Rolls-Royce Phantom 2018: Luxus auf einzigartigem Niveau

Rolls-Royce | 27.07.2017 von 30

Es ist nur ein kleiner Kreis von Menschen, der in den nächsten Jahren als Käufer des neuen Rolls-Royce Phantom 2018 in Frage kommt. Ein Blick …

Es ist nur ein kleiner Kreis von Menschen, der in den nächsten Jahren als Käufer des neuen Rolls-Royce Phantom 2018 in Frage kommt. Ein Blick auf das neue Luxus-Flaggschiff der BMW Group lohnt sich aber auch für alle anderen, denn das Topmodell der Marke lädt in so mancher Hinsicht zum Träumen ein. Der Rolls-Royce Phantom VIII ist die zweite unter Führung von BMW entwickelte Generation der Luxuslimousine, die mit dem imposanten Pantheon-Grill und der darüber schwebenden Spirit of Ecstasy auch den Anspruch des ultimativ besten Automobils der Welt verkörpert.

Für den Rolls-Royce Phantom 2018 widerstanden die Verantwortlichen der BMW Group der Versuchung, auf die vorhandenen Architekturen zurückzugreifen. Stattdessen wurde eine völlig neue Aluminium-Space-Frame-Architektur entwickelt, die allerhöchsten Luxus-Ansprüchen Gerecht werden soll und für eine klare Abgrenzung zu allen anderen Luxusmarken sorgt: Mit seiner eigenständigen und nur für Rolls-Royce entwickelten “Architecture of Luxury” unterstreicht der Phantom VIII noch klarer als alle übrigen Luxuslimousinen, wie weit er auch jenseits seines Designs von einem gewöhnlichen Automobil entfernt ist.

Die bewusste technische Abgrenzung von den meisten Produkten des Mutterkonzerns steigert die Exklusivität des mindestens 5,76 Meter langen Rolls-Royce Phantom 2018 zusätzlich. In der Langversion Phantom EWB (Extended Wheelbase) kratzt die Limousine aus Goodwood an der 6-Meter-Marke. Obwohl die Länge im Vergleich zum Vorgänger leicht reduziert wurde, verspricht der Phantom VIII auch dank einigen Millimetern mehr Höhe und Breite ein noch etwas verschwenderisches Platzangebot im Innenraum – speziell die Kopffreiheit wurde weiter optimiert. Dass die Insassen ausschließlich von feinsten Materialien ganz nach ihrem individuellen Geschmack umgeben sind, versteht sich bei einem Rolls-Royce von selbst.

Um den Rolls-Royce Phantom außerdem zum leisesten Automobil der Welt zu machen und den Insassen ein absolut unvergleichliches Geräuschniveau bieten zu können, kommen allein 130 Kilogramm Schalldämmung zum Einsatz. Die Verglasung ist rundum zweilagig ausgeführt und sechs Millimeter dick, um Windgeräusche auch bei hohen Geschwindigkeiten so gering wie möglich zu halten. Doppelschichtiges Aluminium im Fahrzeugboden und an der Stirnwand, Dämpfungsschaum und -filz in den Zwischenschichten, schallabsorbierende Schichten in Dachhimmel und Türen sowie eigens entwickelte “Silent-Seal”-Reifen mit einer speziellen Schaumstoffschicht machen den Rolls-Royce Phantom 2018 nochmals 10 Prozent leiser als den Vorgänger.

Trotz der leichteren Architektur klettert das Gewicht des Rolls-Royce Phantom 2018 um 75 auf 2.625 Kilogramm. Die Ursache hierfür liegtin der exzessiven Geräuschdämmung, dem deutlich umfassenderen Angebot an Assistenz- und Sicherheitssystemen und auch am stärkeren Antrieb. Der von BMW bekannte V12-Biturbo mit 6,75 Liter Hubraum leistet im Phantom 571 PS und bietet bei 1.700 U/min ein maximales Drehmoment von 900 Newtonmeter. Der Schwerpunkt in der Abstimmung lag dabei keineswegs auf Spitzenleistung, stattdessen standen besonders sanfte Kraftentfaltung und maximale Laufruhe weit oben im Lastenheft.

