BMW i Vision Dynamics wird im Werk München gebaut

BMW i | 20.09.2017 von 62

Bisher laufen alle reinen BMW i-Modelle im Werk Leipzig vom Band, mit der Serienversion des BMW i Vision Dynamics wird sich diese Sachlage aber offenbar …

Bisher laufen alle reinen BMW i-Modelle im Werk Leipzig vom Band, mit der Serienversion des BMW i Vision Dynamics wird sich diese Sachlage aber offenbar verändern. Wie Betriebsratschef Manfred Schoch auf der IAA 2017 im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel mitteilte, wird das viertürige Elektroauto stattdessen im Werk München gebaut. Den entsprechenden Kommentar thematisiert unter anderem die FAZ – auch, weil er offenbar nicht abgesprochen war und der Produktionsstandort zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten werden sollte.

Mit der Benennung des konkreten Werks ist aber auch klar, was BMW ohnehin schon in Frankfurt verkündet hat: Der BMW i Vision Dynamics ist kein reines Show-Car, sondern wird in einer an den Serienautomobilbau angepassten Form auf die Straße kommen. Dass die Anpassungen auf dem Weg zur Serie nicht riesig sein müssen, zeigt der 2009 als BMW Vision EfficientDynamics präsentierte und 2014 auf den Markt gebrachte BMW i8 mehr als deutlich.

Das viertürige Coupé von BMW i wird nicht nur von der FAZ gerne als Tesla-Fighter bezeichnet, weil es große elektrische Reichweite mit einem luxuriösen Innenraum und modernster Vernetzung verbinden soll. Unter welchem Namen das Fahrzeug wann auf den Markt kommt, ist derzeit nicht offiziell bestätigt – aber nach unseren Informationen ist spätestens 2021 mit dem Marktstart zu rechnen.

600 Kilometer elektrische Reichweite und die Fähigkeit, in 4,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, verspricht BMW schon heute. Der BMW i8 hat allerdings gezeigt, dass diese Angaben lange vor dem Marktstart eher als Minimalziele zu verstehen sind: Es wäre keine Überraschung, wenn das Serienfahrzeug schließlich noch etwas mehr Reichweite und noch etwas bessere Fahrleistungen bietet. Die ohnehin nur für den deutschen Markt relevante Höchstgeschwindigkeit soll über 200 km/h liegen und den BMW i Vision Dynamics damit auch auf der Autobahn zügig voranbringen.

Harald Krüger (Vorstandsvorsitzender der BMW AG): “Mit dem BMW i Vision Dynamics zeigen wir, wie wir uns die Zukunft der Elektromobilität zwischen i3 und i8 vorstellen: als dynamisches und progressives, viertüriges Gran Coupé. Damit elektrifizieren wir das Herz der Marke BMW und heben gleichzeitig BMW i in eine völlig neue Dimension.”

62 responses to “BMW i Vision Dynamics wird im Werk München gebaut”

  1. Polaron says:

    Viel heiße Luft um nichts Besonderes. Die Serienversion wird deutlich anders aussehen und vor 2020 überhaupt nicht zu haben sein.

    In Anbetracht der doch relativ langen i-Vorgeschichte wirkt diese Präsentation nur wie ein lauter Schrei nach Aufmerksamkeit: “Schaut her! Auch wir werden in Zukunft ein alltagstaugliches E-Fahrzeug bauen – also lauft nicht zur Konkurrenz!”

    Da kann man für BMW nur hoffen, dass sich die Konkurrenz in dem langen Zeitfenster bis zum Marktstart nicht schon zu viele Marktanteile in diesem Segment gesichert hat.
    Spannend wird auch sein, wie Start-Ups (mit ehemaligen BMW-Mitarbeitern) wie Byton zukünftig global mitmischen.

    • Moo says:

      Welche Konkurrenz? Wer bietet den vorher ein 4 türiges Coupe bzw eine Limousine an außer Tesla?

      • M54B25 says:

        Also viertürige Coupes bietet kein Hersteller an, da es diese Fahrzeuggattung gar nicht gibt. Was da immer gerne so bezeichnet wird, sind stinknormale Limousinen, wo die Designer und Ingenieure zugunsten eines besseren cw-Wertes das Greenhouse massiv abfallen lassen, so dass die hinteren der 4 (bis 5) Türen (!!) nur für Kinder oder Zwerge nutzbar sind.

