DTE Systems: BMW Quadturbo-Diesel erhält Tuning auf 447 PS

BMW 7er | 9.06.2017 von 59

Den Titel des stärksten Sechszylinder-Diesels im Serien-Automobilbau trägt der BMW Quadturbo-Diesel auf B57-Basis seit seinem Marktstart mit souveränem Vorsprung, für den ganz großen Aufschlag zum …

Den Titel des stärksten Sechszylinder-Diesels im Serien-Automobilbau trägt der BMW Quadturbo-Diesel auf B57-Basis seit seinem Marktstart mit souveränem Vorsprung, für den ganz großen Aufschlag zum stärksten derzeit erhältlichen Diesel überhaupt fehlen aber noch ein paar Pferdestärken. Wer sich nicht mit weniger als dem Spitzenplatz begnügen will, erhält nun Tuning-Hilfe von DTE Systems: In Recklinghausen wurde eine Leistungssteigerung für den derzeit nur in 750d und M550d erhältlichen Motor erarbeitet, die den vierfach aufgeladenen Reihensechszylinder über alle anderen Serien-Diesel stellt.

447 PS und ein maximales Drehmoment von 883 Newtonmeter stehen nach der Installation des Leistungsmoduls im Datenblatt – und machen deutlich, dass das Ende der Fahnenstange mit den serienmäßigen 400 PS und 760 Newtonmeter Drehmoment noch nicht erreicht sein muss. DTE Systems verspricht, dass alle Schutzfunktionen des Motors uneingeschränkt aktiv bleiben und das Fahrzeug auch nach dem Tuning alle gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Abgas-Emissionen erfüllt.

Auf eine konkrete Angabe der verbesserten Fahrleistungen verzichtet DTE Systems, angesichts von mehr als 10 Prozent zusätzlicher Leistung dürfte das Leistungsplus aber in jedem Fall spür- und messbar ausfallen. Schon mit serienmäßigen 400 PS beschleunigt der BMW 750d xDrive in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Langversion ist nur eine Zehntelsekunde langsamer.

Genauer wie im 7er wird der Quadturbo-Diesel auch im BMW M550d 2017 stets mit dem Allradantrieb xDrive kombiniert. Für die Limousine verspricht BMW M Performance eine Sprintzeit von 4,4 Sekunden, der etwas schwerere M550d Touring wird mit 4,6 Sekunden angegeben. Die Leistungssteigerung von DTE Systems dürfte alle Varianten noch ein wenig schneller machen und das Faszinationspotenzial des stärksten Reihensechszylinder-Diesels der Welt damit noch weiter steigern.

(Bilder & Infos: DTE Systems)

59 responses to “DTE Systems: BMW Quadturbo-Diesel erhält Tuning auf 447 PS”

  1. Martin says:

    Würd mich mal interessieren, wie lange das Getriebe hält bei 16% Überlast, da ja nur das 8HP75 verbaut ist….

  2. earni01 says:

    Und jetzt noch den Motor in den 1er

    • B3ernd says:

      Die knapp 900nm würden dem kleinen arg zusetzen

      • Fagballs says:

        Am besten nur an die Heckachse schicken, das würde beim Anfahren sicher lustig.

      • Pro_Four says:

        …ehrlich, wozu brauche ich bei den Straßen (Zustand), bei den Schleichern, schlechten Ampelphasen “900NM” in einem 1er? Was man dann braucht, ist dann ein KH.

        • earni01 says:

          Da wo ich wohne sind die Straßen eigentlich gut. Und ich lebe auf dem Land, da braucht (will man eher anstatt das man es braucht) man das Drehmoment nicht zum anfahren, sondern zum Überholen.

          • Pro_Four says:

            …500NM oder gar 600 sind doch völlig ausreichend. Warum gleicch mit der Brechstange!

          • Torsten Windbeutel says:

            “…da wo ich wohne…”
            Klarer Fall von “WIR können alles außer Hochdeutsch”

            Genau deshalb tritt Häns Dämpf (alias Markus Vogt) auch in persona grata in Stuttgart zugleich in Tübingen als OB an, denn von einem OB-Gehalt lässt sich da wo schlechter leben, als wo von zweien.

            https://www.youtube.com/watch?v=ngtQ8voGOBA

            • earni01 says:

              Nöööt, ganz ganz falsch.
              Nordosten Niedersachsens, dünn besiedelt, strukturschwach, landschaftlich und architektonisch reizvoll, Hochdeutsch und gute Straßen. 😉

    • Dailybimmer says:

      48V Batterie mit dazu damit das Spritsparen noch mehr Spaß macht, siehe im neuen A8.

  3. Fagballs says:

    Ich habe mal versucht an anderer Stelle die Diskussion vom Zaun zu brechen, was solche Antriebe sollen. Ist das Firmenflotten und ihren Car Policies geschuldet, damit sich ein Manager noch ein stärkeren Dienstwagen bestellen kann, ohne dass seine Untergebenen aufmüpfig werden? Sparsamkeit kann ich mir nicht vorstellen. Wer sparsam fahren will, nimmt einen 530d, bekommt immer noch souveränen Antrieb mit weniger Teilen, die kaputt gehen können, und längerer Haltbarkeit. Ich wähle doch kein 100.000€ Auto nach dem Maßstab, dass es besonders sparsam ist, ist es auch bei der Leistung entsprechenden Fahrweise eh nicht. (Und wenn ich 100k übrig hab und ein grünes Gewissen, würde ich vielleicht eher ein Model S nehmen.) Der soll so sportlich sein und kriegt ein M Badge, aber wirklich sportlich in der Preisklasse wäre der 550i. Und wenn ich die Wahl zwischen 6 Zylinder Diesel oder V8 Benziner habe, ich meine, kommt schon…. Ich versteh’s nicht, außer als Machbarkeitsstudie und der Versuch der VAG mit ihrem V8 Diesel (den ich ebenso absurd finde abseits von LKWs) etwas entgegen zu setzen.

    • M54B25 says:

      Es soll Leute geben, die gerne lange Strecken bequem und zügig fahren oder gefahren werden wollen und dafür auch gerne viel Geld ausgaben. Bei Tesla werden die nicht fündig, denn alle 300km für 2h anhalten um aufzuladen ist dabei nicht akzeptabel.

      • simons700 says:

        Ja wenn der 540d mit seinen 4,8s von 0 auf 100 nicht mehr reicht für zügiges Fahren 😀

        • Fagballs says:

          Isso. Selbst der 530d ist nicht unbedingt langsam, hat auf der Autobahn denselben Vmax und dürfte dabei sparsamer sein (serienmäßig schmalere Reifen). Dabei sind 530 und 540 beide nicht so auf Krawall gebürstet.

      • Fagballs says:

        Für gefahren werden hat BMW auch bessere Autos am Start, evtl (je nach Budget) auch bei der einen britischen Tochter. Für bequem ist vielleicht das Sportfahrwerk vom M550d auch nicht unbedingt das richtige. Ansonsten, was Simons700 schon gesagt hat.
        Mit dem M davor macht der halt so auf sportlich, aber wenn ich wirklich sportlich will, nehm ich doch keinen Ölbrenner. Das ist einfach so ein Zwitter irgendwo zwischen bequem, sportlich, sparsam, der für mich nichts richtig macht und vermutlich in erster Linie im Stau steht oder auf der linken Spur links blinkend die Autobahn entlang heizt.

        • Mini-Fan says:

          Den “Ölbrenner” kriegst du auch beim “Heizen” niemals über 10 ltr/ 100 km.
          Den V8 Benziner aber auf dann locker auf 15-20.
          Ist nicht so ganz egal.

    • timbo76 says:

      Es gibt Dienstwagennutzer die haben so viel Budget frei, dass sie eben einfach einen M550d bestellen können ohne an Ausstattung sparen zu müssen. Privatpersonen werden den wohl selten/nie bestellen.

    • Mini-Fan says:

      Hab’ mal einen 740d V8 mit 235 PS gehabt (E38).
      Kann nur sagen: geiler Klang!
      Und auf den 1/10 ltr so sparsam wie der 730d.

      • Fagballs says:

        Ach, die gute alte Zeit als 40 noch V8 hieß. Ich glaube auch mal, dass ein V8 mit 235 PS ein paar Tage länger hält, als ein vierfach zwangsbeatmeter R6 mit 400 PS. Der 740d hat aber auch nicht 200.000 Mark gekostet. Das ist irgendwo in Summe alles mein Unverständnis. Der 750d kostet aber 115k, das ist dasselbe Geld, für das du den 750i mit V8 bekommen würdest. Das ist einfach ne Menge Kohle, für die ich dann auch was bekommen will. Genau wie ich für 70k keinen Vierzylinder mehr nehmen würde.

        Weil du es an anderer Stelle geschrieben hast: Spritverbrauch. Ich habe jetzt zwecks Vergleichbarkeit im Spritmonitor nach dem 5er gesucht. 550d vs 550i, 3l R6 Diesel gegen 4,4l V8 Benziner. Ergebnis im Schnitt: 10,3l Diesel vs 13,2l Super. Also 3l, beim Preisunterschied Diesel und Super 75 cent pro 100km. Bei 100.000km Fahrleistung 750€ Ersparnis, weniger als 1% des Listenneupreis. Das ist doch nahezu irrelevant. Da lässt du die Sonnenschutzrollos als Extra weg und hast das wieder drinnen. Also wenn man jetzt nicht Flottenkunde ist und Diesel nehmen muss wegen Car Policy sehe ich exakt gar keinen Grund, sich für einen Quadturbodiesel zu entscheiden, wenn man für das gleiche Geld einen V8 Benziner kriegen kann.

        • Mini-Fan says:

          Völlig richtig.

          Die Leute (oder: die “Fachpresse”) regt sich über einen halben (oder gerne auch über 3 ltr) Mehrverbrauch auf. Das sind doch Peanuts – alleine zB im Vergleich zum Wertverlust innerhalb eines Jahres.
          Und:
          Was ist denn da geschafft – wenn der 3-Zylinder vorzeitig verreckt, wie kürzlich in einem Dauertest über 85.000 km zu lesen war, und damit Reparaturkosten von mehr als 5.000 EUR verursacht?
          Dafür kannste einen V8-Benziner jahrelang betanken.
          Nein, danke!

          • Fagballs says:

            Ich denke, worüber sich zum Teil aufgeregt wird, sind die unrealistischen Angaben des Verbrauchs. Dabei geht es weniger um 3 Liter Sprit, sondern um 50% mehr als im Katalog steht.
            Beim Downsizing Schmu bin ich aber voll bei dir. Kraft kommt aus Kraftstoff. Ich kann 250 PS halt nicht aus einem Liter Benzin herauskitzeln. Irgendwo ist bei der Steigerung der Effizienz halt Schluss. Dieser Punkt wurde vor ein paar Jahren erreicht, seitdem findet jede weitere Steigerung auf dem Papier statt oder verdampft in Mehrleistung, um Mehrgewicht in Bewegung zu setzen oder wird dann in Abgasreinigung gesteckt. Schon unser Familiendiesel aus den 90ern konnte mit 6l Sprit bewegt werden. Da kam halt ein bisschen mehr Ruß aus dem Auspuff, aber 6l sind 6l.

            Mazda hat es ja bereits begriffen, da wird der Turbolader weggelassen, dafür bekommen die Motoren wieder mehr Hubraum, 2,2l statt 1,4l auf 4 Pötte verteilt. Ich hoffe, dass diese Erkenntnis übergreift, ehe die Autos aus Mangel an Rohöl oder wegen verrückter Ideen komplett elektrisiert werden. So ein 2.2l R4 in nem Kompaktwagen läuft doch Jahrzehnte. Diesen Umweltschutzaspekt betrachtet doch immer keiner.

        • Mini-Fan says:

          Wenn Du für 70.000 EUR keinen 4-Zylinder nehmen möchtest – BMW kommt Dir da entgegen:
          Du kannst gerne für 90.000 EUR einen bekommen: den 740e – nackt!

          • Fagballs says:

            Witzbold. Ich kann auch für 100k einen Tesla nehmen und kriege nicht mal einen Zylinder. (Vielleicht wenn ich ganz lieb frage vom Hutmacher)

  4. Uwe says:

    In Zeiten, in denen E-Autos in unter 3s von 0-100 km/h beschleunigen, beeindrucken zumindest die gezeigten 0-100 km/h-Werte nicht mehr.

    • quickjohn says:

      Sich durch solch eine Biertisch-Währung beeindrucken zu lassen zeigt doch nur wie ziemlich arm dran der ‘Beeindruckte’ so ist.

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