Elemente wie die Laser-Scheinwerfer mit 600 Metern Reichweite, die per Stereokamera permanent angepasste, selbstnivellierende Luftfederung, das Head-Up-Display mit besonders großer Anzeigefläche oder das 48-Volt-Bordnetz tragen dazu bei, dass seine Erbauer den Phantom VIII mit Recht als technisch fortschrittlichsten Rolls-Royce aller Zeiten bezeichnen können. Für die wenigen Glücklichen, die sich ab 2018 über einen neuen Phantom freuen dürfen, soll das ultimative automobile Statussymbol aus Goodwood so noch weiter an Attraktivität gewinnen.

Torsten Müller-Ötvös (Chief Executive Officer, Rolls-Royce Motor Cars): “Seit seinem Debut in 1925 ist der Rolls-Royce Phantom das Automobil der erfolgreichsten und bedeutendsten Frauen und Männer und hat damit einen festen Platz in den ganz besonderen historischen Augenblicken.
Wir öffnen das nächste Kapitel in der Rolls-Royce Geschichte, in dem der neue Phantom den Weg für wahren Luxus weist. Er präsentiert sich großartig und mächtig, ein einmaliges Symbol für Erfolg und Wohlstand. Er ist eine Ikone und ein Meisterwerk, das die Einzigartigkeit unserer Kunden spiegelt.”

Peter Schwarzenbauer (Rolls-Royce Chairman und Mitglied des Vorstands der BMW AG): “Die Vorstellung eines neuen Rolls-Royce ist jeweils ein ganz besonderer Moment für die BMW Group. Dieser spezielle Anlass ist noch bedeutender, wir präsentieren den neuen Phantom – das Rolls-Royce Flaggschiff, das weltweit führende Luxusgut. Der neue Phantom ist selbstbewusster Ausdruck unserer umfassenden Design-, Entwicklungs- und Bespoke-Kompetenz. Das Feedback, das wir bereits von vielen Kunden bekommen haben, ist sehr erfreulich. Die BMW Group ist der Zukunft von Rolls-Royce Motor Cars verpflichtet und gleichzeitig stolz auf das, was diese großartige Marke seit ihrer Zugehörigkeit zum Unternehmen bereits erreicht hat.”

Philip Koehn (Chief Engineer): “Der Schlüssel zur Verwirklichung unseres Anspruches ist eine Architektur, die sich über die gesamte Rolls-Royce Modellfamilie spannt. Diese ’Architecture of Luxury’ wird jeden zukünftigen Rolls-Royce tragen, beginnend mit dem neuen Phantom. Das Projekt Cullinan und auch die künftigen Ghost, Wraith und Dawn bauen auf dieser Architektur auf, dazu kommen potentielle Coachbuild-Projekte.
Unser Ansatz ist, langfristige Beziehungen mit kleineren, familiengeführten Zulieferern aufzubauen. Diese konzentrieren sich auf uns und widmen uns hohe Aufmerksamkeit – das wiederum führt zu Ergebnissen, die weit über übliche automobile Anforderungen hinausgehen. Nicht nur für einen Hersteller, der Teil eines so großen Automobilunternehmens ist, ist das wirklich revolutionär.”

Giles Taylor (Chief Designer): “Die Spaceframe-Architektur des Phantom VII war ein guter Ausgangspunkt und eine Inspiration – aber wir wollten deutlich mehr. Die ’Architecture of Luxury’ ist wie ein Rahmen, in dem ich die DNA und die Markenintegrität von Rolls-Royce ohne Kompromisse bewahren kann. Mit der Entwicklung des neuen Phantom habe ich also die Basis für künftige authentische Rolls-Royce Automobile, im Kern steht die Architektur für ein umfassendes Coachbuild-Projekt.
Der Phantom steht für einen entspannten Stil, der Name ist Inbegriff für das Besondere und Außergewöhnliche selbst in der Welt des Luxus, er besitzt seine ganz eigene Magie. Der neue Phantom verneigt sich vor seinem Design-Erbe, während er zugleich mit einem modernen und anregenden Auftritt die nächste Ära des Royce-Royce Designs einläutet.”