        • Moo says:

          Ja ja ich weiß, deswegen auch ‘bzw Limousine’… Aber BMW nennt seinen 3er in hübsch nunmal 4er Gran Coupé… Ändert nix an der eigentlichen Aussage, dass auch die Konkurrenz bis 2020 eine Limousine liefern wird…

        • Daniel Förderer says:

          Man beachte auch die rahmenlosen Fenster, die es sonst nur bei Coupés gibt. (wenn überhaupt. Mercedes nimmt es da nicht so genau.)

          • B3ernd says:

            Ist doch alles eine Frage der Definition. Mercees ist für m.Geschmack der einziger Hersteller, der seine Coupe´s auch berechtigterweise so nennen darf. EIn Coupe hat keine B-Säule. Benz schafft es, Audi und BMW bauen die Notlösungen mit B-Säule. Aber auch das eine Frage des Geschmacks

            • Daniel Förderer says:

              Stimmt, ist alles eine Frage der Definition. Für mich sind rahmenlose Fenster ein Must-Have für ein Coupé. Ohne B-Säule wär natürlich eleganter, aber da lege ich persönlich nicht ganz so viel Wert drauf.
              Und wenn du schon Mercedes und die B-Säule erwähnst:
              – C-Coupé bzw. CL 203, W203/W230: mit B-Säule und Rahmen an den Fenster
              – C-Coupé (C 204): mit B-Säule und Rahmen an den Fenster
              – C-Coupé (C 205): mit B-Säule
              – CLK (C 208): mit B-Säule
              usw.
              Um Benz Coupés ohne B-Säule zu bekommen, muss man schon in E-, S-Klasse und Änliches investieren.

              • B3ernd says:

                i know 😉

                Ich wollte dir nur deutlich machen, dass die so harten Fakten mancher User hier sehr subjektiv sind. Und wenn man sich an Kleinigkeiten wie einer Modellbezeichnung so aufhängt, dann ist das…..naja, jeder wie er mag 🙂

    • Mini-Fan says:

      “die Konkurrenz” –

      die hat bisher noch: GAR NICHTS!
      Außer einem großen Maul.
      Allen voran Zetsche und Diess.

      Und die Start-up’s. Die bauen Autos in Großserie? Daß ich nicht lache! Die werden allenfalls irgendwann von “den Großen” aufgekauft. Unschädlich gemacht.

      • Dailybimmer says:

        Ich halte Diess für einen sehr kompetenten Mann. Schade das er zu VW gewechselt ist. Als er noch bei Bmw war, war Bmw unangefochten die Nr 1 im Premiumsektor.

    • Mini-Fan says:

      klar – Start-up’s mischen “global” (= rund um den Globus, weltweit) mit.

      • Polaron says:

        Ich verstehe das Problem nicht.

        • Mini-Fan says:

          “das Problem”

          wird “die Qualität” sein.
          Das wird auch der Hersteller Tesla massiv bekommen. Wenn er erst mit dem Tesla3 so richtig loslegt (den Amis’s, die von ihren eigenen Produkten ja sauer und faul gewöhnt sind, wird’s vielleicht genügen…)

          Und Tesla ist ja wohl schon viele Jahre lang über das Stadium eines start-up’s hinausgewachsen.
          Die hohe Entwicklungs- und Produktionsqualität sind die großen Vorteile von BMW, Mercedes & Co.

          PS.
          Den Chinesen wird sie auch genügen. Auch gemessen an ihrer Produktqualität.

          • Polaron says:

            Wenn du das aus der Ferne so gut abschätzen kannst und du glaubst, dass sich Firmen wie Tesla – die für viel Geld Autos verkaufen – auch fertigungstechnisch und qualitativ nicht weiter verbessern wollen und werden, ok gut.

            Man könnte sich jetzt bspw. auch wieder über die Materialauswahl im Innenraum so mancher BMWs im Vergleich zur dt. Konkurrenz auslassen, aber das lassen wir mal lieber an dieser Stelle…;)

            • Mini-Fan says:

              Die Amis haben es zumindest die letzten 40 Jahre NICHT geschafft, nur annähernd qualitativ so hochwertige (“herkömmliche”) Autos (also: “Verbrenner”) zu bauen wie die Deutschen. Und jetzt, bei der e-Mobilität, soll das plötzlich alles kein Problem sein?

