Bild-Vergleich: BMW M5 F90 trifft Mercedes-AMG E63 S

BMW M5 | 22.08.2017 von 53

Bild-Vergleich: Der neue BMW M5 F90 trifft auf den Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ – zwei deutsche Power-Limousinen, die sich erstaunlich ähnlich sind.

Die Wahl zwischen Garching und Affalterbach ist meist auch eine Frage des bevorzugten Konzepts. Im Fall von BMW M5 F90 und Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ des Jahrgangs 2018 sieht die Sache allerdings anders aus, denn beide Fahrzeuge sind sich konzeptionell so ähnlich wie nie zuvor. Auf beiden Seiten gibt es einen V8-Biturbo mit rund 600 PS, auf beiden Seiten wird die Kraft über einen vollvariablen Allradantrieb auf die Straße gebracht und auf beiden Seiten steht eine Art Drift-Modus zur Verfügung, der die schnellen Allrad-Limousinen auf Knopfdruck zum Hecktriebler macht.

Sucht man nach Unterschieden, wird man allerdings beim Getriebe fündig: Während der Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ auf ein MultiClutch-Getriebe mit 9 Gängen setzt, kommt im BMW M5 F90 eine speziell modifizierte Wandlerautomatik mit 8 Gängen zum Einsatz. Bei den Fahrleistungen sind sich die beiden schnellen Oberklasse-Limos aus Süddeutschland ebenfalls weitgehend einig: Sowohl der BMW M5 als auch der E 63 S gehen mit einer Werksangabe von 3,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h an den Start, beide lassen sich gegen Aufpreis auf deutlich mehr als 250 km/h beschleunigen – 300 km/h im Fall des E 63, 305 km/h im Fall des M5.

Ähnlichkeiten finden sich natürlich auch bei den Abmessungen, schließlich spielen die Basismodelle BMW 5er G30 und Mercedes E-Klasse W213 in der gleichen Fahrzeugklasse. Obwohl der BMW M5 F90 rund vier Zentimeter länger und fünf Zentimeter breiter ist, bleibt sein Gewicht laut DIN-Norm mit 1.855 Kilogramm knapp unter den 1.880 Kilogramm des AMG E 63 S. Leichtbau-Elemente wie das Carbon-Dach helfen dem BMW M5 in dieser Disziplin, letztlich kommt der 612 PS starke Mercedes aber auf ein praktisch identisches Leistungsgewicht.

Über die Abstimmung der vielen verschiedenen Modi von Fahrwerk und Lenkung lässt sich derzeit nur spekulieren. Wie sich die beiden technisch ähnlichen Power-Limousinen im Alltag und auf der Rennstrecke schlagen, müssen folglich erste Vergleichstests im kommenden Frühjahr zeigen. Schon jetzt scheint aber relativ klar zu sein, dass die finale Entscheidung zwischen BMW M5 2018 und Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks sein wird.

Der Preis liefert jedenfalls auch keine echte Hilfe, denn die gemessen am Gesamtpreis recht ähnlichen Grundpreise von 117.900 Euro für den BMW M5 F90 und 121.891 Euro für den AMG E 63 S eignen sich ebenfalls nicht als ausschlaggebender Punkt.

[Fotos: BMW / Mercedes]

53 responses to “Bild-Vergleich: BMW M5 F90 trifft Mercedes-AMG E63 S”

  1. Meo says:

    Na, im direkten Vergleich wirkt der Daimler ja wie ein Mädchen-Auto (die Heck- & Seitenansicht löst bei mir wirklich nur Lachen aus, während sie von vorn ja beide gut aussehen)… Da selbst die S-Version nicht ausreichen wird um den normalen M5 ohne CP (oder als CS) Paroli zu bieten, sehe ich jetzt schon verzweifelte S+-Versionen mit 650+PS, um den Eindruck zu erwecken fahrdynamisch noch ein bisschen mitspielen zu können… Ist ja bei AMG in jeder Fahrzeugklasse so, dass man BMW (vlt. auch Porsche) als Maßstab nimmt.

    • Daniel Förderer says:

      Das könnte man gleichermaßen aber auch von BMW sagen, die mit dem M4 GTS und M4 CS ebenfalls weitere Versionen auf den Markt gebracht haben, die aber beide nicht an die Leistung der C63(s) AMG Modelle ran kommen.

      • Mini-Fan says:

        Welche “Leistung” vollbringt denn AMG sehr jeher?

        Ach ja, Geradeausfahr-Leistung.
        Und für die Proleten (also die AMG-“Piloten”): V8-Geboller. Um – wie es der SPIEGEL zutreffend formuliert hat – deren primitivste Instinkte zu befriedigen

    • B3ernd says:

      Man sollte erstmal abwarten. Im Haupteinsatzgebiet – der BAB – ist der AMG eine Wucht. Rundenzeiten spielen bei den Brummern nun wirklich keine Rolle, da nach zwei Runden die Reifen an ihre Temperaturgrenze stoßen. Egal wie viel “plus” “CP” oder sonstige Marketingzusätze ans Heck geklebt werden.
      Und wie Daniel bereits anmerkte, ist BMW bei solchen Sponderversionen ganz vorne dabei. Ist ja auch ok, gekauft wird es und der Kunde gibt für ein “CS” oder “plus” am Heck, gern sehr viel Geld aus

    • Quer says:

      Dieser Mercedes schlägt alle.

      https://youtu.be/0k1tbf8muMc

    • Dutch Bat says:

      Was nimmt man beim AMG GT als referenz? den 2er AT?

    • Torsten Windbeutel says:

      Heißt das jetzt, was wir vermuten, dass es das heißt ?

      Wenn die allererste DFL-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus aus einem “Mädchen-Auto” MB AMG aussteigt, würde Franck Ribery ihr die Schnürsenkel öffnen, so dass sich diese genau wie “Hubschrauber” N. Müller von der Chaos Truppe HSV wohl möglich einen Kreuzbandriss zuzieht ?

    • Dailybimmer says:

      “Da selbst die S-Version nicht ausreichen wird um den normalen M5 ohne CP (oder als CS) Paroli zu bieten, sehe ich jetzt schon verzweifelte S+-Versionen mit 650+PS, um den Eindruck zu erwecken fahrdynamisch noch ein bisschen mitspielen zu können…”

      Hmm…diese Vermutung teile ich mit dir. Bmw darf sich auf keinen Fall die Butter vom Brot nehmen lassen, schliesslich ist Bmw der Erfinder diese Segments. Ich hoffe das es den Jungs in Garching mit dem neuen M5 während seiner gesamten Laufzeit gelingt die komplette Konkurrenz in Schach zu halten. Auch
      Bmw schläft nicht.

      • Kommentator says:

        „Ich hoffe das es den Jungs in Garching mit dem neuen M5 während seiner gesamten Laufzeit gelingt die komplette Konkurrenz in Schacht zu halten.“

        >> ja, sollen die von AMG & Co. doch nur unten „im Schacht“ bleiben – und dort die Abwasserkanäle putzen …

        Jedenfalls ist der neue M5 optische eine sehr gelungen Evolution des Vorgängers

        – und er blieb ohne „Hundeknochen-Geschmacksverirrungs-Design“ an der Front

        – UND er hat schöne runde Auspuffrohre, wie es sich gehört!

        – man sehe sich nur das prollige Heck des AMG E63 an

        … mit vorgeschobener hässlicher Unterlippe

        … kein freundlicher Gesichtsausdruck hinten

        … eben wohl ein „Arschgesicht“

        … und diese Auspuffblenden

        … eben ein „Blender“

        …es geht auch da nichts über das Original, nämlich den BMW E32 V12, mit seinen
        dezenten Doppel-Viereckrohren in schwarz matt, wie eben die BMW-Nieren

        Und:

        was die Technik angeht, da hat der BMW X6 M vor vielen Jahren schon einiges
        vorgegeben: Allrad, Automatic … was wir jetzt bei beiden haben …

        (und was macht Alpina dann …?)

        Die beiden BMW-Brüder werden sich demnächst nun sehr ähneln, da künftig auch noch auf derselben Plattform basierend … spart auf jeden Fall mal Geld …

        P.S. WAS sollen eigentlich diese dummen Werbefilmchen seit Neuestem bei B.T.?

        … wie z.B. „5 facts about coffee“

        … die einen Seitenaufbau verhindern …

        • Mini-Fan says:

          Vielleicht wollte @dailybimmer sagen, dass bei AMG jetzt “Schicht im Schacht” ist (ist aber eigentlich ‘n blöder Spruch)

          • Kommentator says:

            Zitat dailybimmer: „ … die komplette Konkurrenz in Schacht zu halten“

            „Vielleicht wollte Dailybimmer sagen, dass bei AMG jetzt “Schicht im Schacht” ist“

            Daily gibt sich zwar seit der „Prozentaffäre“ tatsächlich erheblich mehr Mühe, endlich mal seinem Alter (~ 40 J.) entsprechend zu schreiben, was lobenswert ist, aber allzu viel scheint da nicht machbar zu sein:

            … er meinte sicher das was er schrieb, „Schacht“ statt ´Schach´.

            Wenn´s man´s halt nicht besser weiß.

            Vielleicht kennt er ja vom Schachspiel wenigstens die 8 „Buben“. König´s waren halt ziemlich kinderreich. Dann ist ja schon mal gut.

            .

            Er muss sich jetzt erst mal mit nur genau 600 PS abfinden. Schlimm für ihn, den „Chefanalytiker“ bei der BMW Group.

            (es sagt deswegen ja niemand gleich, dass „alles für´n Arsch” ist, was er schreibt)

            Übrigens gut so, endlich mal hier beim V8 bei 600 PS gleich 2 Schlussstreiche zu ziehen von BMW;

            … genauso wie bei der Krönung von RR mit nur 571 PS.

            Und:

            die 610 PS (448kW) des BMW M760Li dienen ja nur der Unterscheidung.

            (Es gibt ja später noch die E-PS gratis dazu.)

            B3ernd

            Quer

            Mercedes kann – mit seinen 612 PS – jetzt ja getrost auf seinen Steinzeit-V12 verzichten. Der 560er war ja schon immer ein V8. Selbst der
            „690“er …

            Beim Daimler war es eben lange so wie in der DDR: „Wir bauen die Größten …“

            Die Fa. Robotron in der DDR schmückte sich ja damit, „die größten Computer der Welt“ zu bauen. Da konnte man definitiv nichts dagegen sagen.

            DA hätte der daily sicher einen guten Chef abgegeben …

          • Dailybimmer says:

            Schach, Schacht, Schachmatt sagen wir dem Kommentator.

  2. Daniel Förderer says:

    Mich würde ein Bildvergleich zwischen M5 und dem normalen 5er mit M-Paket interessieren. Meinem Eindruck nach scheinen sich gerade an der Front die Unterschiede sehr in Grenzen zu halten. Die Lufteinlässe sind ein kleines bisschen größer, aber das allgemeine Erscheinungsbild und Design ist identisch.

  3. Torsten Windbeutel says:

    https://uploads.disquscdn.com/images/13faf54ee47a7171bdd9a410b91cd8e45677a5cc037fe0f735ab0975953f205a.jpg

    Bei der Heckansicht des AMG E 63 stand eindeutig die “Neue Klasse” von BMW Pate^^

    • Mini-Fan says:

      Meinst du den BMW 1500 von 1961?
      Inwiefern? Die Heckleuchten in quer?

      • Torsten Windbeutel says:

        Zunächst einmal bedanke ich mich für diese Frage Herr MINI-Dings und die zahlreichen Zuschriften, die mein PARTEI-Postfach heute morgen zum Erliegen brachten.

        “Die neue Klasse” (Gesamtbauzeit von 1962-72) umfasst bekanntlich nicht nur den BMW 1500, sondern auch den 1600, 1800, 2000ti, tii/tilux, letztgenannter jedoch mit anderer Front, wie Heckpartie.

        Wir können uns sicher sein, dass Gordon Wagener als neuer Chef Designer von MB als verkleideter Enkel von Wilhelm Hofmeister getarnt, sich heimlich ins BMW Museum geschlichen hat und genau die besagten Rückleuchten der “Neuen Klasse” für “seine” E-Klasse kopiert hat^^

        • Mini-Fan says:

          Danke für die Aufklärun – ist zumindest MIR nichts neues (der 1500 war halt nun mal der erste der Neuen Klasse) – aber viele andere Leser freuen sich natürlich über sachliche Informationen (Anmerkung: der 02 gehört eigentlich nicht zur ‘Neuen Klasse’). Ich persönlich habe aber die Typen 1600, 2000ti und 2000tii nie gesehen.

          Ich schrieb’ dir ja nur, weil ich wissen wollte, worin du die Ähnlichkeit siehst.
          Meinst Du vielleicht die großen, waagerechten Heckleuchten des 2000 tilux?
          Ansonsten kenne ich aber das Modell 2000 mit 100 PS Motor aus dem 2002, mit Solex-Einfach-Fallstromvergaser.

          • Torsten Windbeutel says:

            Zitat Nr. 1 “….Zuerst der o.g. große Viertürer, ab 1966 dann der kleine Zweitürer, der Begründer der später so genannten 02er-Reihe (wurde irgendwann in das Modell 1602 umgetauft)…..”
            “““““““““““““““““““““““““““““

            Wobei der Zweitürer 1600 ab 1966 eigentlich 1600-02 hieß, was insbesondere auf dem Gebrauchtwagen Markt zu turbulenten Verwechselungen führte, so dass BMW mit dem 2002 ab 1968 seine Typenbezeichnung schrittweise bis 1971 (1602,1802) komplett änderte.

            Der einfach zu erklärende Unterschied zwischen dem 1600 “Neue Klasse” und dem 1600 “der 02-Baureihe” liegt in den jeweils unterschiedlichen Segmenten der Modelle begründet.
            Erstgenannter wurde 1972 durch den E12 (5er – obere Mittelklasse) und Letztgenannter 1975 durch den E21 (3er – Mittelklasse) abgelöst.

            Zitat Nr. “…..Ich persönlich habe aber die Typen 1600, 2000ti und 2000tii nie gesehen….”
            “““““““““““““““““““““““““““““
            Der nahezu ungehindert eindringende Lochfraß an den leider ziemlich einfach gepressten Blechen, machen die “Neue Klasse” heute soooo selten – insbesondere im direkten Vergleich zu den vergleichsweise noch zahlreich gemeldeten “kleinen Heckflossen” W110 von MB.

            Allerdings sind mir die Typen der “Neuen Klasse” aus dem Alltag keineswegs unbekannt, das liegt vermutlich daran, dass ich die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. nach Dorn (NL) noch höchstpersönlich live miterlebt habe.

            • Tobias says:

              Zitat: “Der nahezu ungehindert eindringende Lochfraß an den leider ziemlich
              einfach gepressten Blechen, machen die “Neue Klasse” heute soooo selten –
              insbesondere im direkten Vergleich zu den vergleichsweise noch
              zahlreich gemeldeten “kleinen Heckflossen” W110 von MB.”

              Der Lochfrass betrifft wohl alle Autos dieser Zeit, dass der w110 häufiger zu sehen sein sol/ also aktiv gefahren wird, kann ich aus eigener Anschauung nicht bestätigen, wenn dem so wäre, wären die Verkaufszahlen eine naheliegende Erklärung (ca 630.000 w110 vs ca 330.000 neue Klasse; Quelle jew. wikipedia)

              • Torsten Windbeutel says:

                Nope Herr Tobias Dings !

                Der W110 liegt bei den Oldtimer in 2016 auf Rang 7 aller Modellreihen.
                Exakt 6.097 sind mit H-Kennzeichen hierzulande noch oder wieder als fahrbereit gemeldet.

                Von der “Neuen Klasse” waren es bereits in 2014
                nur noch knapp 1.200 Stück.
                (Werte aus 2016 sind mir leider nicht exakt bekannt).

                Demnach wurde “über den Daumen gepeilt” aus einem Verhältnis bei den damaligen Neuzulassungen von einst 2:1 jetzt ein 5:1 für den MB gegenüber dem vergleichbaren Modell von BMW !

                Ein Trend, der sich generell quer durch nahezu alle Baureihen fortsetzt.

                Ein Blick auf die fahrbereiten, zugelassenen Oldtimer dieser Zeit verdeutlicht die wesentlich bessere Fahrzeugqualität, verbunden mit einer zumindest für damaligen Zeit akzeptablen Rostvorsorge der MB Modelle gegenüber den BMW Oldtimer.

                Denn neben dem 7. Platz für die “Kleine- Heckflosse”, erreichen insgesamt SIEBEN MB-Modellreihen Platzierungen unter den “Top 20” aller Oldtimer – BMW ist bei diesem Ranking nur eine einzige Modellreihe unter den “Top 20” zu vergönnt!

                Im Einzelnen bedeutet das für MB mit H-Kennzeichen in D.

                Platz 2 = W123 – mittlere Baureihe ab 1976
                Platz 4 = W107 – SL/SLC ab 1971
                Platz 7 = W110/111 “kleine Heckfosse”
                Platz 8 = W113 – SL “Pagode” ab 1963
                Platz 11 = W116 – S-Klasse von 1972
                Platz 12 = W108/109 – Oberklasse 60erJahre
                Platz 17 = W126 – S-Klasse ab 1982

                BMW hingegen schafft nur ein einiges mal den Sprung unter die Top20. mit der “02-Reihe” auf Platz 16.

                Fazit: Selbst unter der Berücksichtigung, dass MB früher eher doppelt so häufig wie ein BMW neu zugelassen wurde, geht die Schere bei den Oldtimer heute spürbar weit, sogar sehr weit auseinander !

                Sieben MB-Modellreihen platzieren sich in 2016 unter den TOP 20 Oldtimer (vier davon unter den Top10), bei BMW steht keine einzige Modellreihe unter den Top10, nur die 02-Reihe liegt auf einem eher bescheidenen 16. Rang.

                Die Fertigungsqualität jener Tage war bei MB eben spürbar hochwertiger, als bei BMW.

                Die Langzeitqualität eines Mercedes in dieser Zeit ist unbestritten, den späteren, größten wahnsinnigen Träumereien nach Ergreifung der Autoweltherrschaft durch “Mr. Schrempp” verschafft dieser Ära zuvor glücklicherweise keinen Abbruch !

                • Tim says:

                  um so erschütternder, dass seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr Fiat und Renault, sondern Benz die berüchtigsten Gammelmöhren verantwort (wegen der Kürze nur ein paar Stichworte: w210, w201, w163, w203, v-Klasse,…)

                  • Torsten Windbeutel says:

                    “…..seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ……”

                    Naja, das Adjektiv “seit” ist doch eher (von Ihnen beabsichtigte ?) Geschichtsklitterung,
                    wenn dem so wäre, stünde das Problem auch heute noch bei Daimler ganz oben auf der Agenda!

                    Denn “Mr. Schrempp” ist schon sehr lange weg vom Fenster, ebenso wie Erwin Teufel, der damalige Ministerpräsident des Landes BAW, der in seniler cdu-Art und Weise Herrn Schrempp 2003 zum Professor ernannte,

                    Wer weiß, vielleicht war es der Titel
                    “Professor für Lochfraß” ?

                  • testkunde says:

                    Baden-Württemberg wirbt bekanntlich gerne mit dem Slogan:
                    “Wir können alles – außer Hochdeutsch”

                    Eigentlich müsste es aber heißen:
                    “Wir können fast alles nicht –
                    Politik am wenigsten”

                    – NS-Fillbinger –
                    – Backpfeifen-Kanzler SS-Kiesinger
                    – Sprachgenie Oettinger
                    – Tüttel-Erwin T.
                    – oder der “grün” lackierte, schwarze Kretschmann, dessen wohl einprägsamer Satz in seiner bisherigen Laufbahn lautete:

                    Zitat:
                    “Der Ministerpräsident von Baden Württemberg fährt ´nen Daimler, “Esch-Klasse”, ja soll isch denn einen Fiat fahr´n ?”

                    Mein Tipp an “Kretsche”
                    Ne sollste nicht, aber der besseren Übersicht wegen in die CDU eintreten und einfach mal die Klappe halten, wäre auch ganz schön…..

                  • Torsten Windbeutel says:

                    https://uploads.disquscdn.com/images/30e9500e3eb03cdddb2d87793742cb2f7a2f366f38b6f4d6c03d78820f8ab900.jpg Ja, Baden-Württemberg ist ein großes Sorgenkind, zu viele Politiker mit Sprachfehlern haben die letzten Jahrzehnte dieses Land in eine schwere Sinn Krise geführt und dabei das größte Problem nicht einmal erkannt :

                    Der Schwabengletscher schmilzt.

                    Mit diesen Worten beginnt unser Plädoyer für die PARTEI-Lösung der Bahnhofsfrage in Stuttgart, den unterirdischen Kopfbahnhof. Zusammen mit dem vom Landesverband seit langem favorisierten Stausee auf dem Gelände der jetzigen Landeshauptstadt ergibt dies ein Bild aus einem Guss, gut für Stuttgart und insbesondere den Rest des Landes.

                    Aufgrund der anhaltenden globalen Erderwärmung taut der Schwabengletscher von Jahr zu Jahr stärker. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ganz Stuttgart unter Wasser steht. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Hauptstadt Baden-Württembergs vor einer schadvollen natürlichen Überflutung zu bewahren:

                    Die kontrollierte Flutung Stuttgarts!

                    In diesem Lichte wirken die bisherigen Ausbaupläne des Stuttgarter Hauptbahnhofs lachhaft. Wir sind für eine Aufkündigung der bisherigen Verträge, die nicht weitreichend genug sind. Stattdessen muss der Stuttgarter Hauptbahnhof mit einer wasserdichten Glocke umhüllt werden und auf die Aufnahme erster Amphibienzüge vorbereitet werden.

                    Herr Kretschmann, der “noch”-MP von BAW bekommt ein neue Dienstlimousine, statt eines Daimler-S-Klasse ein Amphibienfahrzeug, umweltfreundlich und zukunftsweisend zugleich !

                  • Tim says:

                    Zitat: “Naja, das Adjektiv “seit” ist doch eher (von Ihnen beabsichtigte ?) Geschichtsklitterung,
                    wenn dem so wäre, stünde das Problem auch heute noch bei Daimler ganz oben auf der Agenda!”

                    wieso Geschichtsklitterung? Auch nach reiflicher Überlegung fällt mir in der Tat kein Hersteller ein, der sogar in den 2000er noch Autos anbot, die so geschwind und eifrig gammelten wie damalige Benz.

                    Demnach gilt, “dass seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr Fiat und Renault, sondern Benz die berüchtigsten Gammelmöhren verantwort (wegen der Kürze nur ein paar Stichworte: w210, w201, w163, w203, v-Klasse,…)”

                    so easy

                  • Torsten Windbeutel says:

                    Sehr geschickt abgelenkt Herr Dings.

                    Eigentlich lautete das Thema doch, warum sind heutzutage acht Modellreihen (den “Strich8” von 1968-76 habe ich glatt in meiner Aufzählung oben noch vergessen !)
                    von MB unter den Top20 Oldtimern und nur eine einzige von BMW mit H-Kennzeichen gemeldet sind ?

                    Na, erkannt – es gammelt gehörig in jenen Tagen und zwar bei BMW !

                    Und wer wie Sie das Wort “seit” anstelle “in der Zeit der 90er/frühen 2000er-Jahre” leichfertig schreibt, erweckt beim Leser zwangsläufig den Eindruck bewusster Manipulation!

                    Denn das Thema “Lochfraß” ist bei aktuellen Modellen des Hauses Daimler zweifelsfrei längst überwunden, trotz seniler cdu-Politiker wie Erwin “Tüttel-Teufel”, die den Größenwahnsinnigen Autoweltherrscher Mr. Schrempp im Jahr 2003 zum Professor ernannt hatten.

                • Mini-Fan says:

                  “wesentlich bessere Fahrzeugqualität”-

                  und diese willst du anhand der heutigen Zulassungszahlen z.B. der Heckflosse belegen??

                  Der Grund dafür ist doch ein ganz anderer:
                  Zum Einen “hatte man es geschafft” – wenn man einen Mercedes fährt (sog. Statussymbol)
                  Zum Andern war es – Gründe siehe Satz vorher – schon immer lohnender, in einen vergammelten “Daimler” Geld zu investieren als in einen vergammelten BMW, weil der Markt- (nicht: Gegen-) Wert eines restaurierten Mercedes immer höher war. Ganz sicher nicht, weil er das bessere Auto war.
                  Aus diesem Grund blieben z.B. auch viele Tausende Franzosen unrestauriert – und verschwanden in der Schrottpresse. Weil es sich (monetär) nicht “lohnte”.
                  Das Ganze hat mit der seinerzeitigen Fahrzeugqualität überhaupt nichts zu tun!

                  • Torsten Windbeutel says:

                    Herr MINI Dings, meine Zeit ist knapp, Sie wissen schon, „Isch kandidiere“ am 24. September , daher mein Schusswort in dieser Angelegenheit:

                    Es geht doch nicht NUR um den heutigen wesentlich höheren Bestand der fahrbereiten „Kleinen Heckflosse“ vs. der „Neuen Klasse“ –

                    NEIN nochmals im Klartext:

                    Praktisch alle gelisteten Oldtimer Modellreihen jener Tage von MB liegen mit H-Kz. gelistet im Fahrzeugbestand weit, und zwar sehr viel deutlicher vorne als die damaligen Neuzulassungen es vermuten ließen, vor denen von BMW, daher wird aktuell auch nur die „02-Reihe“ auf Rang 16 unter den ersten zwanzig Oldtimern gelistet, während bei MB gleich acht(!) Modellreihen den Sprung unter die Top 20 schaffen.

                    Und diese Tatsache liegt ganz sicher nicht an der Attraktivität, verbunden mit der heutigen aktuellen bzw. prognostizierten Wertentwickung der „Neuen Klasse“, denn gerade dieser BMW gilt als Meilenstein seiner Epoche, praktisch die erste serienfertige alltagstaugliche, wie zugleich sportive Mittelklasselimousine überhaupt.

                    Somit steht bezogen auf den heutigen Marktpreis die „Neue Klasse“ eher noch höher im Kurs, als die „Kleine Heckflosse“.

                    Dagegen punkten insbesondere die Dieselversion der „kleinen Heckflosse“ wegen ihrer Langlebigkeit, Zuverlässigkeit, Fahrkomfort, dem großen Kofferraum und dem geringen Treibstoffverbrauch, bspw. im Taxigewerbe.

                    BMW hat spätestens seit den 60er Jahren, insbesondere mit Einführung der neuen R6-Motoren seiner E3 Baureihe (ab 1968) das Image rein von der technischen Kompetenz auf Augenhöhe mit den Besten der Besten am Markt zu sein – das ist in Oldtimerkreisen unbestritten, trotz des äußerst niedrigen heutigen Fahrzeugbestandes des famosen E3, insbesondere der höchst rostanfälligen ersten Serie von 1968-71, nach dem LCI (1971-77) wurde die Qualität spürbar verbessert, was sich zumindest ansatzweise auch im heutigen Bestand des E3/II. noch widerspiegelt.

                    Dennoch ist auch hier ein deutlicher Rückstand an heute noch fahrbereiten BMW_E3 im Direktvergleich zum MB_W108/109f festzuhalten !

                    Daher ist letztlich für den spürbar höheren Fahrzeugbestand der MB Modelle auch nicht der heutige Oldtimer Marktpreis oder die Begehrlichkeit im Allgemeinen im Umfeld zur Konkurrent auschlaggebend, sondern die allseits anerkannte Fertigungsqualität eines MB im Kontext dieser Zeit –

                    Wer es nicht glaubt oder aus ideologischer, einseitiger „Marken-Fan-Brille“ nicht wahrhaben will, sollte hier mal einen Sachverständigen Gutachter der Oldtimer Szene befragen.

                    Für diese letzte Statement in dieser Sache verabschiede ich mich für eine ganze Weile.

                    Meine Fans wissen schon warum – denn „Elmo Eimer“, Spitzenkandidat von DIE PARTEI -Loreley Felsen- kandidiert für den 24. September 2017.

  4. Dailybimmer says:

    @Meo

    Mercedes AMG ist am besten beraten, Bmw M nicht weiter zu bedrohen. Oder ihnen wird mit Feuer, Zorn, und offen gesagt, (M)ACHT begegnet werden, wie es die Welt so noch niemals zuvor gesehen hat!

    • Mini-Fan says:

      Wie kommst Du auf “Vormachtstellung”?

      Der M5 ist sicherlich der Begründer dieser Spezies (“Nische”) – aber was heißt hier Vormacht’??
      Da hat niemand was für sich gepachtet, schon gar nicht “für alle Zeiten”…

    • Mini-Fan says:

      Du solltest Dich vielleicht mal als Redenschreiber für die Politik bewerben.
      Im Ernst.
      Die SPD hat da dringenden Bedarf. Seit der breitbeinige und großmaulige Gerhard Schröder zu den Russen “rübergemacht” hat.

      • Kommentator says:

        Ja, die SPD – „Sie plündern Deutschland“ …

        SPD wirbt mit Rechtschreibfehler für mehr Bildung

        Veröffentlicht am 07.05.2017

        https://www.welt.de/politik/deutschland/article164332703/SPD-wirbt-mit-Rechtschreibfehler-fuer-mehr-Bildung.html

        Wahlplakat 2017 – so verliert man Wahlen …

        „7.200 Lehrer mehr seid 2010!“

        Dailybimmer

        … finde den Fehler!

        B3ernd

        Quer

        >> Die SPD kann nicht nur seit und seid nicht auseinanderhalten, sondern auch mein und dein nicht.

        Das hat System. Scharping konnte Brutto und Netto nicht unterscheiden.

        .

        P.S.

        Bayern ist in Bildung, Wirtschaft und Entwicklung seit Jahrzehnten die Nummer 1 in Deutschland.
        Warum? Hier hat nie die SPD regiert….

        Wie sagte Peter Scholl-Latour zur politischen Situation kurz vor seinem Tod:

        “Naja, sagen wir so: da fehlt es oftmals auch einfach an Bildung.”

        Wie Recht er hatte.

        … ein-gebildete Leute in der SPD

      • Dailybimmer says:

        Bin CSU/CDU Mann, hör mir bloß auf mit diesen vaterlandslosen Verrätern von der SPD. Schröder? War das nicht derjenige der damals Beitrittsgespräche mit der Türkei/kleinasien begonnen hatte?

    • Daniel Förderer says:

      Mercedes AMG hat mit SLR AMG, SLS AMG und AMG GT Modelle am Start, die bei BMW M seit fast zwei Jahrzehnten auf Konkurrenz warten. Daran wird auch der M8 nichts ändern, denn der ist eher die Konkurrenz zum S-Coupé AMG.

      • Dailybimmer says:

        Was erzählst du da? Der M8 ist dazu konzipiert um 4 AMG Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

        • Daniel Förderer says:

          Ist das nur eine Vermutung von dir oder hast du diese Information aus einem offiziellen Interview mit einem BMW AG bzw. M GmbH Mitarbeiter?
          Ich würde mich natürlich auch sehr freuen, wenn der M8 die Sportwagen von Mercedes AMG in Schach halten könnte, aber ich mache mir keine großen Hoffnungen.

          • Dailybimmer says:

            Habe ich, die ich aber aus Wettbewerbsgründen nicht zitieren möchte. Abwarten!

            • Daniel Förderer says:

              Ja nee, is klar 😀

              • Dailybimmer says:

                Doch wirklich. Aber warum sollte ich dir als Mercedes Fan zu viel verraten?

                • Daniel Förderer says:

                  Ich bin kein Mercedes Fan. Ich fahre einen E92 335i N54, davor einen E46 325Ci und davor einen E36 318is. Ich bin alles andere als ein Mercedes Fan.
                  Dennoch bin ich realistisch und sehe den 8er BMW als Konkurrenz zum S-Coupé, nicht zum AMG GT.

                  • Dailybimmer says:

                    Sieht der 8er etwa aus als wäre er nur gegen die S Klasse konzipiert worden?

                  • Daniel Förderer says:

                    Du meinst das Konzept-Fahrzeug, was sich noch deutlich im Design ändern wird, wenn es in Serie geht? Geschweige denn, dass es sich dabei um den normalen 8er handelt und das Design des M8 noch nicht mal als Konzept-Studie der Öffentlichkeit gezeigt wurde…

                    Ich bin gespannt. Wenn BMW schon keinen Supersportwagen bauen will, der gegen Lamborghini Aventador, Ferrrari F12, usw. antritt, dann wäre es auf jeden Fall geil, wenn der M8 auch mit einem AMG GT R oder Audi R8 mithalten kann.

                  • Dailybimmer says:

                    Also zumindest von 0-100 km/h dürfte der M8 deutlich schneller sein als der Mercedes GT AMG. Nürbirgringzeiten müssen wir mal abwarten. Ich schätze aber, das er die Zeit vom M4 GTS deutlich unterbieten und zumindest mit AMG GT-R auf Augenhöhe sein wird.

                  • Daniel Förderer says:

                    Das würde voraussetzen, dass der M8 nicht wesentlich schwerer als der M4 GTS ist und mit mind. 500 PS an den Start geht. Den V12 vom M760Li bekommt er leider nicht. Also wirds wohl der S63 V8 sein.

                  • Dailybimmer says:

                    Richtig. Wobei ich mit mindestens 600 PS für den M5 rechne, wenn nicht sogar ein bissi mehr.

                  • Mini-Fan says:

                    Na ja, wenn das M5-Einstiegsmodell schon 600 PS hat – warum sollte es der M8 dann drunter tun?
                    Der bekommt eher noch ein paar e-PS zusätzlich mit auf den Weg.
                    e wie “extra”.

                    Und: So leid es mir tut:
                    Der V12 ist ein gnadenloser Säufer. Daran ändert auch nichts, dass der BMW in dieser Riege noch der Sparsamste ist …

                  • Mini-Fan says:

                    “Supersportwagen”?

                    Da hat anscheinend wohl einer immer noch nicht die Zeichen der Zeit erkannt!
                    Abgesang auf den Diesel – und nach einem BMW-SSW rufen?!

          • Mini-Fan says:

            Der M8 sagt dann zum AMG: “Schachtmatt!”

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