30 responses to “Rolls-Royce Phantom 2018: Luxus auf einzigartigem Niveau”

  1. Kommentator says:

    Böser Blick – Gewicht + 75 kg – weiterhin 6,75-l-V12 statt 6,6 l – 48-V-Bordnetz

    Kernpunkte, die mir besonders aufgefallen sind:

    „Trotz der leichteren Architektur klettert das Gewicht des Rolls-Royce Phantom 2018 um 75 auf 2.625 Kilogramm.“

    „Der von BMW bekannte V12-Biturbo mit 6,75 Liter Hubraum leistet im Phantom 571 PS und bietet bei 1.700 U/min ein maximales Drehmoment von 900 Newtonmeter.“

    „… das 48-Volt-Bordnetz tragen dazu bei, dass seine Erbauer den Phantom VIII mit Recht als technisch fortschrittlichsten Rolls-Royce aller Zeiten bezeichnen können“

    Und:

    das Luxusgefährt scheint bei aller Größe wenigstens sehr übersichtlich geworden zu sein, was nicht unerheblich im realen Straßenverkehr ist;

    … gilt doch z.B. ein Mercedes AMG GT wegen seiner ausufernden Breite und Unübersichtlichkeit bereits als auffallend „unhandlich“ – und somit permanent „stresserzeugend“

    • Fagballs says:

      von den 75kg Zuwachs sind 130kg mehr Dämmung, also ist ja das restliche Auto leichter geworden, oder? Ja, es ist schade, dass sie das Gewicht nicht halten können, aber irgendwo gebietet die Physik Grenzen, wenn man nicht auf Carbon oder TItan umsteigen will. Wobei… bei der Preisklasse könnte man schon Carbon-Elemente erwarten, wenn selbst der 7er Carbon Core verwendet.

      • Kommentator says:

        „von den 75kg Zuwachs sind 130kg mehr Dämmung, also ist ja
        das restliche Auto leichter geworden, oder?“

        >> Nicht ganz …

        … bereits der „alte“ hatte ja ein spaceframe aus Alu-Stranggussprofilen, da gab es eben nichts mehr an Gewicht einzusparen.

        Und eine weiter erhöhte Steifigkeit kostet dann eben, wie auch Geräuschdämmung, zusätzliches Gewicht. Das musste auch der „Ankündigungsweltmeister“ mit seinem neuesten Produkt A8 erfahren, Rohkarosse + ca. 80 kg … durch Einsatz jetzt hochfester Stähle (!) …

        Kleine Richtigstellung – vielleicht ist es Dir ja schon selbst im Nachhinein aufgefallen:

        – nicht „130 kg MEHR Dämmung“, … sondern:

        – es kommen INSGESAMT “130 Kilogramm Schalldämmung zum Einsatz”

        Ich habe im Übrigen nichts (negativ) bewertet, denn ich finde gut:

        – KEIN downsizing

        – 25 % mehr
        Drehmoment

        – 24 % mehr Leistung

        Weitere interessante Infos:

        https://www.motor-talk.de/news/beim-neuen-phantom-sind-sogar-die-reifen-leise-t6101385.html

        beim-neuen-phantom-sind-sogar-die-reifen-leise-t6101385

        • Fagballs says:

          Ja mit der Dämmung hab ich mich verlesen. Dann bleibt wohl nur Carbon, um die Karre noch mal leichter zu kriegen. Ansonsten ist irgendwo einfach Ende der Fahnenstange mit Gewichtsreduzierung. Gerade wenn auch bei RR die Elektrifizierung beginnt, wobei natürlich das zusätzliche (und leise) Drehmoment zur Marke passen würde.

          Und ja, ich hab deinen ersten Post wohl negativer wahrgenommen, als du ihn gemeint hast.

          • Mini-Fan says:

            Einen kompletten CarbonCore und Mildyhybridisierung hätte ich auch erwartet.
            Zumal Geld bei der Kundschaft keine Rolle spielt – ein höherer Preis erhöht allenfalls noch den Snob-Effekt.

            Aber lt. letztem Interview des Chefs von Rolls-Royce wird es bei der Marke nur die Wahl zwischen Verbrennungsmotor oder vollelektrischem Antrieb geben.
            Also keinen Hybriden.