              Ich rede nicht von Kinderkram wie Nähte, Stoffe, Verkleidungen im Innenraum.
              Sondern von der technischen Qualität.
              Denke nur mal an deren V8-Diesel von Oldsmobile.
              Wollen und Können sind immer noch zweierlei Dinge.

              Und der Vorsprung von Mercedes oder BMW (und auch der Zulieferindustrie), von rund 100 Jahren gegenüber Tesla: den wird man ja nicht einfach unter den Tisch kehren können.
              In Audi steckt übrigens auch “nur” VW drin.
              Wir wollen die vielen “Kinderkrankheiten” (die in großer Zahl zu teuren Reparaturen führten) der letzten Jahre an diversen VW-/ Audi-Motoren und Getrieben ja hier auch nicht aufzählen.

              • Polaron says:

                Dafür, dass Tesla ein so junges Unternehmen ist, finde ich vor allem den fortschrittlichen Antrieb und das Markenimage ziemlich respektabel. Sähen das im Übrigen die Konkurrenten nicht ähnlich, würde man nicht permanent von Tesla und ‘Tesla-Fightern’ reden. Tesla hat auch schon einige verdiente Mitarbeiter von anderen Herstellern abgeworben und sich Know-How durch Firmenübernahmen einverleibt –
                aber nein, dass wird Tesla natürlich nichts bringen, weil sie eben Amis sind und die noch nie gute Autos gebaut haben. Was für eine bestechende Argumentation/Logik. Respekt. 😉 Man sollte Tesla nicht unterschätzen, aber die meisten Fanboys der alten Marken machen das halt immer noch…

                • Mini-Fan says:

                  Ein Elektro-Antrieb mag – eventuell – zukunftsträchtig sein (Gesetzgebung in China, extreme Förderung in Norwegen) – “fortschrittlich” aber ganz gewiss nicht.
                  “Primitiv” wäre das zutreffende Attribut.

                  Die ersten Autos – in Europa erfunden – besaßen schon Elektromotoren und Akkus. Mit allen bekannten und heute noch geltenden Nachteilen. Weshalb der Verbrennungsmotor diese verdrängte.

                  Und Know-how einkaufen – das hat nichts mit “Können” zu tun. Nur mit Finanzkraft. Nicht “das Beste” setzt sich durch (nur in der Natur), sondern das, was mit Macht in den Markt gedrückt wird. Siehe z.B. Microsoft mit MS-DOS. Oder später Windows.
                  Und die Marketing-Spielchen beherrschen die Amis nun mal besser als die Europäer (und jetzt komm mir bitte nicht mit der Unternehmenskultur von VW und Audi als Gegenargument …..)
                  Und: Es geht nicht um Logik – sondern um zumindest in der Vergangenheit zutreffende Feststellungen.

                  Die Amis ticken halt anders als die “alte Welt”. Hire and fire gehört da z.B. auch mit dazu. Bei uns in der Form undenkbar. Ebenso wie das soziale System in USA.

                  Tesla sollte sich (!) nicht über(!)schätzen.
                  Und Musk sich auch nicht.
                  Mit anderer Leute Geld ist gut stinken.

                  • Polaron says:

                    Fortschrittlich ist ein Antrieb, der vergleichsweise einfach und günstig zu konstruieren/fertigen ist und noch dazu über vergleichsweise mehr Leistung verfügt, energieeffizienter und wartungsfreundlicher ist. Das trifft insgesamt jetzt schon auf einen gut gemachten E-Antriebsstrang zu. Die (enorme) Weiterentwicklung dieser Antriebsart blendest du ohne rationale Argumentation einfach aus. Die Zeit des Verbrennungsmotors geht halt (leider) langsam zu Ende – wie werde ich meinen letzten 6-Zylinder nur vermissen…

                    Überhaupt belegt aber dein ganzer, inhaltsleerer Post nur, wie rückwärtsgewandt eingestellt du bist.

                    Informier dich nur mal, wie viele Komponenten/Leistungen die Autohersteller im Schnitt heute ohne eigenen Entwicklungsaufwand von zukaufen. Das meiste Know-How ist eben bspw. nicht bei BMW, sondern bei Zulieferern/Fremdfirmen zu finden.

