M35i, später folgen andere UKL-Modelle wie der X1 M35i und eben der neue BMW M135i xDrive 2019.

Angetrieben werden alle kommenden M35i-Modelle von einer neuen Ausbaustufe des Turbo-Vierzylinders B48. Mit deutlich über 300 PS wird der Motor der bisher stärkste Serien-Vierzylinder aus München. Dass er in allen UKL-Modellen serienmäßig mit dem Allradantrieb xDrive kombiniert wird, liegt angesichts des hohen Drehmoments und der gewünschten Traktion auf der Hand. Der UKL-xDrive wird mit Hilfe einer Haldex-Kupplung realisiert und kann je nach Fahrmodus auch als permanenter Allradantrieb genutzt werden, bei ruhiger Fahrt auf trockener Straße werden mit Blick auf die Effizienz aber nur die Vorderräder angetrieben.

Auf die im Erlkönig-Video ebenfalls zu sehende Möglichkeit von kontrollierten Drifts auf nassem Untergrund wird man an Bord des neuen BMW M135i 2019 meist verzichten müssen, zumindest klassisches Leistungs-Übersteuern wird genau wie bei der Kompaktsportler-Konkurrenz mangels Hinterradantrieb nicht mehr möglich sein. Was BMW M Performance trotz der Umstellung auf die UKL-Architektur auf die Räder stellt und ob der M135i ein würdiger Gegner für die Hothatch-Elite rund um Audi S3, Ford Focus RS, Honda Civic Type R und Mercedes-AMG A 45 wird, erfahren wir noch in diesem Jahrzehnt.

Die spannendere Frage aus Sicht vieler aktueller M135i- und M140i-Fahrer bleibt aber: Kann es auf UKL-Basis gelingen, einen würdigen Nachfolger für die aktuellen Modelle mit ausgeglichener Gewichtsverteilung und Reihensechszylinder auf die Räder zu stellen? Für eine definitive Antwort auf diese Frage ist es sicher noch zu früh, aber vor einer leichten Aufgabe stehen die Entwickler in dieser Hinsicht ganz sicher nicht.

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