BMW Z4 M40i G29: Kommt das sportliche Top-Modell in zwei Leistungsstufen?

BMW Z4 | 10.10.2017 von 11

Bereits seit ein paar Wochen ist bekannt, dass es den neuen BMW Z4 2018 wohl nicht als reinen Z4 M geben wird. Nun berichtet bmwblog.com über den BMW Z4 M40i als Top-Modell des G29 – mit zwei Leistungsstufen

Seit der Premiere des hocheleganten BMW Concept Z4 in Pebble Beach wächst in der Autowelt die Vorfreude. 2018 soll der sehnlich erwartete BMW Z4 G29 auf den Markt kommen – so bleibt also noch genug Zeit für ein paar neue inoffizielle Informationen zum sportlichen Kooperationsprojekt mit Toyota.

Bislang war in den Vorschau-Artikeln oft die Rede von Dingen, die der BMW Z4 2018 wohl nicht haben wird. So ist laut Georg Kacher für den zweisitzigen Roadster weder eine Variante mit dem Allradantrieb xDrive noch ein reines Sport-Modell unter dem Label Z4 M geplant. Trotzdem wird den Kunden selbstverständlich eine leistungsstarke Top-Version zur Verfügung stehen – und das vielleicht sogar in zwei verschiedenen Leistungsstufen.

Derzeit testen die Münchner zwei unterschiedliche Konfigurationen des BMW Z4 M40i mit einem Roadster-gemäßen Dreiliter-Sechszylinder unter der Motorhaube. Der als B58M1 bezeichnete Turbomotor leistet in seiner Basiskonfiguration 335 PS. Unter dem Kürzel B58O1 ist außerdem noch eine zweite Variante im Testbetrieb, mit der der BMW Z4 M40i satte 385 PS auf die Straße bringt.

BMWblog.com sieht zwei mögliche Erklärungen für die unterschiedlichen Motoren-Setups. So könnte es sich bei der 335 PS-Version um eine aufgrund strenger Emissionsregeln auf Effizienz getrimmte Konfiguration für ausgewählte Märkte handeln. Diese Option wäre für BMW untypisch und für die Fans durchaus schmerzhaft, dabei aber allein schon angesichts der hohen Leistungsdifferenz zum 385 PS-Modell höchst unwahrscheinlich.

Die zweite, wahrscheinlichere und deutlich attraktivere Möglichkeit: der BMW Z4 M40i wird mit einem noch etwas dynamischeren Competition-Paket angeboten, das neben den 50 zusätzlichen Pferdestärken und mehr Drehmoment unter anderem ein sportlicher abgestimmtes Fahrwerk und ein paar optische Modifikationen enthalten dürfte.

Spätestens zur Premiere 2018 wird BMW für Klarheit sorgen. Bis dahin bleibt uns nur gesunder Optimismus und Vorfreude – auf den bis zu 385 PS starken BMW Z4 M40i mit Competition Paket…

Text: Jonas Eling

11 responses to “BMW Z4 M40i G29: Kommt das sportliche Top-Modell in zwei Leistungsstufen?”

  1. Dailybimmer says:

    Ein Competition Paket in einem M Performence Model klingt ein wenig abenteuerlich. Wenn der “385 PS” Starke Z4 M40i dann wirklich 50 PS zusätzlich bekäme, (ingesamt 435 PS), wäre er ein ernst zunehmender Gegner für den TTRS in Sachen Längsdynamik. Warum nennen wir das Ganze nicht gleich Z4M?

    • Pepe Winterkorn says:

      Weil er insgesamt 385PS hat. Die 50PS mehr beziehen sich auf die 335PS Variante

    • Mini-Fan says:

      Also ich habe den Artikel auch anders verstanden als Du.

      Die “50 zusätzlichen Pferdestärken” beziehen sich auf den Vergleich mit der 335 PS-Variante. Ergibt also 385 PS im Maximum für den M40i – und nicht etwa 435 PS.

      Audi, Mercedes & Co. spielen solange Wettrüsten – bis irgendwann der Gesetzgeber zurückschlägt.
      Und dann wird sogar noch ein i3 “zu schnell” sein.
      Die Gefahr ist reell – auch weil die Grünen in die Regierungsverantwortung kommen werden.

      PS.
      Und inwiefern eine “auf Effizienz getrimmte Konfiguration” mit 335 PS “schmerzhaft” sein soll, das erschließt sich mir überhaupt nicht. 335 PS haben ja wohl nicht allzuvel mit Verlust zu tun, bei vielleicht 1450 kg Leergewicht. Dazu noch bei einem offenen Auto.

      PS2.
      Und als hätte ich es geahnt, bei meinem Post kürzlich zu einer künftigen M2-Motorisierung, zu dem Artikel “Namensrechte M2 CSL ff”: Dort schrieb ich, daß ich anstelle des gedrosselten S55 mit 400 PS einen leistungsgesteigerten B58-Motor favorisieren würde. Vielleicht dann ja im nächsten M2 (der ja demnächst entfällt).
      Und der M2 CS oder so bekommt seinen S55 …

    • Ulrich Pollmeier says:

      Längsdynamik ist relativ uninteressant, auf die Querdynamik kommt es an, denn gerade aus schnell kann jeder Stoffel

  2. M54B25 says:

    Lieber @Jonas die Aussage “um eine aufgrund strenger Emissionsregeln auf Effizienz getrimmte
    Konfiguration für ausgewählte Märkte handeln. Diese Option wäre für BMW
    untypisch” ist so nicht korrekt. Beim M3 E36 und M3 E46 hat BMW genau das bereits getan und für den amerikanischen Markt mit seinen damaligen strengeren Abgas-Vorschriften leistungsschwächere Versionen der Triebwerke verbaut. Das es sich dabei nicht um 50PS sondern nur ca. 10PS handelte, steht ja auf einem anderen Blatt.

    Die Theorie mit der Competition Variante wäre rein auf den Motor bezogen aber auch eher BMW-untypisch – da müssten dann schon an Fahrwerk und Bremse noch etwas getan werden, um das zu rechtfertigen. Anderseits ist das wohl eher wieder eine Controller-gesteuerte Modelpolitik, die sich einem BMW-Fan ohnehin nicht so ohne weiteres erschließt…

  3. Dailybimmer says:

    @Mini Fan
    @M54B25

    Vom Z3 gab es in den 90ziger schon mal eine echte M Version. Ein Z4M Xdrive mit 50 Kg mehr Gesamtgewicht und 431 PS wäre eine feine Sache für Bmw. Er wäre immer noch ca. 50 kg leichter als der TTRS und demzufolge auch schneller oder gleich schnell. Leider rechnet Bmw da ein wenig zu konservativ, angesichts der zu erwartenden Stückzahlen. Da muss man sich die Frage stellen warum Bmw weiterhin an dem erfolglosen i8 festhält, dessen Stückzahlen auch mit dem Roadster überschaubaren bleiben. Btw der Audi R8 verkauft nachwievor besser als der i8, von dem Bmw im letzten Monat sage und schreibe 60 Einheiten verkauft hat.

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