                  • Mini-Fan says:

                    Habe verstanden:

                    Wenn man etwas nicht versteht – bezeichnet man es als “inhaltsleer”.

                    Wenn man nicht “aus reiner Dummheit fortschrittsgläubig ist” – dann ist man “rückwärtsgewandt”

                    Und “Know-how einkaufen” (ob mittels “Einkäufen” von Entwicklungsingenieuren oder gleich ganzer Konkurrenten) ist dasselbe wie das “Zukaufen von Komponenten/ Leistungen” von Dritten (klarstellend: BMW hat es nicht nötig, das Know-how, wie man Autos baut, bei anderen einzukaufen oder von anderen zu kopieren …)

                    Dennoch:
                    Die Zeit des Verbrennungsmotors ist (global) noch sehr lange nicht zu Ende. Daran ändert auch die chinesische und sonstige Gesetzgebung nichts. Auch nicht dein Kommentar.

                    Für mich unfassbar, daß ausgerechnet ein(e) Doktor der Physik die e-Mobilität mit Gewalt durchdrücken möchte…

                    Alle anderen, die tatsächlich glauben, man werde als e-Autofahrer kurzfristig in die Lage versetzt werden, ungefährlich, effizient und dazu noch kosteneffizient eine “Tankfüllung” an elektrischer Energie z.B. für 800 km Fahrstrecke in 3 Minuten zu “tanken” – die können nur mit Dummheit (= “blinder Fortschrittsgläubigkeit”) geschlagen sein.

                    Ebenso wie diejenigen, die – um dieses “Ziel” zu erreichen – “bei uns” dieselbe Förderung/ Subventionen von e-Autos wie in Norwegen fordern (bei einem Tesla Model S betragen dort die Subventionen 60-70.000 EUR! – pro Stück) – also: “Verzicht auf die 25-prozentige Mehrwertsteuer, auf Zulassungsgebühren, Import- und Zollabgaben. Bei der Einkommensteuer eine höhere Kilometerpauschale. Freie Fahrt an allen Mautstationen. Benutzen der Busspuren. Garantiertes freies Parken auf öffentlichen Parkplätzen” …(Zitat)
                    Und “keine Abgasabgaben, an den Ladestationen kostenfreies Tanken” (Zitat).
                    Selbst wenn Letzteres nicht gegeben wäre:
                    Um einen Preis von 7 cts./ kWh – wie für Haushaltsstrom in Norwegen – zu erreichen, müßte die Bundesrepublik den Strompreis um 22 cts./ kWh subventionieren.

                    Leute, die all dies fordern, haben auch “vergessen”, daß Norwegen nur 1/16 der Einwohner der BRD hat. Und nahezu zu 100% Strom aus Wasserkraft gewinnt (nebenbei: Norwegen tauscht sein Öl lieber in Devisen um – damit andere es “verbrennen” können)

                    Das müssen alles Leute sein, die denken, die BRD sei ein “Schlaraffenland, dort wo Milch und Honig fliessen” (davon gibt es Millionen, und nicht nur Flüchtlinge…)

                    Und vermutlich auch Leute, die nicht einmal die Prozentrechnung beherrschen. Wie wohl auch manche Leute beim ADAC – wo man sich zu der Aussage versteigt:
                    “Fast 30 Prozent der norwegischen Fahrzeuge verfügen über einen elektrischen Antrieb” (Marktanteil) – und das bei weniger als 5000 neu zugelassenen, extern aufladbaren E-Pkw (BEV & PHEV) pro Monat.

  2. Carl_Grau says:

    Schon ein schickes Auto, muss man sagen. Ich für meine Wenigkeit warte aber sehnsüchtig auf den e-Bulli, mit dem ich mir endlich den Traum von einem halbwegs umweltfreundlichen Bus erfüllen kann. Der wird mich nämlich künftig auf meine Urlaubsreisen begleiten. Soll ja auch ungefähr 2022 rauskommen, kann es kaum erwarten! Grüße, Carl

  3. DropsInc. says:

    Als Tesla-Fighter sollt man diesen früher in den Ring stecken. Allerdings ist mir auch nicht schlüssig, ob es evtl. doch hinreichend bezüglich des Startjahres ist. Ob der Marktanteil wirklich bis dato so riesig ist?! Kann es mir nicht wirklich vorstellen. Vielleicht schiebt BMW genau zum richtigen Zeitpunkt ein. Aber alles in allem, mir gefällt er richtig gut. Die Nieren trotzdem bitte verbinden, dafür passt der dicke Anlauf der Haube perfekt. Es wäre auch sehr wünschenswert, wenn die Straßenversion das Concept zu 90% aufnimmt.

    • Quer says:

      BMW wolle doch laut gewissen Medien auf der IAA einen e-Dreier vorstellen, ein solcher wäre bestimmt günstiger als der BMW i Vision Dynamics.

      • Moo says:

        Naja, du kannst ja mal überlegen, welche technische Basis verwendet wird, wenn er in München gebaut wird 😉 steht schon zu 90% im Zitat von h. Krüger 😉

      • DropsInc. says:

        Ja, wie es mit den Medien und der Glaubwürdigkeit bestellt ist, sehen wir gerade heutzutage recht gut.

        • Mini-Fan says:

          Was der Krüger sagt, hat mit der Glaubwürdigkeit der Medien erst mal nichts zu tun. Sondern mit seiner eigenen.
          Sofern die Medien ihn richtig zitieren, natürlich.

          • DropsInc. says:

            Hat er den 3er auf E-Kur für die IAA offiziell angekündigt, oder wurde nur spekuliert?

            • Mini-Fan says:

              o.k.

              Ob die Medien die Aussage von Krüger in Richtung hin auf einen e-3er BMW verfälscht haben – das weiß ich nicht. Gesagt hat er dies nicht.

              Vielleicht waren es auch nur die Kommentatoren, die das daraus gemacht haben.

              Gleiches gilt übrigens für das angebliche Aufgeben des CarbonCore zukünftiger BMW-i Modelle.
              Auch das hat weder ein Herr Fröhlich noch ein Herr Krüger explizit gesagt. Das sind “Schlußfolgerungen” von sog. “Motor”- oder sonstigen Journalisten (ich persönlich denke, daß der i3 entweder noch sehr lange gebaut werden wird – mit diversen LCI’s. Oder aber, daß auch ein Nachfolgemodell des i3 den CarbonCore haben wird)

    • Mini-Fan says:

      Und was ist, wenn VW wirklich alle e-Modelle wie angekündigt – also vielleicht zu früh (für die e-Infrastruktur) – auf den Markt bringt? Und der Kunde das ganz schnell merkt – und wegbleibt?
      Viele reine e-Auto-Besitzer werden sich noch nach einem “dreckigen” Hybriden sehnen – nicht alle haben eine eigene Garage mit Steckdose.

      • DropsInc. says:

        Deswegen schrieb ich ja, vielleicht schiebt BMW zur richtigen Zeit ein. Das beste Beispiel ist momentan Norwegen. Eine Empfehlung auf E-Fahrzeuge zu verzichten. Grund hierfür sei Mangel an Ladestationen. Ich sehe da auch noch keinen wirklichen Handlungsbedarf, die Rahmenbedingungen sind einfach nicht hinreichend gegeben, jenes fängt mit dem Netz der Ladesäulen an. Mein Satz mit dem Tesla-Fighter sollte symbolisch sein.

        • Mini-Fan says:

          … und deswegen habe ich dir ja auch Recht gegeben.

          KEIN Hersteller auf der Welt kann derzeit einigermaßen verlässliche Prognosen darüber abgeben, wie sich die Absatzchancen von e-Autos/ Hybriden die nächsten 5 Jahren entwickeln werden.
          Alles kann falsch oder richtig sein.
          Ich tippe allerdings auf Hybriden, auf absehbare Zeit.

  4. Moo says:

    @Autor: der BMW ist Vision dynamics ist nicht der iNext! Zwei unterschiedliche Fahrzeuge…

  5. Hank Moody says:

    Oohh, ein Tesla-Fighter…und der kommt wann?

    • Pro_Four says:

      …2019. Auch der Tesla 3 wird -bei Bestellung 2018- erst 2019 geliefert.

      • Polaron says:

        Nein, die Serienversion wird nicht vor 2020 kommen und Tesla wird das Model 3 voraussichtlich ab Ende 2018 in Europa ausliefern. Ein nicht zu unterschätzender zeitlicher Vorteil, der z. B. auf dem für BMW wichtigen US-Markt noch größer ist.