            • Fagballs says:

              Was ich echt schade finde. Das Schiff hat ne Menge kinetischer Energie, die man rekuperieren könnte und eine Menge elektrischer Helferlein, die man super mit dem Strom versorgen könnte. Dazu kommt, dass der elektrische Antrieb mit seiner absoluten Ruhe super zum Stil gepasst hätte.
              Und wie du sagst: Die Kundschaft bezahlt es doch, also warum nicht mehr Carbon im Chassis? Ich vermute, dass RR alles selber machen will und kein Carbon aus dem BMW Regal nehmen will. Alles andere würde für mich einfach keinen Sinn ergeben.

              • Mini-Fan says:

                Oder BMW verabschiedet sich ganz vom Carbon – hin zum “intelligenten Material-Mix” – ohne Carbon. Wie schon beim 5er.

                Wäre schade.

                PS.
                Auch die Festigkeit bzw. die passive Sicherheit, die ein CarbonCore bietet, dürfte unübertroffen sein. Von daher unverständlich, es ausgerechnet nicht bei Rolls-Royce zu verwenden – Lady Di würde dann vielleicht noch leben, vorausgesetzt, sie wäre angeschnallt gewesen.

                (Sogar der erste Smart wurde wegen seiner extrem steifen “Tridion-Zelle” beworben, und F1-Fahrern hilft das “Carbon Monocoque” auch sehr beim Überleben)

                PS2.
                Carbon im Chassis – wohl eher nicht so sinnvoll.

                Denn dann würde der Fahrzeugschwerpunkt nach oben wandern.
                Also eher für die Fahrgastzelle.

                • Fagballs says:

                  “Chassis”, sorry, ich komm aus der IT, da ist das Chassis der Teil, wo Dinge rein kommen, das wäre im Fall eines Autos die Fahrgastzelle. Ich meinte natürlich nicht das Fahrgestell, sondern Fahrgastzelle, Motorhaube, Kofferraumdeckel und sowas. Außer Türen, die müssen Gewicht haben, sonst klingen sie nicht richtig 😉

            • Kommentator says:

              „Also keinen Hybriden“

              >> dies wird wohl kaum noch BMW/RR entscheiden dürfen …

              … es wird NIE im Leben „nur“ bei dem 95-g-CO2-Durchschnittswert
              bleiben

              … wer glaubt denn noch dran, dass keine absolute Obergrenze
              für jedes einzelne Fahrzeug kommen wird?

              … spätestens wenn „induktives Laden“, egal bei welch hohen Lade-Verlusten,
              serienreif ist – dann ist das auch einem RR angemessen (unauffällig)

          • Kommentator says:

            „Dann bleibt wohl nur Carbon, um die Karre noch mal leichter zu kriegen.“

            … nicht um leichter zu kriegen – sondern um besser ! zu kriegen – sollte die Devise sein.

            Es gibt Dinge, wo der Carbon-Einsatz gleich in mehrfacher Hinsicht – und wirklich großen – Sinn macht:

            – z.B. bei den A-Säulen,

            DENN dort bestehen:

            – extreme Ansprüche an die Festigkeit

            – gleichzeitig sollten sie aber möglichst schlank sein/werden/bleiben

            – wegen der auch aus Sicherheitsgründen notwendigen Übersichtlichkeit / „Toter Winkel“

            – dort spielt dann auch die nicht ganz einfache Reparaturfreundlichkeit von Carbon-Bauteilen im Schadensfall keinerlei Rolle in der Praxis

            >> Auf solche Dinge sollte man sich, wie schon beim 7er, verstärkt konzentrieren – also auf gezielte Versteifungen

            … ggf. kann man so sogar gezielt einen „ewigen“ Rostschutz an kritischen Stellen erreichen

            … auch das durch (lange) Alterung oft gegebene „Weicherwerden“ der Karosse mit der Zeit kann so vielleicht gezielt aufgehalten werden

            • Mini-Fan says:

              also Du meinst, der nächste Rolls-Royce “sei leichter zu kriegen” – dann habe ich ja auch noch eine Chance …

              • Kommentator says:

                “also Du meinst, der nächste Rolls-Royce “sei leichter zu kriegen” – dann habe ich ja auch noch eine Chance …”

                > verstehe ich nicht!
                (habe ich auch gar nicht gesagt)

                ICH sehe die 75kg Gewichtszunahme positiv, DENN diese ist ganz sicher an intelligenten Stellen erfolgt

                Beispiel:
                “man muss – so ein Asyl-´Heimleiter´ den Flüchtlingen neben der Bedienung eines E-Herdes, was sie nicht kennen, z.B. erst mal beibringen, dass man sich nicht einfach so auf die Motorhaube des Autos eines Deutschen setzt, die mögen das nicht so!”
                … oder soll jedes Mal eine Erinnerungsbeule drinbleiben?

