BMW 1er Facelift 2017: M140i Shadow mit neuem Cockpit

BMW 1er | 25.07.2017 von 14

Mit einem zweiten BMW 1er Facelift wird der F20 vor allem in Sachen Infotainment und Cockpit nochmals aufgefrischt. Fotos zeigen die BMW M140i Shadow Edition.

Der aktuelle BMW 1er F20 wird seit Herbst 2011 verkauft und hat sein Facelift eigentlich im Frühjahr 2015 erhalten. Rund zwei Jahre später erhält die Kompaktklasse aus München nun ein zweites Update, das nur auf den ersten Blick relativ überschaubar ausfällt. Unsere Live-Fotos zeigen die neue BMW M140i Shadow Edition mit ihren dunklen Nieren, schwarzen Scheinwerfer-Einsätzen und abgedunkelten Rückleuchten – aber die wichtigeren Updates werden genau wie im Fall des 2er Facelift erst bei geöffneten Türen sichtbar.

Die völlig neu gestaltete Instrumententafel ist vor allem im Bereich vor dem Beifahrer völlig neu gezeichnet, außerdem sorgt eine zusätzliche Ziernaht auf der Oberseite für einen hochwertigeren Qualitätseindruck. Das Infotainment-Display ist nun auch im BMW 1er 2017 als Touchscreen ausgeführt und zeigt die jüngste BMW iDrive-Version mit Live-Kacheln im Hauptmenü an. Apple CarPlay erleichtert die Smartphone-Bedienung im Fahrzeug, entsprechend ausgerüstete Geräte können nun auch im 1er induktiv geladen werden.

Neu für den 1er ist auch das Instrumenten-Display im Black Panel-Design. Zwar bringt die neue Darstellung von Tacho und Drehzahlmesser keine zusätzlichen Funktionen mit sich und ist kein volldigitales Display wie in den größeren Baureihen, durch das gemeinsame schwarze Deckglas wirkt die Anzeige aber erheblich moderner als bisher. Da sich der tatsächlich als Display ausgeführte Bereich unten rechts farblich nicht mehr vom analogen Hauptteil der Cockpit-Anzeigen unterscheidet, entsteht durchaus der Eindruck eines vollständig digitalen Displays.

Keine Änderungen bringt das zweite BMW 1er Facelift 2017 bei den Antrieben, folglich bleiben auch die Fahrleistungen auf dem bekannten Niveau. Für den hier gezeigten BMW M140i Shadow mit 340 PS starkem Reihensechszylinder bedeutet das: Je nach Antriebskonzept dauert der Sprint von 0 auf 100 zwischen 4,4 und 4,8 Sekunden. Bemerkenswert ist dabei, dass die Kunden des M140i auch künftig zwischen manuellem Sechsgang-Getriebe und Achtgang-Automatik wählen dürfen – eine Option, die für den M240i aufgrund zu geringer Nachfrage gestrichen wurde.

Ob das neuerliche BMW 1er Facelift die Baureihe wirklich nur für die letzten Monate eines üblichen Lebenszyklus von 7 Jahren frisch halten soll, darf bezweifelt werden. Sicher ist: Mit dem 2017er-Update für Infotainment-System und Cockpit könnte BMW den aktuellen 1er guten Gewissens auch noch etwas länger anbieten, als es die üblichen Produktzyklen nahelegen.

14 responses to “BMW 1er Facelift 2017: M140i Shadow mit neuem Cockpit”

  1. Axel says:

    Android Auto? Gab es dazu eine offizielle Mitteilung? Bisher hatte sich BMW doch geweigert das zu nutzen.

    • Benny says:

      Danke für die Anmerkung, völlig korrekter Hinweis. Ich war wegen induktivem Laden bei Android, aber Android Auto ist weiterhin nicht verfügbar und auch nicht geplant.

      • Quer says:

        Aber Android App’s funktionieren wenn das Smartphone per USB oder Bluetooth verbunden ist.

        Benny, wie sieht es mit dem induktiven Laden beim 4er mit einem iPhone 6s Plus aus.

        • Axel says:

          Das geht nur mit einer Qi Hülle, das iPhone kann ja bisher kein Qi Laden. Vielleicht das nächste dann.