        • Pro_Four says:

          …ich habe die 2019 als Info gelesen. Naja, werden sehen wann das gute Stück in Serie gehen wird. ;D

          • Polaron says:

            Nach meinen Informationen könnte es sogar sein, dass der E-BMW im Mittelklasse-Format eher erst 2021 produziert/ausgeliefert wird. Und der E-X3 soll nur ein modifizierter Basis-X3 – analog zum e-Golf – sein. Der trotz Minimal-Reichweiten-Update angestaubte i3 läuft weiterhin – aber alles andere als nach objektiven Maßstäben besonders erfolgreich.

            Beim Model 3 liegen aktuell über 450.000 Reservierungen vor und die Produktion soll zum Jahreswechsel massiv nach oben gefahren werden. Mit dem Model Y soll zudem spätestens 2020 ein Mittelklasse-SUV mit E-Antrieb auf den Markt kommen. Was die Massenproduktion von E-Fahrzeugen angeht, sind die Amerikaner nach aktuellem Stand wesentlich schneller am Markt und haben dadurch und wegen der eigenen Infrastruktur (In-house-Batteriefertigung) deutliche Vorteile im Wettbewerb.

            BMW kann wohl aktuell nur hoffen, dass über die nächsten drei, vier Jahre weiterhin fleißig Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor bzw. Hybride abgesetzt werden und keine Absatzdelle kommt. MB und VW sind übrigens mit ihren Ankündigungen auch nicht recht viel später dran…

      • Dailybimmer says:

        Laut AB erst in 2023. X3, iNext (i5) und e-3er sollen vorher kommen.

    • Coyote says:

      Ist ganz egal wann der kommt. Tesla übt aktuell enormen Druck auf die Industrie aus, was die Autobauer dazu antreibt Konkurrenzmodelle anzubieten. Super Sache, aber glaubt hier wirklich irgendwer, dass Tesla gegen die Konkurrenzprodukte in ein paar Jahren eine Chance haben wird? Die Autos sind bis auf die tollen Beschleunigungswerte Mist und sehen beliebig aus. Die Modelle haben doch überhaupt nichts außer “Uhhh toll ein Elektroauto”. Ich glaube nicht, dass Tesla in Zukunft 2 Millionen Autos im Jahr verkaufen wird wenn die Konkurrenzprodukte auf dem Markt sind. Und wenn erstmal Wasserstoff oder synthetischer Kraftstoff oder was auch immer auf dem Markt sind ist es aus mit den Elektroautos oder es wird ein Nischenprodukt.

      Aber im Prinzip macht Tesla alles richtig. Man baut Autos mit denen man ausschließlich Verluste einfährt und sammelt das Geld dafür an der Börse ein. Elon Musk wird seine Aktien wahrscheinlich bereits in Gold getauscht haben 🙂 Mal sehen wann das vorbei ist und die ersten Aktienbesitzer eine Dividende fordern. Wo die wohl herkommen soll???

      • Polaron says:

        Ob sich Tesla (dauerhaft) im Massenmarkt etablieren kann, wird ganz einfach davon abhängen, wie viele Model 3 abgesetzt werden, ehe Konkurrenten wie BMW ähnliche Fahrzeuge am Markt anbieten können.

        Wenn dann noch die Model 3-Käufer mit dem Fahrzeug (sehr) zufrieden sind, ist die Wahrscheinmichkeit hoch, dass diese nicht mehr zur ‘alten’ Marke zurückgehen.

        Insbesondere die dt. Autoschwergewichte haben mit ihrer schläfrigen Produktpolitik erst dafür gesorgt, dass Tesla nun selbst alle Chancen hat, ernst- und dauerhafte Konkurrenz der traditionellen Automobilhersteller im Massenmarkt zu werden. Aber BMW, etc. fanden es in der letzten Dekade ja sinnvoller, Investitionen in der Nische der Nische zu tätigen und andere Felder zu vernachlässigen. Dieser altbackene Ansatz könnte sich nun in den nächsten Jahren als großer Fehler erweisen.

        • Mini-Fan says:

          “schläfrig”

          einem Hype nachzugeben – das war jedenfalls noch nie klug.

          Und wo hat BMW deiner Meinung nach in der letzen Dekade unkluge Investitionen getätigt?

          • Polaron says:

            Hatte ich ausgeführt – du musst nur genau lesen.

            • Mini-Fan says:

              ach, du meinst:

              “BMW … fand .. es in der letzten Dekade ja sinnvoller, Investitionen in der
              Nische der Nische zu tätigen und andere Felder zu vernachlässigen.”

              Was meinst du damit denn konkret?

              Ja wohl kaum die Mrd.-Investitionen in i3 und i8, oder?

              Der “altbackene Ansatz” (also: Geld verdienen, und sei es durch den Verkauf unnützer SUV- und M-Modelle) bringt erst das Geld rein für (nicht “un-) kluge Investitionen”. Es sei denn, man heißt Tesla – und darf Schulden machen ohne Ende…

      • Ringrichter says:

        Habe die gleiche Einschätzung zu Tesla. Die Firma wird in wenigen Jahren aller Voraussicht nach bankrott sein. Wenn die großen deutschen Premium-Elefanten (BMW, DB,Audi, Porsche, m.E. VW) demnächst mit Stromern losrennen werden, wird von dieser Öko-Snob-Marke nicht mehr viel übrig bleiben.
        Ich kann nur jedem raten, von der absurd überspekulierten Tesla- Aktie die Finger zu lassen. Sie unterliegen der typischen amerikanischen Übertreibung, die irgendwann ein Ende haben wird.

      • Polaron says:

        Warum denn nicht? Es stört dich ja auch nicht, dass BMW SUVs mit 600 PS und 15 Liter Durchschnittsverbrauch baut…

        • B3ernd says:

          Hier kommen wir im Bereich der Logik an, dem sind nicht alle gleichermaßen gewachsen

        • Mini-Fan says:

          BMW behauptet ja auch nicht, daß seine
          “SUVs mit 600 PS und 15 Liter Durchschnittsverbrauch” das geeignete Mittel sind, um das Weltklima zu retten. Und daß diese die Zukunft darstellen.

          Sie bauen lediglich das, was der Kunde (derzeit) möchte.

          • Polaron says:

            Das habe ich auch nicht geschrieben. Lies dir die Kommentare durch. Dann wirst du merken, dass das nur eine Antwort auf den Dummkopf-Post von Queer war…

  6. der_medicus says:

    Nur zu dumm dass außer den paar CCS Ladesäulen keine passenden Schnelllader gibt. Wobei das auch mit ihren 50kWh im Vergleich zu den Superchargern mit 120kWh, echte Schnarchlader sind.

  7. Thomas says:

    Damit dürfte eigentlich feststehen, dass das Fahrzeug kein Carbononocoque als Basis bekommt, damit sehr viel des innovativen Charakters und der Vorteile verliert. Schade…

  8. /// Rick Supertrick says:

    Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und habe folgenden Gedanken: wurde hier voreilig die elektrifizierte Version des neuen 4er GC vorgestellt?

  9. Jan2x says:

    Hoffe mal, dass das Fahrzeug, anders wie ein Tesla, ein anständiges Getriebe bekommt. Beim Tesla taugt der Elektromotor mit einem Eingang-Getriebe und starrer Übersetzung nicht wirklich für die Autobahn. Die 0-100 km/h – Werte mögen zwar gut für den Stammtisch sein, gerade bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn ist der Verbrauch jedoch exorbitant hoch. Für die Stadt sind deren Fahrzeuge über-motorisiert. Das kann BMW eigentlich nur besser machen.

    • Mini-Fan says:

      Vielleicht sollte man mal schauen, wie es die DB macht.
      Die haben ja nun wirklich massenhaft und jahrzehntelang Erfahrung mit der e-Mobilität.
      Neuland ist die Technik insofern gar nicht.

      • Kommentator says:

        … mit der „Zwischenstufe“ jedenfalls klappt es dort gar nicht, bei der DB

        Wer mal mit einer Hybrid-Lok, also Diesel-elektrischen Triebwagenzug der „DB“ mitgefahren ist:

        – nur absolut grauenhaft!

        – total nervig, nicht nur wegen des ständig brüllenden und aufheulenden großvolumigen 4-Zylinder-Diesel in Verbindung mit einem antiquittierten Automatikgetriebe wie sonst vor 40 Jahren …

        – eine ganz schlimme Zumutung, nach 1 Stunde ist man total erledigt und genervt

        Und weshalb so schlimm? – weil es keine Konkurrenz gibt!
        – und weil offensichtlich Siemens & Co. jeden Dreck anbieten können …

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