                > und auf die Gebraucht-Preise bezogen:
                … NIX leichter zu kriegen …
                > selbst und gerade der erste BMW-RR mit dem Motor des E38 zieht seit Jahren davon, ich behaupte mindestens verdoppelt inzwischen …
                … SO wie bei guten Immobilien eben …

                P.S. übrigens …
                meine Antwort-mail auf die “Schweine von WOB” von vor ca. 3 Tagen blieb unveröffentlicht …
                “eine Genehmigung … steht noch aus …”

      • Mini-Fan says:

        ich glaube, der 7er hat keinen CarbonCore – nur Teile der Fahrgastzelle sind aus Carbon.
        Anders in i3 und i8.

        Würde mich nicht wundern, wenn sie die “Carbonisierung” ihrer Karossen nicht weiter forcieren würden.
        Auch so ein Alleinstellungsmerkmal, das sie aufgeben, bei BMW.
        Wie R6 und RWD in den unteren Klassen.

        • Fagballs says:

          Genau das mit den Teilen aus Carbon nennt sich Carbon Core.

          BMW hat doch so einen Schuppen für Carbon-Herstellung gekauft, ich glaube schon, dass da noch was geht, der neue Phantom zeigt ja nun, dass mit Alu und Co irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht ist und man weitere Reduzierung des Gewichts nur durch Carbon erreicht werden kann. Ist nur die Frage, wie sehr sich solche Komponenten grundsätzlich in Masse herstellen lassen.

          • Mini-Fan says:

            Also ich kenne das Wort “core” vom Sport her – dort wird es für den “Rumpf”, also die “Körpermitte” gebraucht.
            Und aus der UNIX-Welt (“core dumped”) – dort heißt es so viel wie “Kern” (core memory == Kernspeicher).

            Also verstand ich unter “CarbonCore” bei BMW so etwas wie “eine (sehr steife, aber leichte) Fahrgastzelle (komplett) aus Carbon”.
            Aber vielleicht liege ich damit auch falsch.

  2. Meo says:

    Da frage ich mich, was sich bitte in den letzten gut 15 Jahren hier am Design getan hat – gut, vielleicht soll/darf man daran nicht viel ändern. Aber für eine komplette Neuentwicklung sehe ich außen wie innen viel zu wenig Fortschritt und vor allem keine moderne Technik… Sorry! Wäre ich potentieller Kunde oder hätte einen 3 Jahre alten RR Phantom, ich würde den Händlern den Vogel zeigen wenn das das Ergebnis aus 12 Jahre Entwicklungszeit ist…

    • Mini-Fan says:

      Also ich finde, Rolly-Royce sollte eher wie die Kath. Kirche halten:
      möglichst beständig, berechenbar und verläßlich zu sein.

      Weshalb sie übrigens auch dem “Zeitgeist” (Hinterladerehe ..) nicht nachgeben kann.
      Ansonsten hätte sie keine 2000 Jahre durchgehalten.

      (Nein, ich gehe nicht in die Kirche! Aber ich habe auch kein Klappmesser in der Hosentasche, “für alle Fälle”)

    • Mini-Fan says:

      Finde ich nicht.
      Mut haben sie schon bei der Entscheidung für einen Gelände-Rolls mehr als genug aufgebracht.
      Weiß nicht, ob das richtig war – und einem Rolls-Royce angemessen.

      Nur weil ein paar Leute mit dem Rolls auf die Jagd gehen wollen …

  3. Fagballs says:

    Mir gefällt er, ich finde nur die hinteren Türen sehen so seltsam schmal aus, auch wenn der Platz dahinter in beiden Fällen sehr ausreichend ist. Ich frag mich dann nur, wenn doch ein 48V Netz an Bord ist, warum das nicht noch für etwas Stromantrieb und Rekuperation genutzt wird. Oder wofür soll das sonst verwendet werden? (Ernstgemeinte Frage)

    • Mini-Fan says:

      super, die hinteren Türen gehen auf wie beim i3 – nur hat der idealerweise keine störende B-Säule.