          • Quer says:

            Danke, funktioniert das auch mit dem 6sPlus und einer Qi Hülle weil man das nur schräg in der Armauflage verstauen kann.

            • Axel says:

              Es muss sauber aufliegen, schräg wird wohl nix.

              • Quer says:

                Da Sie sich auskennen, muss mein iPhone wegen dem induktiven laden überhaupt in die Armauflge. Wo die beiden Geträkehalter unter der Klima sind wäre genug Platz, weil ich es manchmal auch dort hinlege.

        • moehre says:

          Cool, die apps starten..
          Ist noch lange kein Android Auto.
          Weiterhin ist die App für Android mega schlecht
          https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bmw.connected&hl=de
          und läuft wohl auch erst (nach über 2 Jahren!!) seit ein paar wochen rudimentär.

          das handy lädt nur dort, wo die ladespule liegt. das ist nicht überall im auto, sondern eben im ladebereich. geh halt zum freundlichen, sofern du überhaupt nen BMW hast.

    • Mini-Fan says:

      zu recht! Bei BMW ist man An-Alphabet.

      Vorsicht vor der Daten-Krake Google!
      Gilt natürlich eigentlich auch für Microsoft und Apple.

  2. Mini-Fan says:

    @Dailybimmer
    @Moo

    Hört sich doch ganz gut an:

    “Ob das neuerliche BMW 1er Facelift die Baureihe wirklich nur für die
    letzten Monate eines üblichen Lebenszyklus von 7 Jahren frisch halten
    soll, darf bezweifelt werden. ..
    Mit dem 2017er-Update … könnte BMW den
    aktuellen 1er guten Gewissens auch noch etwas länger anbieten, als es
    die üblichen Produktzyklen nahelegen”.

    Weiß BT wieder mal mehr als sie schreiben (dürfen)?

    Vielleicht laufen ja 1er FWD und RWD eine Zeitlang parallel nebeneinander, die stärkeren Modelle mit RWD: Zwecks Geldverdienens.
    Und wegen der Aufrechterhaltung des 2er Coupés, vor allem des M2.

    PS.
    Den BMW 1502 gab es meines Wissens auch noch weiterhin “als Einstiegsmodell”, nachdem die Produktion von 1602/ 1802/ 2002/ tii schon eingestellt war, und der E21 – der erste 3er – bereits von den Bändern lief. Erst später kam als Ersatz der 315.

    • Moo says:

      Schöner Gedanke, aber daran fehlt mir leider der Glaube. Mit dem F40 wir der 1er mit R6 und RWD Geschichte sein. Zum Glück bleibt dem 2er Coupe das aber erhalten, weshalb sich meine Trauer in Grenzen hält. Fahr zwar aktuell schon meinen 3 F20, aber der 240i liegt schon im Konfigurator… Und der wirds auch für die nächsten Jahre werden (ob F22 oder NF)

      • Mini-Fan says:

        Wenn sie auf mich hören würden, dann würden sie den extrem kompakten 1.6-ltr-R6-Sauger mit 160 PS aus der K1600 GT nehmen, in UKL II als Quermotor einbauen, mit einem starken E-Motor (für die Hinterachse) zwangs-mildhybridisieren. Und fertig wäre der perfekte M140xe.

        Aber es soll ja nur noch turbo’s geben. Außer bei Toyota und Mazda.
        Und Dacia und Lada natürlich.

        Auf mich hören sie ja nicht, und auf Dailybimmer schon gar nicht 🙂

  3. Manuel says:

    Die Gründe für so ein Mini Facelift sind ganz andere als man vielleicht anfangs denkt. Das liegt in erster Linie an der Gleichteilestrategie mit dem 2er Coupe/Cabrio. Das muss noch deutlich länger durchhalten und hat ganz regulär ein Facelift bekommen bei dem eben auch die Teile geändert wurden, die auch im 1er Verwendung finden (I-Tafel, Infotainment). Somit macht es aus Einkaufs-Sicht nur Sinn nicht 2 Varianten einzukaufen sondern nur eine mit großer Stückzahl, also wird mal noch kurz selbst für nur Monate oder ein Jahr eben beim 1er das Interieur mit geändert, damit es das gleiche bleibt wie beim 2er.
    Passiert so auch nicht nur bei BMW sondern auch bei anderen Herstellern.

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