25 Jahre BMW Spartanburg: Jubiläum mit großen Zahlen

BMW X, News | 30.06.2017 von 19

Wer sich mit der Marke BMW befasst, stolpert früher oder später zwangsläufig über das US-Werk in Spartanburg. Der Standort feiert in diesem Jahr seinen 25. …

Wer sich mit der Marke BMW befasst, stolpert früher oder später zwangsläufig über das US-Werk in Spartanburg. Der Standort feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag und hat es innerhalb eines Vierteljahrhunderts geschafft, zum größten Automobilwerk der BMW Group aufzusteigen. Bis zu 450.000 Fahrzeuge können pro Jahr in Spartanburg gebaut werden – und diese Zahl sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen: Als die BMW Group im Juni 1992 ihre Entscheidung für den Bau des Werks verkündete, verkaufte sie im gleichen Jahr weltweit 594.895 Fahrzeuge. Kein Zweifel: In den letzten 25 Jahren ist nicht nur das Werk Spartanburg betrachtlich gewachsen, auch die BMW Group hat sich prächtig entwickelt.

Seit der ersten Ankündigung wurden über acht Milliarden US-Dollar in das BMW Werk Spartanburg investiert, allein zwischen 2018 und 2021 werden weitere 600 Millionen folgen. Begonnen hatte die Produktion am 8. September 1994, seitdem rollten rund 3,9 Millionen Fahrzeuge von den Bändern des Werks. 70 Prozent der Autos werden für den Export gebaut, 30 Prozent bleiben auf dem US-Markt. Die BMW Group ist damit der gemessen am Exportwert größte Auto-Exporteur der USA – noch vor allen amerikanischen Autobauern. Allein im vergangenen Jahr summierte sich der Wert der 287.700 exportierten Fahrzeuge auf über 10 Milliarden US-Dollar.

 Produktion des neuen BMW X3 G01 im Werk Spartanburg

Derzeit sind über 9.000 Menschen direkt im Werk Spartanburg beschäftigt, hinzu kommen tausende Jobs bei den 235 lokalen Zulieferern. BMW selbst will bis 2021 rund 1.000 weitere Arbeitsplätze schaffen, die höheren Stückzahlen dürften auch bei den Zulieferern weiteren Bedarf generieren. Nachdem vor wenigen Tagen mit der Produktion des BMW X3 G01 begonnen wurde, stehen die nächsten Neuanläufe schon in den Startlöchern: Schon in den nächsten Monaten folgen das SUV-Coupé X4 und der Luxus-Offroader X7.

Harald Krüger (Vorstandsvorsitzender der BMW AG): “Die Erfolgsgeschichte der BMW Group in den USA wäre nicht möglich ohne die Offenheit und Warmherzigkeit der Bevölkerung und der gewählten Repräsentanten im Bundesstaat South Carolina und dessen angrenzenden Regionen. Die Zusammenarbeit mit South Carolina basiert seit Jahrzehnten auf Professionalität, gegenseitigem Vertrauen und Respekt – und sie geht weit über den reinen Automobilbau hinaus.
In den Jahren 2018 bis 2021 werden wir weitere 600 Millionen US-Dollar in die Fertigungsstrukturen für künftige Generationen der BMW X Modelle investieren.
Freihandel hat diese Erfolgsgeschichte in den USA möglich gemacht. Ich glaube entschieden an den Freihandel und an offene Märkte. Beides ist unabdingbar für das Wachstum weltweit agierender Unternehmen. Wir werden weiter in unsere Mitarbeiter und in unsere Geschäftsaktivitäten in den USA investieren. Deshalb bleibe ich zuversichtlich, dass unsere Präsenz und unser Engagement in den nächsten Jahren weiter wachsen werden – nicht nur im Bundesstaat South Carolina, sondern auch in den USA insgesamt.”

19 responses to “25 Jahre BMW Spartanburg: Jubiläum mit großen Zahlen”

  1. Axel says:

    Ich hoffe sowas kommt beim Trumpeltier auch mal an…

  2. Eric I. says:

    ..gibt es in S´burg denn nun auch endlich echte Individual-Lackierungen?
    In 2016 war das definitiv noch nicht möglich (max. Farbe einer anderen Baureihe aus S´burg – und hier mit langer Wartezeit, da auf 1 Fahrzeug/ Woche für die Gesamtproduktion limitiert)

    • Quer says:

      Laut Preisliste gibt es beim neuen X3 keine Individual Lackierungen, vielleicht sind die bei den X Modellen nicht gefragt, BMW wird bestimmt eine Analyse darüber gemacht haben.
      Wenn du ein X Modell aus USA bestellst musst dich schon gedulden weil der Transport bestimmt drei Wochen in Anspruch nimmt.

      • Eric I. says:

        …die echten Individual-Lackierungen stehen ja nie in der Preisliste – und die Preise sind wirklich individuell (meist so 3-5´); Auf meinen Individual-X6 habe ich wg obiger Beschränkung 9 Monate gewartet…

        • Quer says:

          Beim 4er Gran Coupé stehen Individual Lackierungen schon in der Preisliste.
          Citrinschwarz metallic
          Champagner Quarz metallic
          Tansanitblau metallic
          verschiedene Frozen metallic
          Preis von 3.300 bis 4.300€
          Ich hoffe das sich die 9 Monate Warteizeit wenigstens gelohnt hat.

          • Eric I. says:

            …ich mag nun mal kräftige Farben – so ist der X6 nun Melbourne-Rot 🙂
            (das gibt es regulär auf X5/6 M oder X 3/4 – aber eben nicht auf X5/6 normal);
            Die Farben oben hätte ich nun eher als “Erweiterte Farbpalette” gesehen – ich dachte an ein Auto im “Grün meiner Vorhänge” oder ähnliche Sonderwünsche… das geht bei 5er & Co schon… in S´burg eben zumindest bis 2016 nicht.

            • Quer says:

              Was einen X6 in Grün, das ist aber schon ätzend, Melbourne Rot gibt es aber nur beim X5M oder X6M nur nicht bei den normalen X5 und X6

      • DropsInc. says:

        6 Monate wartest du.

  3. Fagballs says:

    Also der größte Auto-Exporteur der USA steht bei dem blonden Affen ganz oben auf der Liste der bösen Fremdfirmen, die mit massiven Importzöllen belegt werden sollen. Ergibt total Sinn, ja.

    • Quer says:

      Der blonde Blödmann war nicht mal bei der 25 Jahr Feier mit Vorstellung des neuen X3 obwohl er eingeladen war.
      Der dumme blonde Heini kennt nicht mal das BMW aus einem Kaff einen weltbekannten Ort gemacht und die Menschen zum Wohlstand verschafft hat, was haben da die Amerikaner für ein A….. gewählt.

      • Mini-Fan says:

        wer weiß, vielleicht ist der auch schon die längste Zeit ‘president’ gewesen …
        Der stellt sich ja jeden Tag selber ein Bein.

        Im Falle Erdogan allerdings muss sich wohl erst jemand Verwirrtes finden, der das “besorgt”.

  4. Dailybimmer says:

    Die Entscheidung den 3er ( 2019) von Mexiko aus für den Welthandel zu produzieren anstatt von Spartanburg (USA), halte ich nachwievor für einen grossen Fehler.

      • Dailybimmer says:

        Wirklich nur alleine für den NAFTA Raum, Inklusive 35% Zoll für Autos aus Mexiko die für USA bestimmt waren? Wer so ein Schmarrn glaubt ist selber Schuld.

        • Mini-Fan says:

          Wenn die Amis ja künftig mit den Brexit’s verstärkt Handel treiben wollen:
          Dann könnte BMW die für den US-Markt bestimmten 3er ja in Engelland in den Mini-Werken bauen. Und den Mini dafür hier bei uns, im richtigen Europa.

          • Dailybimmer says:

            Da hilfen Beschwischtigungsversuche seitens Krüger mit dem Verweis auf weitere Investitionen im US Werk in Höhe von 600 Million, 8 Milliarden insgesamt seit der Gründung auch nicht viel m.M.n.

            Trump ist und bleibt ein Hardliner, der rückt von seiner
            Position die Autos aus Mexiko für USA mit 35% Strafzölle zu verhängen nicht ab.

            • Quer says:

              Mit solchen Aussagen das das Trampeltier zu Recht 35% Strafzölle für Autos aus México verhängen solle, solltest du etwas vorsichtiger sein, denn dieser Unsinn kann schnell zu einem Handenskrieg führen.
              Sollte Trump das so durchsetzen würde ich jedem ausländischen Autobauer in den USA raten dem zu drohen die Werke zu schließen, was meist du wie schnell der umdenkt oder zum Teufel gejagt wird, BMW ist immerhin der größte Autoexporteur der USA und hat dem Umfeld von Spartanburg zum Wohlstand verholfen. Zudem muss der Unsinn von Straffzöllen durch den Kongress und da werden sich die Republikaner zweimal überlegen ob die dem Zustimmen werden.

        • Quer says:

          Solltest du recht haben das der México 3er auch für den Weltmarkt gebaut wird, ist mir das schnuppe weil ich nie einen 3er fahren werden.

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