      Ja, und das 48V-Netz wird einigen elektrischen Helferlein, vielleicht im Fahrwerk, noch etwas schneller auf die Sprünge helfen.
      Und wer weiß, vielleicht kommt aufgrund kommender Emissionsvorschriften irgendwann in seinem Leben doch noch ein e-Motor zwischen seinen V12 und das Getriebe. Auch um das Drehmoment unter 1700 /min noch etwas anheben zu können.

  4. Mini-Fan says:

    Ein Lichtblick am BMW-Himmel:

    Endlich ein 48V-Bordsystem!

    Und das trotz den sicherlich stockkonservativen Kundschaft von Rolls-Royce

    (die über Zylinderabschaltung, Rekuperation, Fahren im e-Modus, Aufladen an der Steckdose sowie Segeln sicherlich die Nase rümpfen würde)

  5. Bricko says:

    Endlich ist er da, der neue Phantom.Sieht sehr schön aus,stilvoll,zurückhaltend und majestätisch, wie ein RR sein sollte.

    Er spielt in einer ganz anderen Liga, die Maybach S-Klasse kann da nicht mithalten.

    Giles Taylor könnte/sollte in seiner Freizeit ( die er warscheinlich genügend hat,da es bei RR nicht so viele Modelle gibt) auch einige BMWs zeichnen, besonders die großen Limos – 7/5er.

    • Mini-Fan says:

      Am besten finde ich, daß es beim “6 3/4 litre” bleibt!

      • Bricko says:

        Ja, very british, traditionell.

        Am anderen Ende des Fahrzeugs wäre mir aber viel lieber,wenn die Auspuffe vőllig versteckt seien … bei all der Eleganz des Fahrzeugs kőnnte man sich diese Diskretion leisten … dann wäre alles perfeckt , wie eine Skulptur.

        Aber so ist es heutzutage,man muss einfach dem hinterherfahrenden zeigen was man hat …

        • Mini-Fan says:

          ja, das ist in etwa so, als würde man den ganzen Tag mit heruntergelassenen Hosen herumlaufen. Rückwärts.

          • Bricko says:

            Man baut einen Motor ein, der Inbegriff für Gediegenheit und Zurückhaltung ist,noch 130kg Schalldämmung dazu, alles um dass wie in Watte gepackt Gefühl zu erzeugen. Und dann schneidet man hinten zwei große Auspufföfnungen ein.Ist zwar kein Ende der Welt , aber irgendwie unkonsekvent.Vorne unter der Motorhaube die ganze Gediegenheit, aber hinten darf man ruhig den ganzen Krawall machen, und wenn auch nur symbolisch,nichtsdestotrotz sind das zwei verschiedene Philosophien.Da hat man die Gelegenheit verpasst,der ganzen Autoindustrie ein Statment in Sachen Auspuffwahnsinn zu geben.Ein Phantom , wie schon sein Name sagt, krawalliert bestimmt nicht herum.
            Vor langer Zeit , als die Leserbriefe noch aktuell waren , schrieb jemand , er würde sich sofort einen M5 leisten , aber nur mit versteckten Auspuffen.Und falls ich mit gut erinnere,ginge es um E39 M5 ,der bestimmnt nicht protzig ist, sondern eher sportlich-elegant, aber trotzdem war es dem Herrn alles zu viel des guten.Er wollte nur einen Wolf in Schafspelz.Sein Wünsch blieb unerfüllt…

  6. Dailybimmer says:

    Wo bleibt RR’s Antwort auf Bentley Continental GT 2017 mit 632 PS und 900 Nm?

    http://www.autobild.de/artikel/bentley-continental-gt-2017-5636782.ht

    • Fagballs says:

      Meine Vermutung: Das hat RR gar nicht nötig 😀

    • Mini-Fan says:

      Ah, Du meinst also eine Art “Kriegsausgabe”?
      Dann aber auch die Schlitze der Schweinwerfer noch etwas schmaler machen.

      Weiterer Vorschlag:

      Das kommende “G-Modell” von Rolls-Royce bekommt “Im Felde” hinten rechts als Typenbezeichnung auf die Heckklappe geschrieben.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden