Diesel-Gipfel: Ausführliches Statement der BMW Group

News | 2.08.2017 von 47

Im Anschluss an den Diesel-Gipfel hat sich die BMW Group ausführlich zur aktuellen Problematik geäußert. Die Münchner betonen dabei, wie wichtig der Diesel-Antrieb für die …

Im Anschluss an den Diesel-Gipfel hat sich die BMW Group ausführlich zur aktuellen Problematik geäußert. Die Münchner betonen dabei, wie wichtig der Diesel-Antrieb für die Autobauer ist und stellen erneut klar, dass alle Motoren des Unternehmens sämtliche gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

Zum Wohl der Besitzer älterer BMW-Diesel gemäß der Euro-5-Norm wird die BMW Group ein kostenloses Software-Update anbieten, das die Schadstoff-Emissionen in der Praxis weiter reduziert und somit noch weiter unter die gesetzlichen Anforderungen drückt.

Um die Schadstoff-Emissionen in den nächsten Jahren weiter zu reduzieren, strebt die BMW Group außerdem einen weiteren Ausbau des Angebots von Elektroautos und Plug-in-Hybriden an. Schon jetzt ist die BMW-Flotte von elektrifizierten Fahrzeugen mit neun Modellen die größte am Markt, im Jahr 2017 sollen weltweit mehr als 100.000 Einheiten von BMW i und iPerformance verkauft werden.

Harald Krüger (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG): „Nachhaltigkeit gehört zu uns wie Freude am Fahren. Als erster deutscher Hersteller haben wir uns mit BMW i unmissverständlich der Elektromobilität verschrieben. Wir sind überzeugt, dass die Mobilität der Zukunft bei aller Emotion und Freude nur eine nachhaltige Mobilität sein kann und diesen Wandel treiben wir konsequent und mit Höchstgeschwindigkeit voran. Kein etablierter Wettbewerber hat bereits so viele elektrifizierte Fahrzeuge auf die Straße gebracht wie wir. Zur Mobilität der Zukunft gehört definitiv auch der moderne Dieselantrieb. Denn Umweltschutz hat viele Dimensionen – eine davon ist der Kampf gegen den Klimawandel.“

In diesem Zusammenhang unterstützt die BMW Group die umfassenden Maßnahmen des „Nationalen Forums Diesel“ für eine weitere Verbesserung der Luftqualität in Städten.

  • Über diese Maßnahmen hinaus bereitet die BMW Group EU-weit eine zunächst bis zum 31. Dezember 2017 befristete Sonderaktion zur Flottenverjüngung und der damit verbundenen positiven Wirkung auf Ressourcen, Klima und Umweltqualität vor. Für Halter von Dieselfahrzeugen mit Euro 4 Abgasnorm oder älter, die ihren Wagen beim Händler in Zahlung geben, gibt es modellabhängig eine Umweltprämie von bis zu 2.000 Euro beim Erwerb eines BMW oder MINI Neuwagens, wenn dieser ein BMW i3, ein Plug-in-Hybrid oder ein Euro 6 Neufahrzeug (Erstzulassung) mit einem CO2-Wert von maximal 130 Gramm pro Kilometer (im NEFZ) ist. Die Sonderaktion soll kurzfristig noch im August beginnen. Die Prämie wird nicht verrechnet mit anderen bestehenden staatlichen Kaufanreizen wie beispielsweise dem aktuell in Deutschland angebotenen Umweltbonus beim Kauf von elektrifizierten Fahrzeugen, sondern gilt zusätzlich.
  • Dieselmodelle der BMW Group liegen bei den Stickoxid-Emissionen im Flottenmittel rund 40% unter dem Bundesdurchschnitt, der im April 2017 vom Umweltbundesamt veröffentlicht wurde. Diese ausgezeichneten Ergebnisse gelten für sowohl Euro 5 als auch für Euro 6 Fahrzeuge. Zudem nutzt die BMW Group ihre Erfahrungen aus dem Realbetrieb von 2010 bis 2015, um für rund 225.000 ihrer aktuell im deutschen Markt befindlichen Euro 5 Modelle eine weitere Optimierung der Abgasreinigung anzubieten, die für die Kunden selbstverständlich kostenlos sein wird.
  • Zusätzlich investiert die BMW Group in den Fonds „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ und nutzt die Chancen der Digitalisierung, um Großstädte bei der Bewältigung des Verkehrsaufkommens zu unterstützen und darüber die Emissionen aus dem Straßenverkehr zu reduzieren. Aufbauend auf Projekten wie der strategischen Partnerschaft mit Hamburg zum Ausbau der E-Mobilität sowie dem Forschungsprojekt „City2Share“ mit Hamburg und München intensiviert die BMW Group ihren Dialog mit Kommunen weiter, um verbesserte Rahmenbedingungen für mehr Elektromobilität und Carsharing zu schaffen.

47 responses to “Diesel-Gipfel: Ausführliches Statement der BMW Group”

  1. drochtersen_assel says:

    Zitat: “Die Münchner betonen dabei, wie wichtig der Diesel-Antrieb für die Autobauer ist….”

    Na, dann sind wir mal gespannt wie BMW bei der Inzahlungnahme eines eher noch jungen Gebrauchtwagen beim Neuwagenkauf seinen potentiellen Kunden entgegen kommen wird.

    Konnte der aufmerksame Leser noch vor zirka ein, zwei Jahren in mehreren Fachmagazinen hübsch aufgelistet sehen, in nahezu allen Klassen oberhalb des Kleinwagen Segment standen Diesel an der Spitze des Werterhaltes nach drei bis fünf Jahren Halterdauer, so verkehrt sich heute diese Erkenntnis ins Gegenteilige.

    Beispiel: Wertmeister 2015 waren in der Mittelklasse der 320d Touring, noch etwas besser lag der X3 2.0d bei den SUV.

    Und heute ? – Autsch, selbst auf der BMW Homepage lässt sich mit wenigen Klicks leicht feststellen, ein 320d liegt bereits rund 1,5 TEUR unterhalb eines vergleichbaren 320i, addiert man den nochmals 2,5 TEUR höheren Anschaffungspreis des Selbstzünders hinzu, verliert der Diesel Kunde glatte 4 TEUR gegenüber dem eines vergleichbaren Benziner.
    Beim Vierer geht die Schere übrigens noch weiter auseinander !

    Und das scheint erst der Anfang zu sein, denn spricht besagter Kunde direkt vor Ort mit dem freundlichen Händler, so wird ihm i.d.R. freundlich, aber unmissverständlich mitgeteilt, DAT-Schwacke ist geduldiges allzu oft wertloses Papier, denn der Händler muss heute bei Inzahlungnahme eines (um beim o.a. Beispiel zu bleiben) 320d leider nochmals einen kräftigen, zusätzlich zum ausgewiesenen ohnehin überproportionalem Wertverlust, Abschlag bei der Inzahlungnahme machen, denn die Verweildauer beim Weiterverkauf erhöht sich aufgrund bekannter Sachlage um mehrere Wochen, ja Monate.

    Daher gilt: Findet BMW auf den Tatbestand eines absehbaren unkalkuliert höheren Wertverlust seiner Diesel Kunden keine stichhaltiges, sprich monetäre spürbares Entgegenkommen werden sich viele Kunden beim Neuwagenkauf abwenden !

  2. drochtersen_assel says:

    @Artikel: “….Die Münchner betonen dabei, wie wichtig der Diesel-Antrieb für die Autobauer ist….”

    Na, dann sind wir mal gespannt wie BMW bei der Inzahlungnahme eines eher noch jungen Gebrauchtwagen beim Neuwagenkauf seinen potentiellen Kunden entgegen kommen wird.

    Konnte der aufmerksame Leser noch vor zirka ein, zwei Jahren in mehreren Fachmagazinen hübsch aufgelistet sehen, in nahezu allen Klassen oberhalb des Kleinwagen Segment standen Diesel an der Spitze des Werterhaltes nach drei bis fünf Jahren Halterdauer, so verkehrt sich heute diese Erkenntnis ins Gegenteilige.

    Beispiel: Wertmeister 2015 waren in der Mittelklasse der 320d Touring, noch etwas besser lag der X3 2.0d bei den SUV.
    Und heute ? – Autsch, selbst auf der BMW Homepage lässt sich mit wenigen Klicks leicht feststellen, ein 320d liegt bereits rund 1,5 TEUR unterhalb eines vergleichbaren 320i, addiert man den nochmals 2,5 TEUR höheren Anschaffungspreis des Selbstzünders hinzu, verliert der Diesel Kunde glatte 4 TEUR gegenüber dem eines vergleichbaren Benziner.

    Beim 4er geht die Schere übrigens noch weiter auseinander !

    Und das scheint erst der Anfang zu sein, denn spricht besagter Kunde direkt vor Ort mit dem freundlichen Händler, so wird ihm i.d.R. freundlich, aber unmissverständlich mitgeteilt, DAT-Schwacke ist geduldiges allzu oft wertloses Papier, denn der Händler muss heute bei Inzahlungnahme eines (um beim o.a. Beispiel zu bleiben) 320d leider nochmals einen kräftigen, zusätzlich zum ausgewiesenen ohnehin überproportionalem Wertverlust, Abschlag bei der Inzahlungnahme machen, denn die Verweildauer beim Weiterverkauf erhöht sich aufgrund bekannter Sachlage um mehrere Wochen, ja Monate.

    Daher gilt: Findet BMW auf den Tatbestand eines absehbaren unkalkuliert höheren Wertverlust seiner Diesel Kunden kein stichhaltiges, sprich monetäre spürbares Entgegenkommen werden sich viele Kunden beim Neuwagenkauf abwenden !

    • simons700 says:

      Warum sollte BMW für das KFZ mehr bezahlen als es wert ist?

      • drochtersen_assel says:

        “Eigentlich” ein klares NEIN zu dieser Frage, aber bekanntermaßen setzt der Markt seine eigenen Gesetze, sonst wären die Rabattschlachten nahezu aller Anbieter der letzten Dekade kaum denkbar gewesen.

        Soll heißen, die Hersteller werden sich neue “kreative” Kaufanreize ausdenken müssen, sonst sind Absatzeinbrüche, insbesondere der Diesel Modelle unausweichlich.

        Die Dieselzulassungen (Inland) bröckeln im Juli um weitere rund 7% (lt. kba), ein zweistelliger Einbruch konnte bislang nur verhindert werden, da gewerbliche Halter bei den Gesamtzulassungen mit ihrer Leasingflotte den Löwenanteil schultern.

        Wer glaubt, die Mehrzahl der Kunden schreitet naiv zur Tagesordnung über und übernimmt den zusätzlichen vierstelligen Wertverlust, der irrt gewaltig !

        • manuelf says:

          Ja klar. Gibt Dir jeder Recht. Ist ja keine “rocket science”, was du schreibst! Du hast hier bislang nur das Statement von BMW zum Diesel-Gipfel gehört. Was nun natürlich fehlt ist ein analoges Statement von Seiten der Politik. Der Inhalt dieses Statements muss eine belastbare Aussage sein auf deren Basis ein Investitionsschutz für Euro6 Dieselfahrzeuge sichergestellt werden kann. Kommt das NICHT von Politikseite, dann ist das natürlich der schleichende Tod für den Diesel hierzulande! Als Hersteller würde ich mich aber fragen, wozu ich mich dann mit der Politik an diesen Tisch gesetzt habe, wenn ich vor allem als BMW ohne einen Hauch von Schuld zu haben, Milliarden aus dem Fenster werfe, ohne irgendetwas dafür zu bekommen!

          • Mini-Fan says:

            Manchmal im Leben ist es doch so: Man hat viel Geld in eine Sache investiert, bei der sich herausstellt, es war ein Fehler.
            Und nun stellt sich heraus: man muss noch ein bißchen etwas reinstecken – damit die ganze vorherige Investition nicht für die Katz’ war.

            So geht es BMW derzeit:
            Der Schaden (zukünftige Absatzschwierigkeiten ihrer Dieselfahrzeuge, getätigte Milliardeninvestitionen in Diesel-Motoren, drohender Werteverfall bei Diesel-Kundenfahrzeugen – und dadurch Kundenunzufriedenheit, Verluste bei den Leasing-Rückläufern, drohendes Großstadt-Einfahrverbot, drohende Nichteinhaltung der CO2-Grenzwerte und dadurch riesige Strafzahlungen an die EU – wenn die Leute jetzt vermehrt Benziner kaufen, …), der ist für BMW schon da (Imageverlust) bzw. steht vor der Tür – alles ohne Verschulden seitens BMW.
            Deshalb müssen sie jetzt sehr viel Geld in die Hand nehmen (Aufrüstung ihrer Euro5-Diesel) – um all diese drohenden Schäden zu vermeiden bzw. einzudämmen.

            Es kann für BMW nur eine Konsequenz geben: Zukünftig alles alleine machen. Und hoffentlich alleine die richtigen Entscheidungen zu treffen, also: möglichst die Technologieführerschaft zu übernehmen.
            Dann müssen andere BMW folgen.

            • Frank Schmidt says:

              “Alles alleine machen” ginge schlichtweg gar nicht. Dafür fehlt BMW – wie auch MB – schlicht die kritische Grösse im Vergleich zu den VWs und Toyotas dieser Welt. Das gilt schon für die “alte Welt” der Verbrennungsmotoren und aber erst recht für die neue Welt der “Mobilität von morgen”: Ausbau E-Tankstellennetz, Kompatibilität der Ladesysteme, wechselseitige Kommunikationsfähigkeit autonomer Systeme, flächendeckende vernetzte Mobilität (car sharing), etc. werden in Zukunft noch viel mehr Kooperation der Hersteller untereinander erfordern als bislang. Das ist ja das schizophrene an der aktuellen Diskussion: Man kann nicht einerseits die “Mobilitätswende” einfordern und zeitgleich den Herstellern faktisch verbieten, miteinander zu reden. Man kann auch nicht mangelnde Investitionen in “Zukunftstechnologien” beklagen wenn man den Betroffenen zeitgleich mit Milliarden-Strafen aus der Vergangenheit droht. Jeder Euro, der nun in die vorgeschriebenen Risikorückstellungen fließt, kann eben nur einmal ausgegeben werden, weswegen große Sprünge beim F&E Budget wohl für die nächsten Jahre in der gesamten deutschen Automobilbranche ausgeschlossen sind. Wir sind gerade dabei uns hier als Volkswirtschaft ganz gehörig zu verzetteln, es ist eine einzige Tragödie.

              • Mini-Fan says:

                Gut – dann schränke ich ich es noch auf den Versuch der Zusammenarbeit mit Toyota ein.
                Die hatte ich momentan nicht auf dem Bildschirm.

                Toyota hat ja – zumindest seit ‘project i’- einiges mit BMW gemein, wenn auch bei ihnen die sportliche Seite fehlt (aber es gibt ja noch Lexus ..)
                Und man wird ja sehen, ob ‘Projekt Z4 – Supra’, wo BMW ja federführend ist, auch zur Zufriedenheit von Toyota abläuft.

                Zumindest gehe ich davon aus, daß die Japaner im menschlichen Umgang miteinander mehr “Anstand” und “Ethik” an der Tag legen, als dies bei Audi, VW (O-Ton BMW – lt. SPIEGEL: “die Schweine aus Wolfsburg”) und leider auch Daimler der Fall ist. Und deswegen besser zu BMW passen. Weniger Anstand geht ja schon fast nicht mehr.

                PS.
                Rückfrage zu meinem Post an Dich von vor zwei Wochen (“Ja, es IST (auch) bei Mercedes eine Abschalteinrichtung, die erkennt, ob Prüfstand ja/ nein !!!”)

                Hast Du meine Antwort hier im Forum gelesen (an anderer Stelle)?

                Das mit der Abschalteinrichtung stand auch im SPIEGEL, glaube im Heft von vor 2 Wochen.
                Die servieren uns ihre (Er-) Kenntnisse ja per Salami-Taktik. Jede Woche ein bißchen mehr. Heute auch. Zum Dieselgipfel und Kartell.

                Ich habe mich geweigert, das zu lesen. Ebenso wie den Bericht von letzten Samstag, auch über das angebliche Kartell.

    • timbo76 says:

      Das ist ein Benziner/Diesel bzw. Angebot/Nachfrage Problem. Haben alle Hersteller, damit müssen die sich täglich rumschlagen. Nichts was die Händler vom Hocker haut. Die Benziner verkaufen sich dafür für mehr Geld.

      • drochtersen_assel says:

        Etwas zu kurz gesprungen !
        Würde diese These stimmen, hätten sich die Bosse beim heutigen “Autogipfel” eigentlich vom Diesel offiziell verabschieden können in der Annahme, der Wegfall des Diesel wird ohnehin eins zu eins durch Benziner,oder zukünftig alternative Antriebe ersetzt.
        Aber die Thematik ist schon weitaus umfangreicher, als diese trügerische Annahme.

        • manuelf says:

          Die Hersteller wollen das nicht mit Benzinern ersetzen, weil sie dann die CO2 Grenzen reissen und sich dämlich zahlen.

          • drochtersen_assel says:

            Ist mir schon klar, die CO2 Ziele würden weit verfehlt, daher sprach ich auch von “trügerische Annahme”, also faktisch keine Option !

          • Mini-Fan says:

            Leider bestimmen nicht die Hersteller, was “statt” der Diesel-Fahrzeuge gekauft wird – sondern der Kunde.
            Auch der stetig ansteigende SUV-Absatz der letzten Jahre dürfte eigentlich ja wohl nicht im Sinne der Hersteller gewesen sein – aber der Kunde hat die SUV gefordert.
            Dem Hersteller bleibt nur (etwas) Regulierung, in dem er an der Preisschraube für bestimmte Modelle dreht – wie z.B. heute schon zugunsten der Modellen 225xe, 330e etc. – woran BMW nach eigener Aussage weniger verdient als an den vergleichbaren (reinen) Benzinern; er könnte also seine Diesel-Fahrzeuge künftig preislich attraktiver gegenüber z.B. den Benzinern machen – um so die CO2-Grenzen der EU auch in naher Zukunft einhalten zu können.

            Und ich persönlich bin z.B. der Meinung, daß etwa ein 530i-Vierzylinder gegen einen 530d-Sechszylinder keinen Stich macht. Etwas mehr preisliche Attraktivität dürfte ihm aber nicht schaden.

        • timbo76 says:

          Der Diesel kann in den nächsten zehn Jahren garantiert nicht ersetzt werden. Dafür ist er für den Flottenverbrauch zu wichtig und Firmen mit einem großen Fuhrpark werden den Teufel tun und auf andere “alternative” (es gibt keine Alternative für z.B. Außendienstler) Antriebskonzepte umsteigen. Die Kosten würden explodieren und das tut sich keiner an. Am Ende wird es so ausgehen: Es wird noch einige Zeit auf dem Diesel rumgehackt, dann wird man feststellen, dass die Diesel bei denen nicht wie bei VW rumgefuscht wurde doch ganz sauber sind und mindestens die mit Euro 6 immer in die Städte dürfen. Kurze Zeit später, wahrscheinlich zum nächsten Sommerloch, wird festgestellt das die Direkteinspritzerbenziner einen ziemlich hohen Feinstaubausstoß haben und die sollen dann doch bitte aus den Städten rausbleiben. Ein paar Monate später hat BMW dann aber schon alle Benziner mit einem Partikelfilter ausgerüstet (der neue X3 macht gerade den Anfang) und auch diese Diskussion ist für BMW wieder hinfällig.

          • drochtersen_assel says:

            Sorry, Sie haben die eigentliche Brisanz dieses Skandals offensichtlich nicht gescheckt !?

            Es geht doch hier nicht um eine vage Nennung eines Stichtages, wann die Automobilindustrie von Verbrennungsmotoren auszusteigen habe, nein –soweit sogar Zustimmung- das wäre zum heutigen eine höchst fragwürdiger Blick durch die Glaskugel.

            Aber in jedem Fall wird nach seriösen Erhebungen der Schaden für die Autofahrer eines Diesel immens hoch sein, so das Ergebnis mehrerer seriös gerechneter Studien, wie bspw. der Automobilwirtschaft Duisburg-Essen.

            Auf die betreffenden Autofahrer rollt demnach ein Schaden von insgesamt 15 Milliarden Euro zu !

            Der Gesamtschaden entsteht, geht man eher konservativ gerechnet von einem zusätzlichen Wertverlust zum aktuellen Restwert aus, maximal von Euro 1.500, dem Preis für eine Hardware Nachrüstung, mit der sich Fahrverbote verhindern ließen.

            Bei Autos bis zurück 2013 lohnt sich zufolge die Nachrüstung, für die nicht gerade geringe Anzahl zugelassener, vor 2013 gebauten Modelle sind weitaus höhere Verluste realistisch –ja unausweichlich !
            Deren Fahrzeuge könnte beim worst case ein Schaden bis hin zur Unverkäuflichkeit drohen.

            In jedem Fall ist diese ausschließlich von den Haltern zu schulternde Kostenbelastung der eigentliche Skandal, während die Verursacher, die Automobilhersteller mit ihren geschönten Falschangaben (praktisch alle Hersteller) bis hin zum vorsätzlichen Betrug (hier hauptsächlich der VW-Konzern) nahezu ungeschoren davon kommt, zudem im Handeln gedeckt vom untätigem Versagen der verantwortlichen Politiker !

          • drochtersen_assel says:

            @timbo76:disqus
            Sorry, Sie haben die eigentliche Brisanz dieses Skandals offensichtlich nicht gescheckt !?
            Es geht doch hier nicht um eine vage Nennung eines Stichtages, wann die Automobilindustrie von Verbrennungsmotoren auszusteigen habe, nein –soweit sogar Zustimmung- das wäre zum heutigen Zeitpunkt ein höchst fragwürdiger Blick durch die Glaskugel.

            Aber in jedem Fall wird nach seriösen Erhebungen der Schaden für die Autofahrer eines Diesel immens hoch sein, so das Ergebnis mehrerer seriös gerechneter Studien, wie bspw. der Automobilwirtschaft Duisburg-Essen.

            Auf die betreffenden Autofahrer rollt demnach ein Schaden von insgesamt 15 Milliarden Euro zu !
            Der Gesamtschaden entsteht, geht man eher konservativ gerechnet von einem zusätzlichen Wertverlust zum aktuellen Restwert aus, maximal von Euro 1.500, dem Preis für eine Hardware Nachrüstung, mit der sich Fahrverbote verhindern ließen.

            Bei Autos bis zurück 2013 lohnt sich zufolge die Nachrüstung, für die nicht gerade geringe Anzahl zugelassener, vor 2013 gebauten Modelle sind weitaus höhere Verluste realistisch –ja unausweichlich !

            Deren Fahrzeuge könnte beim worst case ein Schaden bis hin zur Unverkäuflichkeit drohen.
            In jedem Fall ist diese ausschließlich von den Haltern zu schulternde Kostenbelastung der eigentliche Skandal, während die Verursacher, die Automobilhersteller mit ihren geschönten Falschangaben (praktisch alle Hersteller) bis hin zum vorsätzlichen Betrug (hier hauptsächlich der VW-Konzern) nahezu ungeschoren davon kommt, zudem im Handeln gedeckt vom untätigem Versagen der verantwortlichen Politiker !

            • Mini-Fan says:

              “die Verursacher, die Automobilhersteller mit ihren geschönten Falschangaben (praktisch alle Hersteller)”

              das stimmt doch einfach nicht!

              Die Hersteller haben (i.d.R.) zutreffende Angaben gemacht, sowohl zu CO2 als auch zu NOx. Selbstverständlich in Norm-Testzyklus.

              Was nicht zu dem geltenden Normwert (der Autos) paßt, das ist der von der EU festgelegte NOx-Grenzwert für die Städte.

              Man kann aber auch nicht technisch fast unrealisierbare NOx-Emissionen bei Diesel-Antrieben fordern:
              Hätte der Gesetzgeber z.B. schon vor vielen Jahren wesentlich geringere NOx-Normwerte fordern wollen – dann wäre die Autohersteller dagegen Amok gelaufen.

              • drochtersen_assel says:

                “…..Die Hersteller haben (i.d.R.) zutreffende Angaben gemacht, sowohl zu CO2 als auch zu NOx. Selbstverständlich in Norm-Testzyklus…”

                Wenn die realen Werte auf der Straße, denen im Labor um ein Vielfaches übersteigen, ist das Murks, glatte Verbrauchertäuschung, nur legal weil die Lobbyisten mit den Politikern in Hinterzimmern diesen eigentlichen Betrug legalisiert haben.

                Beispiele:
                Bei Euro-Norm-4 liegt der Laborwert bei 250 mg/km – real im Fahrbetrieb jedoch bei 674 mg/km, bei Euro-Norm-5 liegt der Grenzwert bei 180 mg/km – real sogar noch schlechter als bei Euro-Norm-4, nämlich hier bei 906 mg/km, also fünfmal so hoch wie geschönt angegeben !

                Selbst Euro-Norm-6 soll angeblich bei nur 80 mg/km liegen, der reale Messwert spricht jedoch eine andere Sprache, es sind 507 mg/km.

                Fazit:
                Die NOx-Werte sind ein von Politik und Automobilindustrie legalisierter Betrug am Verbraucher, nachweislich wirklichkeitsfremd !

                • Kommentator says:

                  “Selbst Euro-Norm-6 soll angeblich bei nur 80 mg/km liegen, der reale Messwert spricht jedoch eine andere Sprache, es sind 507 mg/km.”

                  >> also DAS ist jetzt wirklich massiver Unfug!

                  Es gibt eine extrem große Spreizung im REALbetrieb, nämlich Faktor 60 (!)
                  nämlich:

                  … zwischen 28 !! mg NOx beim neuen BMW 520d
                  (“Der BMW 520d kommt auf nur 28 Milligramm Stickoxid pro Kilometer – damit verdrängt der Bayer den bisherigen Spitzenreiter Mercedes E 220 d (41 mg/km) von seinem Platz.”)

                  über 737 mg bei Mercedes CLA 200d
                  (“Der Mercedes CLA Shooting Brake 200 d, (Euro 6, Grenzwert 0,08 g/km) hat zur Abgasnachbehandlung einen NOX-Speicherkatalysator und emittierte auf der ams Eco-Runde 0,737 g/km.”)
                  >> allein zwischen diesen beiden Modellen haben wir bereits den Faktor 26 !!
                  (DESHALB rüstet Mercedes ja auch massiv bei Euro-6-Modellen nach, wo es zum Teil ja auch sehr viel bringt … bitte bei mir mal nachlesen …)

                  bis zu ca. 1600 mg bei fast allen Renault-Diesel-Modellen
                  >> also etwa Faktor 60 !! – zwischen dem besten und den schlechtesten Modellen.
                  WAS soll also die Aussage “es sind 507 mg” ??
                  >> LIES einfach mal BITTE nach – in meinen 4 Posts HIER in diesem Thread von heute früh –
                  UND der dort genannten Quelle …
                  Danke.
                  SO möchte ich keine Diskussionen führen.
                  Es gibt welche, die massiv betrogen haben . und dazu gehört (leider) auch Mercedes.

                  • drochtersen_assel says:

                    “.Selbst Euro-Norm-6 soll angeblich bei nur 80 mg/km liegen, der reale Messwert spricht jedoch eine andere Sprache, es sind 507 mg/km….”

                    Es bleibt bei dieser Tatsache mit der Klarstellung, der Wert von 507 mg/km ist ein Durchschnittswert ALLER gemessenen Euro-Norm-6 Fahrzeuge, soll heißen, wenn einige wenige darunter liegen, müssen zweifelsfrei einige noch deutlich über dem auf der Straße im Realbetrieb gemessenen Mittelwert liegen !

                    Damit bleibt es bei der Grundsatzbeurteilung, die NOx Laborwerte sind von Politik und Automobilindustrie legalisierter Betrug, wohl wissend, dass die ambitionierten Ziele nur mit Tricksereien möglich sind.

                    Auch der BMW Diesel Halter wie im aller ersten Kommentar ganz oben geschrieben, am Beispiel eines noch jungen gebrauchten 320d Touring nachgewiesen, wird den Schaden eines erhöhten Wertverfalls nunmehr komplett alleine zu tragen haben, für ihn als geschädigten ist es völlig wurscht, ob ein brandneuer 520d , Baujahr Juli 2017 die NOx Werte einhält.

                  • Kommentator says:

                    ” … dass die ambitionierten Ziele nur mit Tricksereien möglich sind”

                    >> akzeptiere doch bitte mal wenigstens, dass gerade DAS eben nicht stimmt …
                    > und zwar überhaupt nicht!

                    … “NUR mit Tricksereien”
                    … wie der BMW 520d eindrucksvoll – und zur Überraschung von ams – bestätigt hat.

                    > 83 % UNTER Norm … im REALbetrieb
                    >> bei BMW, DA stimmt es: “Nur das Beste”
                    (bei Mercedes stimmt es nur in der Werbung)

                    Man sollte auch wissen, dass alle 2 Jahre etwa in aller Regel ein Quantensprung in der Abgasreinigungstechnik zu erwarten ist – und dass man aber eben nicht alle 2 Jahre JEDE Motorvariante aufwendig auf den neuesten Stand bringen kann; das muss schließlich auch bezahlt werden, vom Kunden.

                    Die Folge:
                    > die möglichen Motorvarianten werden wieder sinken …

                    Der EIGENTLICHE Skandal ist – für mich – Mercedes, als Premium-Hersteller.
                    … aber ganz sicher auch dasselbe bzgl. des Audi-Porsche-V8-Diesel

                    … DA zählen keine Ausreden …
                    … wie “der Kunde wäre nicht bereit gewesen, das zu bezahlen”

                  • drochtersen_assel says:

                    Ganz großes Kino !

                    Dann lade ich Sie herzlich auf meine 12.000 qm² großen Obstplantage ins Kehdinger Land ein, zum Verzehr einer 12 kg Kiste frischen Elstar Äpfel erster Klasse. Die Kiste kostet saisonbedingt jetzt bei mir EUR 15,99, für Sie als „Rechenkünstler“ jedoch zum Tagespreis von EUR 79,95 – entspricht 60 kg, also das fünffache – macht ja nichts, wer das fünffache des NOx Wertes aller zugelassenen Diesel Fahrzeuge akzeptiert, dem dürfte dieser läppische Aufpreis iHv. EUR 63,96 für sooooo viel gesundes leckeres Obst ganz sicher nicht zu viel sein 😉

                    Immer schön dran denken: „Nen´Appel am Tag verjag den Herzinfarkt“

                  • Kommissar Freytag says:

                    Den fünffachen Preis für eine Kiste Äpfel wird “ER” und seinesgleichen nicht berappen, wo kommen wir da hin, gute Preise für gesunde Lebensmittel, nö Friponil-Eier und Gammelfleich vom „Lidl-Didel“ tun es doch auch.
                    Geiz ist eben geil.

                    Für´s heilige Blechle ist ihm und seinesgleichen nichts zu teuer, schon gar nicht, wenn es um „sein“ Auto – das beste überhaupt- um „seinen“ Hersteller – den besten aller besten sowieso geht –
                    Ja so ist halt´ der Michel, er will gerne betrogen werden und bekommt daher genau das, was er verdient hat !

                  • Kommentator says:

                    Seltsam:

                    Hier kreuzen plötzlich 3-4 Leute auf einmal auf, von denen bis vor 3 Tagen noch nichts zu hören war …

                    „ … gute Preise für gesunde Lebensmittel, nö Friponil-Eier und Gammelfleich vom „Lidl-Didel“ tun es doch auch.

                    Geiz ist eben geil.“

                    > solches Tun wird mir hier unterstellt.

                    Gehen Euch – im Gegensatz zu mir – die FAKTEN aus?

                    Die Bauern-Spezies – WAS sie sonst so tut – wie immer, NUR zum Eigenwohl!

                    … schon sehr eigenartige Unterstellungen – offensichtlich ausgerechnet von jemandem aus dem Lager DER Raffgier-Spezies schlechthin, der Bauern-Zunft:

                    – ihr gesamtes Leben mit EU-Subventionen fristen, über Generationen hinweg

                    – keiner anderen Spezies wird erlaubt, kostenlos Ackerflächen in Baugrundstücke für den privaten Verbrauch umzuwidmen, damit das „Altenteil“ erhalten bleibt,

                    … und dann „die jungen“, egal wie zahlreich an der Zahl sie sind, einer nach dem anderen sein Eigenheim baut, „auf´m Acker“

                    … und das Orteingangsschild immer weiter nach draußen geschoben wird

                    DAS soll mal unsereins versuchen … keine Chance!

                  • Kommentator says:

                    “12 kg Kiste frischen Elstar Äpfel erster Klasse”

                    “Tagespreis von EUR 79,95 – entspricht 60 kg”

                    … und DAS entspricht nach ´Adam Ries´ 26,65 € – pro 20 kg-Kiste
                    (d.h. kg-Preis 1,3325 €)

                    Weshalb ich das schreibe?

                    > bis zum Zeitpunkt der DM/ Euro-Umstellung habe ich regelmäßig beim Obstbauern im Hofladen an der Straße für 20 kg gemischte Äpfel 6,00 DM – das ganze Jahr über – bezahlt, alle 1-2 Wochen.
                    (kg-Preis – umgerechnet in Euro: 0,1534 €)

                    Als der gute Mann dann – von einem Tag auf den anderen, exakt zur Euro-Umstellung- für 20 kg dann 6,00 Euro statt 6,00 DM haben wollte, d.h. x 1,95583, DA hatte er (zumindest) mich zum letzten Mal gesehen …

                    JEDENFALLS hat sich der Apfelpreis damit VER-8,7-facht.

                    Gut, dass ich das mal nachgerechnet habe.
                    = FAKTOR 8,6864406 um genau zu sein.

                    Ein BMW 520d liegt exakt bei Faktor 1/6 des NOx-Grenzwertes im REALbetrieb
                    = FAKTOR 0,16666677

                    Ich weiß:

                    > man soll keine Äpfel mit Birnen
                    > und keine Äpfel mit BMW´s vergleichen …

                    DAS nenn ich mal geschäftstüchtig.

            • timbo76 says:

              Ist doch alles bisher theoretisch. Aktuell gibt es noch keine Fahrverbote. Also mal schön durchatmen. Ewig alles über einen Kamm zu scheren und nicht genau Roß und Reiter zu benennen langweilt mich nur noch. Hat absoluten Fake News Charakter.
              Mein aktueller Dienstwagen, ein X4 M40i war vor zwei Jahren noch politisch total unkorrekt. Heute soll er der Gute sein? Im Restwert Ranking der BMW Bank hat er einen guten Sprung nach oben gemacht, also gebe ich ihnen ja Recht. Der Diesel verliert gerade an Wert. Aber mein Gott, über die Hälfte davon fährt in irgendwelchen Fuhrparks und die Nutzer interessiert das nicht. Die Diesel, die in privater Hand sind werden dann eben abgestoßen. Und dass man mit PKWs im Normalfall immer Verluste einfährt ist auch jedem klar. Dann werden die eben nach Italien verkauft, seltsamer Weise zerfleischt sich die heimische Autoindustrie dort nicht selbst. Und in Rom gibt es auch gar keine Smog Probleme. Da stehen die Messtationen einfach ein bißchen günstiger. Auch eine Variante um den CO2 Level niedrig zu halten.

              • drochtersen_assel says:

                “……Und in Rom gibt es auch gar keine Smog Probleme……

                Auch hier scheinen Sie nicht auf dem aktuellen Stand zu sein (siehe Link unten) !

                Bereits im Dezember 2015 wurden aufgrund der erhöhten Smogbelastung in Rom, Mailand und Turin Fahrverbote verhängt.
                Die Auswahl nach geraden und ungeraden Autokennzeichen, dazu eher zufällig ausgewählten Uhrzeiten zeigt sicher eine gewisse Hilflosigkeit der hiesigen Behörden, was der Brisanz zur Thematik jedoch generell keinen Abbruch tut.

                Und sicher ist Italien hier nicht der Sündenfall schlechthin, praktisch alle europäischen Metropolen diskutieren Maßnahmen wie das Problem in den Griff zu kriegen sei.

                Noch extremer zweifelsfrei die sehr hohe Schadstoffbelastung in Ballungszentren in Südost Asien/China.
                Dort stehen Ausstiegsszenarien des Verbrennungsmotors ganz ober auf der Agenda.

                Zurück nach Deutschland: Bei uns haben Hamburg diese Woche angekündigt, zwei Abschnitte großer Straßen für Diesel, die nicht den Euro-6-Anforderungen entsprechen, sperren zu wollen. In Stuttgart werden ab Anfang 2018 die Diesel von mehreren Straßen in der City verbannt. In weiteren Städten, darunter München und Berlin, werden ähnliche Verbote diskutiert – oder sind aufgrund von Klagen zu erwarten.

                Jedes dritte Auto in Deutschland ist ein Diesel (bei Firmenflotten teils >80 Prozent).
                Und 39 Prozent dieser 15,1 Millionen Diesel haben einen Euro-5-Motoren. Das bedeutet, dass von einem flächendeckenden Bann in den Innenstädten 5,92 Millionen Pkw betroffen wären.

                Da die Klagewelle erst jetzt erst langsam Fahrt aufnimmt, weil in 16 Städten die Schadstoffgrenzwerte stellenweise nicht eingehalten werden können, werden logischerweise spürbare Konsequenzen hieraus erst zeitversetzt ab 2018 sichtbar werden.

                In Aachen, Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Köln, Limburg, Mainz, München, Offenbach, Reutlingen und Wiesbaden beschäftigt die schlechte Luft die Gerichte oder es liegen bereits Urteile vor.

                Das Ganze hat zudem auch Auswirkungen auf die Leasingfirmen. VW, AUDI, Mercedes und BMW werden im erheblichen Umfang von Firmen geleast. Wenn die Diesel nun nicht mehr so gefragt sind wie zuvor, rutscht der Gegenwert bei den Leasingfirmen in den Keller und sie müssen trotzdem die garantierten Rückkaufwerte zahlen.

                Das könnte im schlimmsten Fall einen Konkurs des Leasinggebers bedeuten.
                Ketzerisch gefragt, ist dann wieder der Steuerzahler wie bei der Bankenkrise gefragt ?

                Das Problem der spürbar an Wert geminderten Leasingrückläufe dürfte eigentlich bekannt sein, schon 2008 bei der Finanzkrise schrammte bspw. BMW in dem besagten Geschäftsjahr nur denkbar knapp an einen Jahresfehlbetrag vorbei (man sprach damals von „schwarzer Null“), andere Hersteller traf es weitaus heftiger, die Politik versuchte mit dem seinerzeit höchst umstrittenen Instrument der Abwrackprämie gegenzulenken.

                Warum wohl hat die Automobilindustrie den auf mindestens realistisch prognostizierte Schaden nach dem sogenannten Dieselgipfel von zirka 15 Milliarden Euro nicht freiwillig selbst übernommen, wenn diese Summe aus Ihrer Schilderung angeblich übliche Marktschwankungen, eher Peanuts sind ?

                Fakt ist, der immense Schaden wird nach heutigem Stand ausschließlich vom Kunden getragen, wenn Sie das so “weichgespült” akzeptieren, werde ich ganz sicher nicht weiter versuchen, Ihnen die Fakten zu erklären – somit habe ich keine weiteren Einlassungen (mittels einer nochmaligen Kommentierung) zu veranlassen, denn das Schlusswort muss ich bestimmt nicht haben.

                http://www.rp-online.de/panorama/ausland/italien-rom-und-mailand-verhaengen-fahrverbote-wegen-smog-aid-1.5656247

              • drochtersen_assel says:

                @timbo76:disqus

                Und in Rom gibt es auch gar keine Smog Probleme……

                Auch hier scheinen Sie nicht auf dem aktuellen Stand zu sein (siehe Link unten) !

                Bereits im Dezember 2015 wurden aufgrund der erhöhten Smogbelastung in Rom, Mailand und Turin Fahrverbote verhängt.

                Die Auswahl nach geraden und ungeraden Autokennzeichen, dazu eher zufällig ausgewählten Uhrzeiten zeigt sicher eine gewisse Hilflosigkeit der hiesigen Behörden, was der Brisanz zur Thematik jedoch generell keinen Abbruch tut.

                Und sicher ist Italien hier nicht der Sündenfall schlechthin, praktisch alle europäischen Metropolen diskutieren Maßnahmen wie das Problem in den Griff zu kriegen sei.

                Noch extremer zweifelsfrei die sehr hohe Schadstoffbelastung in Ballungszentren in Südost Asien/China.

                Dort stehen Ausstiegsszenarien des Verbrennungsmotors ganz ober auf der Agenda.
                Zurück nach Deutschland: Bei uns haben Hamburg diese Woche angekündigt, zwei Abschnitte großer Straßen für Diesel, die nicht den Euro-6-Anforderungen entsprechen, sperren zu wollen. In Stuttgart werden ab Anfang 2018 die Diesel von mehreren Straßen in der City verbannt. In weiteren Städten, darunter München und Berlin, werden ähnliche Verbote diskutiert – oder sind aufgrund von Klagen zu erwarten.
                Jedes dritte Auto in Deutschland ist ein Diesel (bei Firmenflotten teils >80 Prozent).

                Und 39 Prozent dieser 15,1 Millionen Diesel haben einen Euro-5-Motoren. Das bedeutet, dass von einem flächendeckenden Bann in den Innenstädten 5,92 Millionen Pkw betroffen wären.
                Da die Klagewelle erst jetzt erst langsam Fahrt aufnimmt, weil in 16 Städten die Schadstoffgrenzwerte stellenweise nicht eingehalten werden können, werden logischerweise spürbare Konsequenzen hieraus erst zeitversetzt ab 2018 sichtbar werden.

                In Aachen, Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Köln, Limburg, Mainz, München, Offenbach, Reutlingen und Wiesbaden beschäftigt die schlechte Luft die Gerichte oder es liegen bereits Urteile vor.

                Das Ganze hat zudem auch Auswirkungen auf die Leasingfirmen. VW, AUDI, Mercedes und BMW werden im erheblichen Umfang von Firmen geleast. Wenn die Diesel nun nicht mehr so gefragt sind wie zuvor, rutscht der Gegenwert bei den Leasingfirmen in den Keller und sie müssen trotzdem die garantierten Rückkaufwerte zahlen.

                Das könnte im schlimmsten Fall einen Konkurs des Leasinggebers bedeuten.
                Ketzerisch gefragt, ist dann wieder der Steuerzahler wie bei der Bankenkrise gefragt ?

                Das Problem der spürbar an Wert geminderten Leasingrückläufe dürfte eigentlich bekannt sein, schon 2008 bei der Finanzkrise schrammte bspw. BMW in dem besagten Geschäftsjahr nur denkbar knapp an einen Jahresfehlbetrag vorbei (man sprach damals von „schwarzer Null“), andere Hersteller traf es weitaus heftiger, die Politik versuchte mit dem seinerzeit höchst umstrittenen Instrument der Abwrackprämie gegenzulenken.

                Warum wohl hat die Automobilindustrie den auf mindestens realistisch prognostizierte Schaden nach dem sogenannten Dieselgipfel von zirka 15 Milliarden Euro nicht freiwillig selbst übernommen, wenn diese Summe aus Ihrer Schilderung angeblich übliche Marktschwankungen, eher Peanuts sind ?

                Nach heutigen Pressemeldungen versuchen die Automobil-Hersteller mit zusätzlichen “Prämien” hektisch den monetären Schaden zu begrenzen, vom verloren gegangen Vertrauen und Imageverlust einmal ganz zu Schweigen !

                Fakt ist, der immense Schaden wird nach heutigem Stand ausschließlich vom Kunden getragen, wenn Sie das so “weichgespült” akzeptieren, werde ich ganz sicher nicht weiter versuchen, Ihnen die Fakten zu erklären – somit she ich keine weiteren Einlassungen mittels einer nochmaligen Kommentierung, denn das Schlusswort muss ich bestimmt nicht haben.

                http://www.rp-online.de/pan

              • drochtersen_assel says:

                t76
                @timbo76
                “…..Und in Rom gibt es auch gar keine Smog Probleme……”
                Auch hier scheinen Sie nicht auf dem aktuellen Stand zu sein (siehe Link unten) !

                Bereits im Dezember 2015 wurden aufgrund der erhöhten Smogbelastung in Rom, Mailand und Turin Fahrverbote verhängt.

                Die Auswahl nach geraden und ungeraden Autokennzeichen, dazu eher zufällig ausgewählten Uhrzeiten zeigt sicherlich eine gewisse Hilflosigkeit der hiesigen Behörden, was der Brisanz zur Thematik jedoch generell keinen Abbruch tut.

                Und hier ist Italien nicht der Sündenfall schlechthin, praktisch alle europäischen Metropolen diskutieren Maßnahmen wie das Problem in den Griff zu kriegen sei.

                Noch extremer zweifelsfrei die sehr hohe Schadstoffbelastung in Ballungszentren in Südost Asien/China.

                Dort stehen Ausstiegsszenarien des Verbrennungsmotors ganz ober auf der Agenda.

                Zurück nach Deutschland: Bei uns haben Hamburg diese Woche angekündigt, zwei Abschnitte großer Straßen für Diesel, die nicht den Euro-6-Anforderungen entsprechen, sperren zu wollen. In Stuttgart werden ab Anfang 2018 die Diesel von mehreren Straßen in der City verbannt. In weiteren Städten, darunter München und Berlin, werden ähnliche Verbote diskutiert – oder sind aufgrund von Klagen zu erwarten.
                Jedes dritte Auto in Deutschland ist ein Diesel (bei Firmenflotten teils >80 Prozent).

                Und 39 Prozent dieser 15,1 Millionen Diesel haben einen Euro-5-Motoren. Das bedeutet, dass von einem flächendeckenden Bann in den Innenstädten 5,92 Millionen Pkw betroffen wären.

                Da die Klagewelle erst jetzt langsam Fahrt aufnimmt, weil in 16 Städten die Schadstoffgrenzwerte stellenweise nicht eingehalten werden können, werden logischerweise spürbare Konsequenzen hieraus erst zeitversetzt ab 2018 sichtbar werden.

                In Aachen, Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Köln, Limburg, Mainz, München, Offenbach, Reutlingen und Wiesbaden beschäftigt die schlechte Luft die Gerichte oder es liegen bereits Urteile vor.

                Das Ganze hat zudem auch Auswirkungen auf die Leasingfirmen. VW, AUDI, Mercedes und BMW werden im erheblichen Umfang von Firmen geleast. Wenn die Diesel nun nicht mehr so gefragt sind wie zuvor, rutscht der Gegenwert bei den Leasingfirmen in den Keller und sie müssen trotzdem die garantierten Rückkaufwerte zahlen.

                Das könnte im schlimmsten Fall einen Konkurs des Leasinggebers bedeuten.
                Ketzerisch gefragt, ist dann wieder der Steuerzahler wie bei der Bankenkrise gefragt ?

                Das Problem der spürbar an Wert geminderten Leasingrückläufe dürfte eigentlich bekannt sein, schon 2008 bei der Finanzkrise schrammte bspw. BMW in dem besagten Geschäftsjahr nur denkbar knapp an einen Jahresfehlbetrag vorbei (man sprach damals von „schwarzer Null“), andere Hersteller traf es weitaus heftiger, die Politik versuchte mit dem seinerzeit höchst umstrittenen Instrument der Abwrackprämie gegenzulenken.

                Warum wohl hat die Automobilindustrie den auf mindestens realistisch prognostizierte Schaden nach dem sogenannten Dieselgipfel von zirka 15 Milliarden Euro nicht freiwillig selbst übernommen, wenn diese Summe aus Ihrer Schilderung angeblich übliche Marktschwankungen, eher Peanuts sind ?

                Nach heutigen Pressemeldungen versuchen die Automobil-Hersteller mit zusätzlichen “Prämien” hektisch den monetären Schaden zu begrenzen, vom verloren gegangen Vertrauen und Imageverlust einmal ganz zu Schweigen !

                Fakt ist, der immense Schaden wird nach heutigem Stand ausschließlich vom Kunden getragen, wenn Sie das so “weichgespült” akzeptieren, werde ich ganz sicher nicht weiter versuchen, Ihnen die Fakten zu erklären – somit she ich keine weiteren Einlassungen mittels einer nochmaligen Kommentierung, denn das Schlusswort muss ich bestimmt nicht haben.
                http://www.rp-online.de/pan

              • drochtersen_assel says:

                @@timbo76:disqus
                “…..Und in Rom gibt es auch gar keine Smog Probleme……”

                http://www.rp-online.de/pan

                Auch hier scheinen Sie nicht auf dem aktuellen Stand zu sein (siehe Link) !

                Bereits im Dezember 2015 wurden aufgrund der erhöhten Smogbelastung in Rom, Mailand und Turin Fahrverbote verhängt.

                Die Auswahl nach geraden und ungeraden Autokennzeichen, sowie zufällig ausgewählten Uhrzeiten zeigt jedoch eine gewisse Hilflosigkeit der hiesigen Behörden, was der Brisanz zur Thematik jedoch generell keinen Abbruch verleiht.

                Und hier ist Italien sicher nicht der Sündenfall, denn praktisch alle europäischen Metropolen diskutieren Maßnahmen wie das Problem in den Griff zu kriegen sei.

                Zweifelsfrei noch extremer ist die sehr hohe Schadstoffbelastung in Ballungszentren in Südost Asien/China.
                Dort stehen Ausstiegsszenarien des Verbrennungsmotors ganz oben auf der Agenda.

                Der Stand in Deutschland ist aktuell so: Hamburg hat diese Woche angekündigt, zwei Abschnitte großer Straßen für Diesel, die nicht den Euro-6-Anforderungen entsprechen, sperren zu wollen. In Stuttgart werden ab Anfang 2018 die Diesel von mehreren Straßen in der City verbannt. In weiteren Städten, darunter München und Berlin, werden ähnliche Verbote diskutiert – oder sind aufgrund von Klagen zu erwarten.

                Jedes dritte Auto in Deutschland ist ein Diesel (bei Firmenflotten teils >80 Prozent).
                Und 39 Prozent dieser 15,1 Millionen Diesel haben einen Euro-5-Motoren. Das bedeutet, dass von einem flächendeckenden Bann in den Innenstädten 5,92 Millionen Pkw betroffen wären.

                Da die Klagewelle erst jetzt langsam Fahrt aufnimmt, weil in 16 Städten die Schadstoffgrenzwerte stellenweise nicht eingehalten werden können, werden logischerweise spürbare Konsequenzen hieraus erst zeitversetzt ab 2018 sichtbar werden.

                In Aachen, Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Köln, Limburg, Mainz, München, Offenbach, Reutlingen und Wiesbaden beschäftigt die schlechte Luft die Gerichte oder es liegen bereits Urteile vor.

                Das Ganze hat zudem auch Auswirkungen auf die Leasingfirmen. VW, AUDI, Mercedes und BMW werden im erheblichen Umfang von Firmen geleast. Wenn die Diesel nun nicht mehr so gefragt sind wie zuvor, rutscht der Gegenwert bei den Leasingfirmen in den Keller und sie müssen trotzdem die garantierten Rückkaufwerte zahlen.

                Das könnte im schlimmsten Fall einen Konkurs des Leasinggebers bedeuten.
                Ketzerisch gefragt, muss dann wieder der Steuerzahler wie bei der Bankenkrise einspringen ?

                Das Problem der spürbar an Wert geminderten Leasingrückläufe dürfte eigentlich bekannt sein, schon 2008 bei der Finanzkrise schrammte bspw. BMW in dem besagten Geschäftsjahr nur denkbar knapp an einen Jahresfehlbetrag vorbei (man sprach damals von „schwarzer Null“), andere Hersteller traf es damals noch weitaus heftiger, die Politik versuchte mit dem seinerzeit höchst umstrittenen Instrument der Abwrackprämie gegenzulenken.

                Warum wohl hat die Automobilindustrie den auf mindestens realistisch prognostizierte Schaden nach dem sogenannten Dieselgipfel von mindestens 15 Milliarden Euro (und hier sind mögliche Strafzahlungen nicht einmal eingerechnet) nicht freiwillig selbst übernommen, wenn diese Summe aus Ihrer Schilderung angeblich übliche Marktschwankungen, eher Peanuts sind ?

                Nach jüngsten Pressemeldungen versuchen die Automobil-Hersteller mit zusätzlichen “Prämien” hektisch den monetären Schaden zu begrenzen, vom verloren gegangen Vertrauen und Imageverlust einmal ganz zu Schweigen !

                Fakt ist, der immense Schaden wird nach heutigem Stand ausschließlich vom Kunden getragen, wenn Sie das so “weichgespült” akzeptieren, werde ich ganz sicher nicht weiter versuchen, Ihnen die Fakten zu erklären – somit sehe ich keine weiteren Einlassungen mittels einer nochmaligen Kommentierung, denn das Schlusswort muss ich bestimmt nicht haben.

          • TimTaylor says:

            Diesel muss ja eigentlich auch nicht ersetzt werden, da er nicht das Problem ist. Wenn man sich mal abseits des ganzen Sommerloch-Gelabers bewegt, gibt es diverse Messungen die vielen Diesel-Autos bescheinigen das sie sogar sauberer verbrennen als Benziner. Grundsätzlich ist halt VW mit ihrer Cheater-Software an dem ganzen unangemessen Gerede Schuld … und ich finde auch das Firmen die mit Software Betrügen einfach richtig bestraft gehört und zusätzl. den Kunden entschädigen müssen…

      • testkunde says:

        Um den Automobilhändler geht es doch überhaupt gar nicht.
        Ja, dem Händler haut es sicher nicht vom Hocker, aber der Kunde, der im guten Glauben seinen angeblich so sauberen Diesel nunmehr mit höheren Abschlägen als zuvor kalkuliert in Zahlung gibt, ist der Verlierer, erst recht nach dem heutigen Gipfel der latenten Unfähigkeit, eine Art konzertierte Aktion der Lobbyisten.

        Eine Sammelklage scheint (zunächst) vom Tisch, statt dessen ein simples Software Update, welches maximal so um 5% die Stickoxide (und das auch nur bei Euro 5 und 6) reduziert.

        Ob gerichtlich angeordnete Fahrverbote allerdings endgültig vom Tisch sind, darf bezweifelt werden.

        @drochtersen_assel:disqus

        kleine Korrektur, der Dieselabsatz brach im Juli 2017 im Inland sogar um 13% ein, und dabei wird es garantiert nicht bleiben, denn rund dreiviertel aller Autofahrer verlangen eine härtere Gangart von der Politik, die hofft mit Wegducken vor der Verantwortung sich bis zum Wahltermin in die Büsche schlagen zu können !

        • Mini-Fan says:

          Es gibt in Deutschland keine Sammelklage!

        • Mini-Fan says:

          “Eine Sammelklage ist vom Tisch” –

          das ist insofern unzutreffend, als daß eine Sammelklage in der BRD sowieso überhaupt nicht zulässig ist – auch wenn der Seehofer meint, er werde dazu “seine Zustimmung erteilen”.

          Deren Zulässigkeit müßte ersteinmal das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen.
          Und ich hoffe, daß eine Sammelklage auch niemals kommen wird.
          Und ich hoffe, daß das mit der CDU nicht machbar ist:

          Gestern war in der Presse zu lesen:
          “Grüne fordern, gemeinsame Klagen gegen Konzerne ohne große Risiken und Kosten zu ermöglichen”

          Ist mal wieder typisch: Klagen wollen – ohne Risiko. Aber wenn es dann Geld gibt – dann nehmen wir es doch gerne!
          So wie die Millionen armer, “geschädigter” VW-Käufer in Deutschland, die ja ach so arg von VW “betrogen” worden sind – und die gerne einige Tausend EUR “Schadensersatz” (womöglich noch Schmerzensgeld!?) “kassieren” würden.
          Diese Raff-Mentalität kotzt einen nur noch an!

          Wenn wir eine Sammelklage in Deutschland bekommen – dann haben wir auch hier amerikanische Verhältnisse: Jedem Hersteller von irgendetwas kann nur angst und bange werden, wenn er ein vermeintlich fehlerhaftes Produkt anbietet – weil sich jeder Depp dann an horrenden Schadensersatzleistungen “gesund stoßen” wird.

          Ich hoffe daher sehr, daß es nach dem 24.09.17 keine schwarze-grüne Regierungskoalition geben wird – auch wenn die Schnittmenge dieser beiden nicht unerheblich ist.
          Auch auf die Gefahr hin, daß ich mal wieder einen Shitstorm losttrete:
          Die “Ehe” für alle – schon die ist mir zutiefst zuwider!

          • Kommentator says:

            “daß es nach dem 24.09.17 keine schwarze-grüne Regierungskoalition geben wird”
            … SOFERN eine solche (Variante 1) rechnerisch möglich sein sollte
            > DANN ist nach Lage der Dinge dann auf jeden Fall AUCH “schwarz-gelb” (Variante 2) drin – und vermutlich AUCH “schwarz-blau”.(Variante 3)
            also: Du kannst beruhigt sein:
            – Var. 2 kommt 2017
            – und Var. 3 kommt spätestens 2022 (und wenn einige vorher “überlaufen”, dann schon vorher …)
            WER bestimmt denn heutzutage das Weltgeschehen ?
            – an erster Stelle das Juristenpack
            – und dann kommen irgendwann die BWL-Fritzen
            – und diese beiden Gruppen treiben dann die Politiker …
            – nicht zu vergessen die 7% der GrünInnen-“Gesinnungsterroristen”
            – die meinen, über die anderen 93% bestimmen zu können

    • Kommentator says:

      ” … standen Diesel an der Spitze des Werterhaltes nach drei bis fünf Jahren Halterdauer, so verkehrt sich heute diese Erkenntnis ins Gegenteilige”

      ob Du damit wirklich richtig liegst ???

      >> siehe Artikel:

      Stuttgarter Zeitung / 12. Juni 2017 – 20:29 Uhr

      Stuttgart
      „Diesel-Pkw laufen wie geschnitten Brot“

      http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bilanz-der-kfz-innung-diesel-pkw-laufen-wie-geschnitten-brot.9c5a3734-983e-483c-af37-b922ffb83f7d.html

      bilanz-der-kfz-innung-diesel-pkw-laufen-wie-geschnitten-brot.9c5a3734-983e-483c-af37-b922ffb83f7d

      • drochtersen_assel says:

        Hierbei sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen:

        1. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht hat die von der DUH (Deutsche Umwelthilfe) eingereichte Klage auf Einhaltung der europaweit ­gültigen Stickstoffdioxid-Grenzwerte stattgegeben und gegebenenfalls bei Missachtung dazu ein absolutes Diesel-Fahrverbot zu verhängen erst am 18. Juli 2017 bestätigt, somit findet diese Tatsache in einem am 12. Juni 2017 verfassten Artikel keinerlei Berücksichtigung.

        2. Marktpreise werden erfahrungsgemäß erst zeitversetzt zur Geltung kommen, wer heute noch schnell sein Auto gegen ein anderes Modell veräußerst, den treffen die Auswirkungen von Dieselgate nur sehr bedingt und reine Gebrauchtwagen Käufer freut der rasant ansteigende Wertverfall der Diesel vielleicht sogar, da diese Zielgruppe in den Genuss unerwartet günstiger Schnäppchen gelangen.

        3. Jedoch ist heute schon ein überproportionaler Wertverlust diverser Diesel Modelle (die kürzlich noch als Wertmeister gelistet wurden) bei den gängigen Statistiken wie DAT/Schwacke zu beobachten.

        Der von mir im oben genannten Beispiel exemplarisch stehende 320d verlor laut DAT binnen eines einzigen Monats über EUR 600 an Wert zum exakt gleichen Berichtszeitraum Juni 2017 bei einer exakt gleich simulierten Halterdauer von fünf Jahren.
        Üblich wären Schwankungen von 100-150 Euro, insofern kein Modellwechsel des Herstellers vorliegt.

        Und das dürfte erst der Anfang sein, denn DAT-Schwacke ist ggf. nur ein geduldiges Stück Papier, was wiederum,
        4. heute im TV ein Gebrauchtwagenhändler aus Mönchengladbach bestätigte, der überwiegend einjährige Premium Diesel heute bereits mit 50% Preisabschlag zum Listenpreis stark reduziert verkauft.

        Hierbei handelt es sich um VK-Preise, demnach werden die EK Preise der verkaufswilligen Diesel Kunden nochmals bei Inzahlungnahme einen deutlich höheren Abschlag verzeichnen.

        5. Kann ich aus zahlreichen Gesprächen die große Verunsicherung vieler Diesel Fahrer nur bestätigen, die um beim Praxisbeispiel zu bleiben, teilweise vom Kehdinger Land (siehe mein Avatar) täglich in entfernte Großstädte nach Oldenburg, Bremen, Hamburg sowieso, selbst Stade oder Cuxhaven zur Arbeit pendeln – was mich nur am Rande erwähnt – auf meiner 12.500 qm² großen Obstplantage als Selbstständiger unmittelbar nicht tangiert –

        Aber verständlicherweise kann ich nicht alle Diesel geschädigten Pendler am Ort bei mir beschäftigen (*** Ironie Off***)

        • Kommentator says:

          DUH?

          @disqus_dz26s92F2v:disqus

          … vielleicht wird so manch – heute noch – dummer ! Richter irgendwann mal merken, auf welcher Basis er Fahrverbote für Diesel-Pkw aussprechen bzw. bestätigen soll

          >> nämlich solange “am Arbeitsplatz” in Innenräumen (MAK) 20x so hohe NOx-Werte zulässig sind wie in der freien Natur, d.h. in der Stadt

          … und damit mal die Anwendung der “Norm” in Frage zu stellen sein wird

          Bemerkenswert finde ich:

          – egal in welche Stadt man kommt – die Verkehrsbetriebe haben, für mich unfassbar, selbst bei jüngsten Anschaffungen laute & technisch rückständige Busse angeschafft – obwohl genau eben die Städte das ganze haben kommen sehen können

          … die einzuhaltenden EU-Regeln sind überhaupt nichts Neues

          … uns AUCH das Urteil war genauso erwartet worden – es war lediglich ein “auf Zeit spielen” der Städte …

          … aber vielleicht “wissen” die Städte ja – bei der “Unabhängigkeit” unserer Richter – dass “Gemeinwohl vor Eigenwohl” gehen wird
          – und dass daher auch die heute produzierten Busse (mit der Technik von vorgestern) weiterfahren dürfen

          … im Gegensatz zum “enteigneten” Pkw-Fahrer

          … den man ja SOWIESO aus der Stadt draußen haben möchte

          ICH würde mir derzeit gar überlegen, erstmals in meinem Leben einen Privat-Pkw als Diesel anzuschaffen (neben meinem Transporter-Diesel) – aber eben nur aus Vernunftgründen, wegen der kommenden attraktiven Gebrauchtwagen-Preise bzw. großen Auswahl

          Jeglicher NEUwagenkauf ist für mich ausgeschlossen – da kann die Bafa nochmal “Abwrackprämien” einführen wie sie will – ich mache nicht (nochmal, so wie vor 8 Jahren) mit.

          Und alles andere als ein Plug-In-Hybrid (selbst wenn ich das derzeit wenig nutzen kann) kommt aus prinzipiellen Überlegungen, allein schon wegen der Zukunftssicherheit – bei 18 Jahren Lebensdauer heutiger Fahrzeuge – nicht mehr in Frage – und DAS weiß ich seit Jahren.

          JETZT sind die Hersteller GEZWUNGEN, genau diese Plug-In´s “in den Markt zu drücken” – was für BMW bedeutet:

          BMW wird JETZT nur noch überleben (denn das entstehende Tief muss JETZT, und SEHR kurzfristig überbrückt werden!) mit massiver Ausweitung der Produktionsstückzahlen der bereits existenten massentauglichen „e“-Modelle, wie 225xe, 330e, 530e – die also jetzt regelrecht in den Markt gedrängt werden müssen – statt ?20d und (leider) ?30d.
          > Gewinnwarnungen werden unvermeidlich sein – mit Folgen für die Aktienmärkte.

          Ja, und komplett fehlen – da tut dasselbe mit “sexy” Zylindern – NIX 740e und X5-4.0e. Nur Lachnummern.

          Auch BMW muss endlich wieder zur Besinnung kommen. Damit es (in 4 Jahren) – vielleicht – wieder aufwärts geht.

          Als Ersatz für das (endgültig!) gescheiterte (bisher große) Diesel-Geschäft.
          Der Diesel war soviele Jahre immer wieder im Gerede – all das musste genauso kommen.
          Nur Europa hat zu ihm gehalten, sogar die Politik.
          >> Russland & Co. freut sich – auf Millionen junge & hochwertige deutsche Diesel-Pkw.

        • Ringrichter says:

          Das grüne Richterchen in Stuttgart hat sich eindeutig übernommen. Er folgte zur kritiklos den Einschätzungen und Tiraden der DUH. Alle Welt weiß, dass Resch ein durchgeknaller Oberkrieger ist, der zugerne alle Motoren abschaffen würde.
          In den nächsten Instanz wird man vermutlich feststellen, das Fahrverbote auf Landesebene nicht verhängt werden dürfen. Wir werden sehen.
          Um die künftigen Marktpreise der mit adBlue versehenen jüngst Dieselmotorgeneration mache ich mir keine Sorgen. Er wird auch noch in 5 Jahren gefragt sein. Der von den Grünen künstlich angefachte Elektro-Hype wird in sich zusammenbrechen. Mehr erwarte ich mir von den Fortschritten bei der Brennstoffzelle. Allerdings werden entsprechende Autos vergleichsweise teurer, dass die unter Mittelschicht sie sich nicht mehr leisten kann.
          Die fahren halt dann künftig mit dem ÖNV oder mit dem Fahrrad dank Grüne.

          • Kommentator says:

            “Das grüne Richterchen in Stuttgart”

            >> sehr schöne Formulierung!

            … so ist das, wenn Richterstellen POLITISCH besetzt werden
            @manuelf

            … aber der Axel Friedrich, ehem. Umweltamt, heute bei der DUH, ist auch keinen Deut besser
            … als die “Männin” Barbara Hendricks (oder heißt sie jetzt Barbarus?), die vor ! dem Diesel-Gipfel gestern am 02.08. schon wusste:

            “Software-Updates werden nicht reichen!”

            SIE muss !!! es ja wissen:

            Sie ist ja auch “promovierte Historikerin”

            … da hat die Merkel ihr aber ein schönes “Pöstchen” vor Jahren “besorgt” …

            … sie müsste vielleicht heute sonst “Goldstücke” zwangsweise (wie so viele grüne Philosophen) unterrichten, um Hartz-4 aufzustocken
            – ODER ihnen (NOTFALLS anhand der bebilderten Fibel der Bundesregierung !! – bemerkenswert: deutsche Hände, dort abgebildet mit Kondom, sind “natürlich” schwarz)

            https://www.welt.de/politik/deutschland/article153138875/So-werden-Fluechtlinge-in-Deutschland-aufgeklaert.html

            So-werden-Fluechtlinge-in-Deutschland-aufgeklaert

            … beibringen, dass Vergewaltigungen nicht alles sind
            – sodass also künftig nicht nur mehr “Bauknecht weiß was Frauen wünschen”

            Sie mag ja was von Margarine verstehen (siehe Doktorarbeit).
            Aber:
            Sie mag eben kein richtiges Eiweiß
            – und damit DAS alle wissen, hat sie gleich einen Tag nach Beschluss der “Hinterlader-Ehe” ihrer Lebenspartnerschafts-Partnerin öffentlich einen Heiratsantrag gemacht,

            … nicht dass alle sich jetzt auf sie “stürzen”; könnte ja sein …
            … immerhin ist jeder 3. “Mann” oder “unbegleitete Jugendliche” im Alter von 15-25, also “voll im Saft stehend”, in D. heute einer dieser Gruppe, die mit dem TAXI direkt vor der lybischen Küste von NGO-&-Gutmensch-&-Schlepper-Gehilfen-Booten abgeholt werden
            >> also “Männin” Hendricks:
            … ab dem 25.09. auch zur DUH ??
            … oder erst noch mal schnell am 01.10. heiraten?

  3. Dailybimmer says:

    BMW: Wer bis zum Jahresende einen Euro-4-Diesel oder einen noch älteren Diesel in Zahlung gibt und einen Euro-6-Diesel oder einen elektrifizierten BMW oder Mini kauft, bekommt von BMW bis zu 2000 Euro Rabatt.

    https://www.google.de/amp/s/amp.focus.de/auto/news/abgas-skandal/diesel-gipfel-bis-zu-8000-euro-fuer-ihren-alten-diesel-die-umtausch-und-abwrackpraemien-der-autobauer_id_7428795.html

  4. Kommentator says:

    ams:

    Der – mit großem Abstand – sauberste Diesel aller Zeiten:

    BMW 520d touring

    > im REALbetrieb 83,3 % UNTER dem Grenzwert (von 2,1 x 80 = 168)!

    (als nächstes folgt: Mercedes 220d – vergleichsweise „nur“ 75,6 % unter Grenzwert

    >> …welcher damit aber immerhin 46,4 % mehr NOx emitiert als der 520d als touring.

    > der Unterschied zwischen Premium-Diesel … und Mercedes
    … und von allen anderen redet man besser nicht …)

    siehe:

    http://www.msn.com/de-de/auto/nachrichten/5-millionen-diesel-erhalten-nur-ein-software-update-ergebnisse-des-diesel-gipfel-zu-nox-und-fahrverboten/ar-AApkx8m?li=AA8sb5&ocid=spartanntp#image=AApkx8l|48

    (Bild 48 + Text)

    5-millionen-diesel-erhalten-nur-ein-software-update-ergebnisse-des-diesel-gipfel-zu-nox-und-fahrverboten

    Auszug aus dem Artikel:

    BMW 520d Touring

    Der BMW 520d kommt auf nur 28 Milligramm Stickoxid pro Kilometer – damit verdrängt der Bayer den bisherigen Spitzenreiter Mercedes E 220 d (41 mg/km) von seinem Platz. Der Abweichungsfaktor des BMW 520d liegt bei gerade mal 0,56, also deutlich unter dem erlaubten Grenzwert – die aufwendige Kombination aus NOx-Speicherkatalysator und SCR-System macht sich hier bezahlt.

    Gibt es überhaupt saubere Diesel?

    Die Antwort ist ein klares Ja – und gilt nicht nur für den Prüfstand. Jüngste Messungen von auto motor und sport im realen Straßenverkehr (RDE) haben einen neuen Spitzenreiter ermittelt:
    Der BMW 520d stößt demnach lediglich 28 mg NOx pro Kilometer aus und unterbietet selbst den ursprünglichen Prüfstandsgrenzwert für EU6 von 80 mg/km deutlich.
    Den für 2018 gültigen Grenzwert für den NOx-Ausstoß im Realbetrieb (168 mg/km) unterbietet die 190-PS-Limousine sogar um den Faktor 6.

    Den strengen ursprünglichen EU6-Grenzwert (80 mg/km) im Realbetrieb einzuhalten ist also technisch machbar.
    Die Abmilderung durch den so genannten Conformity-Faktor 2,1 auf 168 mg/km, den die Autoindustrie mit der Politik ausgehandelt hat, ist also unnötig und bedeutet für die Stadtluft mehr NOx als nötig.

  5. Kommentator says:

    Aus demselben ams-Artikel zu entnehmen ist auch, WAS eine Softwareänderung bewirken kann, nämlich im Einzelfall eine Verbesserung um 4/5 !!

    ODER:

    … Wie Mercedes auch bei allerneuesten EURO-6 Modellen (!) noch betrogen hat

    … was so „nicht nötig“ war

    >> denn eine Software-Änderung bringt eine Reduktion im Realbetrieb vom 6,33-fachen des Grenzwertes auf „nur“ noch das 1,15-fache des Grenzwertes

    >> eine Verbesserung um 81,8 % – wenn auch die Norm noch nicht ganz eingehalten ist … aber wohl noch im Bereich der Messtoleranz liegt

    ABER die „Männin“ Barbara Hendricks wusste – 1 Tag vor dem Diesel-Gipfel bereits:

    „Eine Software-Änderung reicht nicht aus“.

    Und der Abmahnverein DUH meinte dasselbe.

    Und dieses – technisch unbeleckte – Richterchen aus Stuttgart meinte das auch.

    >> siehe Auszug aus dem Artikel:

    Mercedes V 250 d

    Vor dem Update der Motorsteuerungs-Software:
    Der Mercedes V 250 d, (Euro 6, Grenzwert 0,08 g/km) hat zur Abgasnachbehandlung ein SCR-System an Bord und emittierte auf der ams Eco-Runde 0,506 g/km.
    Damit liegt er um den Faktor 6,33 über dem Grenzwert.

    Mercedes V 250 Bluetec

    Software hilft:
    Nach einem Update der Motorsteuerungs-Software schlägt sich der Mercedes V 250 d richtig gut – er
    liegt gerade mal um den Faktor 1,15 über dem Grenzwert.

  6. Kommentator says:

    Aus demselben ams-Artikel zu entnehmen ist auch, WIE es ansonsten in der Business-Class aussieht:

    … und wie sieht es bei 6-Zylinder-Modellen aus?

    … und bei der Premium-Konkurrenz Audi und Volvo?

    Hinweis:

    Im REALbetrieb gilt der Faktor 2,10 (somit 168 mg) noch als Einhaltung des (Prüfstands-)Grenzwertes (von 80 mg)

    Grenzwert:
    Faktor 2,10

    Mercedes E350d (nach Nachrüstung):
    Faktor 2,61

    BMW 530d (Serie):
    Faktor 1,05

    Audi A6 3.0 TDI quattro:
    Faktor 6,53

    Volvo XC90 D5:
    Faktor 6,20

    >> siehe Auszug aus dem Artikel:

    Diesel Nachrüstung SCR-Kat Mercedes E-Klasse

    Der Mercedes E 350 d liegt mit 209 mg in der Nähe des zukünftigen Grenzwertes
    – er überschreitet den aktuellen Grenzwert um den Faktor 2,61.

    > Mercedes MUSSTE also selbst bei teuren E350d einiges tun, um wenigstens “in die Nähe” des Grenzwertes zu kommen …

    BMW 530d

    Die schärferen Grenzwerte ab 2018 (Euro 6c) bereiten dem BMW 530d keine Probleme
    – aktuell liegt beim ihm die Abweichung vom Grenzwert bei Faktor 1,05.

    > also immerhin schon bei 84 mg – statt nur bei 28 mg beim 520d touring
    > aber dennoch den Grenzwert (168 mg) um exakt 50% unterschritten

    Audi A6

    Der Audi A6 3.0 TDI quattro langt bei den realen Emissionen ordentlich zu:
    Er überschreitet den Grenzwert um das 6,53-fache.
    Der Nachfolger des aktuellen A6 kommt 2018 auf den Markt.

    Volvo XC90, Abgastest auf der Straße, AMS2515

    Nur beim entspannten Dahingleiten in der Ebene hielt sich der Stickoxid-Ausstoß des Volvo XC90 D5 in Grenzen.
    Ingesamt überschreitet er die Prüfstandswerte im Realbetrieb um das 6,2 fache.
    Das ist enttäuschend für ein ganz neues Auto.
    > deswegen will Volvo wohl auch den Diesel nicht mehr

  7. Kommentator says:

    Aus demselben ams-Artikel zu entnehmen ist auch, WIE es ansonsten „unten“ in der Premium-Welt aussieht:

    >> und dass DORT Mercedes – bei seinen Massenprodukten, also genau dort, wo Mercedes die letzten 2 Jahre sehr stark gewachsen ist – ein ganz dickes Problem hat

    – welches sich wohl erst mit den Nachfolgemodellen lösen wird:

    >> das 4,39-fache des Grenzwertes (von 168 mg) !!

    Mercedes CLA Shooting Break 200 d

    Der Mercedes CLA Shooting Brake 200 d, (Euro 6, Grenzwert 0,08 g/km) hat zur Abgasnachbehandlung einen NOX-Speicherkatalysator und emittierte auf der ams Eco-Runde 0,737 g/km.

    Damit liegt er um den Faktor 9,21 über dem Grenzwert.

    >> bei BMW sieht es da schon – bei identischen Technikeinsatz – gravierend besser aus:

    BMW 118d

    Der BMW 118d, (Euro 6, Grenzwert 0,08 g/km) hat zur Abgasnachbehandlung einen NOX-Speicherkatalysator und emittierte auf der ams Eco-Runde 0,180 g/km.

    Damit liegt er um den Faktor 2,25 über dem Grenzwert.

    > aber auch da kommt ja bald ein Nachfolger (oder fängt BMW dann dort an, zu sparen?)

  8. Kommentator says:

    Fantastisch!

    > bei Tesla sind bereits 63.051 der Bestellungs-Aufträge für das Model3 abgearbeitet !!

    – in 1 Monat

    – das könnten dann aufs Jahr gesehen 756.612 Stück sein …

    WIE?

    – das allererste Fahrzeug ging gleich mal an E.M. himself

    – die nächsten 20 hat Tesla gleich selbst behalten

    – und die weiteren 30 waren dann „Kundenauslieferungen“

    – diese „Kunden“ sind allerdings ausschließlich „Mitarbeiter“ gewesen …

    – … hatte man „vergessen“ zu sagen

    – die sollen über die „Kinderkrankheiten“ berichten

    – und WEITERE sagenhafte 63.000 ….

    siehe:

    http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/zehntausende-menschen-haben-ihre-bestellung-des-tesla-model-3-gecancelt/ar-AApliCk?ocid=ientp

    zehntausende-menschen-haben-ihre-bestellung-des-tesla-model-3-gecancelt

    >> DIE wurden STORNIERT!

    .

    … Auszug aus dem Artikel:

    Der Auftragseingang für das luxuriöse Elektroauto sei von rund 518.000 Vorbestellungen auf 455.000 gesunken, erklärte Musk. (am Mittwoch, dem 02.08.2017)

    Das sei jedoch ein Tropfen auf den heißen Stein sei, so Musk, da das Unternehmen seit vergangenem Freitag im Durchschnitt täglich 1.800 neue Bestellungen des Model 3 eingehen.

    >> o.k – dann müssten …:

    > in genau 35 Tagen x 1.800 Stück = dann wieder 518.000 Vorbestellungen vorliegen!

    >> soll ich am 02.08. + 35 Tage = am 06.09.2017 wieder nachfragen, ob´s geklappt hat?

    > dann baut doch erst mal eure 100 !! im gesamten August geplanten Fahrzeuge

    … gehen DIE dann an „richtige Kunden“?

    … oder erst in Autohäuser, zum probesitzen? – bzw. auf gar auf Automessen?

    DENN der PLAN sieht SO aus, Zitat:

    „Die ersten 30 Model-3-Kunden sollen demnach am 28. Juli ihr Exemplar erhalten. Im August werden nach Angaben Musks 100 der Fahrzeuge gebaut werden und im September 1500.

    Musk plant eine drastische Aufstockung der Fertigung am Standort Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien: 2018 sollen dort bereits 500.000 Autos gebaut werden, für 2020 wird die Millionenmarke angepeilt.“

    Frage:

    WANN ist die übernächste, und wann vorher noch die nächste Kapitalerhöhung?

  9. drochtersen_assel says:

    @timbo76:disqus

    Zitat “…..Und in Rom gibt es auch gar keine Smog Probleme……”

    http://www.rp-online.de/pan

    Auch hier scheinen Sie nicht auf dem aktuellen Stand zu sein (siehe Link) !
    Bereits im Dezember 2015 wurden aufgrund der erhöhten Smogbelastung in Rom, Mailand und Turin Fahrverbote verhängt.
    Die Auswahl nach geraden und ungeraden Autokennzeichen, sowie zufällig ausgewählten Uhrzeiten zeigt jedoch eine gewisse Hilflosigkeit der hiesigen Behörden, was der Brisanz zur Thematik jedoch generell keinen Abbruch verleiht.

    Und hier ist Italien sicher nicht der Sündenfall, denn praktisch alle europäischen Metropolen diskutieren Maßnahmen wie das Problem in den Griff zu kriegen sei.
    Zweifelsfrei noch extremer ist die sehr hohe Schadstoffbelastung in Ballungszentren in Südost Asien/China.
    Dort stehen Ausstiegsszenarien des Verbrennungsmotors ganz oben auf der Agenda.

    Der Stand in Deutschland ist aktuell so: Hamburg hat diese Woche angekündigt, zwei Abschnitte großer Straßen für Diesel, die nicht den Euro-6-Anforderungen entsprechen, sperren zu wollen. In Stuttgart werden ab Anfang 2018 die Diesel von mehreren Straßen in der City verbannt. In weiteren Städten, darunter München und Berlin, werden ähnliche Verbote diskutiert – oder sind aufgrund von Klagen zu erwarten.

    Jedes dritte Auto in Deutschland ist ein Diesel (bei Firmenflotten teils >80 Prozent).
    Und 39 Prozent dieser 15,1 Millionen Diesel haben einen Euro-5-Motoren. Das bedeutet, dass von einem flächendeckenden Bann in den Innenstädten 5,92 Millionen Pkw betroffen wären.

    Da die Klagewelle erst jetzt langsam Fahrt aufnimmt, weil in 16 Städten die Schadstoffgrenzwerte stellenweise nicht eingehalten werden können, werden logischerweise spürbare Konsequenzen hieraus erst zeitversetzt ab 2018 sichtbar sein.
    In Aachen, Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Köln, Limburg, Mainz, München, Offenbach, Reutlingen und Wiesbaden beschäftigt die schlechte Luft die Gerichte oder es liegen bereits Urteile vor.

    Das Ganze hat zudem auch Auswirkungen auf die Leasingfirmen. VW, AUDI, Mercedes und BMW werden im erheblichen Umfang von Firmen geleast. Wenn die Diesel nun nicht mehr so gefragt sind wie zuvor, rutscht der Gegenwert bei den Leasingfirmen in den Keller und sie müssen trotzdem die garantierten Rückkaufwerte zahlen.
    Das könnte im schlimmsten Fall einen Konkurs des Leasinggebers bedeuten.
    Ketzerisch gefragt, muss dann wieder der Steuerzahler wie bei der Bankenkrise einspringen ?

    Das Problem der spürbar an Wert geminderten Leasingrückläufe dürfte eigentlich bekannt sein, schon 2008 bei der Finanzkrise schrammte bspw. BMW in dem besagten Geschäftsjahr nur denkbar knapp an einen Jahresfehlbetrag vorbei (man sprach damals von „schwarzer Null“), andere Hersteller traf es damals noch weitaus heftiger, die Politik versuchte mit dem seinerzeit höchst umstrittenen Instrument der Abwrackprämie gegenzulenken.

    Warum wohl hat die Automobilindustrie den auf mindestens realistisch prognostizierte Schaden nach dem sogenannten Dieselgipfel von mindestens 15 Milliarden Euro (und hier sind mögliche Strafzahlungen nicht einmal eingerechnet) nicht freiwillig selbst übernommen, wenn diese Summe aus Ihrer Schilderung angeblich übliche Marktschwankungen, eher Peanuts sind ?

    Nach jüngsten Pressemeldungen versuchen die Automobil-Hersteller mit zusätzlichen “Prämien” hektisch den monetären Schaden zu begrenzen, vom verloren gegangen Vertrauen und Imageverlust einmal ganz zu Schweigen !

    Fakt ist, der immense Schaden wird nach heutigem Stand ausschließlich vom Kunden getragen, wenn Sie das so “weichgespült” akzeptieren, werde ich ganz sicher nicht weiter versuchen, Ihnen die Fakten zu erklären – somit sehe ich keine weiteren Einlassungen mittels einer nochmaligen Kommentierung, denn das Schlusswort muss ich bestimmt nicht haben.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden