BMW Group meldet weltweiten Absatz-Rekord für August 2017

News | 14.09.2017 von 21

Auch wenn es auf der IAA 2017 vor allem um die Zukunft geht, soll eine gute Nachricht im Zusammenhang mit dem August 2017 nicht unter …

Auch wenn es auf der IAA 2017 vor allem um die Zukunft geht, soll eine gute Nachricht im Zusammenhang mit dem August 2017 nicht unter den Tisch fallen: In über 100 Jahren Unternehmensgeschichte gab es noch keinen August, in dem die BMW Group weltweit mehr Autos verkaufen konnte. Insgesamt wurden im letzten Monat 169.913 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce verkauft, was einer Steigerung um 2,7 Prozent entspricht.

Den größten Anteil an den weltweiten Verkaufszahlen hat wie üblich die Kernmarke BMW, die sich im August 2017 um 3,1 Prozent auf 146.926 Einheiten steigern konnte. MINI steigerte seinen Absatz um 0,7 Prozent auf 22.736 Einheiten. Nicht unerwähnt bleiben soll auch der Erfolg von BMW Motorrad, denn die Zweirad-Sparte wuchs gleich um 13,2 Prozent auf 10.504 Motorräder und Maxi-Scooter.

Für das Gesamtjahr 2017 befindet sich BMW weiterhin auf Rekordkurs: Seit Beginn des Jahres hat die BMW Group weltweit 1.571.467 Fahrzeuge verkauft und liegt damit 4,2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Die Kernmarke BMW kommt bisher auf einen Absatz von 1.338.475 Fahrzeuge verkaufen, MINI trägt mit 230.925 Einheiten zum Ergebnis bei.

Einen bemerkenswert großen Anteil am Erfolg haben auch weiterhin die X-Modelle von BMW – obwohl sich der X3 gerade mitten im Modellwechsel befindet. 457.442 Einheiten wurden seit Beginn des Jahres verkauft, das entspricht einer Steigerung um 13,9 Prozent und steht für mehr als ein Drittel des Absatzes der Marke BMW. Einen starken Beitrag zum Wachstum leisten außerdem Klassiker wie die 1er-Reihe (121.415 / +10,1%) und der 7er (41.536 / +16,9%).

Die Verkaufszahlen von Fahrzeugen mit elektrifiziertem Anstieg kletterten im August 2017 auf 57.895 Einheiten, das Ziel von 100.000 Einheiten im Gesamtjahr befindet sich damit weiterhin in Reichweite. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum liegt der Absatz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden 67 Prozent höher. Zum Ende des Jahres sollen das BMW i3 Facelift und der neue BMW i3s zusätzlichen Schwung bringen.

Regional betrachtet fällt auch im August 2017 die anhaltende Schwäche des US-Markts ins Auge. 28.001 in den USA verkaufte Fahrzeuge entsprechen einem Rückgang um 8,2 Prozent. Das größte Wachstum findet weiterhin in Asien statt: Im August 2017 konnte die BMW Group ihre Verkaufszahlen dort um 11,2 Prozent auf 65.662 Fahrzeuge steigern, wobei China mit 47.385 Fahrzeugen und einem Plus von 12,2 Prozent klar die Hauptrolle spielt. Bemerkenswert ist, dass Asien im August 2017 sogar für einen größeren Teil des Absatzes stand als der Heimatkontinent Europa: 62.734 Einheiten und eine Steigerung um 0,1 Prozent haben nicht ausgereicht, um weltweit wichtigste Region zu bleiben. Im Gesamtjahr liegt Europa allerdings deutlich vor Asien, noch handelt es sich hierbei also um eine Momentaufnahme.

Dr. Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW): “Anfang August haben wir ein weiteres Quartal im Rahmen unserer Gewinnerwartung vermeldet – und Profitabilität bleibt auch weiterhin unser klarer Schwerpunkt. Trotz anhaltender Unbeständigkeiten in einigen Schlüsselmärkten und trotz des Modellwechsels beim BMW X3 und dem BMW 5er in China haben wir im August beim Absatz ein neues Rekordniveau erzielt. Unsere neun elektrifizierten Fahrzeuge erfreuen sich weiterhin zunehmender Beliebtheit, und die beiden neuesten Zugänge – der BMW 5er und der MINI Countryman Plug-In Hybrid – verzeichnen einen starken Absatz.”

21 responses to “BMW Group meldet weltweiten Absatz-Rekord für August 2017”

  1. Thilo Langbein says:

    Was ist in UK los?

  2. Thomas says:

    Coole Sache… Wieso wird BMW(i) dann noch vom Steuerzahler subventioniert?

    • Thilo Langbein says:

      Gute Frage. Weil uns die Sonne aus dem Hintern scheint? 🙂

    • Mini-Fan says:

      Wie kommst du denn bitte zu der Behauptung, “BMW i” würde vom Steuerzahler subventioniert???

    • B3ernd says:

      Der EuGh hat die Subv. nun gerichtlich auf 17 Mio gekürzt. BMW wird alle Rechtsmittel prüfen lassen, um gegen das Urteil vorzugehen.

      Wieso der profitabelste Autohersteller dtls. und erfolgreichster Premiumanbieter, überhaupt Subventionen annimmt und diese einklagt, ist mir ein Rätsel. Souverän ist anders!

      • Daniela Wolf says:

        ist eben ein Armutszeugnis, sorry.

        • Mini-Fan says:

          die Annahme von Subventionen wirkt der Armut doch entgegen, oder etwa nicht?

          Für Motorenwerke in Ungarn gibt Bayern natürlich keine Subventionen. Aber vielleicht oder sogar ganz bestimmt die EU?

          Muß ich mal bei Audi nachfragen.

          Und vielleicht stehen dort auch “Ausländer” am Montageband.
          Darüber wird sich @daily bestimmt sehr freuen. Vielleicht sind darunter ja auch ein paar Deutsche.

      • Mini-Fan says:

        nimmt er sie nicht an, so ist er weniger profitabel.

        Um das zu verstehen, muß man weder das kleine 1×1, noch Bruchrechnen oder den Dreisatz berherschen. Soo einfach ist das …

      • Kommissar Freytag says:

        Die BMW Rechtsabteilung wird sicher abwägen, können wir noch ein paar Millionen mehr Subventionen herausholen, wenn die Prozesskosten unter denen von uns bilanzierten Rückstellungen hierzu liegen ?

        Daher.
        Statt “….Souverän ist anders…”
        – mein Fazit “…”anständig im Sinne eines honorigen Kaufmanns sieht anders aus” –
        wohl wissend das es jenen im Prinzip nicht mehr gibt !

        • Mini-Fan says:

          … weil du gegen letzteren im Wettbewerb bestehen mußt!

          Und selbst der “honorige Kaufmann muß “es” sich dann von seinen (End-) Kunden holen.
          Aber noch ist es zumindest in Deutschland so, daß der Kunde das Markenzeichen BMW auch (monetär) “honoriert”.
          Noch.

          • Kommissar Freytag says:

            Das sehe ich prinzipiell anders, die undurchsichtigen Subventionen gehören generell auf dem Prüfstand bis hin abgeschafft.

            Wenn man Ihrer Logik folgt, könnte man auch die nahezu Steuerbefreiung von Amazon, Google & Co. bspw. in der EU gut heißen, “um am Markt zu bestehen”
            Tut mir leid, dafür habe ich null Verständnis – und ebenso für das Abfischen von zu hohen Subventionen von BMW !

            • B3ernd says:

              Ein Milliardenunternehmen wie BMW, welches sich stolz “profitabelster Hersteller….” auf die Brust schreibt, hat m.M.n. absolut keinen Anspruch auf staatl. Unterstützung. “Unterstützung” ist per Definition etwas, was man Bedürftigen gibt. Wer die Taschen ohnehin schon voll hat, soll sein eigenes Geld ausgeben, nicht dass der Steuerzahler. Sich diese Zahlungen einzuklagen ist erbärmlich und unsympathisch – passt aber irgendwie in die heutige Zeit und zu solchen Konzernen.

  3. Kommentator says:

    Was überhaupt nicht gefallen kann:

    „Die Verkaufszahlen von Fahrzeugen mit elektrifiziertem Anstieg kletterten im August 2017 auf 57.895 Einheiten“

    „Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum liegt der Absatz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden 67 Prozent höher.“

    ALSO:

    >> bisher laut Tabelle (01-08/2017): 57.895 Stück
    „elektrifiziert“, davon im August 2017: 7.184 Stück

    … sollte es NUR in exakt diesem Tempo weitergehen, dann kämen gerademal 86.631 Stück hochgerechnet im Gesamtjahr zusammen – weit entfernt vom 100.000er-Ziel.

    „Zum Ende des Jahres sollen das BMW i3 Facelift und der neue BMW i3s zusätzlichen Schwung bringen.“

    >> der i3 / i3s kann es nicht herausreißen …

    … denn da gibt es bekannte Grenzen des Produktionsvolumens

    >> da wird es bei 325xe / 530e usw. noch MASSIVE ! Eigenzulassungen in 2017 geben müssen, WENN der Absatz nicht anspringt … und die „Diesel-Abwrackprämie“ nicht wirkt …

    … damit das selbstgesteckte Ziel von 100.000 gerade noch so erreicht wird

    >> DENN in 2018 müssen es 200.000 Stück sein

    >> … und in 2019 nochmal eine Verdopplung auf 400.000 Stück

    • Mini-Fan says:

      BMW hat sich nicht zum Ziel gesetzt, daß 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge in 2017 “zugelassen”, sondern “verkauft” werden.
      Also auch nicht zwangsläufig in 2017 produziert werden müssen. Sondern Kaufverträge unterschrieben werden müssen (da helfen “Eigenzulassungen” nicht viel – schon gar nicht, wenn die Fahrzeuge noch gar nicht produziert sind).

      Zumal die Lieferfristen z.B. beim Mini Cooper SE Countryman (Plugin-Hybrid) mittlerweile bis Juli 2018 reichen. Ähnlich wird es beim BMW 225xe aussehen.

      Wo da wohl der Flaschenhals liegt?
      Etwa bei der Zulieferung der erforderlichen e-Komponenten? Bei den Akkus?

      PS.
      BMW (und viele andere) reden nicht (!) davon, daß sie die Euro4- und Euro5-Diesel “abwracken” oder “verschrotten” wollten oder würden (klar, wer einen “verschrottet” hat – der bekommt den Zuschuß von BMW natürlich auch!)

      Afri-car, der ganze Kontinent wird sich über die Dieselschwemme aus Deutschland erfreuen!
      Und BMW – als einer der ganz wenigen Hersteller, der CO2-Vorgaben bzgl. des erworbenen Neufahrzeugs macht – über die Verringerung des CO2-Wertes seiner in 2017 insgesamt abgesetzen Stückzahlen.

      • Kommentator says:

        „Afri-car, der ganze Kontinent wird sich an der Dieselschwemme aus Deutschland erfreuen!“

        … vielleicht in den Millionen-Städten
        … aber ansonsten: Nein!

        > ich glaube, denen ist die heutige Technik der Europäer viel zu komplex, … wenn da mal was kaputt geht, da kommt es sehr auf Sauberkeit in der Werkstatt an …

        … denen war schon der Pumpe-Düse-VW, obwohl rein mechanisch, viel zu viel!

        Die sollten auch ansonsten man besser bei Toyota-Pickups&Transportern bleiben … wegen der Straßenverhältnisse / Schlaglochpisten …

        DAS ist/wäre das richtige für Afrika, neben dem Tata Nano oder Tuc-Tucs der Inder …

        „aCar: Innovatives E-Nutzfahrzeug mit Allradantrieb für ländliche Räume“ mit 80 km Reichweite

        … Vorstellung des ´Prototyp 2´ / TU München / Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik / Sascha Koberstaedt, Martin Soltes

      • Kommentator says:

        “die deutschen Hersteller wollten (!) gar keine e-Automobile herstellen/ verkaufen”?

        Nachtrag:

        … bei BMW ging der „Mini-e-Boom“ doch erst mit der Präsentation des 225xe los … der typischen Rentnerkarre, die auch ohne teure Wall-Box den Akku immer voll hat … und selbst der Gartenlaube-Stromanschluss ausreichend ist … für die paar km täglich

        … und bei Mercedes doch auch erst mit dem neuen GLC (GLK) bzw. C 350e – genauso
        ebensolche Rentner-Karren

        … BMW hat sich den X1 2.5xe aufgehoben/aufgeschoben, bis der X1-Boom abebbt – und bis der 225xe so richtig in Fahrt kommt … oder bis der X2 kommt …

        ABER: in 1 Jahr kommt der GLB … dann muss er startklar sein, in großen Stückzahlen, auch wegen CO2 … als Ersatz für die nicht mehr verkauften Diesel …

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